Hallo AndreH ,
Osmoseanlagen benutze ich für die Küche, Aquaristik und für meine Brauerei, schon seit Jahren. Von einer 7-stufigen Filterung habe ich aber erst durch deinen Beitrag erfahren. Ich filtere mein Osmosewasser über ein 10µm Filter und über einen Carbonblock. Bei einer Mischbettenthärtungsanlage filtere ich danach nochmals über einen Carbonblock und einem 10µm Filter. Begründung, die Osmoseanlage ist ständig in Betrieb, ca. 10 Liter/Tag eine Verkeimung ist somit unwahrscheinlich. Die Mischbettanlage wird nur ca. alle 3 bis 4 Wochen genutzt, bei einer eventl. Verkeimung, verhindern die Filter das Keime ins Weichwasser gelangen können. Die Filterkombination, die ich zur 7-stufigen Filterung gefunden habe, ist folgende:
- 1. Stufe: 10 µm Filter
- 2. Stufe: CARBON Patrone Granulataktivkohle
- 3. Stufe: Carbon-Aktivkohleblock 5 µm Filter
- 4. Stufe: Ultrafilter 0,02 µm
- 5. Stufe: Osmosemembrane
- 6. Stufe: Aktivkohle Postfilter
7. Stufe: Re-Mineralisierungsfilter Postfilter,
soweit ist mir klar, welche Funktionen die einzelnen Filterstufen bezwecken sollen, lediglich die doppelte Carbonfilterung auf der Eingangsseite ist mir unklar, vielleicht hast du dazu eine Erklärung. Auch hätte ich gerne deine Erfahrung zum RE-Mineralisierungsfilter, im Netz habe ich dazu nicht viel gefunden. Hast du hierzu Daten, welche und wie die Wasserwerte verändert werden? Meine Re-Mineralisierung sieht nur eine %tuale Beimischung von Ausgangswasser vor, wobei ich mit Excel vorher berechne, welche Wasserwerte, je nach Teesorte, ich erreichen möchte. Zur Kontrolle messe ich das Wasser mit einem Microsiemens Messgerät.
Gruß Herbert
Hallo Herbert,
meine Anlage hat:
- 1. Stufe: 10 µm Filter
- 2. Stufe: CARBON Block
- 3. Stufe: Carbon-Aktivkohleblock 5 µm
- 4. Stufe Osmosemembran
- 5. Stufe Mineralisierungsstufe (hebt den ph-Wert an, bei mit fast auf 9
- 6. Ionisierungsstufe (soll dem Wasser ein gewisses Ladungspotential geben, ob hier schon der Bereich der messbaren Physik verlassen wird, kann ich nicht sagen)
- 7. Kokos-Kohlefilter, soll geschmacksaufwertend wirken
Viel gemessen habe ich da nie. Der geschmackliche Unterschied ist bei uns enorm. Das Wasser wird auf der Zunge deutlich weicher. Wir liegen hier bei Härtegraden um die 10-12 dH. Wo ich nach dem Filter lande, habe ich aber nie gemessen bzw. bestimmen lassen. Neben dem Teegenuss trinken alle im Haushalt Filterwasser. Aus der Leitung trinke ich inzwischen seid Jahren nicht mehr. Früher glaubte ich noch die Mähr vom "bestgeprüftesten Lebensmittel" usw.
Liebe Grüße, André
Liebe Grüße, André

