1. Wie bist Du zum Tee gekommen?
Bei meiner Oma gab es früher zu jedem Abendbrot Schwarztee. Die kleinen englischen Teelöffel und handbemalten Tassen aus dünnem Porzellane waren eigentümlich genug, um meine kindliche Neugier zu wecken, und der Tee auf dem Stövchen war gemütlich. Da blieb wohl etwas hängen und manifestierte sich während der Studienzeit in handfestem Teekonsum.
2. Trinkst du ab und an auch Kaffee - oder ausschließlich Tee?
Sehr selten, wenige Tassen pro Jahr.
3. Wieviel Tee trinkst du so pro Tag?
Etwa 1,5 bis 2,5 Liter, denke ich. An Wochenenden kann es etwas weniger sein.
4. Wie hat sich dein Tee-Konsum im Lauf der Zeit verändert?
Mit abendlichem Schwarztee fing es an und dehnte sich dann auf den ganzen Tag aus. Anfangs kamen aromatisierte grüne Tees hinzu, aber die wurden mit der Zeit von reinen Tees verdrängt. Von billigen Tees ging es aufwärts in immer teurere Regionen; heute ist es mit den Preisregionen gemischt. Das Farbspektrum der Tees wurde breiter, von anfänglich rot und grün zu weiß, blau und ein wenig schwarz.
5. Welche Zubereitungsform mit welchem Tee-Equipment bevorzugst du?
Gaiwan und Houhin für alles außer normale Schwarztees. Bei normalen Schwarztees habe ich vom Zweikannenverfahren zu einer großen Tasse mit Edelstahlsieb gewechselt.
6. Machst du zum Tee trinken Pause oder trinkst du Tee "nebenbei"?
Eher nebenbei. Ich empfehle das aber nicht.
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7. Was sind deine Lieblingstees?
Ich wechsle nach Lust und Laune, und es gibt immer wieder Phasen, in denen ich eine Teeart besonders bevorzuge. Die Tendenz geht in letzter Zeit zu Oolongs, und abends ist es ausschließlich Schwarztee.
8. Welche 3 Sorten würdest du Neulingen empfehlen?
Pauschal ist das schwer zu sagen. Ich habe aber zwei gute Tees, die ich jedem hier empfehlen möchte. Der erste schmeckt sehr kakaoig und überrascht mich damit immer wieder. Der zweite ist für mich undefinierbar, genaues konnte ich nicht ausmachen.
http://www.teespeicher.de/Schwarztee/Chi…y-Bio::949.html
http://www.teespeicher.de/Gruentee/Weiss…-Tips::986.html
Allgemeiner lautete die Empfehlung:
1) Einen Schwarztee, entweder Flugtee oder Sommerpflückung, bevorzugt aus Nepal.
2) Einen japanischen Sencha.
3) Einen Oolong, zum Beispiel einen guten Da Hong Pao (das wird nicht billig).