Posts by Frau Mahlzahn

    @doumer : Den Glückwünschen schliesse ich mich allumfänglich an, vor allem den treffenden Worten von @Anima_Templi . Auch die tolle Teekeramiksammlung ist mehr als beachtlich (mein positiver Neid ist dir sicher 😊).

    @Manfred : Schön, dass der Baohan einen guten Abschluss bei dir gefunden hat. Wie man mal wieder feststellt, machen Wasserbeschaffenheit, Dosierung, Ziehzeit, ... sooooo viel aus und bescheren uns immer wieder neue Teeerfahrungen. Schön auch, dass du immer wieder, immer mehr mit Pu-Erh experimentierst.

    Ich finde die Idee gar nicht schlecht, uns alle auf der nächsten Teezui zu begegnen. Da lernen wir uns "in Echt" kennen und bringen unsere Teegewohnheiten oder gar Teemaschinen mit. Dann kann man viel besser zeigen, darstellen, wem es um was eigentlich geht.

    Ich war übrigens mal in Stuttgart und habe mir den Teemial vorführen lassen. Was ich irritierend fand, war, dass der Gastgeber ständig einen leeren Wassertank hatte. Auch nach dem Auffüllen konnte er die Session nicht zu Ende führen, ohne mit dem Wassertank wieder in den Nebenraum zum Wasserhahn zu laufen.

    Wie @miig schon sagt, ist eine Anti-Technik-Haltung immer schon eine einer der gesellschaftlichen Pole, ich denke da an den Shitstorm, als Bob Dylan das erste mal mit einer Akkustikgitarre aufgetreten war 🙄

    Mir persönlich geht es so ( wie einigen mir analog bekannten Foris auch), dass ich beruflich non-stop mit Technik arbeite und es gerade darum sehr genieße, wenn ich beim Teetrinken weitestgehend ohne auskomme. Wie schon mal an anderer Stelle gesagt: Ich stehe extra morgens eine Stunde früher auf, um in Ruhe mit einer kleinen handwerklich oldfashioned Teerunde in den Tag zu starten. Das trägt mich sozusagen durch den Tag.

    Habe ausserdem im Garten eine kleine Mini-Tee-Ecke, da wird das fertige Teewasser in einer Thermo-Kanne mithingenommen. Das geht analog einfach besser 😉

    Gehöre auch zur Black Forst Glasflaschenfraktion und habe einen praktischen Hinweis für Neulinge: offiziell führt unser Lebensmittelmakt die gar nicht, bestellt sie aber gerne für Kunden auf Nachfrage mit. Egebnis: Im Lager stehen immer ein paar Kästen zwanglos zur Mitnahme bereit ... Ansonsten beginne ich über die Osmosegeschichte nachzudenken, bin da aber erst am Anfang des Für- und Wider.... gehe mal abtauchen in die Tiefen des Teeforums zu diesem Thema ( gute Tips und Argumente immer willkommen)

    Hallo @Risheehat , als ( auch beruflicher) Bücherjunkie habe ich mir dieses Buch (ohne es vor in den Händen halten und begutachten zu können) gekauft. Auch, wenn ich das selber für mich nicht nutze (ich bleibe in der Regel bei meinen Käufen) , gilt ja beim Onlinekauf ein Rückgaberecht bei Nichtgefallen, Du gehst somit keinerlei Risiko ein 😉.

    Das Buch selber ist mit Liebe und Herzblut gemacht. Es lebt von seiner Gestaltung und den klasse Photographien. Es erinnert mich in seiner Machart an das Buch "Gong Fu Cha - Tee als Handwekskunst" von Tina Wagner Lange (das @Paul bereits vorgestellt hat) , auch wenn die Teekenner-Jungs natürlich keinesfalls sprachlich mit Begriffen wie oxidieren mit fermentieren herumschludern- sie wissen genau, was sie tun, in jeder Hinsicht. Damit ist schon die Beantwortung Deiner Frage, worauf das Buch / der Text hinausläuft, gegeben: Klar beschreiben sie, wofür sie stehen, was ihre Produkte im Shop sind und wie und wo sie sie aufgetan haben. Warum auch nicht? Schreibe über das, was Du kennst, alter Grundsatz. Wobei ich mir sicher bin, dass Beck und Ellenrieder ( @Cha-Shifu ) noch sooooo viel mehr wissen, was sie NICHT schreiben/ verraten ...

    Worin sich die beiden Bücher meiner Meinung nach ähneln ist, dass viele der Texte bereits als Blog auf der jeweiligen Homepage zu lesen sind. Wenn Du Dich dort umschaust, wirst Du schon Vieles vorwegnehmen. Hier ist einfach nochmals "Das Wichtigste" ( was die meisten alten Hasen sowieso schon wissen/ kennen) zusammengefasst , übersichtlich dargestellt und ästhetisch wunderbar aufbereitet, auch haptisch. Die Seite, die Du verlinkt hast, zeigt ja sehr klar, wie das Buch aufgebaut ist, wie die Texte aussehen und wie die Erklärungen zu den Tees (Gegend, Anbau, Kultivar, Ausbau des Tees, ggf. Lagerung) gemacht sind. Dass das Ganze immer nur die Spitze vom Eisberg, genannt Teeanbau/ -kultur/-vertrieb sein kann, liegt auf der Hand. Mann könnte das Buch auch betiteln : "Annäherung an den Tee" und wenn bei der Lektüre der Wunsch aufkommt, auf deren Homepage vorbeizugucken und den einen oder anderen Tee zu ordern: Why not? Ich empfehle übrigens als Oolong -Teefan die Oolongs von Katie, die habe ich schon durch den Stuttgarter Teeladen "The English Tearoom" kennen und schätzen gelernt.

    Der Buchpreis ( knapp 60 Euro) ist " normal" für diese Art der Ausstattung, kleine Auflage und Direktvertrieb.

    @Manfred:Hahaha, ja genau : Hier wird vollmundig die Revolutionierung der Teewelt verkündet- mit genau einem einzigen Produkt ( das von @GoldenTurtle ja schon sehr anschaulich in seine eher durchschnittlichen Bestandteile zerlegt wurde). Der Text besteht aus launigen Worthülsen und die Instagram-Bildchen ( von denen einige auf mich wirken, als seien sie einfach aus dem Netz heruntergeladen) stellen einen Upperclass Lifestyle dar, den ich inhaltlich jetzt nicht mit Apfeltee zusammenbringe ... Was kommt als Nächstes?

    Hallo @teewelt um genau zu sein: beides. Ich hatte mir unter diversen Stichworten in den Threads Infos zusammengesucht ( @miig hat dich ja schon in ein ergiebiges Thema verschoben, ganz oben davon findest du noch mehr Herdplatteninfos) und am Ende habe ich die Teefreunde ganz konkret nach ihren Modelltypbezeichnungen befragt ... nur um mir dann einen alten 3- stufig taktenden Oldie- Kocher anzulachen... war einfach Liebe auf den ersten Blick, mal sehen, wie weit ich damit komme 😅 . Erste Zwischenbilanz: Womöglich reine Einbildung, da keine Bindverkostung, aber ich entdecke mehr Körper und Vielfalt im Geschmack. Irgendwie dreidimensionaler, vorher schmeckte alles flacher... 🤔

    Die Echizen-Houhin ist wunderschön und sehr aussagekräftig; ein Stück, auf das ich positiv "neidisch" werde @Anima_Templi!!!

    Mein Teetisch hat auch Zuwachs erfahren, ich möchte die nächste Teestufe erklimmen und mehr Ruhe in die ausgiebigen Teesessions bringen (bleibe morgens vermutlich noch herkömmlich beim Wasserkocher... aber wer weiß ?). Habe die Sonderaktion bei pu-erh.sk genutzt und einen ( eine?!) Tetsubin erstanden, heute kam das gute Stück und wurde gleich gefeiert mit Rareness 5 Autuum ☺️ . Vielen Dank für die hilfreichen Tipps in Bezug auf eine brauchbare Einzelheizplatte ( lustigerweise bin ich zwar bei der Marke geblieben, aber es wurde ein komplett anderes Modell) an @doumer und @Anima_Templi

    Ich werde berichten, ob und wie sich mein Teeleben dadurch verändert, jetzt wird erstmal experimentiert /emoticons/tongue@2x.png 2x" title=":P" width="20" data-src="/emoticons/default_tongue.png">


    Heute Nachmittag war ich auf der dunkeln Seite des Tees, es gab gefälligen, samtigen 2015 Bulang Shan ( produziert von Jinsong Yu). Ich mag diese dunkle Walnuss- Note. Das ist, wie wenn man in die leere NussSchale hineinriecht ... Leider hatte mein CraqueleeKännchen im Winter einen Unfall und seither einen kleinen Sprung. Nun benutze ich sie für Shou, da tritt kein Tee aus dem Haariss und ich hoffe auf den Zahn der Zeit, sprich auf die Kraft der Patina, die sich als sanften Schleier des Vergessens in den Korpus legt...

    Dem stimme ich zu, wirklich ästhetisch, so ganz ohne bunt gefärbten Klärschlamm 😉

    Dank Animas Hilfe kann auch ich jetzt meine Bilder komprimieren und teste das gleich mit dem Sonntagsaufguss Formosa Mingjian Gui Fei 2007 Huang Jin Gui. Der nächste wird @doumer zu Ehren ein Oriental Beauty werden, versprochen 😅

    Viel Zeit und Muße, das nutze ich aus und hau' mir 'was Japanisches in die Tasse. Da brauche ich meistens viel Geduld zu, wegs Abkühlen des Wassers, in diesem Fall auf ca. 60 Grad. Hatte den Go En, produziert von den Morimotos auf Verdacht gekauft, als er im The English Tearoom deutlich herabgesetzt war (ob des Frischedatums). Bereue ich kein bisschen: Weiche Süsse, nicht bitter, nicht grasig, nicht algig. Unaufdringliches, leichtes Unami. Ergiebig. Die Japanspezialisten werden ihn vermutlich 2mal aufgießen, ich quäle ihn ein bisschen öfter. Weil, wie gesagt, habe ja jetzt Zeit und Muße.

    Seufz, ich wünschte, um meine Ecke würde auch so ein LuxususDealer seinen Laden betreiben, um wieviel einfacher könnte ich mich in meinen Mittagspausen durch sein Sortiment trinken ... und mit Armen voller Klasse Teekeramik nach Hsuse schweben. Den Alishan Yellow Fruit von teehaus cöln kann man auch super als Cold Brew benutzen oder ebenfalls kalt im Grandpa Style im TeaPiano aufgießen, damit komme ich im Sommer gut durch den Tag.