Joaquin

Test: BRITA-Wasserfilter mit MAXTRA-Filterkartuschen

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Wer Grünen Tee genießen möchte, der muss weiches Wasser verwenden. So zumindest wurde mir hier im Forum immer wieder angeraten und so konnte ich es auch immer wieder im Netz lesen. Optimal sollte hier eine Wasserhärte zwischen 0 - 7° dH sein. Durch meinen örtlichen Wasseranbieter habe ich meinen Wasserhärtegrad mitteilen lassen und dieser wurde mir als Mittel, bei 13,27 d Härte bescheinigt.

Also um in einen "höheren" Teegenuss mit meinem Leitungswasser kommen zu können, kam ich um den Gebrauch eines Wasserfilters nicht herum. Es wurde nötig, einen geeigneten Wasserfilter zu finden und in Gebrauch zu nehmen.

Nach längerer Überlegung blieb ich dann doch beim Marktführer BRITA hängen.

Gerne hätte ich mir das neue Modell, den Brita Wasserfilter Elemaris XL geholt, welcher mir im Styling gut gefällt und zudem einen Sensor hat, welcher nach Verbrauch und Wasserhärte den Filteraustausch bestimmt. Nach dem Durchlesen einiger Kundenkritiken und auch dem Preisvergleich habe ich mich dann aber doch für das einfache Modell "Marella" mit Jahresfilterpaket entschieden.

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Benutzt wird hier die neue Filtergeneration von BRITA, namens MAXTRA. Diese sind nicht mehr länglich und rund wie es auch Aquarienbesitzer kennen, sondern flacher und länglicher, was sich beim Platzbedarf positiv auswirkt.

Als ich dann den BRITA-Wasserfilter Marella mit zwölf MAXTRA-Filterkartuschen bekam, hatte ich ein Problem. Ausgeliefert wird der Wasserfilter mit einer mehrsprachigen Bedienungsanleitung, welche für mehrere ihrer Modelle dienen soll. Dort war in Punkt 3 das Einsetzen der MAXTRA Filterkartusche beschrieben und da ist dann das folgende zu lesen:

Drücken Sie die MAXTRA Filterkartusche in die Vertiefung des Trichters, bis diese mit einem "klick" einrastet.

Nur diesen Klick bekam ich weder zu hören, noch fühlte ich ein derartiges Einrasten. Also wieder raus und erneut probiert. Gedrückt, geschoben, mit ordentlich Gewicht gestemmt und wieder raus und rein usw., aber ein Klick war dem Ganzen einfach nicht zu entlocken.

Hatte ich nun ein defektes Filtersystem?

Nach einigen Recherchen im Internet, fand ich mehrere Beiträge von Menschen, welche mit dem selben Problem kämpften und auch vergeblich auf diesen einen Klick warteten. Anscheinend konnte hier niemand den Klick wirklich bestätigen und es wurde gesagt, dass es reicht wenn die Kartusche einfach tief genug sitzt.

Nun war ich selbst unsicher wie tief, tief genug ist und versuchte mir anhand von Bildern und Videos selbst ein genaues Bild zu machen. Denn wenn ich die Filterkartische in den Trichter einsetze, war unten immer ein paar Millimeter Luft. Dies scheint dann wohl auch so korrekt zu sein.

Ungeklärt bleibt für mich auch die Frage, wie voll ich den Wasserfilter auffüllen darf. Darf der Wasserfilter auch so weit aufgefüllt werden, dass sich Wasser auch noch im Trichter befindet und die Wasserkartusche damit ständig mit Wasser umspült ist?

Auch dies wird nicht in der Gebrauchsanleitung nicht zufriedenstellend geklärt. Dort findet sich nur der folgende Satz:

Die maximale Füllmenge ist erreicht, sobald sich die automatische Einfüllöffnung schließt.

Nur habe ich kein BRITA-Wasserfilter mit automatischer Einfüllöffnung. Zu meinem System finde ich das folgende:

BRITA System mit praktischer Einfüllöffnung im Deckel

Setzen Sei den Deckel auf die Kanne und drücken sie ihn vorsichtig nach unten.

Öffnen Sie die Einfüllkappe zur Befüllung des Trichters.

Befüllen Sie das BRITA System direkt unter dem Wasserhahn mit kaltem Leitungswasser.

Kein Hinweis darauf ob der Wassserstand nun so hoch sein soll, dass sich kein Wasser mehr im Trichter befindet, ob die Filterkartusche von Wasser umspült sein soll oder ob der auch der Trichter selbst mit Wasser gefüllt sein muss.

Das mit der Filterkartusche finde ich daher wichtig, da diese ja vor dem Gebrauch selbst unter Wasser von Luft befreit werden soll. Also muss diese Kartusche möglichst immer mit Wasser benetzt sein um ihre volle Funktionsfähigkeit zu erhalten? Oder ist dies sogar schlecht und bildet nur Keime, wenn sie ständig unter Wasser steht?

Für mich durchaus relevante Fragen, welche mit der beiliegenden Gebrauchsanleitung überhaupt nicht geklärt wird.

Dann gibt es den elektrischen Zähler im Deckel des Wasserfilters. Dieser wird beim Einsetzen einer neuen MAXTRA-Filterkartusche Resetet und zeigt dann automatisch nach vier Woche, bzw. 30 Tagen an, dass die Kartusche ausgewechselt werden soll. Dies ist nur ein grober Hinweis, denn es gibt ja für die neueren Modelle den so genannten BRITA-Meter, welches das Auswechseln anhand von Wasserhärte, Wasserverbrauch und Zeit errechnet.

Also das Wechseln der MAXTRA-Filterkartusche nach gut einem Monat ist nur ein Durchschnittswert, welcher wohl für den Verbrauch eines Mehrfamilienhaushaltes und evtl. sogar bei sehr hartem Wasser gilt. Nun habe ich selbst Leitungswasser im mittleren Bereich und verwende das gefilterte Wasser nur für mich und meinem Kaffee- und Teekonsum. Zudem hat eine Verwandte sich kürzlich eine Tassimo-Maschine von Bosch gekauft, welche ebenfalls einen MAXTRA-Filterkartusche verwendet. Dies zeigt dort erst nach acht Wochen, also zwei Monaten den Wechsel dieser Kartusche an.

Hier kalkuliert wohl BRITA, dass wenn man das Wasser nicht zusätzlich für Kochen und Trinken benutzt, sich die Haltbarkeit der Kartusche doch erheblich verlängert. Da ich sogar annehme, dass der angepeilte Verbrauch bei der Tassimo-Maschine ebenso auf einen Mehrfamilienhaushalt bezieht, dürfte man hier die Zeitspanne sogar noch einmal verlängern, bis die Kartusche bei einem Single-Haushalt ausgetauscht werden kann.

Sicher, BRITA verdient als Firma weniger an den reinen Gefäßen, als an den regelmäßigen Austausch der Filterkartuschen, von daher liegt es in ihren Interesse, dass diese möglichst oft ausgewechselt werden. Ich für meinen Teil werde bei meinem Verbrauch und Anwendung daher die Filterkartusche erst alle zwei Monate auswechseln, denn dies erscheint mir angesichts der Tassimo-Maschine dann doch mehr als ausreichend zu sein.

Für mich dann auch wiederum interessant, dass bei der Tassimo-Bosch-Anleitung für das MAXTRA-Filtersystem es eine maximale Wasserstandasanzeige gibt, bei welcher die Filterkartusche ständig unter Wasser steht.

Evtl. sollte ich doch mal einen Brief um Aufklärung, an BRITA schreiben.

Nun sollte ich endlich mal zum eigentlichen Test des gefilterten Wassers kommen. :)

Nach dem wiederholtem, tiefen Einsetze der Filterkartusche und mehrmaligen Ausspühlen nach Anleitung, findet man kleine dunkle Partikel im gefiltertem Wasser. Nach Angabe der hier von mir ja als ungenügend erklärten Anleitung, werden diese als Kohlepartikel bezeichnet, welche nicht die Gesundheit beeinträchtigen. OK, das Teil hat den deutschen TÜV-Siegel, also wollen wir dem mal glauben.

Im direkten Vergleich mit dem normalen Leitungswasser bemerke ich hier keine geschmacklich, sensorischen Unterschiede. Ich nehme an, diese würden mit dem Leitungswasser in Spanien sicher deutlicher ausfallen.

Nun habe ich keine PH-Meßstreifen oder elektrische Tools, welche mir hier jetzt den Härtegrad anzeigen können, aber es gibt es da dieses eine Video von BRITA, bei welchen sie auf den einen sichtbaren Unterschied hinweisen:

http://www.youtube.com/watch?v=Sm7kRCO-CQQ&feature=related

Das kenne ich vor allem bei mir an der Arbeit. Ein weiterer Test mit Leitungswasser bei mir zu Hause mit einem Schwarztee zeigt, dass sich diese Ölspuren auf der Oberfläche zeigen. Dies soll, warum auch immer (?), mit dem Kalk im Wasser zu tun haben. Und tatsächlich der Tee, welchen ich mit BRITA gefiltertem Wasser aufgegossen habe, zeigt diese Schlieren nicht mehr.

Also zumindest optisch ist tatsächlich ein Unterschied zu sehen.

Inwieweit sich dieser bei "besseren" Grüntees abzeichnet, werde ich auch noch geschmacklich in Zukunft nachgehen und dann ein anderes Mal berichten.

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Da wir hier im nördlichen Saarland ein extrem hartes, also kalkhaltiges Wasser haben, nutze ich für die Teezubereitung schon länger einen Brita-Filter mit Maxtra-Patrone. Ich meine, sogar farblich einen Unterschied erkennen zu können. Geschmacklich merkt man auf jeden Fall, dass die Aromen besser zur Geltung kommen.

Ist das Leitungswasser ansich weicher, werden die Unterschiede natürlich marginaler.

Zu empfehlen ist eine Filterung des Wassers bei hartem Leitungswasser aber schon.

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Hallo,

hab auch einige Erfahrungen gesammelt.

Mein Wasserfilter hält oft 4-6Wochen, je nach Verbrauch. Hab auch schon bemerkt, wann er umgekippt ist. Dann ist plötzlich der Tee schlechter als Ohne Filter.

Mit nem Testset Wasserhärte hab ich Messreihen ermittelt, nach denen in den ersten Tagen der Wert sehr niedrig ist, dann langsam auf bis 8 steigt, so lange bleibt und dann plötzlich stark ansteigt.

Mein Filter ist immer im Wasser. Hatte noch nie Keime. Kann aber auch am Silber liegen, dass Britta mit einfügt.

Am Anfang lasse ich ihn einweichen und gieße dann einige male die Blumen mit dem Wasser bevor ich das erste für Tee nehme.

Also ich nehme jetzt für die guten Tees das Filterwasser und auf Arbeit ungefilteretes und kann so vergleichen.

Gruß Krabbenhueter

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Hallo,

unser Büro-Wasserfilter hält hier in Berlin-Mitte maximal 3 Wochen durch. Danach gibt es Flecken im Wasserkocher und hässliche Ränder und bitteren Geschmack in der Tasse. Da ich gelesen habe, dass auch Alternativprodukte (aus der Drogerie o.ä.) nicht schlechter sein sollen als die Original-Kartuschen, werde ich das beim nächsten Einkauf mal testen.

Viele Grüße vom Jan.

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Ich benutze die Kartuschen von DM und bin völlig zufrieden :)

Dann filtert ihr wohl relativ wenig wasser nehme ich an, denn bei uns hoelten die nicht wirklich lange durch. Man merkt auch schon am Hewicht und wen man durch die Schlitze schaut, dass da weniger Granulat drin ist als in den normalen brita. Der normale Britafilter hat ne Kapazität von ca. 100 Litern, aber nei uns halten selbst die bwt longlife mit120 Litern nicht für einen kompletten monat. Wir filtern aber eben auch dass Kochwasser, weil wir es zuerst mit dem Wasserkocher zum kochen bringen.

Man kann die Kartuschen auch  mit Zitronensäure regenerieren, allderdings wird so nur der Ionentauscher regeriert der aktivkohlefilter setzt sich weiter zu und wird irgendwann kippen und dann anstatt z.b. chlor zu filtern es zusätzlich ins Wasser abgeben. Daher würde ich jede Kartusche maximal 1-2 mal regnerieren.

http://www.schmachtel.de/plaintext/familie-schmachtel/tilman/tip-sammlung/brita-wasserfilter.html

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Ich habe schon mal versucht die Kartuschen mit Zitronensäure zu regenerieren, aber leider bin ich danach den Geschmack nicht mehr losgeworden. Letztlich war mir das zu viel Arbeit und ich habe dann einfach neue gekauft.

Aber stimmt, ich hatte auch so eine Ahnung, dass der Filter nicht so lange hält wie das Original. Dafür ist er billiger. Vermutlich geht es auf das selbe Ergebnis hinaus.

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Hallo zusammen!

Welcher Wasserfilter könnt ihr mir empfehlen?  ( Bellima)

Wie sollte die härte des Wassers sein, um ein Yxing Kännchen optimal zu schützen?

Wie sollte das Wasser für den optimalen Teegenuss sein?

Besten Dank

Alexa

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Hatte noch nie Keime. Kann aber auch am Silber liegen, dass Britta mit einfügt.

Bis eben hatte ich noch mit dem Gedanken gespielt, einen Wasserfilter anzuschaffen. Die Silber-Geschichte verunsichert mich aber etwas. In den Testreihen von ÖkoTest und Stiftung Warentest wurde nämlich festgestellt, dass Silber in das Filterwasser abgegeben wird. Auf diese Zugabe kann ich gern verzichten.

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es geht mir zumindest nicht um keime.



zu hause habe ich einen kanister mit filter obendrauf stehen. wenn ich das normale leitungswasser nehmen würde, dann wären durch die wasserhärte viele teuere tees verhunzt.


mir geht es ausschließlich sogar um die wasserhärte und die ist bei den meisten deutschen leitungswässerchen jenseits von gut und böse. eine alternative ist wasser in flaschen zu kaufen, wobei ich gelesen habe, dass zuviel mineralien im wasser das ergebnis wieder mindern.



das optimum wäre wohl ein osmoseumkehrfilter, aber glaube diese anlagen sind recht kostspielig.



und das bisschen silber... herrja... überall ist was drin :) ich glaube das silber wird mit dem nächsten pipi eh wieder rausgehen. haben wir hier einen chemiker oder sowas der das genau beantworten kann? und silber ist, glaube ich zumindest doch auch irgendwo gelesen zu haben, überhaupt nicht schädlich? nächste frage an den ernährungschemiker :D


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Wir haben uns einen Wasserfilter von WMF gekauft, die Original Kartuschen für diesen sollen zusätzlich Magnesium an das Wasser abgeben.

Magnesium dient wohl als Geschmacksträger und soll das Aroma vom Tee oder Kaffe wohl noch etwas hervorheben!?

Die normalen Kartuschen von Brita und co. sollen aber wohl auch mit diesem Wasserfilter verwendbar sein.

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und das bisschen silber... herrja... überall ist was drin :) ich glaube das silber wird mit dem nächsten pipi eh wieder rausgehen. haben wir hier einen chemiker oder sowas der das genau beantworten kann? und silber ist, glaube ich zumindest doch auch irgendwo gelesen zu haben, überhaupt nicht schädlich? nächste frage an den ernährungschemiker :D

Ich würde es nicht auf die leichte Schulter nehmen. Hier zwei Meinungen zu Risiken für Umwelt und Gesundheit:

Bundesamt für Risikobewertung: "BfR rät von Nanosilber in Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs ab" (PDF)

BUND: "Nanosilber - der Glanz täuscht" (PDF)

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Wir haben wohl Glück, denn unser Leitungswasser schnitt mal in einem Ranking deutschen Trinkwassers sehr gut ab: drittniedrigste Härte in Deutschland.


Bei der Arbeit haben wir eine Umkehrosmose-Filteranlage ... aber bei den allerwenigsten Sorten schmecke ich einen Unterschied zu unserem Leitungswasser. Wer also mal nach Bonn oder in den linksrheinischen Teil des Rhein-Sieg-Kreises kommt: Kanister mitbringen und kräftig bunkern!


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@seika



aufgepasst!  :lol:



@michdal



soweit ich diese zwei PDF docs *überflogen* habe, heißt es immer nur: könnte, annahme, empfehlung etc... leider kaum stichhaltiges. zumal ich bei der einen quelle doch recht kritisch bin, weil sie von einer lobbyorganisation kommt, die in der vergangenheit sich sogar aus grüner sicht nicht grade mit ruhm bekleckert hat. die andere quelle ist eher offizieller natur, da würde ich schon eher objektivität zumindest größtenteils erwarten, obwohl die natürlich vor einflussnahme auch nicht gefeit sind. 



aber ich arbeite weder für brita oder ähnliche noch will ich mich auf deren seite in dieser diskussion stellen. ich lasse mich gerne eines besseren belehren. also mal angenommen, dieses nano-silber bzw silberionen sind schädlich, was ist eine bezahlbare, praktische lösung von hartem oder aufgrund andere faktoren ungeeignetem wasser zum tee trinken? osmoseumkehr ist nicht grade ein schnäppchen, eine saubere quelle habe ich nicht um die ecke, und wasserkästen schleppen, die dann größtenteils doch wieder unbrauchbar sind für hochwertige tees, weil zuviel mineralien drin. 



gibts sowas wie britafilter die ohne dieses nanosilber auskommen? wieviel wasser kann ich da durchjagen? wird das wasser danach dann auch weicher? hast du was? dann springe ich mit voller überzeugung auf den zug auf und schwöre dem nano-silber ab! leider ist es aus meiner jetzigen sicht, immer noch das kleinste übel.

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Das mit dem weichen Leitungswasser im Rhein-Sieg-Kreis kann ich nur bestätigen!



Schon allein beim Duschen wenn man mal dort bei Grossmuttern weilt, einfach traumhaft!  ^_^



Dagegen fühlt sich unser Süddeutsches Bodenseewasser eher wie Sandstrahlen an!  :wacko:


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@chenshi:



Um Gottes Willen, ich wollte hier doch keine Massenpanik auslösen!  :lol:



Das stimmt schon, es gibt da bei Wasserfiltern keine gesicherten Erkenntnisse. Man kann sich also letztlich nur an solchen, wie ich finde ernstzunehmenden, Empfehlungen orientieren. Aber allein die Tatsache, dass Silber ins Wasser (und damit in den Tee) gelangt, und das mit Absicht, stimmt mich schon nachdenklich.



Natürlich darf man auch den Nutzen nicht außer Acht lassen. Silberionen wirken antibakteriell und machen Wasserfilter sicherer und langlebiger. Wenn man über keinen "natürlichen" Zugang zu gutem Teewasser verfügt, sind sie natürlich trotzdem eine Option - und sicherlich auch die einzig bezahlbare (selbst einige teure Umkehrosmosefilter arbeiten übrigens mit Nanosilber). Ich bin selbst immer noch am Überlegen, da die Berliner Wassereigenschaften auch zu Wünschen übrig lassen... Filter ohne Nanotechnologie sind mir leider nicht bekannt.



Letztlich wird man abwägen müssen zwischen Genusssteigerung und möglicher (!) Gesundheits- und Umweltrisiken.


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@ michdal,



die sache hat bisschen länger an mir geknabbert, aber ich will die tees möglichst optimal genießen können und habe diese filter auch immer kunden empfohlen, die mich gefragt haben was man denn so alles machen kann z.b. der wichtige punkt gutes wasser.



wenn ich da nun eine empfehlung für wasserfilter abgebe und dann diese sachen lese komme ich mir vor als hätte ich dem kunden zu was schlechtem geraten. nun weiss ich gar nicht mehr was ich sagen soll! :)



also bitte nicht persönlich nehmen, ich dachte nur immer die dinger sind bei entsprechender wartung, pflege usw... eine günstige sache um leitungswasser auf ein niveau zu heben mit dem man den tee nicht kaputt macht.


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wenn ich da nun eine empfehlung für wasserfilter abgebe und dann diese sachen lese komme ich mir vor als hätte ich dem kunden zu was schlechtem geraten. nun weiss ich gar nicht mehr was ich sagen soll! :)

Würde ich nicht so eng sehen. Das ist nun einmal die einzige praktikable Möglichkeit, die Wasserqualität zu verbessern. Von daher ist eine solche Empfehlung an Teetrinker doch in Ordnung.

also bitte nicht persönlich nehmen

Überhaupt nicht. :)

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Was mich etwas abschreckt ist die Tatsache, dass laut einigen Reviews, die Kanne einen recht penetranten Plastikgeschmack an das Wasser abgeben soll, ist dem wirklich so? 


Gibt es am Ende kein wirkliches weiches Quellwasser das man kaufen kann, anstatt so ein Gerät. Denn irgendwie hat das ganze, im Vergleich zu einer frischen Quelle irgendwo


am Land, doch etwas recht chemisches an sich.


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hm, davon hatte ich bisher nichts gemerkt.



generell gesagt aus meiner subjektiven sicht:


das (brita) gefilterte leitungswasser gibt dem tee einfach einen enormen geschmacksschub. da kann kein (das ich bisher kenne) flaschenwasser mithalten. diese MINERALwässerchen haben ja nun auch mal mineralien drin, die meist auch den geschmack (negativ) beeinflussen.



osmose ist zu teuer und glaubensfrage.



für mich gibt es keine alternative - momentan. letztens hat mich bei dem thema auch ein kunde aufmerksam gemacht, dass quellwasser nicht immer unbedingt eine bessere option ist - insofern überhaupt vorhanden. weil viele quellen in deutschland sind nicht ausreichend durch das gestein gefiltert, d.h. hast du dann wieder das problem eventuell anderen schädlichen sachen drin. müsste man, wenn quelle vorhanden, mal ein schnelltest der rückstände machen.


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Eine Alternative könnte Malvern-Wasser sein…das, was die Queen trinkt. Vielleicht macht sie damit auch Tee oder wäscht sich die Haare, jedenfalls reist sie damit. Malvern-Wasser fließt durch die Risse eines Granithügels und ist so gut wie destilliert.


Vermutlich ist es aber auch sehr teuer.


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Hat jemand mal Volvic probiert? Das Wasser wird in einigen Blogs sogar empfohlen, weil es sehr weich und süß ist.

Hier mal ein lustiger Auszug eines Tee-Verkäufers aus China:

Preferably, you should use spring water when making your tea, but just in case you live in the 21st century, here are some bottled waters that tea connoisseurs around the world agree are ideal for making tea:

Volvic, S.Bernardo, Spa, Luso, Norwater, Viking Springwater, Alaskan Glacier Gold Water, Crystal Geyser, Rocky Mountain, Aquator, Bourassa Canadian, Valvert, Highland Spring, Naya, & Fiji

You want to look for a water with these following features:

80 ppm Total Hardness
No Chlorine or Iron
150 ppm Total Dissolved Solids (TDS) or less
40 ppm Alkalinity 
6-8 pH

Quelle

Andererseits sagen die von Tea Exclusive:

Natürliches Mineralwasser enthält oft Calcium und Hydrogencarbonat, das schon beim Kochen sehr viel Kalk bildet und dann in Form von weißen Flöckchen ausfällt. Der hohe Gehalt von Hydrogencarbonat in vielen Mineralwässern hat noch einen zusätzlichen Nachteil: Beim Kochen zerfällt das Hydrogencarbonat in Kohlendioxid, der aus dem Wasser entweicht, sowie Carbonat, welches zurückbleibt. Das Carbonat ist eine starke Base, hebt den ph-Wert des Wassers und macht das Wasser fürs Teekochen untauglich. Achten Sie beim Einkauf von Mineralwasser darauf, dass die Werte von Hydrogencarbonat und Calcium möglichst niedrig sind. Ein für Tee ideales Wasser hat einen Calcium-Gehalt unter 10 mg/l, einen Magnesium-Gehalt unter 30 mg/l und Hydrogencarbonate bis zu 20 mg/l. Diese Werte sind allerdings unter deutschen handelsüblichen Mineralwässern kaum zu finden:

Mineraliengehalt in natürlichem Mineralwasser ohne Kohlensäure, mg/l: Name Calcium Hydrogencarbonat Kalium Magnesium Natrium Naturell
(Netto) 25,2 129,0 5,1 12,1 7,5 Saskia Naturis
(Lidl) 46,2 209,0 - 6,8 24,1 Quellbrunn
(Aldi) 138,0 154,0 3,8 22,3 17,2 Volvic 11,5 71,0 6,9 8,0 11,6 Vittell 91,0 258,0 - 19,9 7,3 Gerolsteiner Naturell 140,0 652,0 3,0 49,0 12,0 Aquarel 106,0 423,0 2,8 23,3 19,0 Evian 80,0 360,0 1,0 26,0 6,5 Die Werte der Mineralwassersorten sind in mg/l angegeben; sie beziehen sich jeweils auf die Analyse der Hersteller. Ein “-” bedeutet, dass zu diesem Wert keine Angaben gefunden werden konnten. Stand 2010, alle Angaben ohne Gewähr.

Quelle

Den Werten nach wäre Volvic noch immer das Wasser mit den besten Eigenschaften.

Edith sagt: Mist, die Formatierung ist nicht erhalten geblieben. So kann man die Werte natürlich kaum zuordnen. Klickt am besten auf den Link und scrollt runter, um die Tabelle mit den Werten lesen zu können.

bearbeitet von luke

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