Fall gelöst.. ich war beim Zoll.
Es war keine Rechnung aussen am Paket dran. So konnte der Zoll die Steuer nicht berechnen und es nicht an DHL weitergeben.
Daher auch der Satz "DHL konnte das Paket nicht verzollen / beim Zoll anmelden", und daher auch die verlangten Extra Gebühren für die nochmalige bzw. "NACHverzollung" von DHL, was aber immer noch bedeutet, einer von der DHL Zollabteilung (im selben Gebäude wie der Zoll) geht zum Zoll einen Raum weiter und sagt "Hallo, Postnummer 1234, hier is die Rechnung, die gefehlt hat."
Der Zoll berechnet dann alles und gibt dem Typ das Paket. Dann geht alles seinen normalen Lauf weiter, der schon bezahlt ist und DHL liefert es aus.
Für die Zustellung ans lokale Zollamt, 5 Schritte in den Nebenraum, ein "Hallo, die Zollnummer ist 1234, hier ist die Rechnung" will die dt. Post 28.50 Euro.
Das seh ich nich ein, da mich die gesamte Lieferung von Frankfurt aus inkl. erster Zollanmeldung (in dem Fall erfolglos, da Rechnung fehlte) wohl nur in etwa 5,90 Euro kostet wie ein normales Paket, und die Lieferung innerhalb Deutschlands mit DHL schon bezahlt wurde mit den Gesamtlieferkosten von China aus im Wert von 12 Euro (DHL + EMS in China bis Deutschland inkl. Flug), daher finde ich für die Aktion 28.50 Euro unglaublich überteuert.
Der Zöllner meinte zu mir "für 28.50 Euro kann man ja schonmal selbst zum Zollamt kommen", was ich jetzt nich fand und meinte nur, dass das für mich eben 2 Stunden Fahrt sind und ich auf der anderen Seite von München wohne. Er meinte dann auch, dass die Pakete auch ohne besonderen Grund im lokalen Postamt ankommen, z.b. wenn in Frankfurt zu viel los ist.
Naja, in meinem Fall war es nun klar, keine Rechnung am Paket dran.
Chinesische Zollaufkleber mit Inhalt, Gewicht und Warenwert werden vom dt. Zoll wohl ignoriert obwohl eigtl. alles draufsteht.
Immerhin war ich "schon" nach 20 Minuten Warten (es war nur einer vor mit dran, und der wurde an einem anderen Schalter bedient) wieder draussen.
Dafür dass nichts los war und nur der Wind durchs Büro gefegt hat mit insg. 7 Mitarbeitern die sich irgendwie die Zeit vertrieben haben, fand ich 20 Minuten dann doch zu lange..
Man will nicht wissen, wie lange es sonst evtl. dauert, wenn mal 10 Kunden kommen, aber es ging wohl hauptsächlich darum, dass einer das Paket aus dem Lager holen musste.
Witzigerweise hatte der Zöllner auch direkt meine per e-mail geschickte Rechnung in der Hand, obwohl Rechnungen per e-mail ja generell nicht angenommen werden beim Zollamt
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Naja.. das Schmankerl war, dass er seinen 8000 Seiten dicken Zollkatalog aufgeschlagen hat und was von "grüner Tee fermentiert" faselte.. Da wollte ich ihm schon ins Wort fallen, hab mich aber doch zurückhalten können, da ich mir dachte, dass das die Sache dann eher verkomplizieren würde, wenn es gar keinen fermentierten grünen Tee gibt, wer weiss was in dem Fall für Steuern angefallen wären oder was dann passiert wäre, vllt. haben sie für den Fall einen dicken roten Knopf und es wird dann erstmal beschlagnahmt, weils nicht katalogisiert ist.
übrigens: grüner Tee, Katalognummer 0000903 ist in Wirklichkeit MATE TEE., nicht zu verwechseln mit 00000902 Tee, auch aromatisiert, denn da gibt es dann die Kategorie Tee, grün (Grüntee), und da nochmal die Unterkategorie "unmittelbar verpackt" vs nicht unmittelbar verpackt, das war mir dann aber doch zu hoch was "unmittelbar verpackt" genau bedeutet. Google wusste es jedenfalls nicht, und somit wohl keiner ausser dem Zoll selbst.
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