Posts by Teetim

    Hallo und guten Abend zusammen,

    der Blog ist leider nicht mehr existent und inzwischen sind ja doch einige Jahre vergangen: gibt es neue Erkenntnisse zu besuchenswerten Teeläden in Antwerpen? Google (maps) weiß von dreien in der Altstadt aber alles weiß google ja vielleicht doch noch nicht...

    Würde mich über Hinweise freuen.

    Schönen Abend!

    Teetim

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    vor 7 Stunden schrieb Entchen19: So ähnlich sieht meiner nach einigen Jahren jetzt auch aus.

    Danke für Dein Feedback, @Entchen19!

    Was mir nach wie vor etwas Sorge bereitet, ist, dass meiner nicht einige Jahre, sondern man grade zwei Wochen alt ist. Aber wie gesagt: ich lasse das jetzt so laufen und werde allenfalls hin und wieder Grüntee darin kochen und den Tanninsud ein paar Stunden darin stehen lassen. Mehr möchte ich eigentlich nicht machen. Gerade außen darf der ruhig ein bisschen eherlich erworbene Patina bekommen 😊.

    Hatte ja versprochen, hier in loser Folge mal Bilder vom Inneren meiner? meines? - las schon beides - Tetsubin einzustellen. Stand der Dinge zurzeit: der Rost hat weiter zugenommen, ohne dass sich das bisher in einer Färbung des Wassers niederschlagen würde. Der Kessel steht aber auch zuweilen einige Stunden mit Wasser auf dem Herd, weil ich zB heute eine ganze Reihe von Aufgüssen gemacht habe und das nicht in zwei oder drei Stunden durchziehe. Mit dem Morgentee waren es dann wohl um die acht Stunden, wobei das Wasser im Grunde immer mindestens warm war und zwischendurch immer wieder gekocht hat.

    Wenn ich nur morgens Tee trinke und dann erst abends wieder, wird er natürlich zwischendurch getrocknet, dasselbe gilt über Nacht bzw. wenn ich nachmittags den letzten Tee trinke, wie heute. Aber den nach jedem Aufguss zu trocknen kann ja kaum im Sinne des Erfinders sein. Ich habe beschlossen, den Kessel als (geschätzten und gut behandelten aber dennoch) Gebrauchsgegenstand anzusehen und bin der Ansicht: "das muss das Boot abkönnen!". Hoffe, es kann...

    Tetsubin hat Hamon /emoticons/laugh@2x.png 2x" title=":lol:" width="20" />...


    Nach ersten kleinen Abstechern in den letzten Tagen sind gestern die Tickets für meine erste längere Teereise angekommen .

    Es geht ins Land Pu Erh, zwischendurch sind einige Abstecher auf die Oolong-Inseln geplant. In Anbetracht der Zahl der Reisestationen rechne ich mit einer mehrmonatigen Dauer 😅:

    Die Oolongs und den Dayi 7542 habe ich mir selbst ausgesucht. Für weitere Erkundungen in Sachen Pu Erh habe ich glücklicherweise einen erfahrenen Ratgeber gewinnen können, der mir die weiteren Sehenswürdigkeiten, die hier illustriert sind, wärmstens ans Herz gelegt hat. Die 2021 Sheng habe ich hingegen als Dreingabe bekommen und werde sie auf Anraten der Reiseleitung ersteinmal ganz hinten im Schrank einsortieren.

    Um die Zahl der Variablen, die durch ungeübte Zubereitung bereits groß genug ist, nicht weiter zu vergrößern, werde ich die Tees im Wesentlichen in einem Porzellangaiwan zubereiten. Bei den größeren Pu Erh-Proben werde ich aber auch das kleine Kännchen mal ausprobieren, das ich ebenfalls in der Slowakei erstanden habe (Widerstand war zwecklos...😬).

    Hallo zusammen,

    um mehr über Tee und seine Zubereitung zu lernen, bin ich auf der Suche nach Gleichgesinnten, - vielleicht einer Gruppe in der Region - die sich hin und wieder treffen, um sich über Tee auszutauschen. Ich selbst lebe in der Nähe von Dortmund und würde mich über eine Einladung in diesem Faden oder per PN freuen.

    Gern kann und soll das Thema auch von anderen zu demselben Zweck genutzt werden: vielleicht bekäme man so eine Sammlung regionaler Runden zusammen, die offen für Neumitglieder sind.

    Schöne Grüße

    Tim

    Über diese Forum bin ich auf den im Titel genannten Blog gestoßen, eine hervorragende Quelle für Informationen zum Thema Tee und Teezubereitung.

    Ich habe dort in den letzten Tagen viel und mit großem Genuß gelesen - aber auch festgestellt, dass der letzte post des Betreibers - nach regelmäßigen Beiträgen von 2006 bis 2021 (!) ein gutes Jahr alt ist: weiß irgendwer, warum das so ist?

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    vor 4 Stunden schrieb Paul: Bullshit das; Geschmack muß man lernen wie Laufen - aber hier wie da braucht es einen der einen am Händchen nimmt. Deswegen braucht es den Kontakt von Mensch (Schüler) zu Mensch (Lehrer) am Teetisch.

    Ist das eine Einladung? Krabbeln haben mir meine Eltern beigebracht, wofür ich ihnen sehr dankbar bin. Laufen kam im Laufe der Jahre, weil ich neugierig geblieben bin.

    Über einen zugewandten Lehrer, der mir in Sachen Tee das Rennen beibringt, würde ich mich freuen.

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    vor 14 Minuten schrieb Anima_Templi: @Teetim, aufgrund der absolut schlüssigen Argumentation von @GoldenTurtlesolltest Du Dir eher deswegen in den A**** beissen, dass Du keine unbeschichtete Tetsubin für 100€ gekauft, sondern so viel Geld verschleudert hast!

    Ich beisse mir jedenfalls kräftigst mein Hinterteil, ob meiner Fehlkäufe, und gelobe Besserung!

    Für die von dir vorgeschlagene Selbstkasteiung bin ich leider zu ungelenkig und mit dem Geloben habe ich es auch nicht so: ich gehe da inzwischen deutlich Nachsichtiger mit mir um, als Du 😉...

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    vor 1 Stunde schrieb Anima_Templi: Da es, wie schon erwähnt, handgefertigte gute! bereits im Bereich 500-600€ gibt, verstehe ich nicht, warum Du nicht noch ein Weilchen länger gespart hast und Dir einen solchen gegönnt hast.

    Weil ich es (s.o.) zu dem Zeitpunkt noch nicht besser wusste und der Preisunterschied zu dem handwerklich gefertigten, der mir gefallen hätte, in dem einzigen Shop, der mir seriös erschien, noch deutlich größer war. Von der Möglichkeit eines Kaufs zB in Tschechien hätte ich nicht zu träumen gewagt.

    Die gute Nachricht ist: das darin zubereitete Wasser schmeckt tatsächlich anders, als das im Wasserkocher zubereitete. Letzteres hat ein etwas stumpferes Mundgefühl das aus dem Tetsubin fühlt sich - zu meiner Überraschung - spürbar weicher an und ist auch etwas süßer. Ob das am Material liegt oder schlicht daran, dass das Wasser im Tetsubin etwas länger gekocht hat (Zeiten konnte ich nicht ganz angleichen, ohne den Wasserkocher zu mißbrauchen), wage ich nicht zu beurteilen.

    Vorausschicken will ich, dass ich in den letzten Jahren zwar immer mal wieder etwas mit Ton gemacht habe, meine Erfahrungen mit dem Töpfern jedoch begrenzt sind. Insofern...

    Aber wenn ich das richtig verstehe, hast Du vorher noch nie etwas gemacht und seit 2017 auch "nur" die paar Aufbewahrungsgefäße, richtig? Gerade in der Größe und "nur" aus Platten erstellt (die man ja auch erstmal so gleichmäßig hinbekommen muss) ist das garnicht einfach und ich finde v.a. die aus den letzten zwei, drei Jahren sind richtig klasse geworden!

    Schau doch mal, ob es bei Dir in erreichbarer Nähe nicht Drehkurse gibt: manche VHS in größeren Städten bieten sowas noch an, es gibt aber auch Keramikerinnen und Keramiker, die das tun. Ich könnte mir vorstellen, dass Dir das großen Spaß machen und Du auch recht gut zurechtkommen würdest.

    Wäre das (lokale Runden) evtl. einen eigenen Faden wert?

    Ich wüsste jedenfalls gern, ob es im Raum Dortmund vielleicht eine Teerunde gibt, die auch offen für Anfänger ist. Von Angesicht zu Angesicht lernt man ja doch am besten... .

    Je länger ich darüber nachdenke, bzw. mir die beiden Teile anschaue, desto besser gefällt mir in der Tat ein Geiwan 🤔.

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    vor 5 Stunden schrieb KlausO: Ich würde einen Porzellangaiwan max. 150ml nehmen.

    Du meinst Bruttovolumen, richtig?

    Ich hatte an den kleinen vom TKK gedacht: der sieht nicht zu klobig aus, ist schlicht weiß und entspräche mit 160ml Bruttoinhalt einem Kännchen für einen einzelnen Herrn. Da kann ich mich dann auch gleich hinsichtlich einer Auswahl an Oolong und evtl. Pu Erh beraten lassen.

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    vor 3 Stunden schrieb Paul: @Teetim gib mal bei Suche: Tesubin ein

    Informationen ohne Ende. So muß man nicht alles wieder durchkauen /emoticons/wink@2x.png 2x" title=";)" width="20" />

    Das habe ich getan. Leider erst nach meinem Kauf. Was daran lag, dass ich das Forum da leider noch nicht kannte. Und das Lesen hier ist der Grund für diesen Faden, bei dem es ursprünglich nicht um Tetsubin allgemein oder eine Kaufberatung, sondern um den Zustand eben meines Industrieware-Tetsubin geht 😉.

    Oder meintest Du Siebenschläfer 🤔?

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    vor 4 Stunden schrieb Siebenschläfer: Und wie ist die Qualität im, ich sag mal, "unterem" Preissegment zu bewerten ist? Oder lohnt es sich lieber etwas mehr zu investieren?

    @doumer hast du da Erfahrung?

    Wenn ich mich, wie von @Paul ja im Grunde richtigerweise eingefordert, vor dem Kauf hier eingelesen hätte, hätte ich den Kauf aufgeschoben und noch eine Weile gespart.

    Wenn mehr als die ca. 350,- €, die ich nun auch schon auf den Tisch legen musste, absolut nicht drin sind, würde ich auch einen industriell produzierten Kessel eines namhaften japanischen Herstellers kaufen: selbst wenn der Einfluss auf den Geschmack vielleicht noch geringer ist, als bei einem handwerklich hergestellten Stück, ist es immer noch ein wirklich schöner und funktionaler Wasserkessel (wenn man sowas mag), der ganz leise vor sich hin klingelt, wenn das Wasser darin simmert: ich finde das bei der Teebereitung auch mit meinem Massenwarekessel wesentlich schöner, als mit einem modernen Wasserkocher.

    Bleibt die Frage nach der Entwicklung über eine längere Zeit: das wird sich weisen.

    Hallo zusammen,

    Foren sind eine gefährliche Sache: eigentlich wollte ich mich hier nur zu Kyusu und Tetsubin informieren, aber wenn ich lese, was Ihr über Oolong und Pu Erh schreibt, spüre ich das dringende Bedürfnis, in der nächsten Zeit auch in dieser Richtung mal ein paar tastende Schritte zu unternehmen🙄. Wenn ich mein aktuelles Japan-Potpourrie durchprobiert habe....

    Nach einigem Lesen hier scheint für mich klar, dass eigentlich schon für Letzteres ein neutrales Porzellangefäß zum Aufgiessen und Probieren (von Verkosten wollen wir mal lieber noch nicht reden...) am besten geeignet wäre. Besonders die Fäden zu den "Arbeitspferden" und den "Anfängerfreundlichen Aufgussgefäßen" haben mich da weiter gebracht: dafür allen Beteiligten schonmal vielen Dank!

    Unsicher bin ich mir noch, ob ich ein Teatasting-Set oder einen Porzellan-Gaiwan ähnlichen Ausmaßes (150ml) wählen soll. Sind ja durchaus verwandt, wie ich las - aber was sind im direkten Vergleich die Vor- und Nachteile?

    Ich bin kein Grobmotoriker und traue mir den Umgang mit dem Gaiwan problemlos zu - aber für feinere Tees (was die Struktur angeht), wäre der Taster vielleicht - jedenfalls wenn zügig abgegossen werden soll - besser geeignet, oder? Das bei dem eine Schale dabei ist, macht die Sache nicht so viel interessanter, als ich zunächst dachte, da aus der relativ großen Schale ja normalerweise nicht direkt getrunken wird: ein Trinkgefäß müsste ich also sowieso noch dazu kaufen (wenn es nicht erstmal eine schnöde, dünnwandige Henkeltasse tut).

    Einen Pichter wollte ich mir hingegen möglichst sparen: ist Gaiwan in Trinkschale oder Tasse direkt abzugießen machbar? Oder geht das vielleicht sogar besser, als mit dem Taster, da der ja eigentlich in die (vergleichsweise weite) Schale abgegossen und dorthinein sogar zum Abtropfen gelegt wird.

    Bin etwas ratlos, da ich mit beiden noch keinen Umgang hatte - und würde mich deshalb über Eure Einschätzung freuen 😊.

    Schöne Grüße

    Tim