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Wasserzubereiter + Wasseraufbereiter

Utensilien und Zubehör um Teewasser aufzubereiten und zuzubereiten wie Tetsubin, Wasserkocher, Wasserfilter, Thermometer, Kochplatten, usw.


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    • Zweimal Hong Shui aus der gemeinsamen Bestellung mit @miig bei Taiwan Tea Crafts. Los geht's mit dem High Mountain Hong Shui aus Shanlinxi. Das Kultivar ist Qing Xin. Geerntet wurde im April 2020, gebacken im November. Das trockene Blatt riecht blumig mit Heu und Anklängen von tropischen Früchten. Nach dem ersten Aufguss entströmen dem Kännchen Aromen von cremiger Aprikose und Maracuja. Erinnert an einen hellen Dancong. Im Aufguss finden sich erneut Aprikosenaromen nebst anderen hellen Früchten, sowie jetzt auch schöne Röstnoten: eine Strohmatte in der Sonne. Sogar etwas Erde ist dabei. In den späteren Aufgüssen nehmen die Röstnoten zu und es kommen Aromen von Karamell, Maronen und gerösteten Erdnüssen durch. Am Gaumen ist der Tee weich und vollmundig. Es gibt ein paar blumige Noten, dann Stroh, viel Apfel und ein bisschen Maracuja. Der Abgang ist in den ersten Aufgüssen noch ziemlich süß, wird aber im Laufe der Session stetig trockener und lässt in dieser Eigenschaft wieder an einen Dancong denken. Fruchtige und blumige Noten klingen lange nach und werden von etwas Thymian untermalt. Sehr vielschichtig, sehr wandelbar. Eine komplexe Angelegenheit und ein überraschender Tee. Er ist unerwartet leicht oxidiert für einen Hong Shui. Auf der Produktseite wird von einem "deep reddisch-brown liquor gesprochen" den ich in meiner Schale nicht wiederfinde. Dem Genuss tut das keinen Abbruch. Wenn auch keine Liebe auf den ersten Blick, konnte mich der Tee mit seiner Vielschichtigkeit und seiner starken Präsenz am Gaumen überzeugen.   Liebe auf den ersten Blick stellte sich dafür mit dem Red Spring Hong Shui ein. Das Kultivar ist Si Ji Chun (aka Four Seasons), das Terroir ist Baguashan. Geerntet wurde ebenfalls im April 2020. Aus dem Päckchen duftet es nach süßen, tropischen Früchten und milder Röstung. Im feuchten Blatt spielen sich die Kakaonoten der Röstung in den Vordergrund. Passenderweise gesellen sich dazu die leicht säuerlichen Noten des Fruchtfleisches einer Kakaofrucht oder einer Cupuaçu. Sehr tropischer Charakter. Der Aufguss duftet süß und fruchtig. Der Geruch von Palmblättern in der trockenen Hitze. Außerdem: gezuckerter Krapfen! Gemeint sind die Donut-mäßigen Gebäckkringel ohne Marmeladenfüllung. Diese Assoziation hatte ich noch nie bei Tee, hier hat sie sich dafür mit aller Deutlichkeit eingestellt. Am Gaumen steht die Röstung wieder etwas mehr im Vordergrund, es bleibt aber ausbalanciert und die bereits genannten Aromen finden hier ihre Fortsetzung. Der Abgang ist mild und süß ohne jegliche Trockenheit. Es gibt ein schönes Huigan, welches hier besser der Übersetzung "returning sweetness" gerecht wird, als es bei den meisten Puerhs der Fall ist. Ein toller Tee! Das einzige Manko ist der ziemlich leichte Körper, ich habe gerne etwas mehr Struktur und Komplexität am Gaumen. Das Aromenspektrum allerdings - zum Dahinschmelzen! Vielleicht sogar eines der schönsten auf meiner bisherigen Teereise. Ähnliche Aromen kenne ich bis dato am ehesten von Wuyi Oolongs, die liefern zudem häufig viel Körper und Komplexität. Allerdings auch zum doppelten bis dreifachen Preis. An dieser Stelle sei einmal gesagt, dass sich solche etwas dunkleren Oolongs mit der richtigen Mischung aus Frucht- und Röstnoten so langsam als meine Teesorte für die einsame Insel entpuppen. Vielleicht noch gemeinsam mit dem ein oder anderen älteren Sheng. Dass ich trotzdem nicht überproportional häufig über solche Tees schreibe, hat einfach damit zu tun, dass das Entdecken und Probieren einer hohen Bandbreite von Tees bei mir aktuell Priorität hat.   P.S. Als wäre der Post nicht schon lang genug: Mit dem Red Spring habe ich auch den erneuten Versuch eines Tee-Whisky-Pairings gestartet. Diesmal mit dem fruchtigen und recht milden Overaged Malt Whisky von Michel Couvreur. Das ist für meine Begriffe Sherryfass-Reifung par excellence. Komplex und ausbalanciert, nicht zu süß und nicht zu trocken. Diese Kombination hat deutlich besser funktioniert als die letzte mit einem Springbank in Fasstärke und einem Yiwu Sheng. Der Whisky dominiert nicht mehr so sehr und die beiden Getränke können ein harmonischeres Nebeneinander führen. Aber es bleibt eben ein Nebeneinander. Die richtig guten Solo-Auftritte bleiben aus und gleichzeitig evoziert das Duett keine Genussmomente, die eine Wiederholung rechtfertigen würden.. Damit ist das Thema erst einmal für mich abgeschlossen.
    • Vielleicht könnte man dem Schimmel auch gut entgegen wirken, indem du den Tee mit Alkohol aufgießt. Bei >50% Alkoholgehalt sollte da eigentlich nichts überleben können. Wie sich das auf die Farbe auswirkt, müsste man natürlich ausprobieren. Am günstigsten wäre dann wahrscheinlich so etwas wie Brenn-Ethanol. Der Deckel sollte dann nur geschlossen bleiben wegen dem Geruch.
    • Vor knapp einem Monat bin ich einmal queer durch das Tasting Set der Thailand Tees von pu-erh.sk. Mit etwas Abstand will ich jetzt von der Breite in die Tiefe gehen, also den Rest jedes Tees getrennt von den anderen verkosten. Aus dem ersten Durchgang wurde ich recht klug. Dieses Mal ist der Gedanke, sich von Tee zu Tee zu hangeln und so nach und nach den Charakter deutlicher herausschälen zu können.  Den Anfang macht der Chafang Huang Pian 2020. Geruch: Erde, würzig, Nadelwald?, Kräuter, Steine? Heu, weder frisch noch alt eher neutral, später definitiv eine Blume ( evtl. Butterblume?); jede Erde, Würze oder Nadelwald sind verschwunden.  Geschmack und Mundgefühl: angenehm, leicht Adstringent (nur die ersten beiden Aufgüsse und nur an einer Gaumenstelle wie bei manchen scharfen Saucen), leicht sandige Textur, mineralisch, Eindruck einer leichten knackigen Süße unterhalb einer leichten Blumigkeit, Würze und Kräuter scheinen sich zu etwas schwer bestimmbaren zu vereinen und verlagern sich vom Geschmack in den Nachgeschmack. Mir fehlt der typische Huang Pian Hintergrundgeschmack den ich von chinesischen Tees kenne. Ehrlich gesagt sind all diese Eindrücke noch sehr wackelig. Aber nach dem vierten Aufguss bilden sich für mich zwei Assoziationen heraus die, sozusagen die Hauptverdächtigen sind. Zum einen Pilze und zum anderen Senf (nur bei längeren Ziehzeiten). Wobei der Senf ohne seine Schärfe daher kommt. Nicht dieser fein gemahlene Supermarktsenf, sondern einen mit sichtbaren Körnern drin.  Ein unkomplizierter Tee, für Pu-Verhältnisse, der ab und an auch bitter kann. Er ist weder wärmend noch aktivierend.  Gegen Ende der Sitzung kommt noch ein Verdacht dazu: Der scheint Tee süß oder fruchtig werden zu wollen, wird es aber nicht. Mit den verblieben letzten Probenblättern habe ich einen Kontrollaufguss im Gaiwan angeschlossen. Er erbrachte weitgehend das gleiche Ergebnis.  Ein richtiges Urteil kann ich nicht fällen. Letztes Jahr landete der ein oder andere Huang Pian in der Tasse als Bürotee. Auf diesem Level sehe ich auch diesen Tee, nur will ich dieses Jahr nicht schon wieder Huang Pian als täglichen Begleiter. Zudem ist der Tee eben kein Mysterium mehr. Zwar sind da ungeklärte Fragen, aber die letzten Sitzungen haben das Interesse "ausgemittelt". Der San Zhou war heute an der Reihe, aber ich möchte nächste Woche noch eine Vergleichssitzung mit Gaiwan machen. Ich bin gespannt was ihr zu den Tees schreibt, einige Posts habe ich gesehen sie aber bisher bewusst nicht gelesen.  
    • @Paul Das wär doch bestimmt was für Pinneberg gewesen! Immerhin besser als die Stellung im Warenhaus Mandel.
    • Du schreibst ja selbst du machst das zur Übung, aber ich halte die Frage "Könnte ich damit aufhören oder brauche ich jeden Tag Koffein?" für zu eng gefasst und sie ist mit Sicherheit zu leitend. Die SE zielt auf Glaubenssätze, Gedankengänge und Motive. "Ich brauche Koffein" wäre schon eins davon, die Person muss Gelegenheit haben eigene Glaubenssätze zu bringen. A: "Trinkst du täglich/häufig Kaffee oder Tee"? B: "Ja, jeden Tag zum Frühstück eine Tasse Kaffee und Nachmittags im Büro noch eine oder zwei!" A: "Brauchst du das?". Dann kann die Person Motivlagen im Gespräch offenbaren. Also das Gespräch kann auf Koffein kommen, aber ebenfalls auf den sozialen Asekt des Gespräches in der Kaffeeküche oder eine ritualisierte Handlung.  So besteht, glaube ich, mehr Chance auf einen Erkenntnisgewinn. Boghossian bezieht sich u. a. auf die Sokratische Methode, deshalb ist mir der Aspekt des Überzeugen wollen noch unklar. Das ist nicht Teil der Epistemologie. Aber ich kenne Boghossians Arbeit auch nicht im Detail.  Ich verstehe dich so, dass du Fakten sammelst um ein Belief* darstellen zu können, aber du brauchst zwingend Leute die einen bestimmten Belief wirklich haben. Auch zum üben. * absichtlich English weil mehrere Übersetzungen ist Deutsche möglich. Bei einer Frage wie Tee als Regelmäßigkeit ist die Trennung zwischen Handlungsmustern, Alltagspraktiken und Überzeugungen in der Erkenntnisgewinnung wohl nicht so einfach. Vielleicht ist es simpler mit Behauptungen wie "Seid ich Tee trinke fühle ich mich gesünder/glücklicher" anzusetzen. Machst du das privat oder mit einem wissenschaftlichen Anspruch, wenn ich fragen darf?
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