Ailaoshan ripe spring Pu-erh from 2014

  • Und um diesen Kandidaten geht es mir hier erst mal: [size=14]Ailaoshan ripe spring Pu-erh from 2014 of Cha-Shifu[/size]

    https://www.teetalk.de/gallery/image/…4-of-cha-shifu/



    [size=48][font='comic sans ms, cursive'][color=#daa520]WOW[/color][/size][/font]

    [size=18][font='lucida sans unicode, lucida grande, sans-serif']ich hab das Qi dieses Shou gefunden![/size][/font]

    Gassho [size=14][/size], Charyu


    [color=#a52a2a][font='times new roman, times, serif']PS: Du sollst mir nicht glauben! - Ich will Dich damit nur anregen eigene Erfahrungen zu machen.[/color][/font]

  • [size=18]Ich hatte ja hier bereits etwas dazu geschrieben.[/size]

    [size=18]Aber halt, bei einer Zubereitung mit 4g/100 ml Porzelangaiwan - kochend Wasser - ganz kurze Aufgüsse, bis er geschmacklich nachläßt, hab ich das Qi dieses Shou gefunden. Zumindest für mich. [/size]

    [size=18]Ich hab ihn auch in einer Jianshui zubereeitet, doch einn "Abschleifen" verschlimmbessert ihn nur. Also zur Zubereitung besser ein neutrales 100ml Gefäß verwenden.[/size]

    [size=18]Auch das Umrechnen der Menge auf ein größeres Gefäß funktioniert nicht. Dann besser mehrere Aufgüsse zusammen gießen. Schmeckt besser![/size]

    [size=18]Auch jetzt merkt man ihm seine Jugend an. Aber nicht in dem Sinne: er kann mit zunehmender Reife nur noch besser werden. Ehr in dem Sinne, dass die Geschmackskomponenten noch frisch schmecken und nicht so eine Vorstellung von Staub erzeugen, wie bei einem länger gelagerten Pu.[/size]

    [size=18]Die Geschmackskomponenten sind hier auseinander dividiert wie die Rippen eines aufgeschlagenen Fächers. Und doch hält ihn seine Abrundung zusammen, wie das Papier den Fächer.[/size]

    [size=18]Der erste Aufguss bereitet den Mund für die folgenden Aufgüsse vor. Und dann geht es los, wie ein Feuerwerk. Ab dem 2. Aufguss hab ich dann nicht mehr gezählt. Eine Reihe Aufgüsse sind dann von Fruchtigkeit geprägt. Beim einen oder anderen Aufguss meinte ich Minze heraus zu schmecken. Die Textur auf der Zunge erinnert an Chai mit Sahne und wird intensiver wenn der Tee auf einmal seine Richtung ändert und man meint einen [/size]cremigen[size=18] Kakau vor sich zu haben. Nach etlichen Aufgüssen ändert er dann wieder seine Richtung die Textur ändert sich in Richtung Ölig (wie es bei einem Oolong schon mal vor kommt) Der Geschmack ändert sich in Richtung fruchtig. Aber ehr so im Sinne, wie der Geruch in einem [/size]Fruchtgummiladen[size=18]. Hier haben wir bereits ein Nachlassen in Farbe und Geschmack, was eine Steigerung der Brühzeit erforderlich macht. Die Süße wechselt von Fruchtgummi zu hellem Honig. Das heißt, das Ende naht. Doch am Ende die Überraschung auf dem Gaumen. Es bleibt ein länger anhaltender Geschmacksfilm von Erwachsenenlakritz auf dem Gaumen zurück. Das finde ich persönlich ganz Klasse, denn das hatte ich erst einmal bei einer Shou-Probe (leider die Bezeichnung vergessen).[/size]

    [size=18]Die letzten Aufgüsse hab ich dann auch schon 10 Min. und länger ziehen lassen um rauszuholen, was rauszuholen ist. Muss bei diesem Shou einfach so gemacht werden.[/size]

    [size=18]Jetzt wür ich sagen: [/size]very[size=18] excellent for drinking now![/size][size=18] It is drunk everything, and therefore no chance of a further aging[/size][size=18].[/size]

    @ ChaShiFu  
    Und mach für mich in Vertretung einen tiefen Kotau der Achtung vor dem Teemeister!

    [color=#ff0000]<...cut...>[/color]

    Gassho [size=14][/size], Charyu


    [color=#a52a2a][font='times new roman, times, serif']PS: Du sollst mir nicht glauben! - Ich will Dich damit nur anregen eigene Erfahrungen zu machen.[/color][/font]

  • Quote

    Bischen wenig um extra einen Faden aufzumachen, oder?

    Aber vielleicht kommt ja noch was.

    [size=14]Kaum zu glauben, unser Paul leistet sich an einem schönen Samstag Abend[/size]

    [size=14]in einem Atemzug [/size][size=14]nebst prächtigem Rempler auch noch gleich ein [/size]

    [size=14]sehr beliebtes [/size][size=14]grammatikalisches Schitzel.[/size]

    Hoch die Tassen, das muss gefeiert werden. /emoticons/biggrin@2x.png 2x" width="20" height="20" data-src="/emoticons/default_biggrin.png">

  • [color=#ff0000]<...cut...>[/color]

    @topic

    Habe diesen Tee parallel zum Dragon Pole 201, den ja manche als Sonntags Pu bezeichen, sorry Grosser Shu ich war nicht - duck & weg... verkostet. Da halte ich mich mit meine Details zurueck, aber lege diese Parallelverkostung Shu Liebhabern ans Herz!

  • Da ich auf diesen Tee auch bereits ein Auge geworfen habe, habe ich meine erste Bestellung bei Cha-Shifu aufgegeben. Ich werde mich bemühen einen neutralen Bericht, wenn ich es bis zum Ankommen des Tees nicht vergessen habe, anzufügen. Da ich aber nicht die Expertise besitze, könnten wir Paul den auch gemeinsam testen, wenn du mal wieder in die Nähe bist. Du bist immer herzlich Willkommen /emoticons/wink@2x.png 2x" width="20" height="20" data-src="/emoticons/default_wink.png"> Aber der Tee braucht bestimmt noch bis zu 6/8 Wochen bis er bei mir ist.

  • Puuuh *Schweißabwisch*


    Habe erstmal hier geschaut, ob Charyu auch zur Teezui 2015 nach Neu-Isenburg kommt.


    Meine Herren, das wäre was geworden - Nee, nee, nee /emoticons/ph34r@2x.png 2x" width="20" height="20" data-src="/emoticons/default_ph34r.png">

    Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann.

    Marcus Tullius Cicero (106 – 43 v. Chr.)

  • Soltrok: Der Fladen ist bereits unterwegs :)

    Steve: Jep Dui Wei am Start ein ganz sanftes, denn die Fermentierung findet direkt vorort am Ailaoshan unter viel natuerlichen Luftzug statt, sowie die hohe Umschlaghaeufigkeit mit 2 bis 3 Tage, von Hand.

    Das Dui Wei oder der Fermentierungsnachgeschmack ist beim Dragon Pole 201 viel praegnanter, deshalb empfehle ich eine Parallelverkostung.

    [color=#ff0000]<...cut...>[/color]

  • Quote

    Wie schaut's denn mit dui wei aus? Ist ja noch recht jung, der Kuchen.


    Das hab ich mir vor der Bestellung auch überlegt.


    Andererseits wir hier doch einiges an noch unreifem Sheng gekauft und gelagert. Wieso es nicht auch mal mit einem Shou so machen?


    Aber ich hab ChaShiFu und seinem Können vertraut. Ich weiß jetzt zwar nicht, ob er die Komponenten dieses Blends ausgewählt hat, bin aber davon ausgegangen. Und mein Vertrauen hat sich mal wieder ausgezahlt.


    Mach Dir mal keine Gedanken. Dieser Shou kommt rüber wie ein gereifter Sheng, nur eben mit Geschmackskomponenten eines Shou.


    Wenn Du ihn probiert hast, weißt Du was ich meine.

    Gassho [size=14][/size], Charyu


    [color=#a52a2a][font='times new roman, times, serif']PS: Du sollst mir nicht glauben! - Ich will Dich damit nur anregen eigene Erfahrungen zu machen.[/color][/font]

  • Quote

    Interessant, dabei ist das Material für den Dragon Pole doch teilweise noch älter als 2012, oder gilt das nur für die klassischen Rezepte?


    Das ist eine interessante Fragestellung!


    Ich glaube, das bei einem Shou zumeist der Jahrgang der Pressung angegeben wird, unabhängig des Alters des verwendeten Materials, dass dann zu einem Kuchen gepresst wird.


    Allerdings weis ich auch nicht so genau, in wie weit das nach der Fermentation getrocknete Material gelagert werden kann.


    Für den Fermentationsvorgang verwendet man meines Wissens nach frisch geernteten Tee.

    Gassho [size=14][/size], Charyu


    [color=#a52a2a][font='times new roman, times, serif']PS: Du sollst mir nicht glauben! - Ich will Dich damit nur anregen eigene Erfahrungen zu machen.[/color][/font]

  • Quote

    Interessant, dabei ist das Material für den Dragon Pole doch teilweise noch älter als 2012, oder gilt das nur für die klassischen Rezepte?


    Vollkommen richtig Steve,


    das Material des Dragon Poles ist älter als bei der Ailao Scheibe,


    nur ist die Verarbeitungsweise eine vollkommen andere.


    Der Dayi wird maschinell und "hoch" technologisch mit der selbst entwickelten HEMA Methode verarbeitet,


    wohingegen der Ailao Shu komplett von Hand vorort,


    ausschliesslich mit kaltem klarem Wasser verarbeitet wird.


    Diese unterschiedlichen Verarbeitungsweisen haben einen gewichtigen geschmacklichen Einfluß.


    Ganz aktuell hat meine Frau heute morgen einen weiteren interessanten Geschmackseinfluß wahrgenommen: Die Oberfläche der Tasse!


    Zuerst hat sie den Tee aus einer glasierten Tasse getrunken und ich parallel aus einer Jianshui Tasse.


    Als ihre Tasse geleert war und der neue Aufguss noch auf sich warten liess,


    gab ich ihr meine Tasse und siehe da:


    "Yours taste much better than mine! What Shu Cha is that?"


    Nachdem ich aufgklaerte waren wir beide baff und machen uns nun Gedanken um unsere Tassenvielfalt!

  • So es ist soweit, der Tee wurde gekostet und das nicht nur von mir, sondern von mehreren Teejunkies (N=6) beim subversiven Teetreffen, einem kleinen fast spontanen Teetreffen von einigen, die sehnsüchtig auf die nächste Teezui warten.


    Dieser Tee (ca. 9 Gramm auf 120 ml getestet) führte zu einer Spaltung unserer kleinen Runde. Während ein Mitglied nach 2 Aufgüssen sich über die fehlende Veränderungsfähigkeit des Tees beschwerte und sich anderen Dingen widmete, kam ein noch im Halbschlaf befindendes Mitglied auf Hochtouren und widmete diesem Threat eine kleine Ode.


    Ich für meinen Teil mag diesen Tee sehr gerne und finde er hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Dafür dass dieser Tee von 2014 ist, konnte ich keine unangenehmen Fermentationsgerüche (Fisch, Kuhdung etc.) wahrnehmen. Im Vergleich zu anderen 2014er Shus von renomierten Händlern in China, halte ich diesen Tee für eine gute Alternative und würden diesen auch jedem Shu-Anfänger empfehlen.


    Was das Qi angeht halte ich mich lieber mal zurück. Aber ich konnte eine schöne wärmende Wirkung wahrnehmen.

  • Eine Parallelverkostung mit dem Dragon Pole hatte ich zu Hause alleine vorgenommen. Kakaonoten sind für mich bei beiden Tees vorhanden, allerdings ist der Dragon Pole irgendwie trockener im Mundraum und hat auch eher etwas von trockenen gerösteten Kakaobohnen im Aroma, wohingegen deiner für mich etwas öliger ist (auch im Aussehen), aber das empfinde ich als sehr angenehm.


    Der Vergleich fällt mir sehr schwer, für mich sind beides eher unterschiedliche Tees. Somit kann ich zwar einen Unterschied feststellen, aber ob der jetzt auf die industrielle Verarbeitung zurückzuführen ist, kann ich mittels meinem geringem Erfahrungshorizont nicht sagen. Beide Tees schmecken mir sehr gut, fühlen sich im Mundraum gut an und gehören für mich zu den guten Shus.


    Sind die Lao cha tuos eigentlich aus der selben Produktion? Mit denen muss ich noch viel experimentieren, die sind so sanft, dabei hatte ich diese mit fast 10 Gramm in einem normalen Gaiwan (80-100ml) ziemlich hoch dosiert und 2-3 Mal gewaschen.

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