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Fanta Orange schmeckt in Spanien besser

Joaquin

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Ihr werdet mich für verrückt halten, aber die Fanta Orange schmeckt in Spanien besser, einfach fruchtiger.

Man muss fairerweise sagen, nicht nur schmecken gewisse Dinge in Spanien einfach besser. Ich kann nicht genau sagen, woran dies liegt. Sicher bei Früchten, Obst und selbst bei Fleisch liegt es an der frische der Lebensmittel. Ich kenne Leute die gewisse Dinge in Deutschland nicht gegessen haben, weil sie ihnen nicht geschmeckt haben. In Spanien waren sie plötzlich verrückt danach. Tomaten, Oliven usw.

Neben der Frische spielt auch das Klima und die salzige Meeresluft eine Rolle wenn man dort ist, welche einen wesentlichen Einfluss auf das Aroma hat. Natürlich auch die Psyche, wenn man dort nur als Urlauber ist. Das spielt alles eine Rolle, aber Frische der Lebensmittel und Meeresluft bei einem Getränk wie der Fanta Orange?

Möglich und sicher nicht auszuschließen ist hier durchaus, dass Coca Cola dieses Getränk für den Spanischen Markt etwas verändert hat, evtl. sogar mehr Zucker beigemischt hat. Ich habe mir nie die Etiketten angeschaut und verglichen, aber ich auch ein Freund von mir bestätigte, die spanische Fanta Orange schmeckt besser. Auch er sagt, sie schmeckt fruchtiger, als die Fanta Orange in Deutschland.

Ist euch so etwas auch schon untergekommen?

Vielleicht sogar mit der Fanta Orange?

Eines ist sicher, der Geschmack von Lebensmittel ist so viel mehr, als man es oberflächlich betrachtet zu erachten vermag.



5 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Wenn ich richtig informiert bin, hat die Fanta in südlicheren Ländern (z.B. Spanien aber auch Portugal, wo ich sie sogar noch süßer in Errinerung habe) einen höheren Zuckergehalt. Das ist einfach auf das jeweilige Konsumverhalten des jeweiligen Landes angepasst. Wenn ich ehrlich bin hat mir die Fanta in Spanien oder sogar in Portugal (ich glaube wirklich die war noch süßer) zwar ab und an auch Freude bereitet, doch grundsätzlich gefällt mir die "deutsche" Fanta besser, da sie durch den geringeren Zuckeranteil ein wenig saurer und dadurch erfrischender schmeckt.

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Ich habe solche Erfahrungen auch schon gemacht. Bei Tomaten und anderem Gemüse/Früchte würde ich es eher auf das Klima/Sorte schieben, aber bei den Getränken muss es an dem Rezept liegen. In Polen mochte ich z.B. sehr gerne Pepsi (mittlerweile auch nicht mehr, weil zu süß), dabei mochte ich z.B. nie die Pepsi in Deutschland, weil sie einen komischen Nachgeschmack hatte. Dieser Nachgeschmack war bei der polnischen nicht vorhanden. Ich weiß nicht, ob es noch immer so ist, da ich die Getränke nicht mehr trinke, aber Deinen Eindruck kann ich definitiv bestätigen.


Übrigens kann auch das Wasser eine wichtige Rolle spielen.


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Jip! Schmeckt - auch in den USA, aber da ist auch die Farbe anders - intensiver, toller... Ich hab mir gerad was von meiner Kollegin mitbringen lassen :).. also Fanta aus Spanien.. :)


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Hallo Joaquin,


da kann ich dir vielleicht weiterhelfen.


Ich habe vor einiger Zeit einmal einen längeren Artikel über ein Aroma-Labor gelesen. Dort wurde beschrieben, wie Aromen länderspezifisch kreiert werden. Dort wurde auch beschrieben, wie ein Erdbeerjoghurt vom Hersteller x in Südeuropa völlig anders schmeckt als beispielsweise in Skandinavien und aber auch völlig anders als daselbe Produkt in Japan. Man kann wohl eine Landkarten nur auf Basis von Geschmacksempfindungen erstellen.War hoch interessant. Wenn ich mich recht erinnere, dann waren in Südwesteuropa die Aromen eher etwas fruchtiger, in Skandinavien ging es wohl eher in süßliche.


Das würde wohl auch deinen Beobachtungen entsprechen.


Von Freunden habe ich auch schon gehört, dass dies bei Kaffee auch so sein soll. Espresso-Pads vom Hersteller Y schmecken in Portugal super, in Deutschland gar nicht. Dieser Espresso ist aber in Deutschland nicht zu bekommen. Also merke, auch Lebensmittel werden länderspezifisch hergestellt und abgefüllt.


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Also es ist ja auch so, dass aus rechtlichen Gründen (und das ist oft bei Soft-Getränken der Fall) gewisse Inhaltsstoffe (und da geht es oft um Süssstoffe) in einen Land Glukose/Fruktose (= etwa Maiszuckersirup, wenn ich mich korrekt erinnere) zugelassen sind, und im anderen nicht. In Amerika z.B. hat die Coke eine andere Rezeptur als bspw. in der Schweiz, genau aus diesem Grund.


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    • Von Krabbenhueter in Krabbenhueters Teesuppe
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      Ich stelle mir vor, dass ich in meinem Garten sitze, auf meine austreibenden, grünen Bäume schaue, um Tee zu trinken.
      Da habe ich meine Ruhe, entdecke den Tee…
       
      Manchmal dagegen fahre ich in die Stadt, an einen ganz bestimmten Ort, in ein ganz spezielles Lokal und setze mich dort an meinen speziellen Tisch. Dann trinke ich dort einen Tee. Und wenn gerade jemand anderes  Interesse hat, setzt er sich einfach dazu und wir trinken etwas Tee gemeinsam.
       
      Ich könnte auch ein Bild von meinem Tee machen, einige Worte dazu schreiben und das dann an eine Wand des Lokals anhaften, für andere zum Lesen und betrachten. Und falls ich dann eine interessante Antwort – Reaktion darauf erhalte, würde ich vielleicht auch wieder darauf reagieren…
       
      Das ist ein Wunschtraum von mir.
      Und doch ist es auch Wirklichkeit. Es gibt diesen Ort in meiner Stadt, sogar mehrmals.
      Es gibt diese Wand im Netzt, genannt Teetalk – Forum.
       
       
       
    • Von Roberts Teehaus in Teerezepte
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      Die Zubereitung von Gyokuro Asahi Im Frühjahr wird der Gyokuro Asahi (Morgenröte) als erste Sorte der Gyokuro Grüntees geerntet. Nur die zartesten Blätter, in den frühen Morgenstunden geerntet, finden Verwendung für die Gyokuro Asahi Zubereitung. In diesen zarten Knospen und Blättern befinden sich viele Mineralien, die sich während des Winters in der Pflanze dort ansammeln konnten. Diesen besonderen Grüntee, dessen Name ins Deutsche übersetzt "Edler Tautropfen" oder "Perlentau" bedeutet, bezeichnet man zu Recht als Champagner unter den Teesorten. Von anderen japanischen Grünteesorten unterscheidet er sich durch seinen intensiv grasigen Geschmack mit gleichzeitig fein-süßlichem, doch kräftigem Aroma. Um dieses zur vollen Entfaltung zu bringen, erfordert die Gyokuro Asahi Zubereitung besondere Sorgfalt. 

      Methoden der Gyokuro Asahi Zubereitung von klassisch bis modern 
      Traditionell 
      Da der Gyokuro Grüntee über weniger Bitterstoffe verfügt, sein Aroma jedoch am Besten zu Geltung kommt, wenn er stark getrunken wird, nimmt man für die Gyokuro Asahi Zubereitung ungefähr die 3 - 4-fache Menge an Teeblättern als beispielsweise für Sencha Tee. Ein Grund hierfür ist, dass Gyokuro Teeblätter ein größeres Volumen trotz ihres geringeren Gewichts besitzen. Dieser Umstand sowie der vergleichsweise hohe Preis des exzellenten Grüntees relativieren sich jedoch in Anbetracht der mindestens 3 Aufgüsse, die mit den Blättern möglich sind. Sollte der erste Aufguss im Schnitt 2 Minuten ziehen, verkürzt sich die Zeit bei weiteren Aufgüssen, sofern die Blätter noch feucht sind, auf 30 Sekunden bis 1 Minute. 

      Neben der ausreichenden Menge an Teeblättern ist vor allem die Wassertemperatur bei der Gyokuro Asahi Zubereitung für den unverfälschten Geschmack entscheidend. Das zum Kochen gebrachte Wasser sollte beim Aufguss auf 50°C - 60°C abgekühlt sein, da ein zu heißer Aufguss die verbliebenen Bitterstoffe löst und den typischen Geschmack des Gyokuro Asahi verdirbt. Durch die besondere Gyokuro Asahi Zubereitung ist zudem die Konsistenz des Tees dickflüssiger und cremiger als bei anderem Grüntee. Wichtig bei der klassischen Methode ist zudem mit dem Wasser beim Aufgießen sparsam umzugehen. Es reicht aus, wenn die Teeblätter in der Kanne gut bedeckt sind. Damit der Tee nicht zu schnell abkühlt, empfiehlt es sich bei der Gyokuro Asahi Zubereitung Kanne und Teetasse zuvor mit heißem Wasser anzuwärmen. All das verhilft dem Tee zu seiner gehaltvollen Note. 

      Modern 
      Doch es gibt auch alternative Methoden der Zubereitung. Im Alltag muss es manchmal schnell gehen und da bleibt nicht immer die Zeit für die traditionelle japanische Gyokuro Asahi Zubereitung. Bei der moderneren Methode wird der Gyokuro ähnlich wie andere japanische Grünteesorten zubereitet. Das zeichnet sich vor allem durch eine höhere Wassertemperatur von 70°C - 80°C und einen sparsameren Teeverbrauch aus. Der Gyokuro enthält dadurch einen kräftigeren Geschmack mit einer weniger ausgeprägten Süße. Durch die höhere Temperatur ist eine Ziehzeit von 30 bis 40 Sekunden beim ersten Aufguss ausreichend, bei weiteren Aufgüssen verkürzt sie sich auf 10 Sekunden. 

      Gut verträglich 
      Wer darauf Wert legt, dass im Gyokuro Grüntee nicht so viel Koffein und Gerbsäure gelöst werden, bereitet den Tee bei einer Wassertemperatur von 50°C bis 60°C nicht ganz so stark zu und verzichtet auf weitere Aufgüsse. Das macht den edlen Grüntee verträglicher und man kann eine größere Menge davon trinken. Die optimale Ziehzeit beträgt bei dieser Methode 2 Minuten. Dies ist die bekömmlichste Gyokuro Asahi Zubereitung. 

      Der Einfluss der schonenden Gyokuro Asahi Zubereitung auf die Gesundheit 

      Nicht nur die Qualität der japanischen Grünteesorten, sondern auch die schonende Gyokuro Asahi Zubereitung sind entscheidend für den positiven Einfluss des Tees auf den Körper. 
      Generell lässt sich sagen, bereits viele der Inhaltsstoffe von Gyokuro Tees sind gut für die Gesundheit. Durch die Schattenreifung, also die Reduzierung der unmittelbaren Sonneneinstrahlung auf die Pflanze, verbleibt die Aminosäure L-Theanin im Tee. Ihr wurde ein Stress lösender und beruhigender Effekt nachgewiesen. Koffein, Mineralstoffe und Chlorophyll regen zudem den Stoffwechsel an und tragen so wesentlich zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Da Gyokuro Tee auch die geistige Leistungsfähigkeit steigert, wird empfohlen, ihn morgens zu trinken. 
      Die korrekte Ziehzeit und Wassertemperatur optimieren die positive Wirkung. Je nach erwünschtem Anwendungsgebiet bei gesundheitlichen Problemen, können alternative Zubereitungsmethoden einen heilsamen Effekt erzielen. 
      Doch auch die Wasserqualität und das Material der Teekanne sind nicht zu vergessende Faktoren, die sich im Geschmack und Wirksamkeit niederschlagen. Nur wenn man weiches Wasser bei der Gyokuro Asahi Zubereitung benutzt, entfaltet der Grüntee voll seinen grasigen Geschmack. Da in Deutschland das Wasser häufig zu hart ist, schwören Kenner auf Wasserfilter, die sowohl die Giftstoffe herausfiltern als auch die Härte des Wassers verringern. 


      Die Wahl der richtigen Teekanne und anderem Zubehör 

      Bei der traditionellem Gyokuro Asahi Zubereitung sollte keine Eile herrschen. Guter japanischer Grüntee lädt dazu ein, ihn zu genießen und dass gelingt nur mit Sorgfalt und ausreichender Zeit. Zu einer richtigen Teezeremonie gehört auch das geeignete Zubehör, nicht nur wegen des Geschmacks. Vor allem die Wahl der richtigen Kanne spielt eine große Rolle. Die am häufigsten verwendete Teekanne (Kyusu) für japanische Grünteesorten besteht vorzugsweise aus Banko-Ton, ist bestenfalls handgearbeitet und hat einen Henkel oder Seitengriff. Ebenso verbreitet sind Teekannen aus Porzellan. Hochwertiges Porzellan zeichnet sich als besonders dünnwandig und filigran, manchmal sogar leicht transparent (und leider auch empfindlich) aus. Teekannen aus Gusseisen hingegen sind besonders bei Teetrinkern beliebt, die gern die Sorte wechseln, da die Kannen innen emailliert sind. Das eingefügte Teesieb ist bei diesen Kannen fast immer aus Edelstahl. Beim Original Kyuso ist das Keramik-Sieb bereits integriert. Auch Glaskannen eignen sich hervorragend zu Zubereitung und Genuss von Grünem Tee. Welche Art der Teekanne man auch bevorzugt, aus Kunststoff oder unbeschichtetem Metall sollte sie möglichst nicht sein. 

      Das Material des Teeglases oder der Teetasse spielt eine ebenso wichtige Rolle. Liebhaber der klassischen Gyokuro Asahi Zubereitung bevorzugen Glas, Porzellan- oder feine Tontassen. Es herrscht der allgemeine Konsens, dass man hochwertigen Sencha oder Gyokuro in breitrandigen Bechern nicht angemessen genießen kann. 
      Unter Kennern edler Grüntees besteht die Ansicht, der optimale Wasserkessel zum Erhitzen des Teewassers solle gusseisern, von guter Qualität und ohne innere Emaille-Beschichtung sein. Diese Art der Kessel Tetsubin heißt in Japan Tetsubin. 
      Auch die Wahl des geeigneten Bestecks spielt bei Liebhabern edler Grünteesorten eine Rolle. In Japan finden deshalb bei der Gyokuro Asahi Zubereitung oder anderen klassischen Teezeremonien zum Dosieren des Tees geschnitzte Kirschholzlöffel Anwendung. Ihnen wird eine energetische Wirkung zugesprochen, die Metallbesteck fehlt. 
      Eine luftdicht verschließbare Teedose (Chazutsu) darf schließlich nicht fehlen, da der empfindliche Grüntee darin länger frisch bleibt als in der nicht hundertprozentig zu verschließenden Originalpackung. 

      Grüntee kalt trinken 

      Nachdem die Gyokuro Asahi Zubereitung vorgestellt wurde, sollen auch Varianten, die neben der traditionellen Teezeremonie bestehen, beschrieben werden. Selbstverständlich kann man Grüntee kalt trinken. Dazu muss man ihn nicht extra abkühlen lassen, sondern kann Gyokuro und andere grüne Teesorten auch mit schmelzenden Eiswürfeln zubereiten. Eine weitere Möglichkeit ist, ihn mit Wasser zu übergießen, für mehrere Stunden in den Kühlschrank zu stellen und vor dem Trinken durch ein Sieb zu filtern. Im kalten Wasser hat der Tee ausreichend Zeit, sich zu entfalten und seine gesunden Inhaltsstoffe an das Wasser abzugeben. Besonders während der heißen Sommermonate ist es erfrischend, Grüntee kalt zu trinken. 
       
    • Von Roberts Teehaus in Ursprung des Tees
         0
      Wie ist Tee entstanden?
      Schwarztee, Grüntee oder Früchtetee - bereits seit Jahrhunderten wird Tee getrunken.
      Mittlerweile gibt es ihn in allen möglichen Sorten und Zubereitungsarten.
      Trinkt man nun lieber Kräutertee, Schwarztee oder Apfeltee?
      Für jeden Geschmack ist etwas dabei und genau das könnte auch der Grund sein,
      weswegen Tee eines der beliebtesten Getränke nach Wasser ist.
      Doch wie kam es eigentlich dazu, dass es den Tee, so wie Sie ihn heute kennen,
      überhaupt gibt?
      Die Geschichte des Tees
      Etwa im Jahre 200 vor Christus beginnt die Geschichte des Tees in China.
      In einer Legende heißt es, dass der damalige Kaiser Shen Nung sehr auf Sauberkeit achtete
      und deswegen sein Wasser immer abkochen ließ.
      Nachdem eines Tages ein Windstoß einige Blätter einer Teepflanze in den
      Kessel mit dem kochenden Wasser wehte, war der Kaiser überzeugt vom Geschmack und Geruch dieses Getränks.
      Dadurch wurde der Tee zunächst zum wichtigsten Getränk Chinas,
      bevor er später um die ganze Welt reiste. Erst Anfang des 17. Jahrhunderts kam der
      Tee schließlich nach Europa.
      Zunächst kam er mit einem Schiff in den Niederlanden an und wurde von da aus nach Ostfriesland gebracht.
      Es begann die Teekultur in Deutschland und im 19. Jahrhundert beteiligte sich Deutschland auch am internationalen Teehandel.
      Seitdem gewann der Tee an immer größerer Bedeutung und zählt heute nach wie vor zu einem der beliebtesten Getränke.
      Die Geschichte des Tees
    • Von Roberts Teehaus in Teerezepte
         2
       

      Tee kann so viel mehr, als uns auf der Couch Finger und Seele zu wärmen.
      Denn wenn man sich die Kräuter-Mischung fürs Heißgetränk selbst zusammenstellt,
      wird aus jeder Tasse eine ganz individuelle Quelle des Wohlbefindens.
      Wie’s geht? Steht hier!
       
      Mischen Sie sich Ihren Kräutertee selbst:
      Für Ihre individuelle Teemischung können Sie bis zu drei Hauptkräuter mit
      passender Wirkung miteinander kombinieren und diese durch weitere Kräuter,
      die den Geschmack oder das Aussehen verbessern, ergänzen. Keine Angst,
      Sie können beim Mischen nicht viel falsch machen, wenn Sie nur übliche,
      ungiftige Kräuter verwenden. Im allerschlimmsten Fall droht ein seltsamer Geschmack
      oder ein Entmischen beim Lagern, weil sich etwa schwerere oder kleinere Bestandteile
      unten in der Teedose absetzen.
       
      Peppen Sie Ihre Teemischung auf:
      Mit so genannten Ergänzungskräutern können Sie Ihre ganz persönliche Teemischung noch verbessern.
      Denn sie tragen dazu bei, den Geschmack und die Optik aufzupeppen.
      Für Wohlgeschmack sorgen zum Beispiel Anis oder Minze, aber auch Lavendel und Süßholz oder Melisse.
      Für eine schöne Optik – das Auge trinkt schließlich mit – sind Kräuter und Beigaben gut,
      die auch in getrocknetem Zustand ihre kräftige Farbe behalten. Dazu gehören zum Beispiel
      Hibiskusblüten oder Ringelblumen,
      Rosenknospen oder Hagebutten. Diese bunten, fröhlichen Farbtupfer tun der Seele einfach
      gut und Verstärken so die positive Wirkung Ihres Tees.
       
      Sorgen Sie für Stabilität:
      Wenn Sie lange Freude an Ihrer Teemischung haben möchten,
      setzen Sie am besten so genannte Stabilisierungskräuter ein.
      Rund fünf bis zehn Prozent Ihrer Mischung sollten aus ihnen bestehen.
      Sie halten nämlich Ihre Teemischung zusammen und verhindern ein Entmischen –
      auch bei längerer Aufbewahrung.
      Denn durch das Stehen setzen sich sonst mit der Zeit die schwereren oder auch
      die besonders kleinen Pflanzenteile gerne am Boden der Mischung ab.
      Geeignet als Stabilsierungskräuter sind aufgrund ihrer rauhen Oberfläche unter anderem Salbei-
      oder Himbeerbblätter, Spitzwegerich oder Hamamelis.
    • Von Roberts Teehaus in Teerezepte
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      Teetrinken wie in … Ostfriesland
      Die gemütliche Teezeit ist fester Bestandteil des ostfriesischen Lebensgefühl:
      Beim klassischen „Ostfriesentee“, einer Mischung aus 
      verschiedenen Assam-Tees,
      genießt der Ostfriese das Leben – und das auch gern in geselliger Runde.
      Guten und preiswerten Assam-Tee bekommen Sie z.B. bei der Teekampagne.
      Ende 2016 wurde die Ostfriesische Teekultur mit ihrer 
      besonderen Teezeremonie sogar
      von der Deutschen UNESCO-Kommission zum Immateriellen Weltkulturerbe erklärt.
      Für eine „Teetied“ im ostfriesischen Stil benötigen Sie:
      losen Ostfriesentee und einen Teelöffel zum Abmessen 
      Kluntje-Kandis in Weiß oder Braun – und eine passende Kluntje-Zange! 
      eine Servierkanne (und ein Stövchen zum Warmhalten) 
      Porzellan-Teegeschirr, idealerweise mit zartem Rosen-Décor 
      Sahne und Sahnelöffel
      So bereiten Sie den Tee originalgetreu zu: 
      Schwenken Sie die Kanne kurz mit heißem Wasser aus und 
      geben Sie dann den Tee hinein.
      Verwenden Sie dabei ca. 1 TL Tee pro Tasse und geben Sie zuletzt einen zusätzlichen TL hinzu.
      Füllen Sie die Kanne erst bis etwa zur Hälfte mit heißem Wasser und lassen
      Sie den Tee darin 5-7 Minuten ziehen, ehe Sie die Kanne vollends auffüllen:
      Dadurch erhält der Ostfriesentee seine Stärke und kann auch seine typischen
      herben Aromen entfalten. Sie können die Teeblätter nun 
      in der Kanne belassen oder den Tee in eine separate Servierkanne abseihen.
      Servieren – und Genießen! 
      In jede Tasse wird ein großes Stück Kandis gesetzt, 
      auf das der Tee gegossen wird.
      Knackt der Kandis, ist das gewissermaßen ein Gütesiegel für den Ostfriesentee,
      da dies bedeutet, dass er heiß genug serviert wurde.
      Geben Sie abschließend einen Löffel Sahne in jede Tasse.
      Lassen Sie die Sahne dabei vorsichtig am Rand der Tasse entlang gleiten,
      um die typische „Sahnewolke“ zu erzeugen.
      Wichtig ist, dass der Tee nicht umgerührt wird: Er wird „von oben nach unten“
      getrunken und wandelt sich dabei mit jedem Schluck 
      von sahnig über herb zu süß.
      Um die Ostfriesische Teezeremonie zu vervollständigen, können Sie zu diesem Tee Rosinenbrot mit Butter reichen.
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    • Von Joaquin
      Pasteleria ist spanisch und steht für Konditorei. Das Geschäft "Pasteleria Salon de Te" ist also sowohl eine Konditorei, als auch ein Teegeschäft. Wobei mir mein Eindruck von außen sagte, dass hier eher die Konditorei das primäre Geschäft ist. "Salon de Te" ist ebenso spanisch und steht für Teestube und so scheint man sich hier eher bei leckerem Gebäck auf einen Tee einlassen zu dürfen.
       
       
      Man darf immerhin auch nicht vergessen, dass Spanien doch eher ein Kaffee-Land ist und jeder noch so kleiner Teeladen, seiner Aufmerksamkeit bedarf. Und auch hier wird man sicher seinen Café serviert bekommen
      Das ganze ist eingebettet in "La casa de los dulces", also dem Haus des Süßigkeiten, wobei man diesen Abschnitt doch getrennt hält, von dem ebenso attraktiven und locker mal drei mal so großem Bonbon-Geschäft nebenan Ich nehme aber an, dass dieser Teeladen mit Süßigkeiten und Konditorei zuerst da war und man dann die Bonbon-Abteilung nach nebenan ausgelagert hat.
      Sehr zentral gelegen, am Rande der Altstadt und auf jeden Fall einen Besuch wert. Zu finden hier:
      Spanien
      Muro de Santa Ana, 6 Valencia 46003
      Distrito: Ciutat Vella - Barrio: La Seu
      Öffnungszeiten sind diese:
      Montags bis Freitags 08:30/14:00 und 16:00/21:00
      Samstags: 09:00/14:00 und 16:30/21:00
      Sonntags: 09:00/15:00 und 17:00/21:00
      Wie man sieht, ist uns Spaniern die Siesta heilig. Wer also als Tourist und Ausländer meint, unbedingt in der Mittagshitze einkaufen gehen zu müssen, der ist selbst schuld
    • Von Joaquin
      Gestern habe ich mich in den frühen Morgenstunden auf den Weg nach Barcelona begeben und habe dort bis in den Abend fast den ganzen Tag verbracht. Auf den Weg zum Bahnhof um den letzten Zug zu bekommen, gingen wir noch ein wenig auf der Rambla entlang und dort sah ich das chinesische Haus. Da ich in Eile war, habe ich nur schnell zwei Fotos machen können.


      Das Haus ist mit chinesischen Motiven gespickt und was man hier bei dem Drachen nicht sieht, unterhalb ist auch ein zugeklappter Regenschirm. Evtl. wurden dort mal Regenschirme verkauft oder sogar noch heute? Leider hatte ich keine Zeit um dem näher auf den Grund gehen zu können.


      Wer aber mal dort an der Rambla flaniert, sollt unbedingt nach diesem Haus Ausschau halten, da es wirklich sehr schon gehalten ist.


      http://www.teetalk.de/gallery/image/2983-/

       
      http://www.teetalk.de/gallery/image/2984-/


      Aber in Barcelona ist dies nur eines von sehr vielen Häusern, denen man seine Aufmerksamkeit widmen sollte. Besonders die Bauten von Gaudi sind dort nicht zu übersehen und man wird kaum an ihnen vorbei gehen können, ohne diese zu bestaunen

    • Von Joaquin
      Die Schirme am chinesische Haus, bei der Rambla in Barcelona.
    • Von Joaquin
      Der kunstvolle Drache am chinesische Haus, bei der Rambla in Barcelona.
    • Von Joaquin
      Ein Teegeschäft in Valencia, Spanien. Der Name ist "Pasteleria Salon de Te". Zu finden bei Muro de Santa Ana, 6 Valencia 46003
      Distrito: Ciutat Vella - Barrio: La Seu