dagegen lässt sich natürlich nicht argumentieren
Rein optisch und auch haptisch haben die einiges für sich.
Um das Beste aus hochwertigem japanischen Grüntee raus zu quetschen eher eine sehr flache Form mit angedeuteter Tülle und engem Sitz des Deckels, so wie diese (nicht über den Preis erschrecken, nur als Referenz für die Form)
Mayake teapot by Yamada Jozan IV
Beim hochkant stellen sickert das Wasser nur langsam durch den Tee und nimmt alles an Aroma mit raus.
Am anderen Ende der Skala gibt es Shibos, die eigentlich Teekannen sind, mit Sieb und allem, nur ohne Henkel:
Japanese pottery - Tokoname teapot by Yutaka
Mit Filter und Ausguss heißt abber eigentlich Hohin, Shibos funktionieren prinzipiell wie ein Gaiwan.
Für einen etwas breiteren Nutzen bietet sich ein Modell mit zusätzlichen Rillen an, dadurch gießt es schneller ab. Oder die Shibo hat die Möglichkeit, den Deckel wie bei einem Gaiwan etwas zu verschieben um den Schlitz zu vergrößern - das ist im Ursprung aber nicht vorgesehen.
Eine bauchigere Form ermöglicht ebenfalls einen breiteren Nutzen, sei es für Sencha, bei dem die Relation von Wasser zu Blatt anders (geringer) ist als bei Gyokuro, oder sogar für andere Teesorten.