• Mir scheint, wenn ich hier so die verschiedenen Beschreibungen lese, dass es doch sehr unterschiedliche Varianten des Tamaryokucha gibt.


    Habe ihn gerade zum ersten Mal in der Tasse, Bio Tamaryokucha von TeeKontorKiel, momentan noch der erste Aufguss.


    Den Duft aus der frisch geöffneten Packung empfand ich auch schon als betörend fein, etwas heuartig und würzig (ich hatte die Assoziation an ein Pferd, das gerade frische Kräuter malmt).


    Die Tasse ist hell, gelb bis grünlich und leuchtet geradezu. Aufgegossen habe ich etwa 1 EL auf 400 ml mit ca. 60 °C und ca. 1 Min Ziehzeit.


    Geschmacklich finde ich ihn sehr angenehm: leicht, gleichzeitig cremig bis sahnig, nussig, mit Heunote und im Gegensatz zu Sankart sehr japanisch.


    Der Geschmack erinnert mich auch etwas an frisch aufgebrühte, junge Brennnessel, jedoch zarter.

  • Puuuh 'tschuldigung, dass ich so lange gebraucht habe um zu antworten, allerdings war ich hier im Forum über Facebook angemeldet und zwischenzeitlich wurde mein Account, warum auch immer, gesperrt (was mir aber recht ist, endlich keine E-Mails mehr /emoticons/tongue@2x.png 2x" width="20" height="20" data-src="/emoticons/default_tongue.png"> ). Anschließend war ich unterwegs und hatte keine Zeit mich darum zu kümmern, aber was soll's, man kennt das ja.


    Jedenfalls habe ich eine Direktverlinkung ausgelassen, da das in diesem Forum so wohl nicht üblich ist und nicht gern gesehen wird (?). Mein Tee kam von Thes Du Japon, allerdings gibt es diesen dort nichtmehr (ich habe den Ureshino #1 mit 30% Yabukita, 30% Saemidori, 20% Sayama kaori, 20% Tsuyu-hikari, nun gibt es "nur" noch den Ureshino #2 mit XX% Yabukita und XX% Sayama-Kaori).


    Raku


    Hätte ich den Monat noch Geld über, würde ich den einfach mal herholen, aber dann bringt mich meine Freundin um. Vielleicht liegt es an der unterschiedlichen Dosierung/Ziehzeit, aber die Zusammensetzung des TKs von Ota ist doch etwas "durcheinander" denke ich.

    Lieben Gruß,

    Tobias

  • @ Sankart: Dieser Tamaryokucha ist jetzt wohl neu bei TKK im Sortiment und läuft Dir sicher nicht weg. /emoticons/wink@2x.png 2x" width="20" height="20" data-src="/emoticons/default_wink.png">


    Habe den gerade auch wieder frisch zubereitet und er scheint einer meiner neuen Alltagstees geworden zu sein.


    Hatte ihn mal aus Versehen recht heiss aufgebrüht, wodurch er herber, aber nicht unschmackhaft war. Mit niedrigerer Temperatur (60-70 °C) kommen die feinen Nuancen jedoch besser heraus.


    Da ich den Tee auch zum Arbeiten trinke, habe ich hierbei größere Mengen in der Kanne (400-500 ml). 3-4 Aufgüsse sind bisher noch sehr wohlschmeckend (mehr habe ich noch nicht getestet)

  • Habe in den letzten Tagen diesen Tamaryokucha hier getrunken.

    https://www.o-cha.com/organic-kamairi-tamaryokucha.html

    Muss ehrlich sagen, da hat mir der mit den gelben Blättern von TG besser geschmeckt (den sie mittlerweile aus dem Programm genommen haben). Der hatte eine ganz eigene Geschmacksnote, von der ich anfangs dachte, das sei das Tamaryokucha-Typosche. Ein Hauch mehr Bitterkeit als Senchas....

    Der verlinkte O Cha Tee schmeckt wie ein ganz milder Sencha. Da muss man schon wirklich 12 g Tee für 300ml Tee nutzen und ihn nicht wie angegeben ziehen lassen sondern 120 sek, 60 sek, 90 sek, um überhaupt etwas zu Schmecken.

    Wer schon mehrere Tamaryokuchas getrunken hat, von den Usern würde mich mal interessieren, was sie als das Charakteristische an diesen Tees empfinden.

    Gruß
    Oliver

  • Wie heiß hast du denn aufgegossen? Ist ein Kamairi, wenn nicht von herausragender Qualtität, kannst du es ja mal mit 90-100 Grad bei 30-60 Sekunden probieren. /emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" data-src="/emoticons/default_smile.png">

  • Quote

    vor 8 Stunden schrieb seika: Wie heiß hast du denn aufgegossen? Ist ein Kamairi, wenn nicht von herausragender Qualtität, kannst du es ja mal mit 90-100 Grad bei 30-60 Sekunden probieren. /emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" data-src="/emoticons/default_smile.png">

    Weiß nicht mehr. Der Tee ist verzehrt und ich habe mir keine Notizen zum aufgießen gemacht sondern nur in meiner Kartei vermerkt, dass ich ihn nicht mehr bestelle.

    Gruß
    Oliver

  • Kein Problem. /emoticons/wink@2x.png 2x" title=";)" width="20" data-src="/emoticons/default_wink.png"> Kamairi-cha ist schon recht speziell. Kann ich gut verstehen, dass er dir nicht zugesagt hat. Ich trinke ihn ganz gerne, aber einen guten Sencha würde ich jederzeit vorziehen. /emoticons/happy@2x.png 2x" title="^_^" width="20" data-src="/emoticons/default_happy.png"> Was mich am Kamairi-cha dennoch fasziniert ist seine Herstellung, finde das nostalgisch. Die Computerisierung wurde im Gegensatz zur Sencha-Herstellung von den Maschinenherstellern nicht mitgemacht. Stand ist immer noch irgendwo 70er Jahre, wenn überhaupt. Dementsprechend erfordert das ganze viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Außerdem bieten sich aufgrund des Herstellungsverfahren auch Möglichkeiten in Richtung Oolong zu gehen, was ich sehr spannend finde. Hätte ich nicht den Zugang und auch den regionalen Bezug, würde ich vermutlich auch keinen Kamairi-cha trinken. /emoticons/wink@2x.png 2x" title=";)" width="20" data-src="/emoticons/default_wink.png">

  • ich habe grad meinen ersten kama-iri in der tasse:

    http://www.thes-du-japon.com/index.php?main…products_id=348


    ich muß sagen ich bin ausgesprochen begeistert.

    eine symbiose aus komplexen süeßen aromen aus gemüse, kartoffeln , gepaart mit leicht maroniger röstnote und im abgang (ca 30 sec nach dem schlucken) ein leicht erdbeeriger nachhall /emoticons/blink@2x.png 2x" title="O.o." width="20" data-src="/emoticons/blink.png">


    ichbin verblüfft und absolut positiv überrrascht ob dieser geschmacksbombe, bei den kontroversen eindrücken, die man ansosnten so hier liest.

    steht zu 1000% bei der nächsten bestellung mit aufm plan.... und sicherlich nochn paar mehr

  • Amakusa weckt einige Erinnerungen. /emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" data-src="/emoticons/default_smile.png"> Hört sich nach einem interessanten Tee an. Wie hast du ihn denn zubereitet? In Amakusa werden, zumindest habe ich das mal so gelesen, nicht die sonst in Kumamoto üblichen hochwandigen Kama, also die Kessel, benutzt, sondern flachere. Leider sind bei tdj dazu keine Angaben zu finden.

  • ich hab mir den Tamaryokucha nun auch mal besorgt..

    ..und ihn nach Anleitung auf der Packung zubereitet.. bei 70 °C Aufgußtemperatur (60 °C im Gaiwan) und 2 Min sollte ja eigtl. nichts gravierend schiefgehen..

    Allerdings war er totbitter und ungenießbar..

    Nach 30 sek roch er wunderbar, da hätte man ihn schon trinken sollen.. nach 60 sek hatte er zwar schon nussige Töne dazu, also schon anders vom Aroma, nicht mehr frisch grün und leicht, aber noch ok.

    aber nach insg. 100 sek roch ich schon dass er kaputt war vom Aroma und Geschmack.. die restlichen 20 sek bis die 2 Mins erreicht waren, gaben ihm den Rest.

    Dosierung: 2,4g auf ca. 100ml im Porzellan Gaiwan.

    So wie ich das jetzt sehe sollte man den ersten Aufguß wirklich nur 30sek machen und die weiteren eben dementsprechend, irgendwas um die 10-15 sek. würd ich schätzen.

  • In meiner letzten Lieferung von Thés du Japon befand sich eine Probe eines Tamaryokucha. Das freute mich, da ich auch Neuling in der (japanischen) Teewelt bin und außer Sencha und Matcha kaum Sorten probiert hatte.

    Von der Zubereitung habe ich mich auch an den Senchas orientiert: ca. 2 TL auf 300 ml Wasser bei 70°C für 70-120 Sekunden. Ich muss gestehen, dass ich von der Probe (leider habe ich die Beschreibung nicht mehr... Aber es war einer aus diesem Jahr) sehr angetan war! Geschmacklich etwas 'üppiger' als die bisher getesteten Senchas, das heißt mehr Umami, aber nicht aufdringlich oder stark adstringent.

    Bei der nächsten Bestellung werde ich da auf jeden Fall eine kleinere Portion mitordern /emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" data-src="/emoticons/default_smile.png">
    Ich frage mich allerdings, ob ich da bei der Ziehzeit nicht oft etwas großzügig bin. Sind 120 Sekunden für die erste Verkostung Eurer Meinung nach etwas viel? Oder ist Tamaryokucha generell etwas empfindlicher als Sencha in Bezug auf Ziehzeit?

  • Quote

    vor 7 Stunden schrieb Zip: Sind 120 Sekunden für die erste Verkostung Eurer Meinung nach etwas viel?

    Ja, probiere für den ersten Aufguss max. 60 Sekunden und nehme nur 60 Grad heißes Wasser. Die Folgeaufgüsse kannst Du fast umgehend und langsam abgießen. Der Unterschied liegt in der Form des Blattes. Beide Tees, also den gelockten Tamaryo und den nadelförmigen Sencha gibt es in vielen unterschiedlichen Qualitäten.

    [size=14][font='lucida sans unicode, lucida grande, sans-serif']Ein Leben ohne Tee ist möglich, aber sinnlos.[/size][/font]

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