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vor 6 Stunden schrieb teekontorkiel: Das Teeglas gefällt mir gut.(...) Ich würde mich freuen, wenn Du nach ein paar Wochen Einsatz eine kurze Rückmeldung über die Qualität geben könntest. Möglicherweise wär das etwas für uns. 
@teekontorkiel Einen ersten Statusbericht kann ich bereits abgeben, denn heute habe ich den Teamaker zum ersten Mal zum Einkaufen mitgenommen. Da das nicht so lange dauert, war unterwegs kein Refill geplant. Ich habe mir einen marokkanischen Minztee to go gemacht. Ins Glas kamen ein paar frische Minzzweige und etwas brauner Zucker, in das Sieb ein klassischer Standard-Gunpowder (grün natürlich). Damit das Tee ergibt, habe ich den Teamaker zunächst für ca. 2 Minuten auf den Kopf gestellt.
Ich liste Vor- und Nachteile mal auf:
+ Der Teamaker ist wirklich dicht. Auch wenn er in der Tasche umfällt, läuft nichts aus.
+ Die Teeblätter bleiben im oberen Sieb und fallen nicht unterwegs ins Wasser.
+Wenn man den Teamaker nicht randvoll macht, kommt das Wasser nicht mit den Blättern in Berührung, wenn er aufrecht steht und nicht zu stark bewegt wird.
+ Der Tee bleibt ca. 2 Stunden lang heiß
+ Das Sieb sitzt fest und fällt auch bei Bewegung nicht ins Glas => kein Chaos.
+ Dank des hochklappbaren Henkels kann man das Sieb zum Trinken leicht entfernen und auch wieder einsetzen.
+ Hochwertige Verarbeitung, relativ günstiger Preis (im Vergleich mit ähnlichen Modellen anderer Hersteller)
Nun die Kritik, die allerdings nicht dieses spezielle Teil betrifft, sondern spezifisch für diese Art der Teebereiter ist
- Da das Gefäß vollständig aus Glas ist, ist es relativ schwer
- wenn man trinkt, muss man das Sieb mit den Teeblättern herausnehmen. Dafür sitzt man am besten (oder hat eine Ablage, wo man Deckel und Sieb parken kann). Eine einfache Trinkflasche ist niederschwelliger, dafür kann man dieses Teil nachfüllen (Mehrfachaufgüsse ohne Nachbittern)
- wenn der Teamaker in der Tasche umfällt oder stark bewegt wird, bleibt es nicht aus, dass die Blätter unterwegs mit dem heißen Wasser immer wieder in Berührung kommen, solange das Gefäß voll ist. Daher empfiehlt es sich, einen Tee zu wählen, der nicht zu sehr nachbittert. Mit dem Gunpowder hat es gut funktioniert. Wenn ich länger unterwegs wäre, würde ich jedoch auf das anfängliche Auf-den-Kopf-Stellen verzichten. Assam würde ich damit eher nicht zubereiten.
- Man darf an solche Teamaker nicht dieselben Ansprüche stellen wie an eine hochwertige Thermoskanne, was die Warmhaltefähigkeit angeht.
Fazit: Ich bin bislang - nach dem ersten Testlauf - super zufrieden. Kein Vergleich zu dem Modell, das ich vorher hatte. Da war das Sieb nämlich so hoch, dass es ca. 1/3 des Glases einnahm. Man hatte entweder die Wahl, mit einem halbleeren Teamaker loszuziehen (das sind ca. 150 ml ...) oder mit einem untrinkbaren Konzentrat dazustehen. Da ich mich leicht unwohl fühle, wenn ich zu lange nichts zu trinken bekomme und außerdem nicht immer Lust auf kalte Getränke habe (meistens eher nicht ...), ist der Teamaker für mich ideal, wenn ich nicht immer die 1,3-Liter-Stanley mit mir rumschleppen will. Mich reizt an dem Teil auch, dass man nicht immer zur englischen Zubereitung genötigt wird, wenn man Tee mitnehmen will, sondern ein breiteres Spektrum an Möglichkeiten durch Mehrfachaufgüsse hat.