Welche Teeart trinkt Ihr hauptsächlich

  • Ich weiß, die meisten unter uns lieben die Abwechslung und trinken die unterschiedlichsten Tees. Trotzdem interessiert es mich, einmal zu fragen, welche Teeart ihr hauptsächlich trinkt, wenn ihr einmal über ein Jahr zurückblickt. 57

    1. grüner Tee (20) 35%
    2. Oolong-Tee (12) 21%
    3. schwarzer Tee (9) 16%
    4. weißer Tee (1) 2%
    5. Pu Erh (15) 26%

    Ich weiß, die meisten unter uns lieben die Abwechslung und trinken die unterschiedlichsten Tees. Trotzdem interessiert es mich, einmal zu fragen, welche Teeart ihr hauptsächlich trinkt, wenn ihr einmal über ein Jahr zurückblickt.

  • Oolong an sich als Kategorie ist ja schon so umfassend, daß man fast alle Geschmäcker treffen kann... Qingcha, also niedrig oxidiert, ist ja in manchen Fällen schon fast grünem Tee ähnlich (wird auch oft so benannt in Taiwan), mittlere Oxidierung, hohe Oxidierung, unterschiedlich Grade von Röstung und gelagert/gealtert mit 100ten von Kultivaren. Da braucht man diese Klasse von Tees eigentlich nie verlassen und es wird nie langweilig.

    Für mich persönlich die Königsklasse des Tees.

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    15 hours ago, Manfred said: @BokDas stimmt zwar, aber das gilt für Pu Erh ebenso, und auch bei Grüntee gibt es die verschiedensten Ausprägungen. Ich wollte einfach ein ganz grobes Bild haben, sonst verästelt sich das zu sehr.

    Nicht ganz. Puerh ist eben doch auf eine wenige Pflanzenarten beschränkt, wobei man Oolong aus jeder Art machen kann, da es eine Methode ist. Selbst beim Prozess gibt es bei Oolong erhebliche Unterschiede von z.B.: Gaoshan, Baozhong, Tieguanyin, Yancha, Dancong, divers Oriental beauty/Baihao Oolongs etc. Puerh ist doch -ähem- ein etwas simplerer Tee in der Herstellung und auch letztendlich in der Vielfalt.

    Nachtrag: Das Wort simpel beinhaltet keine Wertung meinerseits über Puerh an sich, Geschmäcker sind verschieden. Geht mir nur um Vielfalt und Komplexität der Erstellung, in diesem Fall.

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    vor 13 Stunden schrieb Manfred: Danke, das hilft schon weiter. Nun bin ich gespannt, was die häufigen Pu Erh-Autoren wie @doumer und @StainlessMind ankreuzen ....

    Na das war vorherzusehen, was ich primär trinke, oder? /emoticons/biggrin@2x.png 2x" title=":D" width="20" />

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    vor 8 Stunden schrieb Bok: Puerh ist doch -ähem- ein etwas simplerer Tee in der Herstellung und auch letztendlich in der Vielfalt.

    Nachtrag: Das Wort simpel beinhaltet keine Wertung meinerseits über Puerh an sich, Geschmäcker sind verschieden. Geht mir nur um Vielfalt und Komplexität der Erstellung, in diesem Fall.

    Hehe, hinsichtlich Erstellung hast du damit definitiv Recht. Aber genau darin liegt für mich auch der Reiz: ohne fancy Verarbeitung MUSS ausschließlich die Qualität des Ausgangsmaterials (von Lagerung mal abgesehen aber das wird erst ab einem gewissen Alter relevant) für sich sprechen und man kann die Energie (aka Qi) dessen so direkt und unverfälscht wie bei keinem anderen Tee erleben (WENN es sich denn um guten Tee handelt). Und gerade die regions-/materialspezifischen Besonderheiten kommen nur dadurch so gut zur Geltung - mit einem Overhead an Verarbeitungsprozess wäre das sehr viel eingeschränkter - aber wie du schon sagtest: die Geschmäcker sind verschieden!

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    vor 8 Stunden schrieb doumer: Na das war vorherzusehen, was ich primär trinke, oder? /emoticons/biggrin@2x.png 2x" title=":D" width="20" />

    Ja, aber ich wollte dich animieren, das auch einzutragen, ich hoffe @StainlessMindmacht auch noch mit. Bisher sind erst sehr wenige Stimmen eingetragen. Auch @Sungawakanfehlt noch bei der Stimmabgabe ....

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    21 hours ago, doumer said: Na das war vorherzusehen, was ich primär trinke, oder? /emoticons/biggrin@2x.png 2x" title=":D" width="20" />

    Hehe, hinsichtlich Erstellung hast du damit definitiv Recht. Aber genau darin liegt für mich auch der Reiz: ohne fancy Verarbeitung MUSS ausschließlich die Qualität des Ausgangsmaterials (von Lagerung mal abgesehen aber das wird erst ab einem gewissen Alter relevant) für sich sprechen und man kann die Energie (aka Qi) dessen so direkt und unverfälscht wie bei keinem anderen Tee erleben (WENN es sich denn um guten Tee handelt). Und gerade die regions-/materialspezifischen Besonderheiten kommen nur dadurch so gut zur Geltung - mit einem Overhead an Verarbeitungsprozess wäre das sehr viel eingeschränkter - aber wie du schon sagtest: die Geschmäcker sind verschieden!

    Da hast du ebenso recht. Wobei bei Oolong ein schlechtes Material durch den Prozess auch nicht gerettet werden kann, es kann kaschiert werden(z.B. durch "tot-rösten), wobei manche Tees trinkbar werden, aber dann nicht gelagert werden können. Meistens ist schlechtes Blatt aber trotzdem identifizierbar.

  • Ich trinke morgens sehr gerne Schwarztees. Bevorzugt einen intensiven Assam oder auch zur Abwechslung gerne einen Darjeeling First Flush. Mittags oder Nachmittags wechsel ich in der Regel dann zum Grüntee, wobei ich da noch am ausprobieren bin. Dieser kann gerne "leicht" sein. Ein hochwertiger Bancha schmeckt mir zum Beispiel sehr gut.

    Meist bereite ich den Tee nebenbei im Büro in einer schlichten 0,5 Liter großen Glaskanne zu, da man die Aufgussfarbe dabei schön sehen kann. Wenn ich zu Hause bin und mehr Zeit habe, dann gerne auch in einem kleineren Kännchen mit mehreren Aufgüssen.

    Generell trinke ich "richtigen" Tee und ausschließlich pur. Aromatisierte Tees gefallen mir weniger. Milch/Zucker/Kandis/Sahne kommen mir nicht in die Tasse.

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