Teebeutel oder Loser Tee, dass ist wohl eine der oft gestellten Fragen, wenn es ums Teetrinken geht. Hier geht es zum einen um Qualität, ebenso wie um den praktischen Nutzen. Auch wenn unter Teeliebhabern, Teebeutel nicht gerade einen guten Ruf haben, ist dieser nicht immer berechtigt.
Teebeutel-Tee ist in der Regel feiner zermahlen als Loser Tee. Es hat den Vorteil, dass er sauber und praktisch, kompakt und auch leicht für Unterwegs, mitgenommen werden kann. Zudem ist er leicht zu dosieren, was Zeitsparender in der Zubereitung ist. Durch all dies, ist er natürlich auch unkomplizierter in der Zubereitung. Je nach Marke, ist auch die Qualität des Teebeutel-Tee, gut bis sehr gut.
Laut einer Untersuchung am Lebensmittelinstitutes der TU Braunschweig, fanden die Forscher in einem Vergleichsexperiment heraus, dass der Tee im Teebeutel gegenüber dem losen Tee sogar mehr Polyphenole enthält. Polyphenole sind jene Stoffe, welche für die gesundheitsfördernde Wirkung des Tees verantwortlich sind. Diese treten beim Teebeutel-Tee besser aus, da dieser feiner zermahlen ist und somit in dieser Form ergiebiger. Hierzu muss Loser Tee in größerer Mengen und länger ziehen um ein ähnliches Ergebnis zu erzielen.
Loser Tee ist in der Regel von hoher Qualität und man kann ihn individuell dosieren. Auch kann man mit losem Tee frei experimentieren und selbst eigene Mischungen sich zusammen stellen. Loser Tee riecht intensiver und man kann sich schon beim Riechen aus der Dose, einen ersten Eindruck vom Geschmack des Tees machen. Loser Tee ist natürlich auch absoluter Kult und auch den Sud für einen Samowar, kann man nur mit losem Tee zubereiten (praktisch zwar auch mit Teebeuteln, aber das wäre nicht wirklich zu empfehlen). Auch bekommt man bei losem Tee in Tee-Geschäften, immer eine fachkundige Beratung.
Polyphenole:
Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in verschiedene einzelne Stoffklassen unterteilt werden. Zu den Polyphenolen gehören zum Beispiel die Flavonoide. Sie sind im Grünen Tee, in der Weinrebe oder in Olivenblättern enthalten. Auch die roten oder blauen Pflanzenfarbstoffe von Früchten, die Anthocyane, gehören zu den Polyphenolen.
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