Deckel aus Ton reparieren
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Hallo,
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Du kannst das mit einem anständigen ZweiKomponentenKleber reparieren, und gut.
Warum sich lächerlich machen und auf Leute reinfallen, die behaupten Du könntest mit ihrem "Kin(g)tsugiSet" Kintsugi machen. Das ist eine japanische Handwerkstechnik und da braucht es wie bei allen Handwerkstechniken 10 - 20 Jahre um überhaupt zu wissen um was es geht.
Du kannst Dir aber auch aus Speckstein, Holz, Knochen usw. einen eigenen neuen Unikatdeckel machen. Das hat Pfiff !
Oder falls die Kanne es wert ist, kannst Du auch zu einem anständigen Silberschmied gehen und Dir einen Deckel machen lassen.
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Paul Danke :-), Nein die Kanne ist nicht teuer darum will ich sie ja selber kleben.
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Sowas habe ich auch schon mit zwei Komponentenkleber gut geklebt bekommen

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Für mich wäre das ein Anlass eine neue Kanne zu kaufen. 🙂
Wenn die Kanne für dich mehr wert ist als der Kaufpreis, dann würde ich sie dort reparieren lassen, wo Anima_Templi seine Kanne hat machen lassen.
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Wie schon gesagt, die war nicht teuer nur neu und ich will es ja selbst versuchen.
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Das kann man schon lernen mit dem Kintsugi. Dauert auch keine 10 Jahre, wenn man halbwegs handwerklich(im kleinen Masstab) begabt ist und eine ruhige Hand hat. Ich hatte mir das im Selbsstudium relativ schnell angeeignet. Vor allem bietet sich so nicht allzu wertvolles Tonzeug an, das auszuprobieren. Das Gute am Kintsugi ist – geht es schief macht man es einfach nochmal. Hält an sich auch nicht ewig!
Der Deckel ist natürlich in diesem Fall blöd, weil ständig direkt mit Hitze und Dampf in Kontakt, das bricht dann je nachdem wie gut gemacht garantiert wieder irgendwann. Klammer-Reparatur wäre solider.
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Der Deckel ist natürlich in diesem Fall blöd, weil ständig direkt mit Hitze und Dampf in Kontakt, das bricht dann je nachdem wie gut gemacht garantiert wieder irgendwann.
Das gilt aber für Zweikomponentenkleber genau so.
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Gestern mit dem Kintsugi Set vom großen Händler A... repariert.
Zu der Packung es ist wahrscheinlich ein Zweikomponentenkleber aus China mit 4 Gläschen Gold- und Silberstaub, Spachtel, Rührgefäß aus Silikon. Beim anrühren wird alles gleich eine riesen Sauerei, der Goldstaub verteilt sich überall. Der Zweikomponentenkleber kommt sehr ungleichmäßig aus der Doppelspritze, liegt an der schlechten Qualität der Drücker. Diese sind nicht gleich lang, bzw. etwas versetzt. Ich habe das ganze mit Zahnstocher aus Holz aufgetragen, der Spachtel ist viel zu breit. Bein zusammendrücken der Teile quirlt die Masse aus dem Spalt, schön golden.
Jetzt folgen Tipps oder Fehler, wie ihr es sehen wollt.
Aus alter Gewohnheit habe ich die hervorquellende Masse mit dem Finger abgewischt da mir diese Naht zu hoch und breit war. Leider ist danach in der Spalte kein Gold mehr zu sehen. Die Innennaht habe ich stehen lassen. Nach der Austrockungszeit von 24 Std. wolle ich dies mit einem Skalpell abschneiden. Diese aufgesetzt Naht ist nach in Teilstücken komplett abgegangen. Auch hier sieht man im Riss kein Gold. Das einzige an Gold sind kleine Spuren die mein Finger hinterlassen haben. Das ganze scheint zu heben, wird später getestet.
Fazit:
Geht vermutlich genauso mit einem handelsüblichen Zweikomponentenkleber wie es Diz gemacht hat.
Wenn doch mit Gold-, oder Silberstaub, muss die Klebemenge sehr gering sein damit beim zusammenpressen eine feine Naht, also der Kleberüberschuss entsteht. -
Kintsugi Set
Zweikomponentenkleber aus China
Das sind aber völlig verschiedene Dinge!
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Manfred Ja, ist mir schon klar. Ich bezweifle nur das dieses Set "echt" ist.
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Beim kleben ist es wichtig, dass sich nur eine Lage Kleber zwischen den Bruchstücken befindet. Ansonsten fällt das Ganze wieder auseinander.
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Okay, ich habe natürlich beide Seiten eingeschmotzt. Mal sehen wie lange es hält 😜 Dann kann ich ja, nach meiner eigen Anleitung nochmals kleben 😁
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Beim kleben ist es wichtig, dass sich nur eine Lage Kleber zwischen den Bruchstücken befindet. Ansonsten fällt das Ganze wieder auseinander.
Nanu? Gerade bei Zweikomponentenkleber ist es doch gut, wenn der Kleber beide Flächen gut benetzt. Er härtet dann doch in seiner Gesamtheit aus.
Daß sich das im Laufe des Gebrauchs wieder löst, weil Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit die Verklebung wieder lösen, ist doch davon unabhängig.
Bei einer Verklebung mit Sekundenkleber würde ich Deinem Rat zustimmen, weil keinesfallls zu viel Klebstoff in der Fuge sein sollte.
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KlausO ich habe auch schon öfter nach so einem Set beim großen A geschaut, alle die ich gefunden habe waren nicht lebensmittelecht. Wie sieht das bei dem Set aus?
Wie nicht lebensmittelechter 2K Kleber im Aquarium nach zB 24h aussieht weiß ich. Den Fischen kann man dann den Bauch kraulen. 😑
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Siebenschläfer , laut Beschreibung theoretisch ja? Ist halt China 😉
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Also Kintsugi mit Zweikompononenten Kleber und Goldstaub ist eben nur das: Zweikompononenten Kleber und Goldstaub. Diese Fake-Kintsugi Sets sehen halt besch... aus, und ob man es dann noch damit benutzen sollte/kann ist die nächste Frage.
Echtes Kintsugi wird mit Urushi-Paste und einigen anderen Ingredienzen gemacht.
Wenn es um Komponentenkleber geht, wird in einschlägigen Kreisen JB Marine Weld gelobt. Das gibt es auch "food safe" und hält Hitze usw. aus. Ist halt hässlich und grau.
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Denn JB Kleber habe ich vorsichtshalber gleich mitbestellt. Wenn der erste Versuch nicht hält habe ich ja noch genug Goldstaub übrich für viele Versuche.
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Wenn es um Komponentenkleber geht, wird in einschlägigen Kreisen JB Marine Weld gelobt. Das gibt es auch "food safe" und hält Hitze usw. aus. Ist halt hässlich und grau.
Habe auch JB Weld genommen weil der bis 140°C spezifiziert ist. Anschliessend habe ich die Klebestelle mit Urushi und Goldstaub versiegelt.
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Diz Danke für den Tipp
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