Posts by Allegra

    Mich hat das Thema interessiert und habe mal nach dem Tee gesucht. Ich weis nicht was davon bekannt ist, für mich ist vieles neu und habe folgendes recherchiert, vielleicht interessiert es den ein oder anderen auch.

    Nan Yi Tee ist scheinbar ein Teegeschäft in Berlin. Auf der Website findest du auch einen Tee mit der Bezeichnung: "妃子笑 Tongmuguan Hong Cha "Lachende Konkubine" aus Fujian" und ist als Schwarztee geführt. Auch sind dort die Hintergründe zu dem Titel "Laughing Concubine, Lachende Konkubine" erklärt. Der Link zum Tee, Tongmuguan Hong Cha.

    Rou Gui, mit der Annahme, dass der Rou Gui ein Oolong ist liegst du ganz richtig, dazu habe ich folgendes gefunden: Rou Gui (肉桂), was so viel wie „Zimtorchidee“ oder „fleischiger Zimt“ bedeutet, ist ein Premium-Oolong aus dem Wuyi-Gebirge in der Provinz Fujian. Dieser Tee wächst an den Hängen von Gebirgsschluchten, wo die einzigartige Mineralzusammensetzung des Bodens ihm seinen charakteristischen „Yan Yan“-Geschmack (steinig) verleiht. Rou Gui wird mittelstark oxidiert (bis zu 60–70 %) und stark geröstet, wodurch seine charakteristischen würzigen Noten entstehen.

    Der Tee gemäß Website soll ein Cai Cha sein, den Begriff Cai Cha habe ich auch nicht gekannt und dazu folgendes gefunden: "In jeder Teeregion wird eine Variante von Cai Cha angebaut. Der Name bezeichnet eine Vielzahl unbenannter einheimischer Teesorten, deren Blätter typischerweise vor Ort zu einem einfachen Alltagstee verarbeitet werden. Üblicherweise werden diese Pflanzen im späten Frühling geerntet, wenn die Blätter am dichtesten ausgebildet sind, um den Ertrag zu maximieren. Cai Cha jedoch nur als alltäglichen Tee zu verwenden, verkennt sein Potenzial."

    Der Tee bzw. auch der Rou Gui scheint schon interessant zu sein.

    妃子笑(Litchi chinensis, 'Feizixiao') ist ein besonderer Wuyi Schwarztee (die Verarbeitung entscheidend über Oolong oder Schwarztee, die Herkunft ist immer Tongmu/Wuyishan), der sich in der Regel durch ein ausgeprägtes Litschi-Aroma auszeichnet daher auch der Name im Chinesischen, Fei Zi Xiao, die Umschreibung "Lächelnde Konkubine" wird oft daneben benutzt.

    Abgesehen davon, daß Tee aus Plastik schlicht scheiße schmeckt.

    Erst probieren, dann meckern... Der/die Chasta tut nichts für, aber auch nichts gegen den Tee.

    Wenn der Tee so gut ist, dass er nicht erst noch eine besänftigende Teekanne braucht, schmeckt er auch aus Tritan oder Titan. Hab jedenfalls bei den Grünen, die ich idR daraus trinke, keinerlei Unterschied zu Porzellan feststellen können.

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    Haben zwei Sampler, einmal 22 (!) japanische Grüntees (quer durch den Garten, von Gyokuro bis Bancha, je 5g) und einmal 8 Matcha. Verschickt wird aus der EU (Irland), keine Versandkosten, kein Zoll o.ä.

    Ich hatte damals den Grüntee-Sampler bestellt, und sie haben mir als Bonus den Matcha-Sampler dazugepackt.

    Danach wusste ich ungefähr was ich mag und was nicht.

    Meine Erfahrung ist, dass die bovedas nach mehrfachem Aufladen etwa 5% "vorgehen", wie man bei einer Uhr sagen würde. 62er haben 66-67%, 65er eher 69-70% Zielwert, 69er kaufe ich schon gar nicht mehr.

    Ich lege sie aber nie ins Wasser, sondern etwa eine Woche, bzw bis sie weich sind, in eine hermetische Plastikdose auf ein Gitter über Wasser, und ich benutze ausschließlich destilliertes Wasser, da die Mineralien im Leitungswasser das Pack noch stärker durcheinander bringen.

    Du hattest Deine % nicht genannt, aber jedenfalls würde ich an Deiner Stelle die Packs jetzt erst einmal eine Weile sehr eng überwachen (bevor sie zurück dürfen zum Tee, verbringen sie bei mir erst noch drei Tage allein in einer Dose mit dem Hygrometer, damit ich einschätzen kann, ob und wieviel sie "falsch" gehen).

    Ich nutze seit Jahren, wenn es denn notwendig werden sollte, Natriumpercarbonat (nicht -bi-), Methode wie im Link von Matsch, d. h. gelöst in heißem Wasser, und danach fühlt sich alles seifig an und hat neue weiße (Kalzium-)Ablagerungen, Kalk, was sich durch einfaches Ausspülen mit Essigwasser und dann mit reinem Wasser (destilliert oder niedriger TDS) einfach beheben lässt.

    Quote

    vor 29 Minuten schrieb Matsch: Vielleicht hat ja ein Händler Lust ein Blind-Tasting- Sample Set zu entwerfen und anzubieten. Dann könnte ich mitmachen, der Rahmen wäre durch das grundsätzliche Angebot des Händlers gesteckt und dieser könnte daran verdienen

    Gibt es doch schon, die "Tee-Blindverkostungssets" von Nannuoshan?

    Keine Ahnung bei welcher Nummer die inzwischen sind, aber jedenfalls mindestens ein halbes Dutzend.

    Müsste man halt bei @nannuoshan mal nachfragen, welche davon Sheng/Shu sind... oder vielleicht gibt's mal ein "Teetalk-Spezial"? 😎

    Wenn es sich um besonders fest gepresste Dragon Balls handelt, die nach dem ersten, ca. 10-sekündigen Waschgang (bzw. "bis keine Bläschen mehr aufsteigen") wenig Anstalten machen, sich zu lösen, lass ich sie ungefähr 4-5 Minuten "im Dampfbad sitzen", d.h. nach dem Waschgang Deckel wieder drauf und warten. Vergessen hilft, dann sind's auch mal bis zu 10 Minuten. 😅

    Dann entweder ein zweiter Waschgang, oder ein etwas längerer erster Aufguss, oder sogar weiter wie normal, je nachdem wie sich das Blattgut verhält bei der zweiten Dusche: die geht mit dem Schwanenhals immer direkt auf die Kugel, und beim Aufgießen sieht man dann schon, was Sache ist - bewegt sich was <> bewegt sich nix.

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    Am 2.7.2024 um 20:44 schrieb Chrisone: Bio Shincha 2024 Kokudashi Suikyo 2024

    Meine zweite Enttäuschung am heutigen Tag. Dieser neue Shincha wird von TKK in diesem Jahr angeboten. Leider ein Hauch von nichts, trotz „hoher“ Dosierung von 4-5g auf 150ml. Er bittert sehr schnell nach trotz kurzer Ziehzeiten. Geschmacklich bietet er fast nix.

    Zufällig gesehen: Ein österreichischer Händler empfiehlt für genau diesen Tee quasi ausschließlich Kaltaufguss, "gelangen die Extrakte aus den Teeblättern langsamer ins Wasser, was die Aromen stärker zur Geltung bringt ... lösen sich die in Teeblättern enthaltenen Bitterstoffe durch den Kaltaufguss weniger stark, was dem Tee einen insgesamt milderen Geschmack verleiht".

    Frag ich mich, Empfehlung nach gleicher Erfahrung? 😉

    Wenn der Otter funktioniert wie mein Frosch-auf-Kürbis, braucht er erst eine heiße Dusche zum Anwärmen, dann direkt ein Tauchbad in kaltem Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen und er merklich schwerer wird, und dann kommt er aufs Teetablett.

    Wenn er dann die nächste, richtige heiße Dusche mit Waschwasser oder Tee bekommt, sprüht er eine Fontäne wie ein Wal beim Luftholen - bis er leer ist.

    😇 Guter Rat: erst mal in Spüle oder Badewanne ausprobieren... 😅 wer hätte gedacht, dass so'n winziges Tier so viel Wasser in sich hätte...

    Was bei mir bisher immer funktioniert hat:

    In eine Schüssel stellen, in der man die Schale untertauchen kann. Einen Esslöffel Natrium-Percarbonat in die Schale, einen drumrum, und dann mit 95°C Wasser möglichst ohne Kalk aufgießen (den Dampf nicht einatmen). Nachdem es aufgehört hat zu schäumen, gegebenenfalls nachgießen, und dann eine Stunde stehen lassen.

    Heiß abspülen. Wenn es nötig scheint, Bad wiederholen, kann auch ruhig länger ziehen.

    Wieder heiß abspülen, die Schale wird sich seifig anfühlen und ggf weiße Ränder haben. Dann kurz Essig oder verdünnte Essigessenz in die Schale geben, und auch außen damit übergießen.

    Nochmal heiß abspülen, damit der Essig verfliegt. Fertig.

    [Natriumpercarbonat gibt's zB hier [Anzeige]. Achtung, -per-, nicht - hydrogen- oder -bi-]