Zum Inhalt springen
  • Bilder

  • Unsere Auswahl

    • Temial Test - Die Teemaschine von Vorwerk im TeeTalk-Test
      Vorwerk präsentiert den Temial als den einzigen Tee-Vollautomat für losen Tee. Darüber hinaus nehmen sie auch gerne Bezug zur chinesischen Teezeremonie, dem „Gōng fu chá“. Inwieweit Vorwerk diesen ambitionierten Ansprüchen gerecht wird, hat der TeeTalk in einem ausführlichen Praxistest ergründet. Zu diesem Zweck stellte Vorwerk dem TeeTalk mehrere Temial-Testgereäte zur Verfügung, welche nach dem Testzeitraum an Vorwerk zurück gingen. 
      • 73 Antworten
    • Begriffsklärung Shincha
      Shincha ist ja kein Typ, sondern bedeutet jediglich neuer Tee, und das kann alles mögliche sein. Tamaryoku-cha, Fukamushi Sencha, Matcha usw. Der Unterschied bei gleichem Ausgangsmaterial, die meisten guten japanischen Tees sind ebenfalls aus der ersten Ernte (ichiban-cha), und gleicher Herstellung ist oft nicht so groß. Meist ist die hi-ire verhaltener um den frischen Charakter zu betonen. Nachteilig, wenn man das so sagen kann, ist dadurch bedingt mehr Restfeuchte, was nach Öffnung der Packung zu einem schnelleren "Verfall" führt.
      Dazu kommt noch, dass gewisse Aromen sich erst nach einer gewissen Zeit bilden, weshalb gute Gyokuros und Senchas ca. 3 - 6 Monate gelagert werden.
      Manche Teeläden machen auch einfach nach der Shincha-Zeit den Shincha Aufkleber ab, und verkaufen den Tee dann ganz normal als ichiban Sencha.
      • 43 Antworten
    • Leitfaden für Anfänger (Einstieg in die Welt des Tees für Jedermann)
      Ich grüße alle Anfänger und Teegurus !!

      Auf den ersten Blick scheint dieser Thread überflüssig zu sein, doch es gibt sehr triftige Gründe warum es in allen Teeforen der Welt so etwas wie einen "Leitfaden für Anfänger" geben sollte.

      Ein typischer Fall. Jemand will aufgrund eines persönlichen Erlebnisses in die Welt des Tees einsteigen, jenseits von Schwarz- und Früchtetee, die er/sie bereis zu Genüge kennt. Er/sie geht daraufhin in einen Teeladen und lässt sich beraten, das ist so der übliche Weg. Leider ist es so, unabhängig vom Teeladen, dass dort nur Tee besprochen wird, so gut wie niemand spricht über die Aufgussmethode und das vorhandene Teegeschirr des Anfängers! Er/ise kommt heim, nimmt die handelsübliche Keramik- oder Glasteekanne, schmeißt den Tee rein, gießt kochend und lange auf und ist enttäuscht über das Ergebnis. Nach ein Paar solcher Enttäuschungen wendet sich der Anfänger/in dem Internet zu, und das sind dann unsere Neulinge, die auf der Suche nach "gutem Tee" sind, da sie selbstverständlich annehmen es lag alles am "schlechten Tee". Diese werden dann mit Begriffen "Gongfu Cha" konfrontiert, sowie mit Aufforderungen sich doch eine Yixing-Kanne zuzulegen oder einen "Gaiwan"... Anfänger/in googlet, wird von einer Info-Lawine fast erschlagen, denn was die hier anwesenden Teaheads als "Allgemeinbildung" verstehen ist für den teefremden Normalo kompletter Bahnhof. Selbst das Universalwerkzeug der Teewelt, der Gaiwan, will richtig verwendet werden, was ohne Anleitung und Training eben nicht geht, nicht jeder hat die Puste das alles autodidaktisch zu erforschen. Das führt unter anderem dazu dass immer wieder Anfänger diesselben Fragen stellen...
      • 45 Antworten
    • Tee macht fit und munter
      Immer wieder lese ich von Euch, dass Tee anregend wirkt. Euch "putscht" und Ihr aktiver, fitter und munter werdet. Jetzt ma Butter bei die Fische! Wenn ich Tee trinke, könnte ich schlafen. Ich fahre beim Teekonsum so weit runter das ich wirklich müde werde, nix mit aufputschen. Das Einzige was aktiv bleibt ist mein Geist. Ich will mich nicht beschweren, ich bin meist eh teifenentspannt, doch verwundert es mich doch immer wieder arg. 

      Manch einer von Euch trinkt ja Tee vorm Joggen, das wäre mir ein No Go, ich müsste mich erst einmal aufraffen und den Inneren, Ihr wisst schon wen bekämpfen. Tee regt meine Phantasie an, aber wirklich körperlich aktiver oder munterer werde ich echt nicht.

      Das soll jetzt wirklich keine verarsche sein, japanische Tees schläfern mich noch mehr ein als chinesische.

      Werdet ihr echt wach von Tee?

      Also nach dem dritten Espresso und zwei Matcha werde ich schon kribbelig, dann aber weil es eine extrem erhöhte Koffeindosis ist, die Nahe an mein Maximum grenzt. Auch Kaffee ist nicht wirklich ein Wachmacher für mich. 

      Jetzt mal echt, Ihr werdet wirklich von so etwas wach? So etwas schafft bei mir nur die Zeit mit 30 Minuten nach dem Aufstehen.

      Auch die so oft erwähnte Förderung der Konzentration ist nicht, ich schweife nur um so mehr ab, Träume.
      • 32 Antworten
    • Tee-Keramik Made in Europe
      Seit ein paar Wochen beschäftige ich mich mit Tee-Keramik, welches in Europa produziert wurde. Natürlich stößt man bei der Recherche als erstes auf bekannte Namen, wie Novak, Bero, Dancak, Duchek, Hanus etc.  Aber es gibt noch viele, viele andere. Ich würde mich freuen, wenn wir in diesem Thread auch andere Namen "sammeln" würden.
      • 37 Antworten
    • Teespielzeug - oder, worin bereite ich meinen Tee zu?
      Hallo,

      dieser Beitrag dient dazu, das Interessierte ihre "Werkzeuge" zur Teezubereitung vorstellen.

      Es geht nicht darum anzugeben, wer das "Beste" hat.
      Aber schöne Stücke können durchaus auch der allgemeinen Bewunderung ausgesetzt werden.

      Und so nebenbei erfähren wir auch wie andere ihren Tee zubereiten, welche Hilfsmittel sie dazu benutzen und welchen Regeln sie sich unterwerfen.

      Fotos sind natürlich herrvorragend geeignet, dies darzustellen.

      Gruß Krabbenhueter
      • 3.193 Antworten
    • Eure "Tee-Altare"
      Das fiel mir neulich ein - habt ihr eigentlich so "kleine Ecken" in eurer Wohnung, in denen ihr eure ganzen Tee-Schätze untergebracht habt? Oder ist alles in Schränken oder Schubladen verstaut?

      Ich für meinen Teil hab im Wohnzimmer einen eigenen kleinen Tisch für meinen Tee und dem Zubehör. Allerdings ist er immer zu klein, sodass ich einiges an Schalen usw leider dann doch in die Küchenschränke räumen muss.
      • 250 Antworten
    • Eure neuste Tee-Anschaffung
      Ich laufe jetzt ein wenig Gefahr mit meinem eigenen Thread Offtopic zu laufen, aber jeden Tee einzeln in unterschiedliche Threads aufzuteilen,

      wäre auch unnötig. Ich war heute wieder mal im Artee Teehaus und hab mir vor Ort einige Taiwanesische Perlen und noch ein Paar andere Dinge 

      für meine Tee-Manie zugelegt, here it goes:
      • 3.047 Antworten
    • Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3
      Der erste Teil lief damals knapp ein Jahr lang und erreichte so 320 Beiträge.
      Der zweite Teil ist nun etwas über drei Jahre gelaufen und hat dabei knapp 5.700 Beiträge lang geworden.
      Zeit nun mit dem dritten Teil zu beginnen und zu schauen, wie schnell und gut sich dieser Teil füllt
      Heute wieder mal einen Matcha gemacht und irgendwie muss ich wohl mehr Matchapulver einfügen, denn das Schaumig-Schlagen, scheint mir in letzter Zeit ein wenig Probleme zu bereiten. Heute ging es, aber irgendwie nicht so gut wie beim ersten mal. Sollte ja eigentlich umgekehrt sein. Erst schlecht und mit der Übung dann immer besser. Werde es demnächst auch mal mit den elektrischen Milchaufschäumer probieren um zu kontrollieren ob es an mir und meiner Technik liegt oder an einem oder mehreren anderen Faktoren
      • 14.328 Antworten
    • Teegrüsse von unterwegs (Ausflug/Reise/etc.)
      Hi Leute

      Inspiriert von vielen Reiseteegrüssen von Rootie und anderen

      hier ein eigens gewidmetes Thema.
      • 218 Antworten
  • Themen

  • Blogeinträge

    • Von Macarona in Macarons und Tee
         1
      Chinesischer Sencha von Lebensbaum.
       
      Ich habe um auch mal einen anderen günstigen Sencha auszuprobieren mir einen chinesischen Bio Sencha von Lebensbaum (4,65€/100g), 
      in einer 75g Packung für 3,49€ in einem Biosupermark gekauft.
      Es kann sein das der Tee dort schon ein paar Wochen im Regal stand und nicht mehr so frisch war, als ich den gekauft hatte,
      ab da war der Tee bei mir im Kühlschrank wie die anderen Grüntees auch.

      Laut der Packung ist der Tee aromatisch, frisch und Asia's Liebling.
       
      Zubereitungsempfehlung: 
      80-90 Grad und 1TL pro 200ml und 1-2 min für ein feines Aroma bzw. 3-4 für ein kräftiges Aroma

      Aussehen:
      Überwiegend längliche mittlere und große Blattstücke und ein paar kleinere. Ein paar einzelne Blattstiele sind auch dabei.
      Die Farbe ist überwiegend ein etwas gräuliches bzw. fahles Dunkelgrün und einiges an etwas gelbliche hellere grüne Blattstücke
       
      Geruch:
      Eher etwas gröberer Grünteegeruch in Richtung trockener Gunpowder, nicht so frisch und minimal nach schlecht gewordenen Leinöl im Hintergrund.
       
      60 Grad 1Min:
      Einige kleine Partikel in der Schale und die Aufgussfarbe ist ein helles leicht grünliches Gelb.
      Schmeckt wenig nach Sencha wie ich es kenne, sondern etwas nach rohen Mandeln und viele gröbere Grünteearomen,
      die etwas gröber als Nebeltee sind und etwas feinere Aromen sind im Hintergrund.

      Es ist etwas grasig und ein bisschen herb im Hintergrund und geht in so eine minimal säuerliche pflanzliche Richtung.
      Minimal in Richtung Nori.

      Mir kommt der Geschmack dieses Tees etwas schwer vor und es ist minimal dickflüssiger als andere Tees.
      Adstringenz ist keine dabei und der Abgang ist so mittellang.
      Ich vermute mal, dass der Tee im Frühling, als ich den gekauft habe, schon ein bisschen im Supermarkt stand
      und dadurch nicht mehr so frisch und nicht mehr ganz so gut ist, wie dieser hätte sein können.


      20 Sekunden:
      Einige kleine Partikel in der Schale und etwas grünlicher und heller.
      Sehr ähnlich wie zuvor und leider ist ein minimales Kratzen im Rachen hinzugekommen.


      30 Sekunden:
      Etwas grasiger und intensiver geworden.


      Zwischenfazit 60 Grad:
      3 gute Aufgüsse und 5 Mögliche.
      Erinnert mich etwas an diesen indischen Grüntee, den ich ziemlich am Anfang ausprobiert hatte.
      Wird mit den Aufgüssen nur herber, grasiger und schwächer.



       
      70 Grad 1Min:
      Viele kleine Partikel in der Schale und es sieht minimal intensiver aus als bei 60 Grad.
      Minimal gröber als bei 60 Grad und nicht mehr nach Mandeln.
      Etwas groben Geschmack im Hintergrund der etwas anders grob schmeckt als bei 60 Grad.
       
      20 Sekunden:
      Etwas intensivere Farbe und wieder bisschen kratzen im Rachen.
      Sehr ähnlich wie zuvor und minimal intensiver.
       
      30 Sekunden:
      Etwas gröber geworden und etwas mehr nach Nori Algen im Hintergrund


      Zwischenfazit 70 Grad:
      3 gute Aufgüsse und 4 Mögliche.
      Wird mit den Aufgüssen in größeren Abständen herber, grasig und gröber und hält einen Aufguss weniger durch.

       

      Westlich 2min und 0,4g:
      Etwas heller als bei der Gong-Fu Methode bei 60 Grad und etwas weniger grünlich.
      Es schmeckt wie eine Mischung aus 60 und 70 Grad, wenn ich genau darauf achte,
      sehr ähnlich und nur ein bisschen nach Mandeln.


      3 Min:
      Stärker nach Nori Algen als die anderen Aufgüsse und etwas gröber, grasiger


      Fazit:
      Dieser Tee ist zum nebenher trinken geeignet, weil dieser einfach zu erfassen ist und es kommen kaum andere Aromen hinzu nach einem Moment.
      Für mich ist dieser Tee einfach im Geschmack und in Richtung rohe Mandeln bei 60 Grad und etwas grob und herber,
      als die meisten anderen Tees, die ich probiert habe und ich denke, der war schon ein paar Wochen im Regal bevor ich den gekauft hatte.

      Unter 5 € pro 100g für einen schlichten Bio Sencha finde ich schon fair, wenn der Tee nicht schon etwas abgebaut hätte.
      Ich werde den Tee nach Rösten und mal gucken ob der dadurch besser wird.


    • Von Macarona in Macarons und Tee
         2
      Das neue Jahr fange ich in China mit einem Jadewings Superior Bio (5,80-6,00 €/100g) von dem Teekontor Speyer an.
      Eigentlich kostet dieser Tee 6,00 € pro 125g aber ich habe den in einem Laden in St. Martin letztes Jahr im Herbsturlaub gekauft und dort kostete es 7,50 € pro 125g.
       
      Der Beschreibung nach sind es leicht gedrehte Blätter und der Tee hat einen milden leicht bekömmlichen Geschmack.

      Dem Aussehen nach sehen die Blätter auch zusammen gedreht und gekrümmt aus.
      Ich kann noch nicht richtig erkennen, ob die Blätter etwas kleiner sind als bei anderen Tees oder es Blattstücke sind und die deswegen etwas kleiner wirken.
      Insgesamt sind die größeren Stücke etwas kleiner als bei den anderen chinesischen Tees, die ich hatte und nur sehr wenige sehr kleinteilige Stücke sind dabei.
      Wenige kleine Asttücken sind auch dabei und der Tee sieht etwas blass aus, silbrig grün und ein paar Blätter die gelblich grün sind.
       
      Der Tee riecht nur leicht nach grünen Tee und ein bisschen eine Richtung die ich nicht zuordnen kann.🤔
      Feucht riecht es etwas geröstet und nicht so wirklich nach grünem Tee.
      Ich verwende 1,5 gram für meinen vorgewärmten Gaiwan und meine 2 weißen Porzellanschalen,
      es kann sein das die Tonschalen bei den vorherigen Tees etwas beeinflusst haben.

      60 Sekunden 70Grad

      Kaum kleine Partikel sind in dem Schälchen gelandet und der Aufguss ist in Richtung eines minimal schmutzigen gelb, welches leicht in die grünliche Richtung geht,
      als würde ein neutrales Gelb mit etwas braun und ein Hauch grün gemischt werden.
      Aufguss riecht kaum nach etwas.
      Der Tee ist minimal grasig und schmeckt anders als Nebeltee, aber ähnlich grobe Aromen
      und auch ein bisschen feine Aromen im Hintergrund die nicht so sehr in die Sencha Richtung gehen.
      Etwas Adstringenz kommt im Abgang zum Vorschein.

      20 Sekunden 75 Grad Gaiwan ist mir abgekühlt

      Der Aufguss sieht dieses Mal etwas intensiver und ein bisschen grünlicher aus.
      Schmeckt etwas intensiver mit einem Hauch blumigkeit und geröstet im Abgang.
      Sehr schwach kommt der Geruch vom Hojicha als Geschmack im Abgang durch.
      Also nicht diese seltsamen Aromen nach Kräutern, sondern die Röstaromen bei den ersten Aufgüssen dabei waren.
      Feine Aromen sind etwas weniger raus zu schmecken und Adstringenz wie vorher.
      Diese feuchten Teeblätter riechen jetzt nach Hojicha nur, ohne den stechenden Geruch dabei zu haben, etwas weniger stark und bisschen anders.

      30 Sekunden 75 Grad schon wieder ist der Gaiwan abgekühlt 
      Diesmal sind viele Partikel in dem Schälchen gelandet.
      Röstaromen sind stärker geworden und mehr im Vordergrund, die Grüntee Aromen sind intensiver als die Röstaromen.
      Blumigkeit ist minimal stärker geworden, die feinen Aromen sind schwächer geworden und sehr im Hintergrund.
      Geschmacklich noch mild und die Adstringenz ist wie vorher.

      40 Sekunden 70Grad
      Ein bisschen grasiger geworden und die Röstaromen sind schwächer geworden und wieder im Hintergrund,
      die Adstringenz ist etwas stärker geworden.
      Feine Aromen sind kaum noch raus zu schmecken und die Grüntee Aromen sind schwächer geworden.

      1min
      Grüntee ist weniger raus zu schmecken und es ist etwas herber grasiger geworden.
      Kaum Röstaromen, Adstringenz wie vorher.

      1min 30
      Grüntee ist kaum noch herauszuschmecken und minimal pikant ich habe ein Gefühl von ein bisschen schärfe auf der Zunge.
      Noch Grasiger geworden, etwas in richtig feucht gewordener Tee und Adstringenz ist wie vorher.

      2min 75 Grat
      etwas pikanter geworden, schmeckt noch weniger nach Tee und ist demnach aufgebraucht.
      Kaum noch Adstringenz.


      Zwischenfazit:
      Ich finde diesen Tee als Alltagstee ganz in Ordnung, aber nicht ganz so interessant vom Geschmack wie Nebeltee,
      weil der Geschmack nach frischem grünen Tee etwas schwächer ausgeprägt ist und dieser Tee geschmacklich in eine etwas andere Richtung sich bewegt.
       
      Ergänzung
      Für die Fotos habe ich meinen Monitor anders eingestellt und mithilfe des Kalibrierungsprogramm von Paint Shop Pro 2020 und mit der Internetseite Simpelfilter.de kalibriert,
      mit dem ich auch die Fotos bearbeite.
      Meistens habe ich bei meinem Monitor die wärmere Lese Einstellung eingestellt die Farben etwas verfälscht, zum Fotobearbeiten schalte ich das um.
      Vorher hatte ich die sRGB Einstellung ein paar mal verwendet.
      Am Anfang musste ich lernen die Fotos zu bearbeiten und habe nicht an meine Monitor Einstellung gedacht.
      Ich weiß nicht mehr ab welchen Tee ich von Lese auf sRGB gewechselt bin.
      Ich schneide unwichtige Teile weg damit es weniger Speicher braucht und helle zu dunkle Fotos auf und verringere die Sättigung weil mein Smartphone die Farben zu intensiv abspeichert.



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Bio Asanomi Kabusecha Kirishima Miumori


      Die Teeprobe vom Bio Asanomi Kabusecha Kirishima Miumori (26,90/100g) von der Familie Hayashi ist jetzt auch dran.

      Teesträucher für Kabusecha werden vor der Ernte beschattet, mit speziell dafür hergestellten Netzen.
      Dadurch bilden die Teesträucher andere Inhaltsstoffe mehr aus, als wenn sie ungeschützt der Sonne ausgesetzt werden.
      Kabusecha wird nach der Ernte gedämpft, gekühlt, gerollt, getrocknet und Vakuum oder mit Schutzgas verpackt.

      Dieser Tee stammt laut Beschreibung auch von den Kirishima Bergen aus der Präfektur Kagoshima von dem Teegarten der Hayashi Familie,
      der sich in Höhe von 200 bis 300 m befindet. Der Tee ist ein Blendt aus den beiden Strauchvarietäten Asatsuyu und Asanoka.

      Asatsuyu hat ausgeprägtes Umami und Süße, dadurch ähnelt es Gyokuro.
      Die Asanokapflanzen für diesen Tee sind noch für Teepflanzen recht jung und fruchtiger dadurch.
      Dadurch schmeckt dieser Tee wie eine harmonische Mischung aus Süße, Umami und Frucht.

      Es duftet auch nach Beeren.
      Der Tabelle nach ist dieser Tee mittelkräftig, süß, fruchtig und frisch.

      Asa-nomi kann einfach mit „der Morgen“ übersetzt werden, oder auch „Früchte des Morgens“ und „Trinke den Morgen“.
      Die letzte Übersetzung klingt für mich wie ein Werbespot.

       
      Von diesem Tee habe ich nur eine Probe und werde diesen Tee etwas anders aufgießen und weniger Tee und Wasser verwenden, um mehrere Versuche machen zu können.
      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mit meiner 10 Sekunden mehr Methode diese gedämpften Grüntees eher grasiger und grob schmecken als,
      wenn ich die Ziehzeiten konstanter bei 10 Sekunden nach dem ersten Aufguss, der 40 Sekunden bis 1min ist, halte.
       
      Ich habe das mit den 10 Sekunden für die späteren Aufgüsse geschätzt, wenn ich 10 Sekunden Timer einstelle bin ich immer darüber von der Zeit.
      Aufgießen und Wasserkocher wegstellen sind ca. 6-8 Sekunden und wenn ich es gleich dann abgieße,
      kann es mit den 10 Sekunden eher hinkommen, als wenn ich zusätzlich 5 Sekunden brauche um den Timer anzuklicken.

      Es kann sein, dass einige Kabusechas bei höheren Temperaturen etwas besser ins Wasser kommen als Sencha und nicht so lasch und langweilig schmecken.


      Zubereitungsempfehlungen:
      Ca. 1,5-2,5 TL, 200 ml, 60-65 °C, max. 1 Min. ziehen lassen, mehrfache Aufgüsse von ca. 5-10 Sekunden.
      Westlich: ca. 10-15g Tee (1,5-2 EL), 1 L, 65 °C und 2 Min.
       
      Aussehen:

      Es sind überwiegend mittlere schmale Blattstücke und einiges an kleinen Blattstückchen und etwas lange schmale Blattstücke.
      Die Teefarbe ist überwiegend ein mittleres Grün, welches auch ein bisschen ins gelbliche geht und ein paar hellgrüne und etwas gelbgrüne Blattstücke sind auch dabei.
      Ein paar einzelne braune Partikel sind auch da.

      Der Tee ist insgesamt etwas heller und gelblicher als Sencha Yabukita und grüner und etwas dunkler als der Kabusecha No.2.
      Es ist auch etwas wachsig von der Oberfläche ähnlich Yabukita.
      Es ist überwiegend kleinteiliger als die anderen gedämpften Grüntees, die ich schon hatte und werde diesen deshalb mit 40 Sekunden aufgießen.

       
      Geruch:

      Es riecht nach feinen gedämpften Grüntee und weißer Schokolade und etwas gefriergetrockneten Himbeeren oder Erdbeeren im Hintergrund und minimal nussig.
      Feucht riecht es wie nasser Sencha also nichts Besonderes.

       
      40 Sekunden 1g und 100ml bei 60Grad:

      Das Foto ist wie immer vom ersten Aufguss den ich gemacht habe.
      Einiges an Partikeln in der Schale und eine sehr helle grüne Aufgussfarbe
      Beim Aufgießen hat es sehr in Richtung Schokolade und etwas Erdnussbutter so in Richtung Pralinen gerochen.
      Der Aufguss riecht selber nur nach feinen Grüntee mit etwas weißer Schokolade

      Schmeckt etwas speziell in diese Myiazaki Premium Richtung mit etwas Umami welches etwas im Hintergrund ist.
      Minimal frisch säuerlich im Hintergrund. Minimale Adstringenz ist dabei.
      Es ist etwas mehr in Richtung feinen Sencha Aromen als gröbere Grünteearomen in Richtung Nebeltee/Gunpowder.
      In die Richtungen süß, fruchtig,Gemüse und Algen, geht es nicht.

      10 Sekunden:

      Minimal herber geworden und die säure hat minimal zugelegt.
      Ein seltsames sehr leichtes kratzen hat sich bei mir im Hals entwickelt


      Zusammenfassung von den letzten Aufgüssen bei 60 Grad:

      Es sind 2 Gute Aufgüsse und insgesamt 3 möglich.
      Es wurde in größeren abständen gröber und grasiger und etwas in Richtung Norialgen.
      Das Halskratzen hat sich leider auch verstärkt und der Tee schmeckt schon beim 4 Aufguss aufgebraucht.
      Bei diesem Tee waren die Aufgüsse mit nur 10 Sekunden nicht so hilfreich.
      Des Tee ist auch sehr kleinteilig und demnach schneller aufgebraucht als Tee aus größeren Blattstücke.


       

      70 Grad 40 Sekunden:
      Aufguss ist minimal intensiver und gelblicher von der Farbe als bei 60 Grad und
      Diesen ungewöhnlichen Geruch nach Erdnusspralinen habe ich nicht gerochen.
      Zu dem 60 Grad Aufguss schmeckt es dieses mal etwas wärmer und weniger frisch,
      weil es etwas in Richtung nussig geht nach einem Moment und das bleibt auch im Abgang vorhanden.
      Dieser Eigengeschmack in die Miyazaki Premium Richtung ist etwas abgeschwächt im Hintergrund dabei.
      Das Umami ist etwas mehr im Hintergrund.

      10 Sekunden:

      Etwas intensiver von der Farbe so fast neongrün.
      Wieder weniger nach Nüssen und minimal gröber geworden.


      Zusammenfassung von den letzten Aufgüssen bei 70 Grad:
      2 Gute Aufgüsse und 4 Möglich.
      Seltsamerweise hält der Tee einen Aufguss mehr durch als bei 60 Grad und wird von Aufguss zu Aufguss nicht so stark gröber und grasiger wie bei 60 Grad.



      Westlich:
      0,4g und 2min 60Grad:
      Es ist eine Mischung zwischen 60 und 70Grad, minimal nussig und dieses spezielle Aromenrichtung von den qualitativ höheren Senchas, wie in Richtung Miyazaki Premium. Es ist etwas schwächer als bei 60 Grad.
      2 min und 30 Sek:
      Schmeckt sehr viel schwächer und auch grasiger und gröber.




      40 Sekunden 60 Grad mit weichen Wasser:

      Ich mische von Lauretana 500ml und ca. 80ml von meinem Leitungswasser mit einer Härte von 6 um eine Wasserhärte von ca 1,1-1,3d zubekommen,
      wie es das Blackforest oder Hornberger Lebensquell Wasser haben.
      Kaum Umami und minimale Herbe im Hintergrund, die sich gut einfügt. Schmeckt irgendwie interessanter als mit Wasser aus der Leitung.
      Der Eigengeschmack ist nicht so stark in die Miyazaki Premium Richtung und besteht aus einigen unterschiedlichen feinen Aromen,
      die sich gut zu einem Ganzen zusammenfügen und noch einzeln zu schmecken sind.
      Insgesamt etwas feiner und klarer als mit normalen Leitungswasser.
       
      Minimal in Richtung weiße Schokolade und nussig.
      Dieser Geruch von dem trocknen Tee findet sich als Geschmack etwas wieder.
      Ich finde es geschmacklich sehr harmonisch, wie die einzelnen Aromen sich zu einem ganzen zusammen fügen.
      Adstringenz ist etwas weniger als mit normalen Wasser.
      Es ist etwas weniger intensiv, aber gleichzeitig minimal dickflüssiger.

      10 Sekunden:
      Etwas intensiver geworden und minimal mehr Umami und gröbere Grünteearomen sind im Hintergrund dazu gekommen.


      Zusammenfassung von den letzten Aufgüssen bei 60 Grad mit weichen Wasser:

      2 gute Aufgüsse und 3 mögliche.
      Es wird mit den Aufgüssen erst grasiger und frischer und dann gröber.
       

      Zusammenfassung der verschiedenen Methoden:
      Dieser Tee schmeckt bei 60 Grad etwas in Richtung Miyazaki Premium, nur etwas Umami und minimal säuerlich im Hintergrund.
      Leider wird der Tee mit größeren abständen grasiger und gröber und fängt beim zweiten Aufguss leider im Hals an zu kratzen.
      Es werden nur 2 gute Aufgüsse und 3 möglich, obwohl ich nur mit 10 Sekunden aufgieße ab den 2. Aufguss.
      Sehr ähnlich zu den anderen teureren gedämpften Grüntees die ich ausprobiert habe.
      Bei 70 Grad schmeckt es etwas wärmer und weniger frisch,
      weil es minimal nach Nüssen schmeckt und dieser spezielle Aromenbereich von diesen höherwertigen gedämpften Grüntees nicht so im Vordergrund ist wie bei 60Grad.
      Seltsamerweise hält dieser Tee bei 70 Grad einen Aufguss mehr aus. 

      Westlich aufgegossen bei 60 Grad schmeckt der Tee wie eine Mischung aus 60 und 70 Grad.
      Nicht ganz so warm wie bei 70 Grad und etwas weniger nussig und dieser Aromenbereich von gedämpften Grüntees ist mehr im Mittelgrund als im Vordergrund.
       
      Mit Lauretana und etwas Leitungswasser bei 60 Grad, schmeckt es etwas anderes als nur mit Leitungswasser bei 60 Grad.
      Es geht nicht so stark in die Miyazaki Premium Richtung und ist mehr in eine eigene Richtung die sich auch von den anderen gedämpften Grüntees etwas unterscheidet. Minimal nussig und nach weißer Schokolade schmeckt es auch im Hintergrund.
      Dieser Geruch von dem getrockneten Tee findet sich auch als Aromen in dem Aufguss wieder.
      Hält leider auch nur 2 Aufgüsse und 3 Mögliche durch.
      Die späteren Aufgüsse werden nicht nur grasiger und gröber sondern auch etwas frischer und in eine pflanzliche Richtung, erinnert enfernt an rohen Spinat.
       
       
      Fazit:
      Zum nebenher trinken eignet sich dieser Tee nicht so weil einiges von den Aromen nur nach einem Moment zu schmecken ist und etwas Aufmerksamkeit benötigen damit die nicht verpasst werden und 2-3 Aufgüsse für nicht nur nebenher trinken ein etwas kurz geratenes Vergnügen ist.

      Für mich ist es noch zu früh diesen Tee zu kaufen, weil ich noch nicht so viel herausschmecken kann um diesen Tee geschmacklich komplett erfassen zu können.
      Ich habe noch nicht so viel Erfahrung im Tee trinken, wie andere und denke das dieser Tee wie die anderen qualitativ hochwertigeren gedämpften Grüntees,
      eher was für erfahrenere Leute sind die alle Aromen die diese Tees haben raus schmecken können.

      Für mich bliebt nur eine interessante etwas unbefriedigende Erfahrung zurück, die ähnlich wie die Erfahrungen von den anderen gedämpften Grüntees ist.
      Es ist halt etwas ernüchternd, wenn ich einen Tee probiere meine Eindrücke aufschreibe und dann mir nochmal die Seite vom Tee angucke,
      um die Informationen von einem Tee wieder zu lesen, die ich großteils vergessen habe.
      Daraus meine Einleitung zu einem Tee zu schreiben und dadurch wieder zu erfahren wie ein Tee schmecken kann,
      laut dem Shop und was andere Personen aufgeschrieben haben was sie herausschmecken und das mit meinen eigenen Eindrücken zu vergleichen.
      Mit der Erkenntnis das es von meinen eigenen reduzierten Eindrücken erheblich abweicht.


      Ich gucke mir die Informationen schon vorher an um die Tees auszusuchen für eine Bestellung oder Kauf im einem Laden,
      danach so lange nicht bis ich den Tee probiert habe, um keine spezifische Erwartung zu haben, außer das ich einen Tee gekauft habe der von der Beschreibung mir gefällt.
      An sich hatte ich noch keinen Tee gehabt der mir nicht geschmeckt hat, ein zwei waren schon dabei die ich nicht so mochte aber so total daneben war noch keiner.


    • Von Macarona in Macarons und Tee
         1
      Sencha Kirishima Yabukita


      So weiter mit den Senchas. 
      Dieses Mal ist der Sencha Krishima Yabukita 16,90/100g dran, es ist der letzte aus dem Sencha Bio Set von TKK.

      Es ist ein Sencha von den Kirishima Bergen aus der Präfektur Kagoshima und besteht aus dem häufig verwendeten Yabukita Kultivar.
      Der Sencha wurde nicht beschattet und die Teefelder des Teegartens liegen auf ca. 200-300 m Höhe.

      Laut Beschreibung ist der Tee zart fruchtig und weich-süßlich und vollmundig.
      Nach der Tabelle ist es: Mittelkräftig, blumig, süß, fruchtig und frisch.


      Es sind sogar zwei Zubereitungsempfehlungen für diesen Tee vorhanden, die ziemlich passend aussehen:
      Mehrfache Zubereitung: 1-2 TL/200ml 60-70 °C 1 Min, 2. und 3. Aufguss jeweils 10 Sekunden
      Westliche Zubereitung: 1-2 EL/L 60-70 °C 1 Min.



      Aussehen:

      Der Tee besteht aus größeren Blattstücke als ich es bei Sencha gewohnt bin.
      Also aus großen und länglicheren Blattstücke und mittelgroße Blattstücke und ein paar kleinen Blattstücke.

      Nicht ganz so wachsig von der Oberfläche, wie der Miyazaki Premium.
      Farblich ist der Tee mehr in Richtung dunkelgrün, als ein mittleres Grün.
      Dunklere bläulich grüne und etwas hellere gelblich grüne Blattstücke sind auch dabei.
      Es ist etwas heller als Miyazaki Premium.

      Geruch:
      Riecht fein nach Sencha und minimal warm und schwer. Etwas nach weißer Schokolade.


      60 Grad und 1 Min:

      Es sind ein paar sehr kleine Partikel in dem Becher gelandet und die Aufgussfarbe ist ein frisches helles gelbgrün.
      Einen für mich ungewohnten Eigengeschmack hat dieser Tee.
      Es ist nicht der Eigengeschmack vom Miyazaki Premium, geht aber ein bisschen in die Richtung.
      Es sind ein paar Aromen sehr im Vordergrund und es ist wenig im Hintergrund los,
      dadurch ist der Aufguss leicht zu verstehen, aber es ist etwas eintönig dadurch.

      Von dem Bereich zwischen feinen Sencha Aromen und gröberen Nebeltee/Gunpowder Aromen,
      ist der gefühlt ungefähr etwas näher an den feinen Aromen dran, von der Mitte ausgesehen. 
      Es ist zu sehr etwas Eigenes um auf diesen Bereich genau drauf zu liegen,
      mir fehlt eine Erweiterung des Bereichs um oben und unten, also in die Vertikale.
       
      Schmeckt schon noch in Richtung Sencha.
      Am Anfang ist kaum Umami dabei und es wird mit der Zeit stärker und bildet den Abgang mit.
      Minimale Herbe, welche den Geschmack ergänzt, ist auch dabei.
      Es ist ein bisschen dickflüssiger als die anderen Tees, die davor ausprobiert habe.
      Adstringenz bemerke ich nur etwas, wenn der Becher komplett ausgetrunken ist.


      20 Sekunden:

      Ein paar Partikel mehr und etwas intensiver und minimal grünlicher.

      Ein bisschen mehr in Richtung Sencha wie ich es kenne und etwas in Richtung Miyazaki Premium.
      Umami ist ungefähr gleich geblieben.

      2 gute Aufgüsse und 4 mögliche.
      Wird mit den Aufgüssen mehr in Richtung günstigen Sencha und ab den 4 schmeckt es wie günstiger gerösteter Grüntee, der herb und grasig ist.

       
      70 Grad und 1 Min:

      Etwas herber und ein bisschen metallischen Nachgeschmack, mir hing das Sieb auch kurz drin, weil es mir abgerutscht ist.
      Es kann auch daher kommen.

      Nicht so speziell wie bei 60 Grad, sondern mehr wie ein einfacher Sencha mit etwas groben Grüntee gemischt und etwas mehr Umami.
      Ein bisschen in Richtung Brennnesselblätter ist es auch, dieses nach Nori Algen artige.

      20 Sekunden:

      Sehr ähnlich wie zuvor und nicht metallisch.
      2 gute Aufgüsse und 3 trinkbare, der Tee ist schneller ausgelaugt bei 70 Grad und wird in größeren Stufen herber, gröber und grasiger.



      Westlich mit 60Grad 2 Min 0,5g:

      Schmeckt sehr ähnlich zu dem 60 Grad Gong Fu Aufguss und ist minimal nussig im Hintergrund geworden.
      Der Eigengeschmack ist dadurch ein bisschen anders und minimal wärmer.

      3 Min:

      Herber und gröber geworden wie ein günstiger grober gerösteter Grüntee.
      Schmeckt noch ein bisschen nach Sencha.


      Fazit:

      Dieser Sencha hat einen speziellen Eigengeschmack der das ganze etwas interessanter macht,
      aber es ist etwas zu eintönig für mich.
      Wie eine Torte, die nur eine Füllung hat, und etwas langweiliger ist im Vergleich zu einer Torte mit zwei verschiedenen Füllungen.
      Mir gefällt dieser Sencha nach diesem ersten Eindruck, nicht besser als ein einfacher günstiger Sencha, welcher geschmacklich etwas vielfältiger ist. 

      Ich erwarte von für mich teurer Tees, nur dass die etwas interessanter und anders als günstige Tees schmecken und mir auch gefallen.
      Dass es im besten Fall, für mich sinnvoll ist, mehr Geld auszugeben, um meine gern getrunkenen günstigen Tees damit zu ergänzen.


    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Bio Bancha von Keiko

      Ich habe mir einen Bio Bancha von Keiko für 13,00 €/100g für heute ausgesucht.

      Dieser Bancha wurde laut Beschreibung schon im Frühjahr geerntet und auch beschattet.
      So weit ich informiert bin, sind die Blätter, die für Bancha verwendet werden, die größeren älteren Blätter,
      die weiter unten an den Ästen wachsen und für andere Teesorten zu alt und grob sind.

      Dieser Bancha kommt auch aus Kagoshima, wie die anderen Tees von Keiko.
      Es ist ein milder, harmonischer Tee mit einer hellgrünen Aufgussfarbe.
      Nach der Tabelle ist es mild, fruchtig und frisch.

      Zubereitungsempfehlung: 1TL in einer kleinen Kanne, bei 65 -70 Grad für 40 Sekunden, 15 Sekunden und 30 Sekunden.
      Etwas ungewöhnlich 40 Sekunden für einen Bancha zu empfehlen, die sind üblicherweise gröber zerkleinert als Sencha
      und brauchen demnach gleich oder etwas mehr Zeit wie Senchas, aber nicht weniger.
      Vielleicht ist dieser auch kleinteiliger als Bancha üblicherweise ist.

       
      Aussehen:

      Es sieht sehr gemischt aus größere, mittlere und kleineren Blattstücke und einige Blattstängel sind auch dabei.
      Farblich ist dieser Tee aus helleren etwas gelbliche grüne Blattstücke und dunkelgrüne etwas gräuliche Blattstücke zusammengesetzt und nicht so intensiv.
      Ein paar einzelne bräunlich grüne Blattstücke gibt es auch.
      Es ist insgesamt etwas dunkler als der Kabusecha und nicht so dunkel wie der einfache japanische Sencha der auch gräulicher ist.
      Ich finde den nicht kleinteiliger als Sencha und bleibe bei meinem gewohnten Parameter.

      Geruch:
      Riecht angenehm in Richtung Sencha und etwas weiße Schokolade und auch minimal warm und grob.

       
      60 Grad, 1min und 1,5g:

      Einiges an Partikeln ist in dem Becher gelandet und ich musste nur ein paar kleine Blattstücke vom Teesieb wieder zurückbefördern und der Aufguss ist ein helles gelbgrün.
      Riecht relativ stark nach Tee in Richtung Bancha.
      Angenehm mild und Umami kommt erst nach einem Moment hervor und bildet den Abgang.
      Irgendwie etwas anders als die Senchas die ich kenne,
      und auch minimal grobe und herbe Grünteearomen sind im Hintergrund raus zu schmecken.

      Etwas feiner als dieser einfache Japan Sencha und nicht ganz so fein wie der Uji Sencha.
      Es ist ein bisschen würzig im Hintergrund nach einem Moment.
      Adstringenz ist etwas dabei und merke ich erst nach dem ich den halben Becher ausgetrunken habe, aber nicht so stark wie bei den anderen Tees, bei denen ich das erst später merke.

      20 Sekunden:

      Farbe ist ein bisschen intensiver und minimal gelblicher geworden und wieder einiges an Partikeln.
      Schmeckt etwas intensiver und minimal herber und gröber geworden, diese Aromen sind nicht mehr ganz so im Hintergrund.
      3 gute Aufgüsse und 4 sind möglich. Mit den Aufgüssen wird es nur etwas grasiger und herber, etwas Spannenderes passiert nicht

       
      70 Grad und 1 min:

      Wieder mild und ausgewogen, schmeckt minimal wärmer, nicht so stark nach Sencha und etwas mehr in Richtung gröberen Grüntee.
      In Richtung Bancha mit ein bisschen Nebeltee gemischt.
      Etwas Umami ist im Hintergrund.

      20 Sekunden:
      Umami ist stärker geworden und nicht mehr im Hintergrund und es schmeckt minimal gröber.

      2 gute Aufgüsse und 4 sind möglich, durch die höhere Temperatur wird der Tee schneller gröber und grasiger.


      Westlich 0,5g, 60Grad und 2 min:
      Herber und gröber als bei Gong Fu und etwas mehr Umami. Dieser Tee profitiert nicht davon

       

      Fazit:
      Dieser Bancha ist interessanter und etwas besser, als der einfache Bancha von TG und geht geschmacklich stark in Richtung Sencha.
      Ich denke, dass dafür der Aufpreis, etwas zu viel ist für mich um einen Bancha zu bekommen,
      der wie ein günstiger Sencha aus der 6/7 € Kategorie schmeckt.

      Es kann auch sein, dass die günstigen Senchas,
      die ich bis jetzt hatte von der Qualität für mich zu den am höchsten gehören, die zu dem günstigen Preis von unter 7 € möglich sind.
      Andere, welche Preislich höher liegen, aber nicht so eine hohe Qualität haben wie es der Preis ermöglichen könnte,
      können geschmacklich sehr ähnlich sein zu diesen sehr guten günstigen.

      Dazu kommt noch das Keiko ein andere Teeeinkäufer ist, welche von einer Partnerfirma namens Shimodozono, die die Teegärten betreiben,
      Tee einkaufen und ich den bei einem anderen Teehändler kaufe, der die Tees von Keiko weiterverkauft.
      Das verursacht eine Stufe mehr in der Handelskette,
      als, wenn ich Tee kaufe, welcher von einem Teehändler direkt von den Teegärten eingekauft worden ist.
       


    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Kabusecha No .2 von Keiko.
       
      Ich habe mir zum kalendarischen Frühlingsanfang den 20. März meinen Kabusecha No.2 von Keiko (17,00/100g) ausgesucht.
      Teesträucher für Kabusecha werden vor der Ernte beschattet, mit speziell dafür hergestellten Netzen.
      Dadurch bilden die Teesträucher andere Inhaltsstoffe mehr aus, als wenn sie ungeschützt der Sonne ausgesetzt werden.
      Kabusecha wird nach der Ernte gedämpft, gekühlt, gerollt, getrocknet und Vakuum oder mit Schutzgas verpackt.
       
      Laut der Beschreibung wachsen die Tees von Keiko in der südlichen Region Kagoshima und dieser Kabusecha No.2 ist im Juni geerntet worden.
      Es ist ein aromatisch milder Tee, der nach der Tabelle mild, fruchtig und frisch sein soll.
       
      Zubereitungsempfehlung: 1 Tl in eine kleine Kanne bei 65-70 für 50, 15 und 30 Sekunden.
      Bis jetzt die passendste Empfehlung für gedämpfte Grüntees.

      Aussehen:
      Es sind viele kleine Blattstücke und etwas größere und etwas Bruchstücke von Blattstängeln dabei.
      Die Farbe des Tees ist überwiegen ein mittleres Grün und etwas hellgrüne Stückchen von Blattstielen und Blättern.
      Einzelne dunkelgrüne Stückchen sind auch dabei. Nicht wachsartig wie der Miyazaki Premium.

      Geruch:
      Es riecht nach feinen Sencha und etwas Weißer Schokolade und minimal frisch grasig.
      Erinnerte mich am meisten von diesen gedämpften Tees, die ich schon hatte, in Richtung günstigen Matcha.


      Ich werde den Tee mit 1,5g aufgießen, weil der so kleinteilig ist und damit es mir nicht zu stark wird.

      60 Grad 50 Sekunden:
       
      Es sind sehr viele kleine Partikel im Becher gelandet und einiges von den Blattstücken ist im Sieb hängen geblieben, diese habe ich zurück in die Kanne befördert.
      Der Aufguss ist ein grünliches, helles Gelb.

      Dieser Tee hat einen starken milden ausgewogenen Geschmack, etwas in die Richtung vom Miyazaki Premium und eines einfachen Senchas.
      Nach einem Moment schmeckt es auch frisch nach Sencha im Mittelgrund und etwas Umami welches sich noch harmonisch einfügt.
      Erinnert mich auch an den Uji Sencha, kann auch sein das diese die ich bis jetzt ausprobiert habe in eine ähnliche Richtung gehen.
      Minimale Herbe ist im Hintergrund, die es gut ergänzt und nach einem Moment hervorkommt und bis zum Abgang bleibt.
      Es ist überhaupt nicht nach Algen, Gemüse, Grass oder Fisch.
      Der Abgang ist normal lang und etwas Adstringenz ist zu merken, wenn ich die ca. die Hälfte ausgetrunken habe.

      15 Sekunden:
      Wieder viele Partikel.
      Aufguss ist ein intensives grüngelb auch Chanteuse genannt, aber noch nicht Neon grün.
      Der Geschmack nach Sencha hat etwas abgenommen und das Umami ist dadurch mehr im Vordergrund

      Zwei gute Aufgüsse und drei sind möglich.
      Schmeckt für mich wie eine Mischung aus dem Uji Sencha und ein bisschen Miyazaki Premium,
      es wird mit den nächsten Aufgüssen gröber, herber und geht in Richtung eines einfachen groben Grüntees.
       

      Bei 70 Grad schmeckt es wie ein einfacher japanischen Sencha mit groben Grüntee gemischt und wird mit den Aufgüssen auch immer gröber und grasiger.
      Sind auch nur zwei nicht so gute Aufgüsse und 3 sind möglich.

      Westlich bei 60 Grad ist es sehr ähnlich zu dem Gong Fu Aufguss und ein zweiter lohnt nicht, ist auch nur wieder sehr grob, herb und grasig.
       
      Fazit:
      Dieser Tee schmeckt für mich sehr ähnlich wie diese günstigen Senchas, die ich schon ausprobiert habe,
      dafür ist mir dieser Tee zu teuer, mit einem Preis von 17 € pro 100g, um wie ein günstiger Sencha zu schmecken.

      Es kann sein, dass ich noch nicht genug Erfahrung habe, um verschiedene Nuancen in den Senchas und diesen Kabusecha herauszuschmecken.
      Ich habe auch nicht so oft Interesse an Sencha gehabt in der letzten Zeit.
      Geröstete Grüntees habe ich bevorzugt ausprobiert, weil diese leichter zu beschreiben und zu verstehen sind für mich,
      als die Senchas, die ich ausprobiert habe.

      Ich habe mich vor diesem Tee, noch nicht an die teureren gedämpften Grüntees getraut.
      Nach der Erfahrung mit dem Miyazaki Premium, von dem ich leider keine fruchtigen Aromen herausschmecken konnte.
       


    • Von Macarona in Macarons und Tee
         5
      Dieses Mal darf ein Uji Kyoto Sencha (6,50 €/100g) von TKK ins Kännchen.
      Dieser ist laut Beschreibung aromatisch nussig-rund mit milden Röstnoten im Nachhall, die Tabelle geht in eine andere Richtung mit mild, fruchtig und frisch.
      Das sind zwei sehr unterschiedliche Beschreibungen, mal gucken welche Richtung ich bei diesem Tee schmecken werde.
       
      Ein Sencha ist meines Wissens nach nur gedämpft und nicht geröstet und deshalb frage ich mich woher die Röstnoten bei einem Sencha herkommen können.
      Hat vermutlich was mit dem Anbau und Pflanzensorte zu tun.
       
      Empfindliche Teesorten wie z. B. Sencha hohle ich für meine Erkundungen frisch aus der Teepack aus dem Kühlschrank, damit diese nicht viel nachlassen wegen nicht so optimaler Lagerung bei z. B. Zimmertemperatur.
       
      Aussehen: Dieser Sencha ist etwas kleinteiliger als der vorherige Einsteiger Japan Sencha und hat auch nicht so große Blattstücke.
      Die Farbe ist intensiv Grün und etwas gelblicher. Es sind ein paar sehr hellgrüne und rotbraune kleine Blattstückchen dabei. Deswegen verwende ich diese mal 2,25g.
       
      Geruch: Fein nach Sencha und etwas nach weißer Schokolade und etwas schwer im Geruch irgendwie.
      Die feuchten Teeblätter riechen wieder nach einer Mischung von Sencha und Houjicha.  Langsam habe ich den Verdacht das mit meinem Kännchen etwas nicht stimmt.
      Den Houjicha habe noch gar nicht in diesem Kännchen aufgebrüht, dass es deswegen so leicht stechend würzig riechen könnte.
       
      Auch dieser Sencha war mir nach nur 1min zu schwach in der Farbe und habe den noch 15 Sekunden ziehen lassen.
      Einige Blattstücke und feine Partikel sind in der Schale gelandet.
      Ausgussfarbe ist ein leicht grünliches gelb
      Feine Aromen Nuancen wie bei Sencha typisch sind ausgeprägt mit einer sehr leichten süße im Hintergrund und etwas gröbere erweitern das Geschmacksspektrum und minimale Astrigentz kommt hervor wenn dem Tee etwas Zeit gegeben wird sich zu entfalten.
      Geht in Richtung Joongjak und hat auch einige Aromen, die ich nicht zuordnen kann.
       
      20Sekunden:  Grünlichere Aufgussfarbe als zuvor und wieder einige Blattstücke und feine Partikel sind in der Schale
      Die gröberen Nuancen habe die Feinen leider etwas überdeckt, ich vermute das es daran liegt,
      dass ich die Blattstücke nicht entfernt habe und der Tee etwas nach gezogen hat als ich den ersten Aufguss getrunken habe.
      Etwas mehr Astrigentz und etwas blumig ist der Tee geworden.
       
      30Sekunden
      Etwas gelblichere Aufgussfarbe als zuvor, kleinere Blattstücke als zuvor und wieder viele kleine Partikel.
      Wieder mehr feine Aromen, etwas Astrigentz und etwas blumig. Die Aromen sind etwas schwächer ausgeprägt
       
      50Sekunden
      Ausgussfarbe weniger intensiv als zuvor und etwas weniger Partikel
      Schmeckt wieder etwas mehr nach Sencha und weniger blumig, minimal grasig und kaum Astrigenz.
      Mehr Feinere als gröbere Nuancen
      Mehr Aromen als zuvor, aber mir noch etwas zu schwach.
       
      1min 20Sekunden
      etwas intensiver von der Ausgussfarbe und weniger Partikel als zu vor
      Grasiger als zu vor und der Geschmack nach grünen Tee hat abgenommen
       
      2min kaum noch Geschmack nach Grüntee und viel grasiger als zuvor, der Tee ist auf jeden Fall schon aufgebraucht.
       
      Ich sollte etwas mehr mit dem Kännchen üben, um weniger Blattstücke im Aufguss zu haben.
      Als Altgastee halbwegs zu gebrauchen mit meiner Aufguss Methode, ich denke bei diesem Tee gibt es noch Optimierungsbedarf.
      Ich würde Geschmacklich den ersten Versuch von dem vorherigen Einsteiger Japan Sencha diesen ersten Versuch mit dem Uji Kyoto vorziehen,
      dieser ist einfacher einzuordnen und geschmacklich eher meins.
      Ich habe mittlerweile gelehrt das der erste Versuch nicht immer die Tees von ihrer besten Seite erkundbar macht.



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         2
      Bio Japan Bancha von TG für 5,90 € pro 100g

      Laut Beschreibung ist dieser Tee ausgewogen, mild und Sencha-Ähnlich.
      Es steht geerntet zum Ende der Ernteperiode dabei, ich vermute ab Anfang August.
      1Min bei 80Grad wird empfohlen
       
      Aussehen:
      Dunkelgrüne und gelbgrüne gröbere Blattstücke und etwas kleinere Blattstückchen.
      Ein Paar grüne Blattstängel sind auch dabei. Insgesamt etwas gröber als Sencha.
       
      Geruch:
      Nach verdorbenes Leinöl, wenn der unangenehmen Geruch verflogen ist riecht es angenehm nach feinen grünen Tee,
      etwas süßlich nussig und etwas nach weißer Schokolade.

      Feucht riecht dieser Tee nach eine Mischung aus Sencha mit Houjicha.

      Aufguss:
      1 Min 20s, 20s,30s,40, 1Min 60Grad 2,26Gramm im vorgewärmten Porzellan Kännchen
      Gelbgrüner Aufguss und einiges an Partikeln und kleinen Blattstücken sind in der Schale gelandet.
      Der Geruch vom Aufguss ist bei diesem Tee stärker und ist sehr ähnlich zu dem Geruch von dem trockenen Tee blättern.
      Sehr mild und etwas frisch, sehr einfach. Es hat einen einfachen gesamt Geschmack, kaum spezifische Aromen sind auszumachen.
      Wirkt nicht wie eine Mischung aus Feinen Sencha Aromen mit gröberem Nebeltee Aromen,
      sondern wie aus mittleren Aromen bei denen sich die beiden Richtungen nicht rausschmecken lassen.
      Adstringenz ist minimal.

      Dieser milde einfache Grüntee wird ab den 3 Aufguss zum groben herben Grüntee mit kratzigen Röstaromen.
      Es ist als hätte jemand den Tee ausgetauscht gegen einen herben groben Grüntee und etwas von meinen Houjicha dazu gegeben.

      Fazit:
      Ich denke, dieser Tee braucht noch unbedingt einen Versuch mit der westlicher Aufguss Methode, damit aus dem was wird.
      Die ersten zwei Aufgüsse sind angenehm mild und unkompliziert.
       
      Westlich: 60Grad und 0,75g
      2min
      Mild, etwas nussig, Grünteearomen sind im Hintergrund und nicht grob und minimale Adstringenz
      3min
      Etwas grobe Grüntee Aromen sind im Vordergrund.
      4 min
      Ähnlich wie zuvor minimal nach nassen Teeblättern, noch gut trinkbar.
       
      Westlich aufgegossen ist das ein brauchbarer Alltagstee der sogar etwas nussig ist.
      Preislich ganz in Ordnung für einen einfachen Bio Bancha.



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Weißer Tee Guangxi White Buds von dem Teeladen wo ich auch den Nebeltee Tee gekauft habe.
      5,40 € pro 100g laut Beschreibung ist dieser Tee handgemacht und besteht fast ausschließlich aus den Knospen. Geschmacklich soll dieser Tee süß und mild aromatisch sein.
      Zubereitungsempfehlung 3min 80Grad 1TL pro Tasse.
      Ich habe gelesen, dass weißer Tee länger als Grüntee ziehen gelassen werden sollte, weil die Aromen schwächer sind als bei Grüntee.
      Der Name kommt von diesen weißen silbrigen Fasern die die Teeblattknospen weißer erscheinen lassen und diese Blattknospen verlieren diese Fasern,
      wenn sie größer werden und aufgehen.
      Weißer Tee enthält überwiegend diese früh geernteten Blattknospen.
      Je nach Sorte kann weißer Tee ein paar Prozent oxidiert sein, um einen etwas weicheren, blumigeren Geschmack als Grüntee zu entwickeln.
      Die Verarbeitung kann bei weißem Tee unterschiedlich sein, z. B. nur getrocknet, getrocknet und anschließend mit heißer Luft erhitzt und fixiert oder geröstet in Eisenpfannen.
      Die weißen Teesorten, die nur getrocknet worden sind können mit der Zeit oxidieren und auch mit Bakterien fermentieren.
       
      Den Tee habe ich einige Monate in meinem Schrank aufbewahrt, weil ich gelesen hatte, dass weißer Tee mit der Zeit nicht schlechter wird wie viele Grüntees,
      sondern sich auch umwandelt und reifen kann.
      Ich vertraue dem Tee nicht ganz und habe den dann doch vor einigen Monaten in den Kühlschrank gelegt.
      Ich weiß aber nicht mehr wann das war.

      Aussehen:
      Lange dünne auf der schmalen Seite aufgerollte etwas krumme Blätter und ein paar größere Blattstücke sind auch dabei.
      Viele fühlen sich samtig an durch die kleinen haarähnlichen Fasern.
      Alle Blätter haben diese Fasern in unterschiedlicher Menge dran, einige sind voll davon und andere haben kaum welche.
      Viele silbrig grüne Blätter und einige dunkelgrün gräuliche und etwas gelb grünliche Blätter.

      Geruch:
      Von dem weißen Tee hatte ich mir schon etwas zum Probieren herausgelegt, bin aber dazu seit Monaten nicht gekommen und habe etwas „frischeren“ Tee aus dem Kühlschrank geholt.
      Ich kann mich erinnern, dass der Tee damals ziemlich ähnlich zu dem Sencha aus demselben Teeladen roch, also dieses eher süßliche frische.
      Der Tee riecht schon noch in Richtung Sencha es hat sich aber ein etwas warmer Grüntee Geruch darüber gelegt und der Sencha ist mehr im Hintergrund.
      Feucht riechen die Teeblätter sehr speziell und nicht wie ich Tee kenne und ich kann es nicht zuordnen.

      70Grad 1Min 1,24g
      etwas dunkle Partikel und etwas gelbgrünlich frisch, etwas weniger farbintensiv als andere gelbgrüne Tees sieht etwas verdünnt aus im Vergleich.
      Riecht etwas nach frischen grünen Tee und schmeckt auch etwas in Richtung frischer grober Grüntee in Richtung Nebeltee und etwas Eigenes im Hintergrund,
      was ich nicht so zuordnen kann.
      Sehr mild und dabei nicht langweilig. Etwas Umami im Hintergrund und ein interessanter etwas frischer Abgang der nur kurz nachhallt

      30Sekunden
      Etwas weniger intensiv von der Farbe und ähnlich viele Partikel.
      Minimale Adstringenz und Herbe ist dazu gekommen und das Umami wurde schwächer.
      45 Sekunden
      etwas gelblicher geworden.
      Sehr grobe Grüntee Aromen sind hinzugekommen in Richtung Grünteeblätter essen und es ist etwas herber geworden und adstringierender.
      1min
      Etwas heller, grünlicher und grasiger geworden.
      1min 30
      Ziemlich grasig geworden
      2min
      Grasig und nach feuchten Teeblättern

      Fazit:
      Ein Tee der mild mit etwas Umami anfängt und immer gröber und grasiger wird bei 70Grad.
      Je mehr Aufgüsse, desto weniger Aufmerksamkeit braucht dieser Tee.
      4 gute Aufgüsse und 1 trinkbaren und als Alltagstee so brauchbar.

      Bei 80 Grad wird der Tee interessanter und die besonderen Noten kommen besser hervor als bei 70Grad.
      Der Tee hält auch besser durch und verändert sich vom milden Tee zu gröberen Grüntee zu etwas einfachen blumigen roten Tee (Hongcha) im Hintergrund.
      Bei 80Grad braucht der Tee mehr Aufmerksamkeit und eignet sich nicht so gut zum nebenher trinken, weil einiges von den Aromen verpasst wird.
      5 gute Aufgüsse und 2 trinkbare
      ich habe diesen auch mit 1 Minute 70Grad und eine Minute extra pro Aufguss aufgegossen
      und es hat sich von interessanten milden Grüntee zu einfachen eher milden blumigen fruchtigen roten Tee entwickelt und selbst der 5 Aufguss war noch trinkbar.
      Dieser Tee hält etwas länger durch als in dem Preisbereich üblich, und die eine Minute mehr Methode ist die passendere Methode,
      um diesen nebenher zu trinken.
      Da verlangt dieser Tee nicht nach viel Aufmerksamkeit und entwickelt sich stärker in Richtung roten Tee und nicht nur so ein bisschen im Hintergrund.

      Dadurch dass sich dieser Tee interessanter verändern kann und bei 70 Grad mir etwas besser schmeckt als der Yin Xiang,
      würde ich diesen weißen Tee über diesen Yin Xiang einordnen in dieser noch kleinen Gruppe von Grüntees,
      die geschmacklich in Richtung roten Tee gehen bei höheren Temperaturen.
      Ein Tee für die Tage an denen ich mich nicht zwischen Grüntee und roten Tee entscheiden kann. 
      Bei meiner normalen Grünteeaufguss Methode bildet sich kein Geschmack nach roten Tee, es geht dann nur in die grasiger Richtung mit den Aufgüssen und es ist mir etwas mild.
      Es kann sein das die Rottee-Richtung durch die Lagerung bei mir passiert ist.

      Emei Spring ist für mich nicht in dieser Gruppe von Grüntees die in Richtung roten Tee sind, wegen dem Kaffeearoma bei 70 Grad und dadurch, das dieser sich durch die Lagerung in die warme geröstete Richtung entwickelt hatte.


    • Von Macarona in Macarons und Tee
         1
      Gelber Tee Yinzehn

      Diesen Tee habe ich zusammen mit dem Guricha Notsu gekauft und weiß leider nicht mehr welcher von den beiden 12 und welcher 8€ gekostet hat pro 100g,
      es steht leider auf dem Kassenzettel nicht drauf. Im Onlinehandel hat diese Teesorte eine Preisspanne von 8-10€.
      Laut Beschreibung ist der Tee nur aus den oberen Trieben hergestellt worden und schmeckt süßlich und erinnert an Maronen und Nüssen und ist honiggelb im Aufguss.
      Dieser Tee stammt aus China.
      Zubereitungsempfehlung 1TL pro Tasse 80Grad und 3min


      ich habe diese Teetüte leider nicht mit einem Klipp zugemacht, sondern nur mit dem Draht und es kann sein das dieser Feuchtigkeit gezogen hatte, die Kügelchen waren leider schon grün.
      Leider habe ich auch vergessen ein Foto vom nassen Tee zu machen.
      Ich verwende die Untertasse meines Gaiwan als Deckel, weil mir dieser kaputtgegangen ist und ich momentan auch keinen nachkaufen kann.

      Aussehen:
      Dunkelgrün, etwas bräunlich, ein paar Blattstängel sind auch dabei.
      Manche Blätter sind zusammengeknüllt.

      Geruch:
      Trocken nach gerösteten grünen Tee in Richtung Houjicha, minimal rauchig und fruchtig im Hintergrund

      Aufguss 1,24g und 70Grad:
      1 Min
      Kaum Partikel in der Schale und die Farbe des Aufgusses ist ein etwas schwaches gedämpftes gelb mit einem minimalen Grünstich.
      Zwischen Palegoldenrod EE E8 AA und Beige F5 F5 DC nur etwas weniger intensiv als PaleGoldenrod und nicht ganz so grünlich wie Beige.
      Der Tee riecht und schmeckt etwas in Richtung Houjicha etwas holzig, nach Kräutern und mittel grobe Aromen die ich nicht zuordnen kann.
      Es ist nicht ganz so stark geröstet wie der Houjicha und schmeckt mir etwas besser als dieser.
      Etwas nussig im Hintergrund minimal nach Maronen, gut das es nicht stark in die Richtung schmeckt.
      Maronen mochte ich schon als Kind nur in der Pilzform und nicht in der Nussform.
      Kaum nach den für mich typischeren Tee Aromen. Abgang ist ziemlich lang von dem Tee und schmeckt minimal anders als der Tee selbst.

      Kurz
      Es ist ein gerösteter leicht nussiger Tee, sonst relativ langweilig wie eine Torte, die nur aus einer Schicht besteht und nicht aus vielen verschiedenen.
      Wird mit den Aufgüssen nur grasiger und etwas adstringierender.
      4 gute und langweilige Aufgüsse und 5 gesamt.
      Bei 80 Grad ist der Tee etwas intensiver und interessanter, minimal in Richtung holzig warm, aber immer noch recht langweilig.
      Westlich aufgegossen mit 80Grad ist bis jetzt das interessanteste. Der andere gelbe Tee ist besser als dieser hier.

      Ich habe auch eher den Eindruck das es sich mehr um einen stark gerösteten Grüntee handelt statt einem gelben Tee.
      Vielleicht wurde dieser Tee mit einer Art abgeschwächte Produktionsweise für gelben Tee produziert.
      Es könne auch eine Art Unfall sein und dieser Tee wurde nicht richtig produziert für einen Grüntee und die erfolgte Produktion ging eher in Richtung gelber Tee.
      Könnte auch einfach als gelben Tee bezeichnet worden sein, statt Grüntee, um besser verkauft werden zu können. 
      Für 8 € habe ich eine interessantere Auswahl auf dem Teemarkt und ich denke das 8 € zu teuer ist für diesen "gelben" Tee.


  • Neue Bildkommentare

  • Benutzerstatistik

    2.578
    Benutzer insgesamt
    917
    Am meisten online
    floody
    Neuester Benutzer
    floody
    Registriert
  • Forenstatistik

    6.112
    Themen insgesamt
    123.464
    Beiträge insgesamt


×
×
  • Neu erstellen...