Paar Monate hält er noch 😃 vielleicht schmeckt er ja.
Welchen Tee trinkt ihr heute?
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Hallo,
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Ich wusste gar nicht, dass Pu ein MHD hat.
Dachte immer, je älter, umso besser.Wer weiss, was in diesem Minifladen gepresst wurde. Der Shop bietet mittelmäßige Tees an, und der Fladen war nicht teuer.,Gepresstes Gras oder was weiss ich. Pu kann es kaum sein. Oder gibt es Billig-Pu, sozusagen die letzten Reste vom Boden?
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Vermutlich wird er nicht sehr edel sein
aber probieren kann man ja. Es gibt haufenweise günstigen Puerh. -
Na, dann lasse ich ihn gern noch länger liegen. Ganz gewagt über das MHD hinaus.
Kann ja nicht viel schiefgehen dabei. -
Es gibt auch sehr günstigen Pu Erh. Verschimmeln wird er bei unserem Klima nur, wenn Feuchtigkeit hinzugegeben wird. Nicht jeder Pu Erh wird mit der Zeit besser. Wobei "besser" hier auch Geschmackssache ist. Er ist auf jeden Fall haltbarer als Grüntee.
Ob und wie gut man ihn verträgt muss man ausprobieren. Das hängt von vielen Faktoren ab. Auf leeren Magen würde ich ihn nicht unbedingt trinken. Fang am besten mit kurzen Ziehzeiten an und verlängere dann immer mehr, bis die Stärke passt.
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2024 Wuilang Selected Trees von EoT
Der Tee hat einen recht generischen Yiwu Geschmack mit zwei Besonderheiten. Eine leicht herbe Bitterkeit solange der Tee im Mund ist. Und mineralische Spitzen, die ab und zu durchblitzen.
Die Süße ist auch sehr präsent und bleibt lange im Mund. Am Tisch riecht es beim Abkühlen der Reste im Pitcher nach Zuckerwatte. Ich liebe diesen Geruch.

Neulich habe ich den Tee mit Volvic aufgegossen und da hatte er noch etwas mehr Textur. Ist aber auch so ein leckerer Tee.
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Obuyutaka Kabusecha, Kagoshima
Der Tee lagert wohl schon eine Weile bei mir, lag zuunterst in meiner Teeschublade. Relativ heiss aufgegossen, 5 g auf 200 ml, duftete er beim ersten Aufguss grasig, schmeckte ganz leicht bitter ( ich mag das) und hatte eine ausgeprägte Umami-Note. Beim zweiten Aufguss, mit ca. 70 bis 80 Grad aufgegegossen, zeigte sich eine deutliche Süsse.
Ein angenehmer Kabusecha. Es steht auf der Packung kein Namen drauf und die Papierumverpackung hatte ich entsorgt,so dass ich nicht mehr weiss, woher ich ihn habe. Ich würde ihn mal als gute bis sehr gute Mittelklasse einordnen. Kann allerdings sein, dass er wie gesagt schon 1-2 Jahre liegt und bei grünen Tees bedeutet das nicht selten einen gewissen Qualitätsverlust. Vielleicht wäre er ohne Lagerung noch besser.
By the way, diese elende Autovervollständigung bestand dreimal darauf, dass ich den Tee aufgegessen und nicht aufgegossen habe.
Die bringt mich glatt auf dumme Gedanken. -
dass ich den Tee aufgegessen und nicht aufgegossen habe.
Die bringt mich glatt auf dumme Gedanken.dein Thema: Grüntee-Reste kulinarisch verwerten

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Oh, danke. Hatte ich schon wieder vergessen. Dann muss ich wohl meinem eigenen Rezept, das heisst dem von Christoph Peters, und der Autovervollständigung folgen und zukünftig den Tee aufessen.

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Wieder Obuyutaka Kabusecha.
Mein Eindruck von dem Tee hat sich bestätigt. Es ist ein guter Kabusecha, sehr angenehm zu trinken. Er hat ein bisschen Grasigkeit und Bitterkeit, im zweiten und folgenden Aufguss eine schöne Süsse.
Inzwischen habe ich herausgefunden, woher ich ihn habe: Yoshi-en. Ich habe dort bisher nur ein einziges Mal was bestellt, eine Matchaschale, die ich wunderschön fand, und dazu diesen Kabusecha.
Ich werde die 50 g Packung jetzt erst mal leertrinken.
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Xigui Bing Gu Shu Sheng 2023, Probe von Cha-Dao
Die Teeblätter in der Kanne duften frisch-waldig. Anders kann ich es nicht beschreiben. Hell honigfarben in der Tasse. Geschmack verhalten, ich kann nichts konkret rausschmecken.
Zweiter Aufguss: Farbe honigfarben. Duft nicht mehr frisch-waldig, geht jetzt mehr in Richtung Stall. Sorry, ist halt meine Assoziation. Wozu ich sagen muss, ich mag diesen Stallgeruch ( den echten) sehr, nach Heu, etwas kräutrig, kleines bisschen Mist und Kuh.
Ich verbinde also nichts Negatives mit diesem "Stallduft".Geschmack zweiter Aufguss: kräftiger, aber keine Ahnung, nach was. Mein Gaumen sagt: schmeckt gut, keine Ahnung, nach was.
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Dritter Aufguss: immer noch ländlich duftend. Ich habe 6 g im Kännchen, das ist aber wohl immer noch zu wenig für die volle Geschmacksdröhnung. Oder ich muss den Pu noch länger ziehen lassen. Diesmal 15, 30, 45 Sekunden.
Er schmeckt mir immer noch, etwas herber beim dritten Aufguss, aber nicht bitter.
Ergänzung: ich schmecke ganz leicht eine Honignote raus, im Hintergrund nur, aber ja, vorhanden.
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Derzeit den Sencha Yame Mami, ein einfacher Tee, ohne große Überraschungen. Der Tee präsentiert sich durchweg mit eher strohigen, holzigen Noten ohne frische, jene sich auch bei verschiedenen Temperaturen nicht ändern. Auch bei hoher Dosierung bleibt der Tee leicht zu beherrschen und ein Übergang in Bitterkeit ist schleichend und als erstes eine Tendenz zu Trockenheit. Mit vier bis fünf Aufgüssen hält er tendenziell etwas länger, mit langer Ziehzeit schafft man auch etwas mehr. Unkompliziert aber Eindimensional.
Der Blick auf das Blatt deutet schon einen einfachen Tee an. Ich mag ihn gerade weil er ehrlich bleibt
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Stallnote bei jungen Sheng finde ich ungewöhnlich.
Kann gut sein, dass ich ihn unzutreffend beschrieben habe. Ich habe ja schon mal erwähnt, dass ich bei Tee nur selten etwas konkret herausschmecke, auch bei grünem Tee und Oolong nicht. Obwohl ich seit vielen Jahren Tee trinke. Aber wenn ein Tee mir schmeckt, wie dieser Pu-erh, ist es letztlich ok. Man kann auch ein Gemälde mögen oder lieben, ohne dass man Farben, Stil und sonstwas zu analysieren imstande ist. So geht's mir mit Tee. Ich werde nie ein Tee Connaisseur werden. Dazu fehlt mir und meinem Gaumen irgendetwas Wesentliches.
Morgen teste ich mal einen älteren Sheng.
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Ma An Shan Sheng 2019 ( Cha-Dao)
6,5 g in ca. 145 ml Kännchen. 50 Sekunden ziehen lassen, nach Waschgang. 95 - 100 Grad.
Duft nach 1. Aufguss: kräutrig, leichte Waldnote.
Geschmack 1. Aufguss: sehr kräftig, herb, kann nichts näher bestimmen. 2. Aufguss: in Duft nun leichte Kamphernote zum Kräutrigen wahrnehmbar. Geschmack noch intensiver, ich kann immer noch nichts näher beschreiben. Einfach intensiv, herb, nicht bitter. Bitter schmeckt für mich anders.
Wahrscheinlich war es heute zuviel Tee und zu langes Ziehenlassen. Irgendwo dazwischen liegt vielleicht das Pu-erh Glück. Der schwächere Pu hat mir besser geschmeckt. Der heute ist mir zu intensiv.
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Ich habe noch einen dritten Aufguss gewagt, 90 Grad, 45 Sekunden, vorher ca. ein Drittel der Teeblätter aus dem Kännchen rausgenommen. Hat nicht viel geändert. Beim Duft kommt die Kamphernote etwas mehr durch, Geschmack minimal weniger intensiv.
Mir ist gerade eine Beschreibung für den Geschmack eingefallen, die es zum Teil trifft: metallisch. Ich weiss zwar nicht, wie Metall schmeckt, aber die Assoziation dazu ist da.
Der Pu-erh heute war nichts für mich. Ich mag zwar kräutrige und auch herbe Geschmacksnoten, aber ein bisschen Süsse, "Beeriges" oder sowas in der Art sollte auch mit dabei sein.
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Zur Feier des Tages haben wir uns Scones mit Clotted Cream und Marmelade sowie Schwarztee mit Milch schmecken lassen. Daheim durchaus so gut wie in London. Das Rezept für die Scones ist auch super einfach mit was man sowieso daheim hat.
Bleibt nur die Frage ob Milk in First oder Tea in First.
@shoshin-sha das sind ja mächtige, doumerähnliche Ziehzeiten. Hattest du es mal mit 10-15s probiert? Da habe ich meinen Geschmack eher mit getroffen.
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Doumerähnliche Ziehzeiten.
Bin ich da aus Ahnungslosigkeit auf die Seite der dunklen Pu-Macht geraten?Ich werde es wieder mit 10-15 Sekunden versuchen, wie beim ersten Mal. Das war nicht schlecht, aber sehr verhalten. Ich hätte, wenn man sich bei Pu-erh was wünschen dürfte, gerne etwas mehr als bei dem leichten Aufguss, und etwas weniger als das, ähm, heftige Gebräu von heute.
Da ich von beiden Pu noch ein halbes Sample habe, kann ich es nochmal versuchen. Wie wäre es mit 5 g und 15 Sekunden ziehen lassen? Aber das hatte ich ja schon, das war die Light-Version.
Meine Herren, Pu-erh ist echt was für Tüftler. Der Tee macht es einem nicht leicht.
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