Yixing zu groß, weniger füllen

  • Mittlerweile erachte ich auch 130ml Kannen als zu groß für meine Single Sessions. Als optimal erachte ich 70- max 100ml, eher um die 80ml.

    Momentan befülle ich die Zini von Jie also eher nur bis zu 2/3 und hab mich gefragt ob es Gründe gibt warum man genau passende Kannen bevorzugen sollte? Habt ihr ggf "schlechte" Erfahrungen gemacht mit minimal gefüllten Kannen. Mir ist natürlich klar, dass die Effekte sich hier in einem gewissen kleinen Rahmen befinden.

    Perspektivisch werde ich mir wohl nochmal eine kleinere Zini holen, zumindest merke ich das die Motivation die 130ml Kanne zu nutzen sinkt.

  • Ich würde sogar sagen, dass viele Kannen davon profitieren wenn sie nicht ganz befüllt werden. Besonders die, wo die Tülle weiter oben anfängt, oder der Deckel nicht super dicht ist.

    Außer, dass das Verhältnis von heißem Wasser zu Ton geringer ist und so weniger Ton die Hitze entziehen kann, fällt mir kein Grund ein, warum eine Kanne immer bis zum Rand befüllt werden sollte.

  • Nutzen kann man meiner Meinung nach beides. Wirklich nennenswerte Nachteile gibt es nicht, würd ich sagen.

    Kleine Kännchen sparen Tee.Wenn man viele Aufgüsse macht, sinkt auch die getrunkene Gesamtmenge, das ist hilfreich bei ausdauernden Tees. Ich finde es auch irgendwie praktisch, wenn ein Känncheninhalt komplett in eine Tasse passt.

    Ich persönlich nutze hauptsächlich Kännchen bis max. 100ml. Das kleinste fasst etwa 50ml. Die Größeren kommen aber auch immer mal wieder zum Einsatz.

    Ich hab mal gelesen, dass bei Dancong die Komplettfüllung des Minikännchens beim Aufquellen der Teeblätter dafür sorgt, dass diese von der Kannenwand Druck erfahren, wodurch die Extraktion beeinflusst wird. Keine Ahnung was da dran ist, das würde bei größeren Kännchen dann nicht mehr funktionieren.

  • Matsch das mit dem Tee sparen ist genau mein Ziel. Ich dosiere mittlerweile eben immer höher. 130ml sind mir daher zu viel, ich würde die Kanne also mit genauso wenig Tee & Wasser befüllen wie eine kleinere Kanne.

    Naja in gewisser Weise sehe ich das schon bisschen als Fehlkauf, mal abgesehen davon das die Verarbeitung und die Qualität des Tons wirklich top sind. Ich hätte mir aber auch nie am Anfang meines Tee-Abenteuers erträumen können, dass ich es irgendwann bevorzugen würde extrem konzentrierte Aufgüsse aus 50ml Kännchen zu trinken.

  • Naja in gewisser Weise sehe ich das schon bisschen als Fehlkauf, mal abgesehen davon das die Verarbeitung und die Qualität des Tons wirklich top sind. Ich hätte mir aber auch nie am Anfang meines Tee-Abenteuers erträumen können, dass ich es irgendwann bevorzugen würde extrem konzentrierte Aufgüsse aus 50ml Kännchen zu trinken.

    Ich glaube so ein Kännchen kannst du hier über die Kleinanzeigen bestimmt auch wieder ganz gut loswerden.

    Für mich sind Kännchen und Teeboote usw. immer schönes Beiwerk, ich hab da auch ne Menge Freude dran. Wirklich notwendig ist es nicht unbedingt. Die Qualität des Tees und passendes Wasser sind sicherlich ausschlagebender für den Teegenuss.

  • Ich nehme oft sogar noch deutlich größere Kannen und fülle die nur halb oder weniger. Gerade bei großblättrigem Tee entfalten sich so die Blätter meist besser, als in einer vollgefüllten kleinen Kanne.

    Die größeren Kannen speichern wenn sie gut vorgewärmt sind Hitze sogar besser, da das Verhältnis von Volumen zu Oberfläche größer ist als bei kleineren Kannen.

    Die größeren Kannen gefallen mir subjektiv vom Handling und auch optisch auch besser als die kleinen.

    Oft mache ich dann am Ende noch einen langgezogenen Aufguss mit ganz gefüllter Kanne.

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