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    • Beitrag in Begriffsklärung Shincha
      Shincha wird zu gern falsch verwendet und tatsächlich ist der Begriff unfassbar simpel zu erklären, wie bereits im ersten Beitrag.

      Shincha hat eine prozentual betrachtet doppelt so hohe Feuchtigkeit, als jene Verarbeitungsarten, zu denen er verarbeitet werden kann, welche jedoch nicht als Shincha bezeichnet werden. Die Bauern haben hier einen ganz eigenen Spielraum, wie ähnlich bei der Regel von Gyokuro aus den südlichsten Teilen Japans. Hier wird er oftmals unter 16 Tagen vollbeschattet, jedoch nicht als Kabusecha bezeichnet, da er zuvor erheblich mehr Sonne erhalten konnte.
    • Leitfaden für Anfänger (Einstieg in die Welt des Tees für Jedermann)
      Ich grüße alle Anfänger und Teegurus !!

      Auf den ersten Blick scheint dieser Thread überflüssig zu sein, doch es gibt sehr triftige Gründe warum es in allen Teeforen der Welt so etwas wie einen "Leitfaden für Anfänger" geben sollte.

      Ein typischer Fall. Jemand will aufgrund eines persönlichen Erlebnisses in die Welt des Tees einsteigen, jenseits von Schwarz- und Früchtetee, die er/sie bereis zu Genüge kennt. Er/sie geht daraufhin in einen Teeladen und lässt sich beraten, das ist so der übliche Weg. Leider ist es so, unabhängig vom Teeladen, dass dort nur Tee besprochen wird, so gut wie niemand spricht über die Aufgussmethode und das vorhandene Teegeschirr des Anfängers! Er/ise kommt heim, nimmt die handelsübliche Keramik- oder Glasteekanne, schmeißt den Tee rein, gießt kochend und lange auf und ist enttäuscht über das Ergebnis. Nach ein Paar solcher Enttäuschungen wendet sich der Anfänger/in dem Internet zu, und das sind dann unsere Neulinge, die auf der Suche nach "gutem Tee" sind, da sie selbstverständlich annehmen es lag alles am "schlechten Tee". Diese werden dann mit Begriffen "Gongfu Cha" konfrontiert, sowie mit Aufforderungen sich doch eine Yixing-Kanne zuzulegen oder einen "Gaiwan"... Anfänger/in googlet, wird von einer Info-Lawine fast erschlagen, denn was die hier anwesenden Teaheads als "Allgemeinbildung" verstehen ist für den teefremden Normalo kompletter Bahnhof. Selbst das Universalwerkzeug der Teewelt, der Gaiwan, will richtig verwendet werden, was ohne Anleitung und Training eben nicht geht, nicht jeder hat die Puste das alles autodidaktisch zu erforschen. Das führt unter anderem dazu dass immer wieder Anfänger diesselben Fragen stellen...
      • 43 Antworten
    • Tee macht fit und munter
      Immer wieder lese ich von Euch, dass Tee anregend wirkt. Euch "putscht" und Ihr aktiver, fitter und munter werdet. Jetzt ma Butter bei die Fische! Wenn ich Tee trinke, könnte ich schlafen. Ich fahre beim Teekonsum so weit runter das ich wirklich müde werde, nix mit aufputschen. Das Einzige was aktiv bleibt ist mein Geist. Ich will mich nicht beschweren, ich bin meist eh teifenentspannt, doch verwundert es mich doch immer wieder arg. 

      Manch einer von Euch trinkt ja Tee vorm Joggen, das wäre mir ein No Go, ich müsste mich erst einmal aufraffen und den Inneren, Ihr wisst schon wen bekämpfen. Tee regt meine Phantasie an, aber wirklich körperlich aktiver oder munterer werde ich echt nicht.

      Das soll jetzt wirklich keine verarsche sein, japanische Tees schläfern mich noch mehr ein als chinesische.

      Werdet ihr echt wach von Tee?

      Also nach dem dritten Espresso und zwei Matcha werde ich schon kribbelig, dann aber weil es eine extrem erhöhte Koffeindosis ist, die Nahe an mein Maximum grenzt. Auch Kaffee ist nicht wirklich ein Wachmacher für mich. 

      Jetzt mal echt, Ihr werdet wirklich von so etwas wach? So etwas schafft bei mir nur die Zeit mit 30 Minuten nach dem Aufstehen.

      Auch die so oft erwähnte Förderung der Konzentration ist nicht, ich schweife nur um so mehr ab, Träume.
      • 31 Antworten
    • Tee-Keramik Made in Europe
      Seit ein paar Wochen beschäftige ich mich mit Tee-Keramik, welches in Europa produziert wurde. Natürlich stößt man bei der Recherche als erstes auf bekannte Namen, wie Novak, Bero, Dancak, Duchek, Hanus etc.  Aber es gibt noch viele, viele andere. Ich würde mich freuen, wenn wir in diesem Thread auch andere Namen "sammeln" würden.
      • 36 Antworten
    • Teespielzeug - oder, worin bereite ich meinen Tee zu?
      Hallo,

      dieser Beitrag dient dazu, das Interessierte ihre "Werkzeuge" zur Teezubereitung vorstellen.

      Es geht nicht darum anzugeben, wer das "Beste" hat.
      Aber schöne Stücke können durchaus auch der allgemeinen Bewunderung ausgesetzt werden.

      Und so nebenbei erfähren wir auch wie andere ihren Tee zubereiten, welche Hilfsmittel sie dazu benutzen und welchen Regeln sie sich unterwerfen.

      Fotos sind natürlich herrvorragend geeignet, dies darzustellen.

      Gruß Krabbenhueter
      • 3.006 Antworten
    • Eure "Tee-Altare"
      Das fiel mir neulich ein - habt ihr eigentlich so "kleine Ecken" in eurer Wohnung, in denen ihr eure ganzen Tee-Schätze untergebracht habt? Oder ist alles in Schränken oder Schubladen verstaut?

      Ich für meinen Teil hab im Wohnzimmer einen eigenen kleinen Tisch für meinen Tee und dem Zubehör. Allerdings ist er immer zu klein, sodass ich einiges an Schalen usw leider dann doch in die Küchenschränke räumen muss.
      • 243 Antworten
    • Eure neuste Tee-Anschaffung
      Ich laufe jetzt ein wenig Gefahr mit meinem eigenen Thread Offtopic zu laufen, aber jeden Tee einzeln in unterschiedliche Threads aufzuteilen,

      wäre auch unnötig. Ich war heute wieder mal im Artee Teehaus und hab mir vor Ort einige Taiwanesische Perlen und noch ein Paar andere Dinge 

      für meine Tee-Manie zugelegt, here it goes:
      • 3.017 Antworten
    • Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3
      Der erste Teil lief damals knapp ein Jahr lang und erreichte so 320 Beiträge.
      Der zweite Teil ist nun etwas über drei Jahre gelaufen und hat dabei knapp 5.700 Beiträge lang geworden.
      Zeit nun mit dem dritten Teil zu beginnen und zu schauen, wie schnell und gut sich dieser Teil füllt
      Heute wieder mal einen Matcha gemacht und irgendwie muss ich wohl mehr Matchapulver einfügen, denn das Schaumig-Schlagen, scheint mir in letzter Zeit ein wenig Probleme zu bereiten. Heute ging es, aber irgendwie nicht so gut wie beim ersten mal. Sollte ja eigentlich umgekehrt sein. Erst schlecht und mit der Übung dann immer besser. Werde es demnächst auch mal mit den elektrischen Milchaufschäumer probieren um zu kontrollieren ob es an mir und meiner Technik liegt oder an einem oder mehreren anderen Faktoren
      • 12.854 Antworten
    • Teegrüsse von unterwegs (Ausflug/Reise/etc.)
      Hi Leute

      Inspiriert von vielen Reiseteegrüssen von Rootie und anderen

      hier ein eigens gewidmetes Thema.
      • 203 Antworten
  • Blogeinträge

    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Das neue Jahr fange ich in China mit einem Jadewings Superior Bio (5,80-6,00 €/100g) von dem Teekontor Speyer an.
      Eigentlich kostet dieser Tee 6,00 € pro 125g aber ich habe den in einem Laden in St. Martin letztes Jahr im Herbsturlaub gekauft und dort kostete es 7,50 € pro 125g.
       
      Der Beschreibung nach sind es leicht gedrehte Blätter und der Tee hat einen milden leicht bekömmlichen Geschmack.

      Dem Aussehen nach sehen die Blätter auch zusammen gedreht und gekrümmt aus.
      Ich kann noch nicht richtig erkennen, ob die Blätter etwas kleiner sind als bei anderen Tees oder es Blattstücke sind und die deswegen etwas kleiner wirken.
      Insgesamt sind die größeren Stücke etwas kleiner als bei den anderen chinesischen Tees, die ich hatte und nur sehr wenige sehr kleinteilige Stücke sind dabei.
      Wenige kleine Asttücken sind auch dabei und der Tee sieht etwas blass aus, silbrig grün und ein paar Blätter die gelblich grün sind.
       
      Der Tee riecht nur leicht nach grünen Tee und ein bisschen eine Richtung die ich nicht zuordnen kann.🤔
      Feucht riecht es etwas geröstet und nicht so wirklich nach grünem Tee.
      Ich verwende 1,5 gram für meinen vorgewärmten Gaiwan und meine 2 weißen Porzellanschalen,
      es kann sein das die Tonschalen bei den vorherigen Tees etwas beeinflusst haben.

      60 Sekunden 70Grad

      Kaum kleine Partikel sind in dem Schälchen gelandet und der Aufguss ist in Richtung eines minimal schmutzigen gelb, welches leicht in die grünliche Richtung geht,
      als würde ein neutrales Gelb mit etwas braun und ein Hauch grün gemischt werden.
      Aufguss riecht kaum nach etwas.
      Der Tee ist minimal grasig und schmeckt anders als Nebeltee, aber ähnlich grobe Aromen
      und auch ein bisschen feine Aromen im Hintergrund die nicht so sehr in die Sencha Richtung gehen.
      Etwas Adstringenz kommt im Abgang zum Vorschein.

      20 Sekunden 75 Grad Gaiwan ist mir abgekühlt

      Der Aufguss sieht dieses Mal etwas intensiver und ein bisschen grünlicher aus.
      Schmeckt etwas intensiver mit einem Hauch blumigkeit und geröstet im Abgang.
      Sehr schwach kommt der Geruch vom Hojicha als Geschmack im Abgang durch.
      Also nicht diese seltsamen Aromen nach Kräutern, sondern die Röstaromen bei den ersten Aufgüssen dabei waren.
      Feine Aromen sind etwas weniger raus zu schmecken und Adstringenz wie vorher.
      Diese feuchten Teeblätter riechen jetzt nach Hojicha nur, ohne den stechenden Geruch dabei zu haben, etwas weniger stark und bisschen anders.

      30 Sekunden 75 Grad schon wieder ist der Gaiwan abgekühlt 
      Diesmal sind viele Partikel in dem Schälchen gelandet.
      Röstaromen sind stärker geworden und mehr im Vordergrund, die Grüntee Aromen sind intensiver als die Röstaromen.
      Blumigkeit ist minimal stärker geworden, die feinen Aromen sind schwächer geworden und sehr im Hintergrund.
      Geschmacklich noch mild und die Adstringenz ist wie vorher.

      40 Sekunden 70Grad
      Ein bisschen grasiger geworden und die Röstaromen sind schwächer geworden und wieder im Hintergrund,
      die Adstringenz ist etwas stärker geworden.
      Feine Aromen sind kaum noch raus zu schmecken und die Grüntee Aromen sind schwächer geworden.

      1min
      Grüntee ist weniger raus zu schmecken und es ist etwas herber grasiger geworden.
      Kaum Röstaromen, Adstringenz wie vorher.

      1min 30
      Grüntee ist kaum noch herauszuschmecken und minimal pikant ich habe ein Gefühl von ein bisschen schärfe auf der Zunge.
      Noch Grasiger geworden, etwas in richtig feucht gewordener Tee und Adstringenz ist wie vorher.

      2min 75 Grat
      etwas pikanter geworden, schmeckt noch weniger nach Tee und ist demnach aufgebraucht.
      Kaum noch Adstringenz.


      Zwischenfazit:
      Ich finde diesen Tee als Alltagstee ganz in Ordnung, aber nicht ganz so interessant vom Geschmack wie Nebeltee,
      weil der Geschmack nach frischem grünen Tee etwas schwächer ausgeprägt ist und dieser Tee geschmacklich in eine etwas andere Richtung sich bewegt.
       
      Ergänzung
      Für die Fotos habe ich meinen Monitor anders eingestellt und mithilfe des Kalibrierungsprogramm von Paint Shop Pro 2020 und mit der Internetseite Simpelfilter.de kalibriert,
      mit dem ich auch die Fotos bearbeite.
      Meistens habe ich bei meinem Monitor die wärmere Lese Einstellung eingestellt die Farben etwas verfälscht, zum Fotobearbeiten schalte ich das um.
      Vorher hatte ich die sRGB Einstellung ein paar mal verwendet.
      Am Anfang musste ich lernen die Fotos zu bearbeiten und habe nicht an meine Monitor Einstellung gedacht.
      Ich weiß nicht mehr ab welchen Tee ich von Lese auf sRGB gewechselt bin.
      Ich schneide unwichtige Teile weg damit es weniger Speicher braucht und helle zu dunkle Fotos auf und verringere die Sättigung weil mein Smartphone die Farben zu intensiv abspeichert.



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         3
      Dieses Mal darf ein Uji Kyoto Sencha (6,50 €/100g) von TKK ins Kännchen.
      Dieser ist laut Beschreibung aromatisch nussig-rund mit milden Röstnoten im Nachhall, die Tabelle geht in eine andere Richtung mit mild, fruchtig und frisch.
      Das sind zwei sehr unterschiedliche Beschreibungen, mal gucken welche Richtung ich bei diesem Tee schmecken werde.
       
      Ein Sencha ist meines Wissens nach nur gedämpft und nicht geröstet und deshalb frage ich mich woher die Röstnoten bei einem Sencha herkommen können.
      Hat vermutlich was mit dem Anbau und Pflanzensorte zu tun.
       
      Empfindliche Teesorten wie z. B. Sencha hohle ich für meine Erkundungen frisch aus der Teepack aus dem Kühlschrank, damit diese nicht viel nachlassen wegen nicht so optimaler Lagerung bei z. B. Zimmertemperatur.
       
      Aussehen: Dieser Sencha ist etwas kleinteiliger als der vorherige Einsteiger Japan Sencha und hat auch nicht so große Blattstücke.
      Die Farbe ist intensiv Grün und etwas gelblicher. Es sind ein paar sehr hellgrüne und rotbraune kleine Blattstückchen dabei. Deswegen verwende ich diese mal 2,25g.
       
      Geruch: Fein nach Sencha und etwas nach weißer Schokolade und etwas schwer im Geruch irgendwie.
      Die feuchten Teeblätter riechen wieder nach einer Mischung von Sencha und Houjicha.  Langsam habe ich den Verdacht das mit meinem Kännchen etwas nicht stimmt.
      Den Houjicha habe noch gar nicht in diesem Kännchen aufgebrüht, dass es deswegen so leicht stechend würzig riechen könnte.
       
      Auch dieser Sencha war mir nach nur 1min zu schwach in der Farbe und habe den noch 15 Sekunden ziehen lassen.
      Einige Blattstücke und feine Partikel sind in der Schale gelandet.
      Ausgussfarbe ist ein leicht grünliches gelb
      Feine Aromen Nuancen wie bei Sencha typisch sind ausgeprägt mit einer sehr leichten süße im Hintergrund und etwas gröbere erweitern das Geschmacksspektrum und minimale Astrigentz kommt hervor wenn dem Tee etwas Zeit gegeben wird sich zu entfalten.
      Geht in Richtung Joongjak und hat auch einige Aromen, die ich nicht zuordnen kann.
       
      20Sekunden:  Grünlichere Aufgussfarbe als zuvor und wieder einige Blattstücke und feine Partikel sind in der Schale
      Die gröberen Nuancen habe die Feinen leider etwas überdeckt, ich vermute das es daran liegt,
      dass ich die Blattstücke nicht entfernt habe und der Tee etwas nach gezogen hat als ich den ersten Aufguss getrunken habe.
      Etwas mehr Astrigentz und etwas blumig ist der Tee geworden.
       
      30Sekunden
      Etwas gelblichere Aufgussfarbe als zuvor, kleinere Blattstücke als zuvor und wieder viele kleine Partikel.
      Wieder mehr feine Aromen, etwas Astrigentz und etwas blumig. Die Aromen sind etwas schwächer ausgeprägt
       
      50Sekunden
      Ausgussfarbe weniger intensiv als zuvor und etwas weniger Partikel
      Schmeckt wieder etwas mehr nach Sencha und weniger blumig, minimal grasig und kaum Astrigenz.
      Mehr Feinere als gröbere Nuancen
      Mehr Aromen als zuvor, aber mir noch etwas zu schwach.
       
      1min 20Sekunden
      etwas intensiver von der Ausgussfarbe und weniger Partikel als zu vor
      Grasiger als zu vor und der Geschmack nach grünen Tee hat abgenommen
       
      2min kaum noch Geschmack nach Grüntee und viel grasiger als zuvor, der Tee ist auf jeden Fall schon aufgebraucht.
       
      Ich sollte etwas mehr mit dem Kännchen üben, um weniger Blattstücke im Aufguss zu haben.
      Als Altgastee halbwegs zu gebrauchen mit meiner Aufguss Methode, ich denke bei diesem Tee gibt es noch Optimierungsbedarf.
      Ich würde Geschmacklich den ersten Versuch von dem vorherigen Einsteiger Japan Sencha diesen ersten Versuch mit dem Uji Kyoto vorziehen,
      dieser ist einfacher einzuordnen und geschmacklich eher meins.
      Ich habe mittlerweile gelehrt das der erste Versuch nicht immer die Tees von ihrer besten Seite erkundbar macht.



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         3
      Dieses Mal habe ich mir einen einfachen Japanischen Sencha von dem Tee und Feinkostgeschäft aus meiner Nähe vorgenommen.

      Der Sencha kostet 5,40 € pro 100g und stammt laut dem Etikett aus der ersten Ernte und ist feinherb.
      Den habe ich eigentlich als Basis Sencha für Kaltaufgüsse im Sommer vorgesehen, tja jetzt ist schon nasskalter Herbst.

      Ich habe letztens festgestellt das Tees bei 10 Grad Celsius Temperaturunterschied schon sehr unterschiedlich schmecken können, wenn sich geschmacklich etwas geändert hat,
      werde ich es drunter schreiben. Senchas werde ich standardmäßig erst mal mit 60 Grad Celsius aufgießen und später nochmal mit 70 Grad Celsius.
       
      Meine Erwartung an den Sencha ist das es etwas süßlich schmeckt, was bei Senchas mit niedrigerer Temperatur häufig ist.
      Senchas sind in der Regel erst bei höheren Temperaturen herber und nicht mehr süßlich wie ich bei dem einen Japan Sencha von TG festgestellt habe,
      bei dem stand auch 1 min und 90 Grad als Empfehlung drauf.
      Jetzt zurück zu dem aktuellen Sencha bei diesem steht eine Empfehlung von 80Grad und 2-3 min und einen Teelöffel pro Tasse.

      Als Aufgussgefäß verwende ich mein weißes Porzellan Kännchen mit ca. 150ml und das Doppelte an Sencha als für meinen Gaiwan also ca. 2-3g je nach Blattgut.

      Das Aussehen des Blattguts:
      Ziemlich viele große längliche Stücke und auch einiges an kleineren Bruch, keine ganzen Blätter.
      Ein kleines Aststück war auch dabei. Das Blattgut hat eine gute dunkelgrüne Farbe.

      Geruch des trockenen Blattguts:
      Das Blattgut riecht nach feineren grünen Tee mit etwas weißer Schokolade.
      Geruch des Feuchten Blattguts:
      Sehr nach weiße Schokolade mit ein bisschen grünen Tee, etwas Nougat im Hintergrund und irgendwie etwas würzig

      Ich verwende 2,5g, weil das Blattgut nicht ganz so kleinteilig ist und weil es einiges an groben Bruch hat und dadurch wird die Aromen nicht ganz so intensiv wie beim kleinteiliger Tee der eine größere Oberfläche hat über die mehr Aromen ins Wasser übergehen.


      1 Aufguss 1min mit 15 Sekunden, nur 1 min sah mir zu hell aus.
      5 kleinere Blattteile sind beim Gießen rübergekommen und etwas kleinere Partikel sind auch noch in der Schale gelandet.
      Der Tee sieht gelblich und minimal in Richtung orange aus.
      Der Tee schmeckt nach nicht ganz so feinen Grüntee und die weiße Schokoladennote ist sehr im Hintergrund und der Tee ist nur ein bisschen süßlich.
      Erinnert mich an eine Mischung aus Joongjak plus mit ein bisschen Sencha von TG und im Hintergrund weiße Schokolade.
      Die letzten paar Schlucke mit dem Teesatz sind etwas herber

      2. Aufguss 20Sekunden
      etwas intensivere Farbe und mehr kleinen Partikel in der Schale und 3 etwas größere Blattstücke
      fast wie vorher nur minimal herber und grasiger und etwas Astrigentz im Nachhall.

      3. Aufguss 30 Sekunden
      viele kleine Partikel und keine größeren Blattstücke
      Tee ist diesmal geschmacklich etwas gröber und die weiße Schokolade lässt sich nur noch erahnen.
      Sonst wie vorher.

      4. Aufguss 40 Sekunden
      weniger kleine Partikel als zuvor und nur ein gröberes Blattstück
      es geht jetzt in die Richtung als hätte der Tee etwas Feuchtigkeit abbekommen und diese Geschmacksnoten kommen bei den späteren Aufgüssen immer mehr raus in der Regel
      und bei Tees mit Feuchtigkeitsschaden gibt es diese Noten schon bei dem ersten Aufguss.
      Intensität der Aromen hat schon etwas nachgelassen.

      5 Aufguss 1min 20Sekunden
      Die Feuchtigkeits- und Grasnoten sind stärker geworden und der Aufguss schmeckt kaum noch nach Grüntee


      Dieser Tee ist ein interessanter Alltagstee der zwischen Joonjak mit etwas TG Japan Sencha und eigenen Noten ist und später in Richtung Nebeltee geht.
      Ein bisschen mehr Aufmerksamkeit als nur zum nebenher trinken wäre hilfreich, um manche Nuancen nicht zu übersehen.
      Die Nuancen sind aber nicht so fein und kompliziert das diese volle Aufmerksamkeit verlangen



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         7
      Die heutige Tee Reise verschlägt mich nach China genauer gesagt in die Provinz Guangxi mit dem Yin Xiang Tee von TKK ( 4,50€/100g).
      Von der Beschreibung her ist der Tee für mich ziemlich interessant, es steht dabei, dass es ein fruchtiges Aroma mit zarter Aprikosennote haben soll .
      ich habe noch nie einen fruchtigen grünen Tee gehabt, mal gucken wie der mir schmecken wird.
      Ich frage mich gerade, ob ich die Aprikosennote zuordnen kann, weil ich noch keine gegessen habe.
       
      Die Parameter sind dieses Mal 1,5g bei 70Grad mit 60/15/20/40/60
      Von den Teeblättern sehen viele heile aus und es ist wenig Bruch dabei, manche sind relativ klein zusammen geknüllt.
      Der Tee riecht trocken sehr angenehm nach grünen Tee mit einem Hauch Fruchtigkeit im Hintergrund.
      Wenn die Teeblätter nass sind, riecht es nach weißer Schokolade mit ein bisschen Blumenfeld. 
       
      Erster Aufguss schmeckt etwas herb, aber anders herb als dieser Manjolai den ich vorher hatte.
      Bzw. die Schale, in der ich den Rest gegossen habe, weil die andere voll war. Habe sozusagen mit dem Bodensatz angefangen .
      Die Tee aus der anderen Schale war kaum herb und sehr mild. Ich vermute das ich den Tee selbst für mich zu schwach aufgegossen habe.
      Jedenfalls adstringierender als die beiden davor.
      Was mir auch noch aufgefallen ist, das der Tee beim ersten Aufguss leicht gelb war und beim zweiten die Farbe etwas intensiver ist und etwas grünlicher.
       
      Der zweite Aufguss war schon besser von der Intensität her 
      Bodensatz-Schale wieder herb und die andere Schale auch sanft mild aber nicht so mild wie der Sencha den ich als Erstes hatte.
      Von fruchtig noch keine Spur, ich sollte diesen Tee vielleicht anders aufgießen.
      Ich habe zwei bräunliche Blattteile entfernt als ich die gesehen habe.
       
      Mal kurz nicht aufgepasst und schon zieht der Tee 2 min , wenigstens habe ich von diesem Tee 50g und nicht nur 4,2g.
      Hui, die Bodensatz-Schale, war sehr herb und die andere minimal herb und intensiv, andere Geschmacksnoten kamen gefühlt nicht dazu.
       
      Nach 40 Sekunden für den 4. Aufguss schmeckt es etwas nach nassen Gras.
      Ich denke, ich brauche für diesen Tee andere Parameter 🤔.
      Diesen Tee muss ich nochmal probieren, um mir ein geschmackliches Bild davon zu machen. 
       
       
       
    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Neue Erkundung
      Dieses Mal wieder in Japan mit einem gerösteten Bio Houjicha Miyazaki(5,90€/100g) von TKK.

      Der Tee stammt aus der Miyazaki Präfektur auf der Insel Kyushu.
      Dieser Grüntee ist für einen Houjicha leicht geröstet worden, soll demnach zarter als andere Sorten sein, an Karamell erinnern
      und nach der Tabelle mittel kräftig, nussig und würzig sein. Es wird als Alltagstee in Japan getrunken und soll kaum Säure und Koffein enthalten.
       
      Optisch sieht der Tee ziemlich grob aus und enthält auch kleine Ästchen, was laut Beschreiben auch so ist. Die Ästchen tragen vermutlich zum Geschmack bei.
      Die Blattstücke sind ziemlich groß und haben eine grünbraune Färbung.
      Dieser Tee riecht wie ein besonderes Gewürz, wenig nach gerösteten Nüssen, ein Hauch Zimt und Felsenkirschkerne (Machlepi).
      Ich verwende meine Kyusu, weil dieser Tee zu große Blattstücke für ein Gaiwan hat und eine Kyusu für japanischen Tee geeigneter ist.
      2,5g Tee auf 150ml Wasser wird verwendet.
      Ich habe leider kein Messbehälter der hohe Temperaturen aushält, deshalb werde ich das Wasser auswiegen mit meiner Wage. Ich werde den Tee auf beide Schalen abwechselnd aufgießen damit der Tee besser durch gemischt ist und ich nicht in der zweiten Schale einen Tee habe, der etwas länger gezogen hat.
       
      Houjicha benötigt für einen Grüntee eine ungewöhnlich hohe Temperatur die durch die für einen Grüntee starke Röstung bedingt ist und damit sich die Inhaltsstoffe besser lösen.
      85 Grad Celsius 1min es hat eine orange goldene Farbe und viele kleine Partikel von den Blättern drin. Der aufgebrühte Tee riecht fast genau so wie die trockenen blätter riechen nur etwas schwächer.
      Die Feuchten Teeblätter riechen nach dem heißen Bad ziemlich anders irgendwie würzig eher streng und nach einem Moment, wenn dieser eher strenge Geruch verflogen ist, kommt der vorherige Geruch wieder durch.
      Der Tee schmeckt ziemlich geröstet und erinnert mich entfernt nach Holz. Grobe Aromen dominieren und es ist ein bisschen astringent.
      Mich erinnert es an so eine Kräutertaufgussmischung gegen Kopfschmerzen, in der Weidenrinde, Gänsefingerkraut, Mädesüß und einige andere Kräuter drin sind.
       
      85 Grad Celsius 30 Sekunden (die Kyusu ist mir in der zwischen Zeit abgekühlt deshalb 30 statt 15 Sekunden) der Tee ist heller geworden und auch wieder viele kleine Partikel drin. Dieses Mal ist es etwas interessanter geworden, weil die Röstaromen etwas schwächer geworden sind und andere Aromen besser zum Vorschein kommen die eine Mischung aus groben und etwas feineren Aromen sind, die ich noch nicht zuordnen kann. Die Astrigentz ist gleich geblieben. Minimal herb wenn ich sehr darauf achte.
      85 Grad 50 Sekunden ist wieder von der Farbe etwas intensiver geworden, weniger Partikel drin als vorher, weniger Röstaromen als zu vor und die Aromen sind schwächer.
      85 mit 1 ½ min etwas schwächere Farbe und ein bisschen Aromen nach groben Grüntee kommen etwas durch, die anderen Aromen sind schwächer
      85 Grad und 2min eigentlich so wie vorher, Aromen nach groben Grüntee kommen etwas mehr durch und geht in ein bisschen in die Richtung wie ein Grüntee, der etwas feucht gelagert worden ist.
      Aufweitete Aufgüsse verzichte ich, mehr kann ich nicht trinken und so gut ist der Tee auch nicht, dass ich über mein Limit gehe.
       
      Sehr gewöhnungsbedürftiger interessanter Grüntee, leider kamen die Geschmacksnoten, die der Tee laut der Beschreibung haben sollte bei meiner Zubereitung nicht durch.
      Für mich ist dieser Tee als Alltagstee eher weniger geeignet wegen dieses sehr speziellen Geschmack.
       
       



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