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Über diesen Blog

Auch wenn ich noch relativ frisch hier bin, hat vielleicht der Eine oder Andere schon mein Interesse für Teekeramik bemerkt.

Dieses Interesse wuchs langsam aber stetig mit meinen Erfahrungen über Tees und deren Zubereitung. Während ich anfangs noch dachte ich benötige nichts außer meiner glasierten Shiboridashi, weil ich damit ja alles aufgießen kann, kann ich heute kaum widerstehen wenn ich eine formschöne Teekanne finde.

Nicht weil sie dringend notwendig wäre, sondern einfach wegen der Kunst an sich. Wegen dem Gefühl dass sie in mir auslöst. Eine große Faszination die ich vorher so nicht habe kommen sehen.

Angefangen hat alles mit den Stücken von Andrzej Bero, welchen ich sehr für seinen spielerischen und selbsbewussten Stilmix schätze.

Seine Arbeiten waren es auch die mich dazu veranlasst haben dieses Handwerk auch erlernen zu wollen. 

Zum ausprobieren habe ich mir also erstmal gebraucht eine kleine Ränderscheibe besorgt, die manuell mit Hand bedient wird. (Wie auf dem folgenden Foto zu sehen hatte ich mal kurz versucht diese mit einem alten Nähmaschinenmotor zu verheiraten, daher das Zahnrad. Doch leider hatte dieser nicht genug kraft um auch bei hohem druck gleichmäßig zu drehen.)

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Außerdem natürlich Ton, einen günstigen groben Ton für ca. 12 € / 10 Kg sowie ein kleines Fertigsortiment Modellierschlingen.

Lieber wäre mir natürlich eine elektrische Töpferscheibe mit der ich richtig durchstarten könnte, doch solange mir die nötigen Mittel (Geld :lol:) fehlen muss ich mich wohl an ein langsameres arbeiten gewöhnen.

Aber nicht so tragisch, Spaß macht es allemal!  Und noch ist es ja nur ein Hobby, bedingt durch meine Hüfte kann ich eh nicht all zulange sitzen.

Ich hoffe allerdings dass sich das mit der neuen Hüfte im Sommer ändert und ich vielleicht sogar eine Ausbildung zum Keramiker anstreben kann. Das wäre mein Traum.

Aber genug gefaselt, Menschen wollen Bilder sehen.  Ich habe die Fotos erst heute gemacht, poste sie aber in Chronologischer Reihenfolge. 

Alle Stücke die ihr hier in den folgenden Einträgen seht, sind noch "Greenware", also noch nicht gebrannt.  

 

 

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Freestyle modellieren

Zwischenzeitlich habe ich mir tatsächlich endlich eine Töpferscheibe zugelegt. Leider ziemlich gleichzeitig auch eine chronische Sehnenscheidenentzündung.   Superdoof!  Deshalb wurde die Gute bis jetzt erst 2 mal benutzt, was mich immens ärgert.  Aber es hat mich doch ganz schön in den Fingern gejuckt, daher hab ich dann doch mal wieder eine kleine Session eingelegt. Ohne E-Scheibe. Nur einen kleinen Klumpen Ton, komplett freihand um die Handgelenke etwas zu schonen. Dabei herausgekomm

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Der erste Brand - Erfreuliches und weniger erfreuliches tritt zutage.

Vor ein paar Tagen kamen meine ersten Werke aus der Brennerei... Zu meiner Freude kann ich sagen, wirklich alles hat überlebt. Kein einziger Riss oder ähnliches. Aber ein kleiner Wermutstropfen ist die Farbe nach dem Brand. Die fällt nämlich ganz anders aus als gedacht. Es sollte mal Cremefarben im Spektrum beige werden, ist jetzt aber eher terracotta- bis ziegelfarben, und versprüht den Charme einer deutschen Klinkersiedlung mit mediterranem Touch. Ich habe noch sehr sehr vi

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Keep it simple - Der Kampf mit der Konsistenz

Heute mal ein Update direkt danach, noch mit nassem Ton. Eigentlich wollte ich bei den letzten Malen schon mal wieder eine Teekanne gemacht haben... Doch leider komme ich immernoch nicht mit dem neuen Ton zurecht. Immer wieder ist er mir gerissen, bis ich dann klein beigegeben habe und mir dachte: Ok... du hast gewonnen. Then keep it simple.  Ersmal an einfache Formen halten, entweder solange bis man sich an die Handhabung gewöhnt hat, oder aber bis neuer grober Ton da ist.   Je n

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Zwei neue Becher / Schalen

Gestern Abend wurde wieder etwas gewerkelt... Ein Yunomi und eine kleine Schale sind entstanden. Letztere hat mich einiges an Fingerspitzengefühl gekostet, da ich sie nicht "aufgebaut" habe, sondern sie aus Vollmaterial herausgearbeitet habe. Dies ging beim Äußeren sehr gut, da ich den Block da noch auf der Scheibe zentriert hatte.  Um das Schaleninnere auszuarbeiten, musste ich sie aber von der Scheibe nehmen, da sie durch den schmalen Fuß nicht genug Standfestigkeit gehabt hätte

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Meine bisherigen Versuche. Eine Zusammenfassung.

Erster Versuch, wie man sieht alles noch sehr unbeholfen und schief:   2te Sitzung, Technik etwas abgewandelt. Alles etwas gleichmäßiger:   Dritte Sitzung, gewisse Sicherheit schleicht sich ein. Es wird experimentiert:   Vierte Sitzung, wollte diesmal keinen Becher machen. Wagen wir mal was...   Fünfter Versuch. Die Shiboridashis haben mich einige Nerven gekostet. Trotz alledem wollte ich endlich mal eine richtige Kanne probieren...

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