• Solche Proben halten fast ewig. Wenn es knallgrüner Tee ist, dürfte er nicht mehr so toll sein, aber wenn da ein wenig Röstung dran gekommen ist, dann sind die Tees noch top.

    Ausprobieren! Im schlimmsten Fall sind sie fad.

  • Unten links steht tanbei drauf, das bedeutet Holzkohle geröstet. Der ist auf jeden Fall noch gut, wahrscheinlich sogar besser als neu.

    Die anderen Packungen kann ich nicht lesen.

    Aber Oolong, vor allem wenn er Vakuum verpackt ist hält sehr lange.

  • Quote

    vor 1 Minute schrieb JanS: Unten links steht tanbei drauf, das bedeutet Holzkohle geröstet. Der ist auf jeden Fall noch gut, wahrscheinlich sogar besser als neu.

    Die anderen Packungen kann ich nicht lesen.

    Aber Oolong, vor allem wenn er Vakuum verpackt ist hält sehr lange.

    Danke! 😊

    Liebe Grüße

    Teeblatt

  • Den Begriff blauer Tee habe ich bisher vor allem in älteren Publikationen gelesen. Dies scheint eine deutsche Eigenentwicklung bzw. Falschübersetzung zu sein.

    Das 烏= Wu bzw. Oo nach Wade-Giles in Oolong bedeutet schwarz, allerdings nicht zwingend ganz schwarz, das wäre "hei", sondern eher ein blau-schwarz (wie von gerösteten Teeblättern)

    Im chinesischen gibt es auch noch den Begriff Qing Cha für grün produzierten Oolong. Qing beschreibt einen spezifischen Grünton von frischen Blättern.

    Beides ist nicht ganz zutreffend, allerdings ist einigermaßen ersichtlich, warum blau als Farbbezeichnung gewählt wurde, um Oolong in das besser etablierte Schema von Grün bis Schwarztee einzuordnen

  • Ja, das ist auch korrekt. Aus chinesischer Sicht gibt es 6 große Teegruppen (weißer, gelber, grüner, Oolong, roter (bei uns schwarzer) und schwarzer (=Heicha) Tee. Das ist eine traditionelle Einteilung, die sich oft in der Literatur aus China bzw. über chinesische Tees findet. Siehe hier oder da, um einfache grafische Beispiele zu nennen.

    青 茶 (qīng chá) ist die Oberbezeichnung für Oolong-Tees und wird oft als blauer Tee übersetzt. Die Farbe 青 ist allerdings schwer zu fassen, sie changiert im klassischen Chinesisch zwischen blau und grün und kann auch dunkelgrün bis fast schwarz bezeichnen.

    Heute wird ein blaugrüner Ton darunter verstanden, allerdings sind die Meinungen geteilt, welcher genau. Siehe dazu die sehr breite Diskussion auch unter Muttersprachlern.

    Und Oolong / Wulong 烏龍 / 乌龙 past da doch farblich genauso (vor allem bei Festland-Oolongs) , es bedeutet schwarz oder dunkel, und wird durch verschiedene Legenden erklärt, z.B. erschrickt ein Teemeister bei der Produktion vor einer schwarzen Schlange und lässt die Teeblätter dadurch zu lange oxidieren, dass sie dunkel werden, worauf er diese Sorte als "Schwarzen Drachen Tee" vermarktet, etc. pp.

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