Spannendes Thema – die Lagerung macht beim Pu-Erh ja fast so viel aus wie der Tee selbst.
Ich fahre mit einer relativen Luftfeuchte um die 60–68 % am besten. Darunter wird die Reifung sehr träge, deutlich darüber steigt mir das Risiko für muffige Noten zu stark. Die Boveda-Packs (bei mir 69 %) finde ich dafür praktisch, weil sie die Schwankungen abpuffern – gerade im Winter, wenn die Heizungsluft alles austrocknet.
Bei der Temperatur halte ich es eher konstant bei Zimmertemperatur (ca. 20–22 °C) und meide große Schwankungen. Wichtig ist mir außerdem:
- Sheng und Shu getrennt lagern, sonst wandern die Aromen.
- Kein direktes Licht und Abstand zu Gewürzen/Kaffee, da Pu-Erh Gerüche stark aufnimmt.
- Etwas Luftaustausch zulassen, aber nicht zugig.
Ton- oder Steingutgefäße funktionieren bei mir besser als ganz luftdichte Behälter, weil der Tee noch „atmen" kann.
Wie haltet ihr es mit der Feuchte im Sommer? Bei Hitze schwankt es bei mir am meisten und ich überlege, ob ein eigener Pumidor sinnvoll wäre.