Die Douji-Methode von Mr. Chen zur Zubereitung von Pu-Erh

  • Wenn ich es richtig sehe, dann gibt es hierzu bisher noch keinen dezidierten Faden. Und der ursprüngliche Link ist kaputt (der Vollständigkeit halber: http://china-cha-dao.com/blogs/news/8379278-puerh-tea-brewing-technique-lesson-by-douji-ceo-mr-chen)

    Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich das noch nie so richtig ausprobiert hab. Wird dann wohl mal Zeit. Ich mach den Faden auch auf anlässlich @GoldenTurtle's Erwähnung dieser Methode und der Nachfrage von @OstHesse. Dann können wir das gleich hier besprechen, und diese Methode bekommt eine würdige Diskussion /emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" data-src="/emoticons/default_smile.png">


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    Am 1/18/2019 um 10:34 schrieb OstHesse: Ich muss aber klarstellen dass ich mit 80°C die Kerntemperatur im Gaiwan/teekanne, nicht die Temperatur des Wassers meine. Aber ja, ich gebe zu, ganz am Anfang gehörte ich auch zu den Verirrten die ihre Shengs fast wie Grüntee behandelten

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    Am 1/18/2019 um 10:40 schrieb GoldenTurtle: Es wird ja teilweise effektiv so gelehrt (Douji Methode).

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    vor 10 Stunden schrieb OstHesse: Gibt es auch einen guten Grund dafür?

    Ich höre seit mittlerweile Jahrzehnten dass grüner Tee unbedingt kühler aufgegossen werden muss da er dann zu bitter wird, in der Praxis habe ich aber schon eine Menge der bekannten Grünen (Anji Bai Cha, Huang Shan Mao Feng, Shincha, Bi Luo Chun, Gyokuro, etc.) in meiner Triptis gehabt, diese mit 90°C heißem Wasser traktiert und bei 80-85°C Kerntemperatur 1-2 Minuten ziehen lassen, und hatte noch nie irgendwelche Probleme! Auf der anderen Seite hatte ich schon einen Weißtee der selbst bei 50°C wie verrückt bitterte. Und gleichzeitig hat man die Dancong, kräftig und robust auf den ersten Blick aber mitunter sehr temperaturempfindlich...

    Es wird in der Teewelt halt so Vieles so richtig kategorisch behauptet /emoticons/huh@2x.png 2x" title="o.O" width="20" data-src="/emoticons/huh.png">

    Also hier die Chance, kategorischen Behauptungen mit Teetalkscher Schwarmintelligenz zu begegnen, um die Wahrheit zu extrahieren /emoticons/wink@2x.png 2x" title=";)" width="20" data-src="/emoticons/default_wink.png">

  • In den Kommentaren zum Video Nr. 2 stand folgendes:

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    Zitat did he use boiling water for brewing it ? he just said 50-60 °C for first wakeup, 60-70 °C for second wakeup. but no temperature for the actual brew ?

    Diese Person versteht wohl Mandarin und sagt dass der Herr Chen sagt der Tee wird zuerst bei 50-60°C einmal "aufweckt" und dann nochmal bei 60-70°C "das zweite mal aufweckt". Sprich, was wir da in den Videos sehen ist erst der Waschvorgang der mit niedriger Wassertemperatur vollzogen wird. Der Aufgussvorgang selbst wird im Video wohl nicht erläutert, aus welchem Grund auch immer.

    Ich hatte lange die Angewohnheit den "Waschvorgang" beim Tee durchzuführen wenn das Wasser so zwischen 70 und 80°C war, der Gedanke war dass mäßig heißes Wasser nicht zuviel extrahiert und ich so beim Waschvorgang so wenig Tee-Inhaltsstoffe "verschwende" wie möglich. Geht die Douji-Methode in diesselbe Richtung?

    [color=#999999][size=14]喝 就 知 道 了[/color][/size]

  • Nach den zwei kühlen Waschgängen wird kochendes, bzw. nahezu kochendes Wasser verwendet.

    Zumindest war dies bei dem Video welches ich einmal sah der Fall.

    Außerdem habe ich selbst es häufig so praktiziert, und war mit den Ergebnissen zufrieden.

    And in the end, the love you take is equal to the love you make.

  • Danke für den Hinweis und die Erläuterungen. Weniger heiße wakeup-Gänge klingen nachvollziehbar, das ist mal einen Versuch wert; bin gespannt.

    Nebenbei: Im ersten Video lässt sich die automatische Übersetzung mit deutschen Untertiteln aktivieren - schon erstaunlich, was man da dann so erfährt /emoticons/wink@2x.png 2x" title=";)" width="20" data-src="/emoticons/default_wink.png">

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    Am 1/19/2019 um 23:39 schrieb miig: Si lo veo correctamente, todavía no hay un hilo definido para esto. Y el enlace original está roto (en aras de la integridad: http://china-cha-dao.com/blogs/news/8379278-puerh-tea-brewing-technique-lesson-by-douji-ceo-mr-chen)

    Tengo que admitir, para mi vergüenza, que nunca he probado esto realmente. Será tiempo entonces. También hago el hilo con motivo de la mención de @GoldenTurtle de este método y la demanda de @OstHesse . Entonces podemos discutir esto aquí, y este método obtiene una discusión digna/emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" data-src="/emoticons/default_smile.png">

    Así que aquí está la oportunidad de contrarrestar las afirmaciones categóricas con la inteligencia enjambre de Teetalk para extraer la verdad. /emoticons/wink@2x.png 2x" title=";)" width="20" data-src="/emoticons/default_wink.png">

    Hallo an alle,
    basierend auf der Beobachtung von Osthesse
    auch mit einem Dancong ist es mir passiert =
    senken Sie die Temperatur von H2o auf 85º und
    die Infusionszeiten mehr
    Kurz gesagt, die Veränderung war brutal in Bezug auf
    zur Adstringenz der ersten Sitzung,
    Wasser ist wichtig, normalerweise verwende ich Mineralwasser in Flaschen
    Es kostete mich auch, die Marke Idonea zu treffen,
    gratuliere allen zu ihren kommentaren

    Grüße 🙏

    Lluis Abad

  • Sehr interessant! Ich habe in Bezug auf Dancong sehr gute Erfahrungen mit einer Wassertemperatur von über 90°C gemacht! /emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" data-src="/emoticons/default_smile.png">

    And in the end, the love you take is equal to the love you make.

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