• Unsere Auswahl

    • Shincha wird zu gern falsch verwendet und tatsächlich ist der Begriff unfassbar simpel zu erklären, wie bereits im ersten Beitrag.

      Shincha hat eine prozentual betrachtet doppelt so hohe Feuchtigkeit, als jene Verarbeitungsarten, zu denen er verarbeitet werden kann, welche jedoch nicht als Shincha bezeichnet werden. Die Bauern haben hier einen ganz eigenen Spielraum, wie ähnlich bei der Regel von Gyokuro aus den südlichsten Teilen Japans. Hier wird er oftmals unter 16 Tagen vollbeschattet, jedoch nicht als Kabusecha bezeichnet, da er zuvor erheblich mehr Sonne erhalten konnte.
    • Ich grüße alle Anfänger und Teegurus !!

      Auf den ersten Blick scheint dieser Thread überflüssig zu sein, doch es gibt sehr triftige Gründe warum es in allen Teeforen der Welt so etwas wie einen "Leitfaden für Anfänger" geben sollte.

      Ein typischer Fall. Jemand will aufgrund eines persönlichen Erlebnisses in die Welt des Tees einsteigen, jenseits von Schwarz- und Früchtetee, die er/sie bereis zu Genüge kennt. Er/sie geht daraufhin in einen Teeladen und lässt sich beraten, das ist so der übliche Weg. Leider ist es so, unabhängig vom Teeladen, dass dort nur Tee besprochen wird, so gut wie niemand spricht über die Aufgussmethode und das vorhandene Teegeschirr des Anfängers! Er/ise kommt heim, nimmt die handelsübliche Keramik- oder Glasteekanne, schmeißt den Tee rein, gießt kochend und lange auf und ist enttäuscht über das Ergebnis. Nach ein Paar solcher Enttäuschungen wendet sich der Anfänger/in dem Internet zu, und das sind dann unsere Neulinge, die auf der Suche nach "gutem Tee" sind, da sie selbstverständlich annehmen es lag alles am "schlechten Tee". Diese werden dann mit Begriffen "Gongfu Cha" konfrontiert, sowie mit Aufforderungen sich doch eine Yixing-Kanne zuzulegen oder einen "Gaiwan"... Anfänger/in googlet, wird von einer Info-Lawine fast erschlagen, denn was die hier anwesenden Teaheads als "Allgemeinbildung" verstehen ist für den teefremden Normalo kompletter Bahnhof. Selbst das Universalwerkzeug der Teewelt, der Gaiwan, will richtig verwendet werden, was ohne Anleitung und Training eben nicht geht, nicht jeder hat die Puste das alles autodidaktisch zu erforschen. Das führt unter anderem dazu dass immer wieder Anfänger diesselben Fragen stellen...
      • 41 Antworten
    • Immer wieder lese ich von Euch, dass Tee anregend wirkt. Euch "putscht" und Ihr aktiver, fitter und munter werdet. Jetzt ma Butter bei die Fische! Wenn ich Tee trinke, könnte ich schlafen. Ich fahre beim Teekonsum so weit runter das ich wirklich müde werde, nix mit aufputschen. Das Einzige was aktiv bleibt ist mein Geist. Ich will mich nicht beschweren, ich bin meist eh teifenentspannt, doch verwundert es mich doch immer wieder arg. 

      Manch einer von Euch trinkt ja Tee vorm Joggen, das wäre mir ein No Go, ich müsste mich erst einmal aufraffen und den Inneren, Ihr wisst schon wen bekämpfen. Tee regt meine Phantasie an, aber wirklich körperlich aktiver oder munterer werde ich echt nicht.

      Das soll jetzt wirklich keine verarsche sein, japanische Tees schläfern mich noch mehr ein als chinesische.

      Werdet ihr echt wach von Tee?

      Also nach dem dritten Espresso und zwei Matcha werde ich schon kribbelig, dann aber weil es eine extrem erhöhte Koffeindosis ist, die Nahe an mein Maximum grenzt. Auch Kaffee ist nicht wirklich ein Wachmacher für mich. 

      Jetzt mal echt, Ihr werdet wirklich von so etwas wach? So etwas schafft bei mir nur die Zeit mit 30 Minuten nach dem Aufstehen.

      Auch die so oft erwähnte Förderung der Konzentration ist nicht, ich schweife nur um so mehr ab, Träume.
      • 31 Antworten
    • Seit ein paar Wochen beschäftige ich mich mit Tee-Keramik, welches in Europa produziert wurde. Natürlich stößt man bei der Recherche als erstes auf bekannte Namen, wie Novak, Bero, Dancak, Duchek, Hanus etc.  Aber es gibt noch viele, viele andere. Ich würde mich freuen, wenn wir in diesem Thread auch andere Namen "sammeln" würden.
      • 36 Antworten
    • Hallo,

      dieser Beitrag dient dazu, das Interessierte ihre "Werkzeuge" zur Teezubereitung vorstellen.

      Es geht nicht darum anzugeben, wer das "Beste" hat.
      Aber schöne Stücke können durchaus auch der allgemeinen Bewunderung ausgesetzt werden.

      Und so nebenbei erfähren wir auch wie andere ihren Tee zubereiten, welche Hilfsmittel sie dazu benutzen und welchen Regeln sie sich unterwerfen.

      Fotos sind natürlich herrvorragend geeignet, dies darzustellen.

      Gruß Krabbenhueter
      • 2.783 Antworten
    • Das fiel mir neulich ein - habt ihr eigentlich so "kleine Ecken" in eurer Wohnung, in denen ihr eure ganzen Tee-Schätze untergebracht habt? Oder ist alles in Schränken oder Schubladen verstaut?

      Ich für meinen Teil hab im Wohnzimmer einen eigenen kleinen Tisch für meinen Tee und dem Zubehör. Allerdings ist er immer zu klein, sodass ich einiges an Schalen usw leider dann doch in die Küchenschränke räumen muss.
      • 229 Antworten
    • Ich laufe jetzt ein wenig Gefahr mit meinem eigenen Thread Offtopic zu laufen, aber jeden Tee einzeln in unterschiedliche Threads aufzuteilen,

      wäre auch unnötig. Ich war heute wieder mal im Artee Teehaus und hab mir vor Ort einige Taiwanesische Perlen und noch ein Paar andere Dinge 

      für meine Tee-Manie zugelegt, here it goes:
      • 2.789 Antworten
    • Der erste Teil lief damals knapp ein Jahr lang und erreichte so 320 Beiträge.
      Der zweite Teil ist nun etwas über drei Jahre gelaufen und hat dabei knapp 5.700 Beiträge lang geworden.
      Zeit nun mit dem dritten Teil zu beginnen und zu schauen, wie schnell und gut sich dieser Teil füllt
      Heute wieder mal einen Matcha gemacht und irgendwie muss ich wohl mehr Matchapulver einfügen, denn das Schaumig-Schlagen, scheint mir in letzter Zeit ein wenig Probleme zu bereiten. Heute ging es, aber irgendwie nicht so gut wie beim ersten mal. Sollte ja eigentlich umgekehrt sein. Erst schlecht und mit der Übung dann immer besser. Werde es demnächst auch mal mit den elektrischen Milchaufschäumer probieren um zu kontrollieren ob es an mir und meiner Technik liegt oder an einem oder mehreren anderen Faktoren
      • 11.082 Antworten
    • Hi Leute

      Inspiriert von vielen Reiseteegrüssen von Rootie und anderen

      hier ein eigens gewidmetes Thema.
      • 180 Antworten
  • Blogeinträge

    • Von Roberts Teehaus in Teerezepte
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      Die Zubereitung von Gyokuro Asahi Im Frühjahr wird der Gyokuro Asahi (Morgenröte) als erste Sorte der Gyokuro Grüntees geerntet. Nur die zartesten Blätter, in den frühen Morgenstunden geerntet, finden Verwendung für die Gyokuro Asahi Zubereitung. In diesen zarten Knospen und Blättern befinden sich viele Mineralien, die sich während des Winters in der Pflanze dort ansammeln konnten. Diesen besonderen Grüntee, dessen Name ins Deutsche übersetzt "Edler Tautropfen" oder "Perlentau" bedeutet, bezeichnet man zu Recht als Champagner unter den Teesorten. Von anderen japanischen Grünteesorten unterscheidet er sich durch seinen intensiv grasigen Geschmack mit gleichzeitig fein-süßlichem, doch kräftigem Aroma. Um dieses zur vollen Entfaltung zu bringen, erfordert die Gyokuro Asahi Zubereitung besondere Sorgfalt. 

      Methoden der Gyokuro Asahi Zubereitung von klassisch bis modern 
      Traditionell 
      Da der Gyokuro Grüntee über weniger Bitterstoffe verfügt, sein Aroma jedoch am Besten zu Geltung kommt, wenn er stark getrunken wird, nimmt man für die Gyokuro Asahi Zubereitung ungefähr die 3 - 4-fache Menge an Teeblättern als beispielsweise für Sencha Tee. Ein Grund hierfür ist, dass Gyokuro Teeblätter ein größeres Volumen trotz ihres geringeren Gewichts besitzen. Dieser Umstand sowie der vergleichsweise hohe Preis des exzellenten Grüntees relativieren sich jedoch in Anbetracht der mindestens 3 Aufgüsse, die mit den Blättern möglich sind. Sollte der erste Aufguss im Schnitt 2 Minuten ziehen, verkürzt sich die Zeit bei weiteren Aufgüssen, sofern die Blätter noch feucht sind, auf 30 Sekunden bis 1 Minute. 

      Neben der ausreichenden Menge an Teeblättern ist vor allem die Wassertemperatur bei der Gyokuro Asahi Zubereitung für den unverfälschten Geschmack entscheidend. Das zum Kochen gebrachte Wasser sollte beim Aufguss auf 50°C - 60°C abgekühlt sein, da ein zu heißer Aufguss die verbliebenen Bitterstoffe löst und den typischen Geschmack des Gyokuro Asahi verdirbt. Durch die besondere Gyokuro Asahi Zubereitung ist zudem die Konsistenz des Tees dickflüssiger und cremiger als bei anderem Grüntee. Wichtig bei der klassischen Methode ist zudem mit dem Wasser beim Aufgießen sparsam umzugehen. Es reicht aus, wenn die Teeblätter in der Kanne gut bedeckt sind. Damit der Tee nicht zu schnell abkühlt, empfiehlt es sich bei der Gyokuro Asahi Zubereitung Kanne und Teetasse zuvor mit heißem Wasser anzuwärmen. All das verhilft dem Tee zu seiner gehaltvollen Note. 

      Modern 
      Doch es gibt auch alternative Methoden der Zubereitung. Im Alltag muss es manchmal schnell gehen und da bleibt nicht immer die Zeit für die traditionelle japanische Gyokuro Asahi Zubereitung. Bei der moderneren Methode wird der Gyokuro ähnlich wie andere japanische Grünteesorten zubereitet. Das zeichnet sich vor allem durch eine höhere Wassertemperatur von 70°C - 80°C und einen sparsameren Teeverbrauch aus. Der Gyokuro enthält dadurch einen kräftigeren Geschmack mit einer weniger ausgeprägten Süße. Durch die höhere Temperatur ist eine Ziehzeit von 30 bis 40 Sekunden beim ersten Aufguss ausreichend, bei weiteren Aufgüssen verkürzt sie sich auf 10 Sekunden. 

      Gut verträglich 
      Wer darauf Wert legt, dass im Gyokuro Grüntee nicht so viel Koffein und Gerbsäure gelöst werden, bereitet den Tee bei einer Wassertemperatur von 50°C bis 60°C nicht ganz so stark zu und verzichtet auf weitere Aufgüsse. Das macht den edlen Grüntee verträglicher und man kann eine größere Menge davon trinken. Die optimale Ziehzeit beträgt bei dieser Methode 2 Minuten. Dies ist die bekömmlichste Gyokuro Asahi Zubereitung. 

      Der Einfluss der schonenden Gyokuro Asahi Zubereitung auf die Gesundheit 

      Nicht nur die Qualität der japanischen Grünteesorten, sondern auch die schonende Gyokuro Asahi Zubereitung sind entscheidend für den positiven Einfluss des Tees auf den Körper. 
      Generell lässt sich sagen, bereits viele der Inhaltsstoffe von Gyokuro Tees sind gut für die Gesundheit. Durch die Schattenreifung, also die Reduzierung der unmittelbaren Sonneneinstrahlung auf die Pflanze, verbleibt die Aminosäure L-Theanin im Tee. Ihr wurde ein Stress lösender und beruhigender Effekt nachgewiesen. Koffein, Mineralstoffe und Chlorophyll regen zudem den Stoffwechsel an und tragen so wesentlich zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Da Gyokuro Tee auch die geistige Leistungsfähigkeit steigert, wird empfohlen, ihn morgens zu trinken. 
      Die korrekte Ziehzeit und Wassertemperatur optimieren die positive Wirkung. Je nach erwünschtem Anwendungsgebiet bei gesundheitlichen Problemen, können alternative Zubereitungsmethoden einen heilsamen Effekt erzielen. 
      Doch auch die Wasserqualität und das Material der Teekanne sind nicht zu vergessende Faktoren, die sich im Geschmack und Wirksamkeit niederschlagen. Nur wenn man weiches Wasser bei der Gyokuro Asahi Zubereitung benutzt, entfaltet der Grüntee voll seinen grasigen Geschmack. Da in Deutschland das Wasser häufig zu hart ist, schwören Kenner auf Wasserfilter, die sowohl die Giftstoffe herausfiltern als auch die Härte des Wassers verringern. 


      Die Wahl der richtigen Teekanne und anderem Zubehör 

      Bei der traditionellem Gyokuro Asahi Zubereitung sollte keine Eile herrschen. Guter japanischer Grüntee lädt dazu ein, ihn zu genießen und dass gelingt nur mit Sorgfalt und ausreichender Zeit. Zu einer richtigen Teezeremonie gehört auch das geeignete Zubehör, nicht nur wegen des Geschmacks. Vor allem die Wahl der richtigen Kanne spielt eine große Rolle. Die am häufigsten verwendete Teekanne (Kyusu) für japanische Grünteesorten besteht vorzugsweise aus Banko-Ton, ist bestenfalls handgearbeitet und hat einen Henkel oder Seitengriff. Ebenso verbreitet sind Teekannen aus Porzellan. Hochwertiges Porzellan zeichnet sich als besonders dünnwandig und filigran, manchmal sogar leicht transparent (und leider auch empfindlich) aus. Teekannen aus Gusseisen hingegen sind besonders bei Teetrinkern beliebt, die gern die Sorte wechseln, da die Kannen innen emailliert sind. Das eingefügte Teesieb ist bei diesen Kannen fast immer aus Edelstahl. Beim Original Kyuso ist das Keramik-Sieb bereits integriert. Auch Glaskannen eignen sich hervorragend zu Zubereitung und Genuss von Grünem Tee. Welche Art der Teekanne man auch bevorzugt, aus Kunststoff oder unbeschichtetem Metall sollte sie möglichst nicht sein. 

      Das Material des Teeglases oder der Teetasse spielt eine ebenso wichtige Rolle. Liebhaber der klassischen Gyokuro Asahi Zubereitung bevorzugen Glas, Porzellan- oder feine Tontassen. Es herrscht der allgemeine Konsens, dass man hochwertigen Sencha oder Gyokuro in breitrandigen Bechern nicht angemessen genießen kann. 
      Unter Kennern edler Grüntees besteht die Ansicht, der optimale Wasserkessel zum Erhitzen des Teewassers solle gusseisern, von guter Qualität und ohne innere Emaille-Beschichtung sein. Diese Art der Kessel Tetsubin heißt in Japan Tetsubin. 
      Auch die Wahl des geeigneten Bestecks spielt bei Liebhabern edler Grünteesorten eine Rolle. In Japan finden deshalb bei der Gyokuro Asahi Zubereitung oder anderen klassischen Teezeremonien zum Dosieren des Tees geschnitzte Kirschholzlöffel Anwendung. Ihnen wird eine energetische Wirkung zugesprochen, die Metallbesteck fehlt. 
      Eine luftdicht verschließbare Teedose (Chazutsu) darf schließlich nicht fehlen, da der empfindliche Grüntee darin länger frisch bleibt als in der nicht hundertprozentig zu verschließenden Originalpackung. 

      Grüntee kalt trinken 

      Nachdem die Gyokuro Asahi Zubereitung vorgestellt wurde, sollen auch Varianten, die neben der traditionellen Teezeremonie bestehen, beschrieben werden. Selbstverständlich kann man Grüntee kalt trinken. Dazu muss man ihn nicht extra abkühlen lassen, sondern kann Gyokuro und andere grüne Teesorten auch mit schmelzenden Eiswürfeln zubereiten. Eine weitere Möglichkeit ist, ihn mit Wasser zu übergießen, für mehrere Stunden in den Kühlschrank zu stellen und vor dem Trinken durch ein Sieb zu filtern. Im kalten Wasser hat der Tee ausreichend Zeit, sich zu entfalten und seine gesunden Inhaltsstoffe an das Wasser abzugeben. Besonders während der heißen Sommermonate ist es erfrischend, Grüntee kalt zu trinken. 
       
    • Von Krabbenhueter in Krabbenhueters Teesuppe
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      Ich stelle mir vor, dass ich in meinem Garten sitze, auf meine austreibenden, grünen Bäume schaue, um Tee zu trinken.
      Da habe ich meine Ruhe, entdecke den Tee…
       
      Manchmal dagegen fahre ich in die Stadt, an einen ganz bestimmten Ort, in ein ganz spezielles Lokal und setze mich dort an meinen speziellen Tisch. Dann trinke ich dort einen Tee. Und wenn gerade jemand anderes  Interesse hat, setzt er sich einfach dazu und wir trinken etwas Tee gemeinsam.
       
      Ich könnte auch ein Bild von meinem Tee machen, einige Worte dazu schreiben und das dann an eine Wand des Lokals anhaften, für andere zum Lesen und betrachten. Und falls ich dann eine interessante Antwort – Reaktion darauf erhalte, würde ich vielleicht auch wieder darauf reagieren…
       
      Das ist ein Wunschtraum von mir.
      Und doch ist es auch Wirklichkeit. Es gibt diesen Ort in meiner Stadt, sogar mehrmals.
      Es gibt diese Wand im Netzt, genannt Teetalk – Forum.
       
       
       
    • Von Roberts Teehaus in Ursprung des Tees
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      Wie ist Tee entstanden?
      Schwarztee, Grüntee oder Früchtetee - bereits seit Jahrhunderten wird Tee getrunken.
      Mittlerweile gibt es ihn in allen möglichen Sorten und Zubereitungsarten.
      Trinkt man nun lieber Kräutertee, Schwarztee oder Apfeltee?
      Für jeden Geschmack ist etwas dabei und genau das könnte auch der Grund sein,
      weswegen Tee eines der beliebtesten Getränke nach Wasser ist.
      Doch wie kam es eigentlich dazu, dass es den Tee, so wie Sie ihn heute kennen,
      überhaupt gibt?
      Die Geschichte des Tees
      Etwa im Jahre 200 vor Christus beginnt die Geschichte des Tees in China.
      In einer Legende heißt es, dass der damalige Kaiser Shen Nung sehr auf Sauberkeit achtete
      und deswegen sein Wasser immer abkochen ließ.
      Nachdem eines Tages ein Windstoß einige Blätter einer Teepflanze in den
      Kessel mit dem kochenden Wasser wehte, war der Kaiser überzeugt vom Geschmack und Geruch dieses Getränks.
      Dadurch wurde der Tee zunächst zum wichtigsten Getränk Chinas,
      bevor er später um die ganze Welt reiste. Erst Anfang des 17. Jahrhunderts kam der
      Tee schließlich nach Europa.
      Zunächst kam er mit einem Schiff in den Niederlanden an und wurde von da aus nach Ostfriesland gebracht.
      Es begann die Teekultur in Deutschland und im 19. Jahrhundert beteiligte sich Deutschland auch am internationalen Teehandel.
      Seitdem gewann der Tee an immer größerer Bedeutung und zählt heute nach wie vor zu einem der beliebtesten Getränke.
      Die Geschichte des Tees
    • Von Roberts Teehaus in Teerezepte
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      Tee kann so viel mehr, als uns auf der Couch Finger und Seele zu wärmen.
      Denn wenn man sich die Kräuter-Mischung fürs Heißgetränk selbst zusammenstellt,
      wird aus jeder Tasse eine ganz individuelle Quelle des Wohlbefindens.
      Wie’s geht? Steht hier!
       
      Mischen Sie sich Ihren Kräutertee selbst:
      Für Ihre individuelle Teemischung können Sie bis zu drei Hauptkräuter mit
      passender Wirkung miteinander kombinieren und diese durch weitere Kräuter,
      die den Geschmack oder das Aussehen verbessern, ergänzen. Keine Angst,
      Sie können beim Mischen nicht viel falsch machen, wenn Sie nur übliche,
      ungiftige Kräuter verwenden. Im allerschlimmsten Fall droht ein seltsamer Geschmack
      oder ein Entmischen beim Lagern, weil sich etwa schwerere oder kleinere Bestandteile
      unten in der Teedose absetzen.
       
      Peppen Sie Ihre Teemischung auf:
      Mit so genannten Ergänzungskräutern können Sie Ihre ganz persönliche Teemischung noch verbessern.
      Denn sie tragen dazu bei, den Geschmack und die Optik aufzupeppen.
      Für Wohlgeschmack sorgen zum Beispiel Anis oder Minze, aber auch Lavendel und Süßholz oder Melisse.
      Für eine schöne Optik – das Auge trinkt schließlich mit – sind Kräuter und Beigaben gut,
      die auch in getrocknetem Zustand ihre kräftige Farbe behalten. Dazu gehören zum Beispiel
      Hibiskusblüten oder Ringelblumen,
      Rosenknospen oder Hagebutten. Diese bunten, fröhlichen Farbtupfer tun der Seele einfach
      gut und Verstärken so die positive Wirkung Ihres Tees.
       
      Sorgen Sie für Stabilität:
      Wenn Sie lange Freude an Ihrer Teemischung haben möchten,
      setzen Sie am besten so genannte Stabilisierungskräuter ein.
      Rund fünf bis zehn Prozent Ihrer Mischung sollten aus ihnen bestehen.
      Sie halten nämlich Ihre Teemischung zusammen und verhindern ein Entmischen –
      auch bei längerer Aufbewahrung.
      Denn durch das Stehen setzen sich sonst mit der Zeit die schwereren oder auch
      die besonders kleinen Pflanzenteile gerne am Boden der Mischung ab.
      Geeignet als Stabilsierungskräuter sind aufgrund ihrer rauhen Oberfläche unter anderem Salbei-
      oder Himbeerbblätter, Spitzwegerich oder Hamamelis.
    • Von Roberts Teehaus in Teerezepte
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      Teetrinken wie in … Ostfriesland
      Die gemütliche Teezeit ist fester Bestandteil des ostfriesischen Lebensgefühl:
      Beim klassischen „Ostfriesentee“, einer Mischung aus 
      verschiedenen Assam-Tees,
      genießt der Ostfriese das Leben – und das auch gern in geselliger Runde.
      Guten und preiswerten Assam-Tee bekommen Sie z.B. bei der Teekampagne.
      Ende 2016 wurde die Ostfriesische Teekultur mit ihrer 
      besonderen Teezeremonie sogar
      von der Deutschen UNESCO-Kommission zum Immateriellen Weltkulturerbe erklärt.
      Für eine „Teetied“ im ostfriesischen Stil benötigen Sie:
      losen Ostfriesentee und einen Teelöffel zum Abmessen 
      Kluntje-Kandis in Weiß oder Braun – und eine passende Kluntje-Zange! 
      eine Servierkanne (und ein Stövchen zum Warmhalten) 
      Porzellan-Teegeschirr, idealerweise mit zartem Rosen-Décor 
      Sahne und Sahnelöffel
      So bereiten Sie den Tee originalgetreu zu: 
      Schwenken Sie die Kanne kurz mit heißem Wasser aus und 
      geben Sie dann den Tee hinein.
      Verwenden Sie dabei ca. 1 TL Tee pro Tasse und geben Sie zuletzt einen zusätzlichen TL hinzu.
      Füllen Sie die Kanne erst bis etwa zur Hälfte mit heißem Wasser und lassen
      Sie den Tee darin 5-7 Minuten ziehen, ehe Sie die Kanne vollends auffüllen:
      Dadurch erhält der Ostfriesentee seine Stärke und kann auch seine typischen
      herben Aromen entfalten. Sie können die Teeblätter nun 
      in der Kanne belassen oder den Tee in eine separate Servierkanne abseihen.
      Servieren – und Genießen! 
      In jede Tasse wird ein großes Stück Kandis gesetzt, 
      auf das der Tee gegossen wird.
      Knackt der Kandis, ist das gewissermaßen ein Gütesiegel für den Ostfriesentee,
      da dies bedeutet, dass er heiß genug serviert wurde.
      Geben Sie abschließend einen Löffel Sahne in jede Tasse.
      Lassen Sie die Sahne dabei vorsichtig am Rand der Tasse entlang gleiten,
      um die typische „Sahnewolke“ zu erzeugen.
      Wichtig ist, dass der Tee nicht umgerührt wird: Er wird „von oben nach unten“
      getrunken und wandelt sich dabei mit jedem Schluck 
      von sahnig über herb zu süß.
      Um die Ostfriesische Teezeremonie zu vervollständigen, können Sie zu diesem Tee Rosinenbrot mit Butter reichen.
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    • Da scheint es ein paar interessante Oolongs zu geben.
    • @RobertC Bin zufällig auf diese Aufnahme gekommen, verblüffend, ich habe gefühlt eine identische Kanne, darf man nach der Quelle fragen? Und hast du ein Bild vom Stempel?
    • Danke für die ausführlichen und persönlichen Worte!
      Ich habe auch eine entfernt vergleichbare Yixing was die Form anbelangt, das war meine Erste vor etwa fünf Jahren aus gelagertem 90er Ton:

    • Ich vermute, dass es Duanni ist, die Farbe ist eher Richtung abgetöntes Tannengrün mit einem Stich blau.
      Sie ist nicht nur meine zweite Kanne, die ich überhaupt gekauft habe, sondern eine, die ich zwar aufgrund der Größe wenig nutze, dennoch als eine meiner Besten ansehe. Ich hatte sie damals auf dem Markt gegenüber des Keramikmuseums in Dingshu für unglaubliches  Geld nach langem Vergleichen, Suchen und Handeln erstanden, mir danach eine Lebensmittelvergiftung eingefangen und bin seither stolz, sie zu besitzen. Nachdem ich dann einen ganzen Tag lang gelitten und gefastet hatte, war meine "Aufbauessen" in Hangzhou als erstes Xihu-Krabben mit Longjing-Teeblättern und Reis, also eine Kanne mit einer einprägsamen Geschichte für mich.
      Ausserdem ist sie - nach meiner Meinung - gut verarbeitet, kein Meisterstück, aber eine haptisch und optisch ansprechende Kanne, sozusagen ein Volltreffer für jemanden, der damals fast nichts über Yixing wusste, ausser dass der Deckel gut schließen soll und sie symetrisch gut verarbeitet zu sein haben...
      Eigentlich wollte ich sie hier schon länger mal vorstellen, stecke aber noch in den kalligrafischen Recherchen zum Siegel fest. Vom Typ her ist es eine Abart einer 汉君 (hanyun= Chinesischer Edelmann??)-Kanne, die sich auf Chen Mansheng zurückleitet und auf den Typ "Flacher Stein-Kanne". Ausserdem müsste ich mir erst eine bessere Fotoausrüstung zulegen... das hindert mich etwas beim Illustrieren hier.
      Es gibt ähnliche Kannen bei den großen Auktionshäusern Christie`s und Sotheby's. Meine ähnelt der zweiten, hier ist der Deckel nicht erhöht, sondern schließt flächig auf der gleichen Ebene zur Kanne mit ab. Bei dem bei Christie's verkauftem Stück bezieht sich die Inschrift auf Shi Dabin, also gibt es vielleicht noch ältere Vorläuferformen. Warum der Kannentyp so einen "edlen" Namen hat, habe ich noch nicht rausgefunden. Bestimmt gibt es dazu eine Legende oder nette Geschichte...
      Man findet sie sonst nicht so häufig, momentan gibt es hier eine, deren Ton aber längst nicht so schön ist. Ausserdem gibt es anscheinend auf dem Festland Variationen des Hanyun-Kannen-Typs oder Verwirrung darüber, was jetzt die klassische Form sein soll. Mit flachem Deckel, mit symetrischen Einkerbungen rings um die Bauchpartie, mit aufgesetztem Deckel. Aber die Knaufform, der Griff und die Tülle sowie die Art des flachen, runden und ziemlich großen Körpers ist überall ähnlich.
      Du siehst, meine Recherchen laufen noch, vieles ist ungeklärt. Und jetzt muss ich sie endlich mal wieder benutzen.
    • Also ... die Farbe derjenigen ganz rechts auf der mittleren Etage ist ja wohl nicht echt ... aber die Tiefergelegte in der Mitte ... ist das eine himmelblaue Duanni?