In der Annahme, das jeder als "leeres Gefäß" auf die Welt kommt, vermute ich, jeder eignet sich zumeist (in die Tat umgesetzte) Gedanken an, die ihm ureigentlich nicht gehören und mit denen sein Geist unaufhaltsam jongliert und sich daraus einen (gedanklichen) Alltag formt. Ein pauschales Problem sehe ich nicht, zumal sich das eh nicht abstellen lässt, ein Problem wird es für mich eher, wenn Mensch sich damit identifiziert, ....das passiert aber glaub ich nicht unbedingt automatisch, es kann auch eine eigene Perspektive dabei entstehen...durch einen Blick aus einem gewissen Abstand heraus.
Kang Zhuan Erfahrungen...
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vor 11 Minuten schrieb Matsch: In der Annahme, das jeder als "leeres Gefäß" auf die Welt kommt ...
Das ist eine sehr lustige Idee
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Die Geschichte von @Paul gefällt mir.
Doch worum geht es überhaupt im Leben? Ohne Neugierde auf etwas oder die Freude an etwas Interessantem, das man für sich auf die ein oder andere Art gefunden und weiter ergründen möchte, wäre das Dasein nicht unbedingt trostlos, jedoch um viele Eindrücke und Erlebnisse ärmer.
Wenn ich nicht nach Japan komme, werde ich auch nie wirklich japanischen Tee getrunken haben. Hier fehlt, das Wasser, die Luft, die Atmosphäre und ich bin auch kein Japaner.
Der aus dem Urlaub mitgebrachte edle Tropfen schmeckt schmeckt daheim auch nicht, wie in der gemütlichen Taverne auf der Insel und das im Supermark gekaufte Obst hat mit echten Früchten auch wenig gemeinsam.
Man nähert sich etwas (nur?) an - oder ist es nicht doch für einen selbst das Ganze, wenngleich auch anders, als es eben auch möglich sein könnte, wenn man doch im Moment und mit allen Sinnen da ist?
@Matsch Hast du Tsampa bereits gefunden? Vor Jahren hatte ich mal eine Packung im Alnatura entdeckt.
@Paul Im Film "Leben des Brian" wurden Otternnasen als Snack feilgeboten.
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vor 45 Minuten schrieb Raku: Der aus dem Urlaub mitgebrachte edle Tropfen schmeckt schmeckt daheim auch nicht, wie in der gemütlichen Taverne auf der Insel und das im Supermark gekaufte Obst hat mit echten Früchten auch wenig gemeinsam.
Das scheint leider universell zu stimmen.
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@Raku ich hab das Tsampa ganz einfach im Reformhaus/Bioladen gefunden. Stand da komplett anrührfertig wie eine Tüte Mehl.
Ich hatte ganz vergessen den Geschmack zu beschreiben in meinem Verkostungsbeitrag, ist vielleicht deswegen etwas untergegangen.
Es schmeckte aber auch nicht wirklich erwähnenswert, die "Knödel" waren ein bisschen wie der Buttertee, etwas fad und monoton. Man konnte es schon essen, aber es verlockte nicht zum weiteressen. Geschmacklich fast so, wie man es sich vorstellt, Mehl mit Wasser halt. Minimal schmeckte man auch Butter und mit Fantasie auch den Tee. Das der Gerste geröstet ist, half glaub ich auch etwas, aber dennoch geschmacklich nur blanke Nahrung, kein Genuss.
Ich konnte den Beitrag von Paul nachvollziehen, bzw. ich konnte glaub ich nachvollziehen, was er damit zum Ausdruck bringen wollte. Ich weiß nicht, ob ich es so beschreiben würde.
Ich hab darauf versucht zu beschreiben, ...dass das menschliche Denken an sich Ansatz für ein Problem sein könnte,... es ist vielleicht immer genau das, was das menschliche Denken draus macht...
Ich vermute dementlang auch, dass das Leben an sich, sinnlos ist. Es hat, wenn man so will, den Sinn, den wir ihm geben.
Für mich passt da ganz schön das Bild/die Illusion der Selbsterkenntnis. Mensch rennt das ganze Leben seiner Erfüllung hinterher und sucht dabei Selbsterkenntnis in allen Bereichen seines Lebens, durch Reisen, berufliche oder private Selbstverwirklichung (Tee und Schmarrn), immer neue Ziele, um doch nie wirklich anzukommen. Man macht original Kaiserschmarrn und isst trotzen nur zerrupften Pfannekuchen, klar kann man sich selbst versuchen zu überzeugen, das es das gleiche ist, aber würde man weitersuchen wenn dem so wäre? Ich hoffe man ahnt worauf ich hinaus will. Es ist schwierig zu beschreiben, weil es kaputt geht in der Sekunde in der man es beschreibt.
Um auf das leere Gefäß zum Start des Lebens zurückzukommen, so gut wie alles, was man im Laufe seines Lebens in dieses Gefäß füllt oder gefüllt bekommt, war im Grunde wohl schon da. Das Verständnis von Sprache, der Welt an sich, die gemachten Erfahrungen, nichts ist so gesehen wirklich Selbsterfahrung, oder?
Wie kann man sich selbst an den Erfahrungen anderer oder durch das Wissen anderer erkennen?
Aber das ist alles schon arg philosophisch und hat nen eigenen Thread verdient,... vielleicht,. .... zuletzt sind auch das "nur" Gedanken...
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vor 17 Stunden schrieb Raku: Wenn ich nicht nach Japan komme, werde ich auch nie wirklich japanischen Tee getrunken haben. Hier fehlt, das Wasser, die Luft, die Atmosphäre und ich bin auch kein Japaner.
Hier kann ich Dich beruhigen @Raku. Mir schmecken die von dort mitgebrachten Tees zuhause mindestens ebenso gut.
/emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" />Solange man Tee und Wasser hat, "fehlt" es an nichts. Das vermeintlich Fehlende ist eine Mär. Mit Achtsamkeit gebrüht erzählt der Tee seine Geschichte, egal wo dies geschieht. Leider ist es nur oftmals verdammt schwer einfach zuzuhören...
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Aber wenn Du Urlaub in Japan machst, bist Du doch deswegen auch noch lange kein Japaner!?
/emoticons/happy@2x.png 2x" title="^_^" width="20" /> -
Selbstverständlich nicht, @MissMarple.
Ich würde auch gerne tiefer auf Anima Templis und Matschs Antworten eingehen, doch gibt es da so viele Gedankenzweige, die ich gerade aus zeitlichen Gründen nicht zu tippen vermag.
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Nicht meine Erfahrung mit Tibetan Tee, aber die eines Anderen. Und ein Einblick für alle, die es mal ausprobieren wollen:
Lustig, wie wir uns hier im Forum Gedanken darüber machen, ob es so effizient ist einen Tetsubin mit Gas zu beheizen und dort stellt man kleine Kannen auf überdimensionierte elektrische Lagerfeuer, oder lässt den Gasherd den ganzen Tag an um den Tee warm zu halten.
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Er ist schon auch hart am kämpfen
/emoticons/biggrin@2x.png 2x" title=":D" width="20" /> ich glaub mehr als er sich anmerken lässt. Das Ceranfeld im Tisch hat was! -
Buttertee wird Dir im Tibet immer und überall angeboten. Am köstlichsten schmeckt er tatsächlich in Lhasa, ich schreibe dem aber den größeren „Durchsatz“ zu. Bei den Nomaden kann es durchaus ranzig sein. Ist man erst mal aber eine Weile außerhalb Lhasas unterwegs, relativiert sich auch der ranzige Geschmack. Dann wird Buttertee mehr und mehr zum Nahrungsmittel. Dabei steht das buttrige sehr im Vordergrund, der verwendete Tee ist eher egal und wird meines Erachtens nur wegen der aufhellenden Wirkung beigemischt.
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