Morgendlicher, schneller Schwarztee?

  • Nabend zusammen,

    aktuell beschäftigt mich folgendes Thema: Wenn ich morgens vor der Arbeit einen schwarzen Tee trinken möchte, dann habe ich wenig Zeit und kann dementsprechend nur einen Aufguss machen. Mich würde daher mal interessieren, welche Art von Schwarztee sich am besten für so etwas eignet? Assam? Darjeeling? Ganz anderer? Mir geht es darum, dass ich keinen Tee trinke, den man durchaus sehr gut mit mehreren Aufgüssen trinken könnte. Gibt es welche, bei denen man kaum etwas an Geschmack "verliert"? /emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" data-src="/emoticons/default_smile.png">

    Ein paar Tipps wären nett.

    Viele Grüße /emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" data-src="/emoticons/default_smile.png">

  • Ich bin morgens Kaffeetrinker, gefiltert, versteht sich und mit der Handmühle gemahlen. 20g Bohnen, 400ml Wasser, 93Grad, 1 Minute Blooming, in 4 Minuten durchgelaufen. Das ist die Ratio. Wenn ich morgens Tee trinken würde, dann Darjeeling zweite Ernte. Oder alles aus der ersten, aber nicht mit dem S in der Buchstabenkombination. Aber was ich sagen will: Du kannst auch mit wenig Zeit *alles* machen, die Frage ist doch eher, ob es hochfein sein muß, oder ob nur eine bestimmte Richtung reicht. Ansonsten, verzeih die Flapsigkeit: Jedes Teeblatt kann auch nach dem ersten Aufguss weggehauen werden.

  • Einige Teefreunde trinken morgens gerne Yunnan Dian Hong Rottee, Golden Buds oder Jin Zhen (Golden Needles), das goldene Pendant zum silbernen Yin Zhen Weisstee.

    Ich nicht, ist ja klar.

    In letzter Zeit manchmal sehr guten Matcha, weil es so schnell geht wenn ich knapp dran bin, ich weiss dass man das eigentlich nicht machen sollte, aber meine Basenwerte sind spitze und darum macht es mir auch überhaupt nichts aus.

  • Danke euch allen für die Antworten /emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" data-src="/emoticons/default_smile.png">

    Ich werde dann wohl einfach mal ein paar einfache Tees ausprobieren und einen auswählen der vom P/L Verhältnis her passt /emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" data-src="/emoticons/default_smile.png"> Hätte ja sein können, dass es da bestimmte Sorten gibt, die man nehmen kann. Ich werde mir auf jeden Fall mal die von dir genannten Sorten anschauen @GoldenTurtle, die kenne ich nämlich noch nicht von Hören /emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" data-src="/emoticons/default_smile.png"> !

  • Eigentlich kann man jeden guten schwarzen Tee mehrfach aufgießen; du wirst nicht darum herum kommen, Tee zu vergeuden, wenn du diesen am Morgen nur einmal aufgießt. Eine Alternative könnte sein: Eine kalte Infusion über Nacht; dabei brauchst du weniger Blätter und kannst den Tee trotzdem (für den nächsten Tag) nochmal aufgießen.

    Ich mache das gerne in einer Karaffe, die ich über Nacht in den Kühlschrank stelle; der so gewonnene Tee kann dann für eine morgendliche Tasse erhitzt werden und die Blätter können noch ein oder zweimal wiederverwendet werden.

    Als Alternative zum genannten Assam und Dian Hong möchte ich noch einen ungeräucherten Lapsang Suchong vorschlagen. Wenn der gut ist, finde ich ihn geschmacklich interessanter als einen Assam und runder und tiefer als einen Dian Hong.

  • Ich kann dir als Zubereitungsmethode sehr den Grandpa Style empfehlen. Einfach die Teeblätter direkt in die Tasse geben, dafür nach ungefähr westlichen Maßstäben dosieren (1-1,5 g pro 100 ml). Wenn du dir nur den einen Aufguss gibst, dann rühr vorsichtig einmal durch nach 2-3 Minuten. Ansonsten rührt man nicht um, sondern gießt nach, sobald einem der Tee zu stark wird. Bei Schwarztee gefallen mir da die Golden Pearls von TKK recht gut. Malzig, süß und ausgewogen kraftvoll. Ich rate bei der Methode von sehr kleinteiligen bis geschredderten Tees (CTC) ab, das wird nur bitter.

    Auch wenns kein Schwarztee ist: Statt einem malzigen Assam oder Kaffee kann auch Shou Pu-Erh den Morgen verschönern. Da gibt es handliche Würfel, die sich viele Chinesen morgens einfach in die Tasse legen. Ich hab da einige, recht schokoladige Varianten für mich entdeckt. Den hier finde ich bspw. gut dafür geeignet, auch wenn er sehr viel ausdauernder als eine Tasse Tee sein wird. Aber da kann man ja die Tasse über den Tag abdecken und am nächsten Morgen neu aufgießen und weitertrinken.

  • @St.Millay interessante Idee mit dem Aufguss in der Nacht. Da müsste man natürlich dran denken, aber dann könnte das einen Versuchen mal wert sein /emoticons/wink@2x.png 2x" title=";)" width="20" data-src="/emoticons/default_wink.png"> Danke!

    Ich will natürlich möglichst wenig Tee vergeuden, daher die Frage hier, ob es Sorten gibt, die sich halt eher weniger für mehrfache Aufgüsse lohnen. Klar, man könnte natürlich im Preis runtergehen (werde jetzt auch nicht den teuersten Tee dafür nehmen), aber selbst dann kann man ja Unterschiede haben. Danke für den Tipp mit dem Lapsang Suchong, werde ich mal nachschlagen /emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" data-src="/emoticons/default_smile.png">

    @Stiefelkante Warum rührt man denn dann um? /emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" data-src="/emoticons/default_smile.png"> Und wieso nimmst du kein großes Sieb? Gibt es da besondere Unterschied? Aktuell nutze ich immer ein großes Sieb, was fast meine gesamte Tasse ausfüllt. Die Golden Pearls kenne ich, die sind lecker /emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" data-src="/emoticons/default_smile.png">

    Ist Shou da nicht Verschwendung und auch ein wenig teuer? Selbst wenn man ihn mehrfach aufgießt? ist es ratsam feuchten Tee mehrere Tage zu nutzen? Ich habe da keine Erfahrungen, daher die, vielleicht blöden, Fragen /emoticons/blush@2x.png 2x" title=":$" width="20" data-src="/emoticons/blush.png">

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