Posts by Teeraum

Die Voranmeldung zur Tee-Convention "Teezui 2026" hat begonnen.
Hier findest du weitere Informationen.

    Meines Wissens ist das einfach Kalzium und Magnesium, die zusammen mit Tee irgendwelche harmlosen, aber häßlichen Verbindungen eingeht. Dazu kommen vielleicht ätherische Öle. Ich filtere mein Wasser nie und bekomme über Nacht auch solch einen Film. Manchmal sieht man es sogar nach einigen Minuten, das hängt aber auch vom Tee ab. Bei starkem Assam bildet sich das Zeugs viel schneller und stärker.

    Wie wäre es mit einem Probeaufguß mit destilliertem Wasser? /emoticons/wink@2x.png 2x" width="20" height="20" data-src="/emoticons/default_wink.png">

    Hallo,

    ich warte auf Flugtees aus Nepal und Darjeeling, besonders auf einen Puttabong. Ich glaube, 2012 war es, als ich einen hervorragenden Puttabong hatte. 2013 war er etwas enttäuschend, keineswegs schlecht, nach einiger Gewöhnung sogar sehr gut, aber er entsprach nicht meinen Erwartungen.

    Ein oder zwei Shinchas werden es wohl auch wieder werden. Sicherlich entdecke ich noch andere Tees, die dann in meinem Warenkorb landen, Weißer Tee etwa. Aber ich habe da keine Pläne, ich lasse mich spontan verlocken.

    statoacusticus:

    Meinen Jahresvorrat jetzt überwiegend mit Flugtees zu füllen, halte ich für übertrieben. Es gibt auch normal importierte Tees, die günstiger, aber sehr lecker sind. Es wird außerdem nicht nur im Frühling geerntet; gerade bei Schwarztee sind später die Sommerpflückungen interessant, und Tees sind ja nicht nur dann gut, wenn sie mal über den Wolken waren. Einerseits erhält man sehr frischen Tee, was man schmeckt, andererseits stecken durchaus kommerzielle Interessen dahinter, und Flugtees sind ja nicht gerade günstig. Sie sind auch nicht zwangsläufig besser, manch einem sind sie vielleicht gar zu wenig gehaltvoll.

    1) Ja, Tee hemmt die Eisenaufnahme. Aber auch andere Lebensmittel hemmen die Aufnahme, beispielsweise Milch und Milchprodukte, Kaffee oder Rotwein. Gesunde Menschen, die sich normal ernähren, brauchen darauf nicht zu achten. Wer einen Eisenmangel hat, sollte eine halbe Stunde vor und nach dem Essen auf Tee verzichten.


    Tee enthält aber auch Eisen, allerdings muß man ihn essen, damit das Eisen aufgenommen wird. Bei Matcha ist das Beispiel kein Problem, er enthält angeblich auch sehr viel Eisen.


    2) Koffein entzieht dem Körper kein Wasser, regt aber die Nierenfunktion an. Kurzzeitig wird also mehr Urin erzeugt, dafür aber danach weniger, so daß über den Tag verteilt ein Ausgleich stattfindet.


    Bei mir gibt es oft Tage, an denen ich nichts anderes als Tee trinke. Morgens und mittags nur Grüntee oder Oolong, abends Schwarztee. Manchmal bekomme ich dann richtig Lust auf Apfelschorle. Ich vermute, daß die andauernde Koffeinzufuhr den Stoffwechsel dauerhaft erhöht und in diesem Fall zusätzliche Aufnahme von Wasser sinnvoll ist. Andererseits kommt das Koffein ja immer nur zusammen mit dem Teeaufguß, also dem Wasser in den Körper. Da ich gesund bin, trinke ich etwas, wenn ich Durst habe. Eigentlich ganz einfach. /emoticons/wink@2x.png 2x" width="20" height="20" data-src="/emoticons/default_wink.png">

    Mir sagen die meisten Gyokuros für den Preis auch nicht zu. Letztens hatte ich aber mal einen Gyokuro Karigane (enthält Stengel), der war hervorragend. Bei Senchas habe ich ebenfalls festgestellt, daß mir die teuren nicht besser, ja sogar oftmals schlechter schmecken als die normalpreisigen Senchas. Sie waren dann eine Enttäuschung. Bei billigen Senchas passiert mir das nicht, sie sind allenfalls eine freudige Überraschung, und von denen gab es schon einige.


    Aber einem gewissen Preis zahlt man zuvörderst für Name, Mangel und Seltenheit. Solche Tees würde ich keinem Neuling empfehlen. Andererseits finde ich acht Euro für ein Kilo Schwartee sehr billig – selbst für CTC. Bei solchen Preisen bin ich mißtrauisch, was Pestizide betrifft; über die Bezahlung der Arbeiter muß man sich auch keine Gedanken machen, die ist wohl klar. Die türkischen Schwarztees schmecken mir auch, wobei ich sie bisher immer nur beim Türken getrunken habe. Vielleicht bekam ich ja dort auch das ganz billige Zeug. /emoticons/wink@2x.png 2x" width="20" height="20" data-src="/emoticons/default_wink.png">


    Als ich bei den Darjeeling-Schwarztees bei 20€/100g ankam, kaufte ich mir bewußt die preiswerten Tees aus anderen Ländern und Regionen, aus Nepal, Sikkim, Dooars, Vietnam. Einige waren mit den teuren Darjeelings vergleichbar, andere schmeckten deutlich anders, waren aber sehr lecker. Wenige waren nicht so toll, aber mit Milch und Zucker konnte man selbst denen etwas abgewinnen.

    Zwar liebe ich Gaiwans, aber für alle Tees kann ich sie nicht empfehlen. Gerade japanischen Tees sind oftmals so fein, daß sie dem Gaiwan entkommen. Zusammen mit einem kleinen Sieb kann man aber auch solche Tees darin zubereiten. Es hängt also davon ab, welchen Tee man zubereiten möchte. Meines Erachtens kann man es vereinfacht so einteilen:


    Kyusu: typische japanischee Grüntees


    • Houhin: typische japanische Grüntees


    • Shiboridashi: typische japanische Grüntees


    • Gaiwan: alle anderen Tees; bei 100% heißem Wasser für Schwarztees ist er aber nicht optimal, weil er zu heiß wird


    Mit Kysusu, Houhin und Shiboridashi kann man natürlich auch andere Tees zubereiten, aber traditionell üblich ist das nicht. Am passendesten für andere Teesorten fühlt sich für mich die Shiboridashi an, allerdings ist es nicht einfach, an schöne Shiboridashis zu kommen – und sie kosten definitiv mehr als 15€. Sie sollte glasiert sein, wenn man verschiedene Teesorten darin zubereiten möchte.


    Am einfachsten dürftest Du an Kysusu und Gaiwan kommen, und auch Gaiwans gibt es für einige wenige Euro. Das sind dann zwar keine Meisterwerke, aber man kann sie verwenden. Hier gibt beispielsweise günstige:


    http://www.diekunstdestees.de/epages/6314071…lchen%22/Gaiwan


    Etwa 100ml sind in Ordnung.

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    Da wär ich aber vorsichtig! Bist du dir sicher dass da nichts zerkratzt? Ich mein, wenns scheuert, dann scheuerts, oder?

    Bisher habe ich Salz für einen billigeren Becher verwendet, an dem sind an der Glasur keine Kratzer zu erkennen. Ich habe damit auch schon die Ränder einer feinen, handbemalten Porzellantasse gereinigt, und auch dort gibt es keine Kratzer. Allerdings mache ich das nicht täglich, sondern alle paar Wochen oder Monate – quasi wenn es sich lohnt. Es kann also gut sein, daß über lange Zeit etwas zu sehen ist.Das Salz verreibe ich mit den Fingern, die haben sich bisher auch nicht beschwert.

    Scheuern wird es sicherlich, aber ich denke, es ist immer noch schonender als die Kratzseite eines Schwammes. Beim Autolack heißt es auch, man sollte vorsichtig sein, weil das Streusalz im Winter bei der nächsten Reinigung mit Schwämmen wie Scheuermittel auf dem Lack wirkt.

    Im Zweifel läßt man es also. Beim Lieblings-Gaiwan wäre ich ebenfalls vorsichtig, bei einer gewöhnlichen Porzellankanne für dreißig Euro wäre ich mutiger.

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    das dürfte wohl eher von der Körperform und insb. der jeweiligen Wanddicke abhängen..

    Die Dicke, wenn sie normal ist, und die Form sind gar nicht mal so wichtig. Man hört das bei einem Deckel ebenso wie bei einer Tasse oder eine Kanne. Vor allem das Material und dessen Dichte, also auch die Brenntemperatur ist wichtig. Steingut ist porös und klingt eher dumpf und hat keinen Nachhall, Steinzeug und Porzellan hingegen sind dicht und klingen hoch und hallen nach. Man hört auch sofort, ob etwas einen Sprung hat.Soweit jedenfalls die Theorie. In der Praxis weigert sich mein Gaiwan, hoch zu klingen. Die Celadon-Glasur ist aber recht dick, möglicherweise liege es daran.

    Mit normalem Speisesalz bekommt man das einfach ab. Einfach in die Kanne geben, mit ein wenig Wasser anfeuchten und dann mit den Fingern wie ein Scheuermittel verwenden. Mit Salz zerkratzt nichts, und es läßt sich noch einfacher als Spülmittel auswaschen. Ich mache das so bei meinen Teebechern; bei einer Kanne ist es wegen der vielen Winkel leider nicht ganz so praktisch.

    Die Spülmaschine kann ich ebenfalls empfehlen. Meine Kannen kommen da blitzblank wieder raus.

    Ich bin zwar auch kein Experte für Keramik, aber für mich hört sich das alles normal an. Die Körnchen könnten eingebrannter Sand sein. Du hast ja auch nicht hundert, sondern nur dreißig Euro gezahlt. Gips wird es wohl kaum sein. Ich denke, das könnte man hören, weil es dumpfer klingt als Porzellan.

    Unsicher war ich mir bei meinen Gaiwans auch. Die Giftstoffe in Glasuren sind nur dann sicher eingeschlossen, wenn die Keramik sehr heiß gebrannte wurde. Das erkennt man angeblich bei Steinzeug daran, daß es einen hohen Klang hat. Eben diesen haben meine Gaiwans nicht. Dem Preis nach ist es aber entweder sehr gute Keramik, oder ich wurde sehr gut über den Tisch gezogen. /emoticons/wink@2x.png 2x" width="20" height="20" data-src="/emoticons/default_wink.png">

    Ich bin ja beruhigt, nicht der einzige zu sein, der bei täglichen zwei Litern liegt.

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    Mein Spruch ist dann immer: "Weil ich gerne Tee trinke, nehme ich einen Kaffee!"

    Sehr gut, den merke ich mir. /emoticons/smile@2x.png 2x" width="20" height="20" data-src="/emoticons/default_smile.png">

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    […]da stelle ich relaxt meinen wasserkocher auf 60° und bis ich die tasse hervorgeholt habe ist das wasser für meinen morgendlichen gyokuro fertig. /emoticons/wink@2x.png 2x" width="20" height="20" data-src="/emoticons/default_wink.png">

    Das hört sich bequem einfach an. Ich gieße auch immer um und hoffe, daß das Wasser in etwa die gewünschte Temperatur plus/minus zehn Grad hat.Gibt es ein Digitalthermometer, das bei Erreichen einer gewünschten Temperatur piepst?

    Es gibt sehr fest gerollte Tees, die lange brauchen, um sich zu entfalten. Um sie vorher etwas zu öffnen, kann man heißes Wasser drauf- und sofort wieder abgießen. Die feuchten Blätter läßt man dann mehrere Minuten stehen. Hierbei geht es nur darum, die Blätter zu befeuchten, nicht aber darum, Stoffe zu lösen und wegzuschütten.

    Wenn man den Teingehalt senken möchte, kann man den Tee dreißig Sekunden ziehen lassen und den Aufguß wegschütten. Da Tein leicht löslich ist, kann man so einen großen Teil des Teins ausschwemmen. Es sollte klar sein, daß Tein nicht das einzige ist, was sich löst, und gerade bei guten japanischen Grüntees, die ohnehin kurz ziehen, klingt dieser Voraufguß nach keiner guten Idee.

    Üblicherweise kann man japanische Tees etwa dreimal aufgießen, da wäre es eine Schande, den ersten Aufguß wegzuschütten.

    Oh, dann will ich auch. Das hier ist meiner:
    Ottoni Fabbrica, 1,7l, 2400W [Anzeige]

    Warum diesen? Ich war lange Zeit auf der Suche nach einem Wasserkocher, der keinerlei Plastik im Inneren hat, und ich fand nur einen einzigen, nämlich den verlinkten. Der Kalkfilter vor der Tülle ist zwar aus Plastik, auf Anfrage erhält man aber kostenlos einen aus Metall.

    Der Ausguß ist hervorragend. Man kann vorsichtig schütten, ohne daß ein einziger Tropfen irgendwo herunterläuft, oder man schüttet schnell, dann kommt wie bei einem Wasserkessel ein breiter Strahl heraus. Im Plastikfuß befinden sich zwei Lampen, so daß immer eine zu sehen ist, wenn man den Kocher mit der linken oder der rechten Hand abstellt.

    Eine Wasserstandsanzeige hat der Wasserkocher nicht, ich brauche aber ohnehin keine. Im Inneren befindet sich lediglich ein Metallblättchen, das den maximalen Füllstand markiert.

    Man kann den Wasserkocher nur direkt beim Hersteller aus Italien bestellen, aber das ging bei mir problemlos. Bei Ottoni Fabbrica versteht man deutsch, zumindest schriftlich, und die Lieferung war nach nur wenigen Tagen da.

    1. Wie bist Du zum Tee gekommen?

    Bei meiner Oma gab es früher zu jedem Abendbrot Schwarztee. Die kleinen englischen Teelöffel und handbemalten Tassen aus dünnem Porzellane waren eigentümlich genug, um meine kindliche Neugier zu wecken, und der Tee auf dem Stövchen war gemütlich. Da blieb wohl etwas hängen und manifestierte sich während der Studienzeit in handfestem Teekonsum.

    2. Trinkst du ab und an auch Kaffee - oder ausschließlich Tee?

    Sehr selten, wenige Tassen pro Jahr.

    3. Wieviel Tee trinkst du so pro Tag?

    Etwa 1,5 bis 2,5 Liter, denke ich. An Wochenenden kann es etwas weniger sein.

    4. Wie hat sich dein Tee-Konsum im Lauf der Zeit verändert?

    Mit abendlichem Schwarztee fing es an und dehnte sich dann auf den ganzen Tag aus. Anfangs kamen aromatisierte grüne Tees hinzu, aber die wurden mit der Zeit von reinen Tees verdrängt. Von billigen Tees ging es aufwärts in immer teurere Regionen; heute ist es mit den Preisregionen gemischt. Das Farbspektrum der Tees wurde breiter, von anfänglich rot und grün zu weiß, blau und ein wenig schwarz.

    5. Welche Zubereitungsform mit welchem Tee-Equipment bevorzugst du?

    Gaiwan und Houhin für alles außer normale Schwarztees. Bei normalen Schwarztees habe ich vom Zweikannenverfahren zu einer großen Tasse mit Edelstahlsieb gewechselt.

    6. Machst du zum Tee trinken Pause oder trinkst du Tee "nebenbei"?

    Eher nebenbei. Ich empfehle das aber nicht. /emoticons/wink@2x.png 2x" width="20" height="20" data-src="/emoticons/default_wink.png">

    7. Was sind deine Lieblingstees?

    Ich wechsle nach Lust und Laune, und es gibt immer wieder Phasen, in denen ich eine Teeart besonders bevorzuge. Die Tendenz geht in letzter Zeit zu Oolongs, und abends ist es ausschließlich Schwarztee.

    8. Welche 3 Sorten würdest du Neulingen empfehlen?

    Pauschal ist das schwer zu sagen. Ich habe aber zwei gute Tees, die ich jedem hier empfehlen möchte. Der erste schmeckt sehr kakaoig und überrascht mich damit immer wieder. Der zweite ist für mich undefinierbar, genaues konnte ich nicht ausmachen.

    http://www.teespeicher.de/Schwarztee/Chi…y-Bio::949.html

    http://www.teespeicher.de/Gruentee/Weiss…-Tips::986.html

    Allgemeiner lautete die Empfehlung:

    1) Einen Schwarztee, entweder Flugtee oder Sommerpflückung, bevorzugt aus Nepal.

    2) Einen japanischen Sencha.

    3) Einen Oolong, zum Beispiel einen guten Da Hong Pao (das wird nicht billig).

    Für Gesundheit ist der gesamte Lebensstil verantwortlich. Sport, Schlaf, Zufriedenheit, Streß sind gewichtige Faktoren. Davon Tee als einen Faktor zu isolieren und dann einzelne Stoffe isoliert zu betrachten, hat leider keine große Aussagekraft. Studien werden gerne zwecks Vermarktung aufgebauscht, dabei könnte man ebenso lange Listen mit Wunderwirkungen über Obst oder Gemüse aufstellen.

    Die gesundheitliche Wirkungen lassen sich auch sachlicher, dann aber ernüchternder betrachten:

    http://www.wdr.de/tv/quarks/send…210/004_tee.jsp

    ClaudiaBerlin:

    Nur weil der Gyokuro Dein teuerster Tee ist, muß er Dir nicht am besten schmecken. Ich war von Gyokuros auch schon enttäuscht und konnte mich nie richtig dafür erwärmen. Nur weil ein Bancha weniger kostet, kann er einem trotzdem besser schmecken.

    Zur Zubereitung kann ich Dir lediglich verraten, wie ich das während der Arbeit mache. Während das Wasser zum Kochen gebracht wird, gebe ich Tee in meinen Gaiwan (ja, auch japanischen Grüntee). Das kochende Wasser kommt dann in eine 1-Liter-Thermoskanne. Das ist auch schon die ganze Vorbereitung. Das Aufbrühen ist nicht viel komplizierter: Von der Thermoskanne gieße ich etwa 100-150ml Wasser in eine Abkühlschale, wo es ziemlich schnell abkühlt. Von dort geht es weiter in den Gaiwan und dann in einen Teebecher. Da sich der Tee drei- oder viermal aufgießen läßt, kann ich am Arbeitsplatz bleiben, während die Kollegen immer in Küche rennen müssen, um sich neuen Kaffe zu holen. Aus Faulheit hänge ich manchmal noch einen Aufguß an, der hat dann aber nichts mehr mit Geschmack zu tun.

    Die Teeblätter zu entfernen, ist bei japanischen Grüntees eine etwas matschigere Angelegenheit als beispielsweise bei großblättrigen Oolongs, für die man einen Gaiwan nicht einmal ausspühlen muß. Oolongs kann man zudem häufiger aufgießen, und meist ist der einzige Grund, in die Küche zu gehen, der, daß ich neues Wasser benötige. (Möglicherweise könnte es jemanden stören, daß das Wasser in der Thermoskanne für Oolongs zu stark abkühlt. Mir macht es nicht aus.)

    Vielleicht mußt Du Deine Utensilien bloß um eine Thermoskanne und eine Abkühlschale erweitern? Eine Alternative könnte ein Wasserkocher mit Temperaturregler und Warmhaltefunktion sein.

    Wenn Du Dir wie beim Kaffee eine größere Menge Tee machen möchtest, kannst Du mehrere Aufgüsse direkt hintereinander machen und in eine Kanne geben. Allerdings würde ich dafür dann nicht gerade den besten Tee verwenden. Der Bancha kann als normales Alltagsgetränk dafür aber richtig sein.

    P.S.: Zitrone hört sich nicht richtig an. /emoticons/wink@2x.png 2x" width="20" height="20" data-src="/emoticons/default_wink.png"> Aber es ist erlaubt, was einem schmeckt.

    Ich nutze normales Leitungswasser. Lauretana habe ich auch mal probiert, aber damit fehlte mir etwas im Tee. Filter waren mir zu umständlich, und das Wasser schmeckte zwar ein wenig anders, aber nicht besser.

    Manche Leute meinen ja, es sei klug, heißes Wasser aus der Leitung zu nehmen, weil es schneller kocht. Ich mag das nicht, denn heißes Wasser steht normalerweise lange im Heizkessel und ist sauerstoffarm. Ich nehme nur das kalte, und auch das läuft einen Augenblick, bis das ganze Wasser durch ist, das in den Leitungen stand.