Mal ein Zwischenstand zum Ritterhelm....;-) Also, ich muss sagen: das Ding funktioniert.
Aber der Reihe nach: das geringe Gewicht leuchtet sicher jedem ein, was Transport anbelangt. Unzerbrechlichkeit dito jedem, der Keramik kennt......;-)
Aber jetzt kommts: ich war am Anfang ja etwas skeptisch bezüglich des Wärmeverhaltens, weil die doppelwandige isolation quasi das Abkühlen verhindert, umgedreht aber auch ein Aufwärmen von aussen so nicht möglich ist. Nun ist es so, wenn ich es richtig fühle und interpretiere: Titan hat eine geringe spezifische Wärmekapazität, heisst wird schnell warm (braucht wenig Energie um warm zu werden) und auch kalt. Z.b. erhitzen sich Titangefässe in der Sonne aussen sehr stark.
Hier für den Teeaufguss bedeutet das aber, dass das "Nachwärmen" des Brühgefässes eigentlich nicht nötig ist, denn die Kanne/Schale usw. sind quasi bei Einguss gleich auf Temperatur und ziehen relativ wenig Wärme vom Wasser weg. Wie gesagt-nicht wissenschaftlich gemessen, eher ein Gefühl und eine Beobachtung.
Das heisst aber für mich, daß der Teeaufguss wirklich hier sehr easy ist, weil Temperaturgefälle durch Wärmeableitng der Kanne usw. fast keine Rolle spielen. Sicher: Optik und Stil mögen zuhause für das mittrinkende Auge wichtig sein.
In Verbindung mit der absoluten Neutralität des Titans, der guten Reinigungsmöglichkeit usw. bin ich ziemlich im reinen mit dem Teil und es hat mir jetzt schon auf Reisen gute Dienste geleistet fernab von umständlichen Transportprocederen o.ä.. Einfach Wasser rein und gut ist;-) In meinem kreativen Hirn könnte ich mir vorstellen, daß man in die Kanne nun einfach etwas rostiges Eisen dazulegt, oder auch wahlweise ein Stück japanischen Tones und zack, hat man auch die Geschmackstiefe...Naja so ähnlich. Mir reicht das gute Handling und die problemlose Wechselmöglichkeit der Tees.