Posts by tatea

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    vor 13 Stunden schrieb cml93: Ausserdem darf man auch nicht vergessen, dass man durch das Kaufen bei einem Onlineshop sowieso Geld spart. Normale Teegeschaefte muessen ja noch zuzueglich Miete usw. zahlen, was sich dann zwangsweise in den Preisen niederschlaegt.

    Aber genug davon, mach einfach das, was du fuer richtig haeltst /emoticons/laugh@2x.png 2x" title=":lol:" width="20" data-src="/emoticons/laugh.png">

    Ein Online-Händler muss zwar keine Ladenmiete einkalkulieren, hat aber dennoch Lager-Kosten. Je nach Größe des Versandhandels kann er die Ware dann irgendwann nicht mehr in einer Zimmerecke unterbringen.

    Natürlich bringt einen die 'Geiz ist geil'-Mentalität meist nicht ans erwünschte Ziel (und ist unter gesellschaftspolitischen Gesichtspunkten problematisch), aber ich habe auch schon sehr mittelmässigen Tee relativ teuer in renommierten Läden vor Ort gekauft. Auf gar keinen Fall stimmt es, dass alles was billig ist, eine schlechte Qualität haben muss und alles, was ordentlich Geld kostet, deswegen automatisch eine bessere Qualität hat.

    Ich denke, fast jeder fängt irgendwo klein an und muss seine Erfahrungen machen. Und ich finde es nicht gut, wenn ein Entscheidung oder eine Haltung, die jemand am Anfang seines Weges einnimmt, dann von denen, die mehr Erfahrung haben, gleich so vehement kritisiert wird. Tee soll Spaß machen und im übrigen gibt es auch 'billige' Tees, die gut schmecken.

    Shan lin xi - Ich werd nie kapieren wie man diese großen Blätter mit den Stängeln zu so kleinen Kügelchen rollen kann und dass sich danach im Wasser wieder alles unversehrt entfaltet /emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" data-src="/emoticons/default_smile.png"> Das Tolle ist auch, dass es ein völlig unkomplizierter Tee ist, wunderbar leicht und duftig, nie bitter, und er hält viele Aufgüsse durch, über den ganzen heutigen Tag immer mal wieder.

    Die Tatsache, dass Du vorwiegend im Liegen Sodbrennen bekommst, spricht dafür, dass die Muskulatur zwischen Magen und Speiseröhre nicht richtig schließt. Die Magensäure fließt zurück in die Speiseröhre und das brennt unangenehm. Das haben viele Menschen und es ist nichts dramatisches. Man kann das beim Arzt mit einer Magenspiegelung abklären lassen. Und natürlich kann man es mit dr Ernährng beeinflussen. Vielleicht isst Du auch zu spät am Abend?

    Was den Tee anbelangt, kann ich mich den anderen nur anschließen. Man muss sich in Geschmackserlebnisse langsam hereinfühlen. Unsere Geschmacksvorlieben sind ja in weitem Maße antrainiert und stehen in einem kulturellen Zusammenhang. Kein Baby mag scharfe Speisen, Erwachsene können scharfes Essen aber genießen. Ich glaube, auch beim Tee ist es ein Lernprozess.

    Ich denke, die Teezubereitung und den Teegenuss muss man als Prozess verstehen, bei dem unterschiedliche Parameter (der Tee, das Wasser und seine Temperatur, das Teegerät, die Zeit, deine Geschmacksknospen und deine Verfassung) in immer wieder unterschiedlicher und neuer Weise miteinander interagieren. Es ist ein bisschen komplizierter als bei einem Löffel Instantkaffee, den man einrührt und bei dem das Ergebnis dann immer recht ähnlich bleibt. Man braucht ein gewisses Maß an Experimentierfreude und die Bereitschaft anzuerkennen, dass Tee jedes Mal ein bisschen anders schmeckt (auch wenn's die gleiche Sorte ist), und dass der "perfekte" Tee ein Geschenk ist, welches einem nicht alle Tage in die Tasse fällt.

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    vor 2 Stunden schrieb digitalray: ich sag einfach mal nur: Don is back /emoticons/biggrin@2x.png 2x" title=":D" width="20" data-src="/emoticons/default_biggrin.png">

    diesmal sind die cakes aberalle nur 300-600 Jahre alt.. /emoticons/unsure@2x.png 2x" title=":/" width="20" data-src="/emoticons/unsure.png">

    also Gushu für 60 GBP pro 100g = 70 Euro.

    Das ist dann wohl auch die Reaktion darauf, dass alle gejammert haben die wären viel zu günstig und das Alter zu hoch /emoticons/biggrin@2x.png 2x" title=":D" width="20" data-src="/emoticons/default_biggrin.png">

    We have been sourcing in China for over 40 years /emoticons/rolleyes@2x.png 2x" title="9_9" width="20" data-src="/emoticons/rolleyes.png">

    Da hat der Don wahrscheinlich schon angefangen Pu-erh in China zu beschaffen, als er noch in den Windeln war.

    Hoffentlich ist es kein Poo-erh... /emoticons/ph34r@2x.png 2x" title=":ph34r:" width="20" data-src="/emoticons/default_ph34r.png">..../emoticons/biggrin@2x.png 2x" title=":D" width="20" data-src="/emoticons/default_biggrin.png">

    /emoticons/biggrin@2x.png 2x" title=":D" width="20" data-src="/emoticons/default_biggrin.png"> Hihi, heute entdeckt, ziemlich komisch /emoticons/biggrin@2x.png 2x" title=":D" width="20" data-src="/emoticons/default_biggrin.png">

    Zu diesem klaren und frühlingshaften Tag ein Shan Lin Xi im Grand(ma)pa Style: Immer wieder erstaunlich und sehr angenehm, wie buttrig und weich er sich anschmiegt. Ein Tee, bei dem man sagen möchte "Da könnt' ich mich reinlegen" /emoticons/biggrin@2x.png 2x" title=":D" width="20" data-src="/emoticons/default_biggrin.png">

    Hallo @paxistatis, für's Teegeschirr kann ich nur empfehlen, sich nach gebrauchten Kannen und Teeschalen umzusehen. Auf Flohmärkten oder Ebay / Kleinanzeigen kann man auch ganz hübsche Teekeramik für kleines Geld finden, manchmal auch japanische Teekannen.

    Einige Online-Teeanbieter haben Probe-Sortimente, die man sich zuschicken lassen kann. Darin sind dann mehrere Sorten mit jeweils 10-20 g enthalten. Zum Ausprobieren reicht diese Menge. Ich finde das ganz günstig, wenn man noch nicht so genau weiss, in welche Teerichtung einen der eigene Geschmack verschlägt.

    Für Kräutertee kann man auch die Bioläden empfehlen. Meist haben sie ein ganz gutes Sortiment, und da kannst Du Dir dann entweder eine fertige Mischung kaufen oder aus einzelnen Sorten Deinen Kräutertee nach Belieben zuhause zusammenmischen.

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    vor 45 Minuten schrieb Cel: Die Fermentation von Ton stammt aus dem Yixing Bereich.

    In früheren Zeiten wurde der Ton oben von der Oberfläche entnommen. Dieser war stark verwittert und mit der Zugabe von Wasser nach einiger Zeit zur Verarbeitung bereit.

    Später, als das obere Material verbraucht war, musste man tiefer gehen. Dort fand man "hartes Gestein". Dieses lies man über längere Zeit von der Natur verwittern. Regen, Frost, Hitze, Wind brachen das Material auf und machten es fein, nebenbei wurde es etwas gereinigt. Nachdem das Material den Wünschen nach verwittert war, lies man es in Wasser ruhen und "reifen". Ungeliebte teile wurden entfernt bis man das Material hatte, das man wollte. Das "Reifen" bezieht sich für mich auf das entfernen von ungeliebten Teilen (Dreck, zu feines Material, zu grobes Material). Danach musste es entsprechend den Wünschen noch aufgearbeitet werden.

    So viel ist mir über den Fermentationsprozess bekannt.

    Das bedeutet aber im Umkehrschluss, dass nicht alles überall sinnvoll ist.

    Dass Ton reifen muss, ist mir bekannt. Mag sein, dass dabei auch organische Stoffe verrotten und ausgewaschen werden müssen. Soweit mir bekannt ist, strukturieren und formieren sich dabei auch die Tonplättchen und erhöhen seine Formbarkeit. Aber ob Fermentation da der richtige Begriff ist? Siehe hier Wikipedia zu Fermentation:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Fermentation

    Naja, letztlich ist der Begriff ja erstmal egal , wenn hiermit der Reifungsprozess des Tons gemeint sein soll. Warum aber im Vergleich der Reifungsprozess des europäischen Tons schlechter abschneidet und einen schlechten Einfluß auf die Teegefäße haben soll, würde mich denn doch näher interessieren. Die Zusammensetzung und die Eigenschaften eines Tons sind doch sowieso, je nach Ursprung, immer unterschiedlich.

    Genau, dieser Begriff "Fermentation" war es, der mir Kopfzerbrechen bereitet hat. Nach allen Regeln der Kunst: Was könnte denn fermentieren in einem Material, welches aus Silikaten und Quarz besteht??? /emoticons/unsure@2x.png 2x" title=":/" width="20" data-src="/emoticons/unsure.png">

    Für Vergoldungen und Versilberungen gibt es 2 unterschiedliche Verfahren. Man kann in einem galwanischen Bad versilbern, dabei bleibt die Versilberung sehr dünn.

    Es gibt aber auch das Verfahren der Plattierung, dabei werden zwei Metallbleche miteinander verschweißt. Bei Edelmetallen nennt man diese dann doublieren, bzw. solcher Schmuck heisst "Doublé". Bei diesem Verfahren sind den Schichtdicken wahrscheinlich keine Grenzen gesetzt. Nicht unbedingt muss eine betrügerische Absicht dahinter stehen, es kann z. B. auch dazu dienen, dem relativ weichen Edelmetall eine festere Stabilität zu verleihen, indem man es mit einem härteren Metall verbindet.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Plattieren

    Bei einem einzelnen Gegenstand fällt es sicher nicht ins Gewicht, aber ich denke, wenn Silberwaren in großen Mengen hergestellt werden, dann macht die Schichtdicke, bzw. ein relativ dünner unedler Kern bei dicker Plattierung, finanziell einen gewaltigen Unterschied und rechnet sich.