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Hallo zusammen,

 

mein neuer Wasserkocher kann nur 60, 70, 80, 90 und 100 Grad.

 

Jetzt frage ich mich ob das für die losen hochwertigen Tees reicht, oder soll ich den Kocher lieber weggeben und einen mit mindestens 5gradiger Einstellung suchen?

Oder sind Unterschiede/ Auswirkungen auf die Tees von 5 Grad eher kaum auszumachen und daher im Bereich Voodoo anzuordnen?

 

VG

Chrizzzi

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Macht meiner Erfahrung nach nicht viel aus. Du kannst außerdem mit Kanne vorwärmen vs. nicht vorwärmen nochmal Einfluss auf die Brühtemperatur nehmen. 

Oder du kannst das Wasser aus dem Kocher nach dem Erhitzen/Aufkochen erst in deine Tasse schütten, bevor du es in die Kanne gießt. Auf diese Weise kühlt es nochmal um ca. 5-10°C ab. 

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vor 2 Stunden schrieb Chrizzz:

Oder sind Unterschiede/ Auswirkungen auf die Tees von 5 Grad eher kaum auszumachen

Das würde ich nicht sagen. Ich benutze gewöhnlich Wasser mit 75 Grad für Grüntees. Es gibt aber manche Tees, die dann recht nichtssagend schmecken. Dann hilft es, auf 80 Grad zu gehen. 85 wäre dann wieder zu heiß, der Tee würde zu  bitter.

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Ausser bei Japanern gibt es bei mir nur eine Temperatur – heiß.

A guader halt's aus wie man so schön sagt.
Selbst Zairai Sencha macht volle Hitze nichts aus und wird nicht bitter. Das fing erst an als die Japaner ihre ursprünglichen Kultivare mit Assam verzüchtet haben > einfacher zu handhaben. Erst dann wurden die Sencha so temperaturempfindlich. Chinesische Grüne halten Hitze schon von vorneherein aus. Mit dem Caveat daß die Qualtät stimmen muss.

 

Schönes Beispiel für so einen unkaputtbaren Zairai war der Tempeltee den Anmo mal im Sortiment hatte. Konnte man genauso machen wie Gaoshan. Interessanterweise wurden als diese Teesorten noch verbreiteter waren auch noch mit Chinesischen Methoden Tee zubereitet: kleine Kannen, fünf Tassen (anstelle von 3-4 in China).

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Ich denke, gerade für einen Anfänger ist es hilfreich, wenn er die Temperatur fein einstellen kann. Das mit dem Fühlen ist so eine Sache, und am Anfang hat man das Gefühl eher nicht.

Der von Russell Hobbs ist auch nicht besonders teuer:

https://smile.amazon.de/Russell-Hobbs-21150-70-Temperatureinstellung-Warmhaltefunktion/dp/B00IOKXHQC/ref=sr_1_3?crid=NLAF0E3ZBU9W&keywords=russell+hobbs+wasserkocher

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Hallo Manfred, 

ich wollte auf keinen Fall einen Kunststoff-Wasserkocher. Wenn ich aber meinem Finanzminister sage neuer Kocher nach einer Woche, dann werde ich gekillt....

 

Wenn also mit 5-Grad-Einstellung, dann eher diese:

AmazonSmile: WMF Kineo Wasserkocher mit Temperatureinstellung 1,6l, Kalkfilter, 3000 W, Live-Temperaturanzeige, elektrischer Wasserkocher edelstahl matt

ODER

AmazonSmile: Design Wasserkocher Express

Den fände ich am "schönsten", hat aber keine 65 Grad. Hier kann man auch die Temperaturen direkt wählen und muss nicht permanent plus oder minus drücken. Leider wieder Kombi mit Teekocher.

AmazonSmile: Design Tea Aroma Plus

 

EDIT:

OH GEIL, habe eben einen gefunden in Glas und Gradgenauer Einstellung. Weiss aber nicht ob er was taugt, weil in den ganzen Test ich diesen nicht gefunden hatte....

 

Amazon.de: Russell Hobbs Wasserkocher Glas mit Temperatureinstellung & Teesieb [40-100°C] Attentiv Edelstahl (Digitale Touch-Bedienfläche, 2400W, 1,7l, u.a. für Babynahrung etc., Warmhaltefunktion) 26200-70

 

VG

Christoph

Edited by Chrizzz
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Hallo Waal,

 

danke für den Hinweis/ die Empfehlung.

 

Bzgl. Tchibo: hatte ich in der Vergangenheit leider schlechte Erfahrung mit der Langlebigkeit....

Bzgl. der Form: da gibt es einige Vertreter die ähnlich daher kommen, z.B. Fellow Stagg. Die finde ich für meine persönliche Situation nicht so optimal. Wir haben eine kleine Küche und da steht schon ein Dualboiler, eine fette Kaffeemühle, eine Moccamaster, eine Küchenmaschine, der Hario Dripper und ein Wasserfilter.

Ich habe also nur begrenzt Platz in dem Fall hinten in einer Ecke.

Da ist also ein ausladender Schwanenhals und ein Wasserkocher ohne Füllstandsskala aussen, wo ich nur eine kleine Einfüllöffnung haben und aus der Entfernung auch damit nicht sehe wieviel Wasser ich aus dem Filter einfülle überhaupt nicht praktikabel.

 

VG

Chrizzzi

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Guest Gast5522

Ok. Ein wenig Material da in der Küche. 😆

Bei uns gibts: Kaffeemaschine & Wasserkocher. Alles andere ist verräumt.

Eine Wasserstand-Anzeige hatte ich noch nie (vermisst). Aber ohne Schwanenhals kann ich nicht gut zielen und am Tisch sitzend ist mir ein Kocher ohne Schwanenhals zu weit oben im Zeitpunkt des Ausgießens = Sauerei.

Hab länger recherchiert damals. Der Fellow kam auf den zweiten, genauen Blick nicht gut weg. Besonders im Hinblick auf den Preis. Da kaufe ich mir zwei Tchibo.

Edited by waal
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Hallo zusammen,

 

der Kocher ist da. totaler Mist. Der Wasserauslauf ist in Kunststoff! Das heisst jedes Mal wenn ich Wasser abgieße geht's über das Kunststoff :(

Ich wollte keinen Kunststoff-Kocher.

 

Also muss ich doch den fetten Gastroback ordern.... Oh man.

 

VG

Chrizzzi

 

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Hallo Manfred,

keine Allergie oft genug wurden schon bei Wasserkochern, durch den Kontakt zu Kunststoff, Mikroplastik nachgewiesen.

Obwohl die alle ja für das "Lebensmittel" Wasser zugelassen sind. 

Wir versuchen überall Kunststoffe zu vermeiden wo es geht in den Verpackungen unserer Lebensmittel, was schon nicht einfach ist.

Ich kämpfe total mit mir. Ich habe beim reinigen meines Hario gesehen, das der Auslöse-Hebel auch aus Kunststoff ist. Die Kontaktfläche ist wesentlich kleiner als die des Kochers, vielleicht max. 5 mm. So ein Teil nachbauen könnte ja nur ein Metallbauer...

Beim Kocher ist die Fläche wesentlich größer und der Wasserdampf geht über die gesamte Kochzeit über die Nase und schließlich das heisse Getränk.

Den kleinen Auslöser für den Hario-Tea-Dripper bekommt man noch nachgebaut, aber eine neue Nase für den Wasserkocher eher nicht.

 

VG

Chrizzzi

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Wenn du ganz ohne Plastik willst, kannst du elektrische Kocher eigentlich vergessen. Wie wäre es denn mit dem ganz klassischen Edelstahlkessel der auf dem Herd erhitzt wird, wahlweise Induktions-Tischplatte oder Tisch-Gaskocher, o.ä.? Da gibt es mittlerweile auch filigrane à la japanischer Kaffee-Braumethode.

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Hallo zusammen,

 

der neue Kocher ist da. Verarbeitungstechnisch deutlich besser als der WMF, der an die Family ging und auch als der Russel Hobbs.

Die Form ist zwar gewöhnungsbedürftig. Der Deckel genauso, kann man sich aber damit arrangieren.

Gegenüber dem einfacheren Gerät in Glas beginnt dieser schon bei 40 Grad und hat auch die Stufe 65 Grad.

Die Temperatur-Einstellung kann nicht beliebig eingestellt werden.

Bei den Technischen Daten der Website wird darüber aufgeklärt, dass die Schritte wie bei den anderen Gastrobacks "nur" 5 Grad lauten, obwohl in der Anleitung "beliebig" steht.

Es gibt also nur den "POUR OVER ADVANCED" von Gastroback, der in 1 Grad Schritten einstellbar ist.

Die Auswahl an Wasserkochern aus Glas ohne Kunststoff mit 1-Grad-Einstellung ist damit glaube ich nicht vorhanden.

Selbst der Lumero Multi von WMF arbeitet wohl in 5-Grad-Schritten.

Damit gibt es mit dieser feinen Einstellung nur Edelstahl-Kocher. Der genannte Gastroback und Fellow fallen mir da direkt ein.

Auf Grund des Preis-Leistungs-Verhältnisses belasse ich es bei dem Gastroback und versuche mich mit der 5-Grad-Einstellung.

@Bok: Ganz so Oldskool bin ich nicht unterwegs ;)  

 

VG

Chrizzzi

 

 

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Ich habe mich auch 2 Wochen mit dem Thema Wasserkocher beschäftigt und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es auf dieser Welt keinen perfekten Wasserkocher aus Glas gibt. Sie hatten alle immer ein Manko:

Nur 10°C Schritte oder zu viel Plastik.

Da ich nicht 2 Wasserkocher im Haus haben wollte und man in der Küche auch mal mehr als 1L Wasser kochen muss, habe ich dann einen von Severin gekauft. Dieser hat nur Plastik im Deckel, also kein direkter Kontakt. (Sieht man von dem Kondenswasser ab) Einziges Manko: Die Software von dem Ding hat so ihre Eigenheiten und lügt manchmal mit der Anzeige. Stellt man z.B. 60°C ein und der Kocher zeigt an, dass er sie gerade erreicht hat, kann man den Kocher einmal hoch nehmen und wieder absetzen und schon werden nur noch 58°C angezeigt. (Die 60°C werden bei weiterem Warten dann knapp erreicht) Aber wenn man die Eigenheiten kennt, dann kann man damit auch umgehen.

Für das Problem mit der Software arbeite ich auch an einer Lösung. Im Grunde wird das eine eigene Station für den Kocher. Kann ich ja dann auch mal vorstellen, sollte es irgendwann fertig werden.

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Hallo DavidL,

 

danke für das Feedback. Bin auf die neue Basis gespannt.

 

Möchte Euch noch etwas nicht vorenthalten, was natürlich erst bei der Benutzung auffällt.

Beim ausgießen des Wassers kommt das heisse Wasser in Kontakt mit der Dichtung des Deckels, da dieser recht niedrig über dem Rand sitzt.

Ich frage beim Hersteller nach was es Material für die Dichtung ist. Silikon? hitzebeständiger Gummi? 

 

Habe dann den Test bei meinem alten Edelstahlkocher von WMF gemacht. Da ist das Problem, dass das Wasser immer durch diesen komischen Kalk-Filter läuft.

Der Rahmen von diesem wie auch die Halterung sind immer aus Plastik. Dies werden wohl alle Stahlkocher mit solch einem Filter gemeinsam haben.

 

Ganz ohne geht's dann wohl nur bei den von mit oben genannten zwei mit dem Schwanenhals. Die sind ja wohl komplett aus Stahl. Ist natürlich nur eine Vermutung :)

 

VG

Chrizzzi

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Zum Plastikproblem: Wenn du eine Herdplatte in der Nähe hast, kannst du dir für ein paar Euro einen hochwertigen Edelstahl-Pott kommen lassen:

 

Ältere, gebrauchte Modelle gibts für wenig Geld, und wenn du mal auf Tetsubin / Tonkanne etc umsteigen willst, hast du schon eine Platte.

Gibts natürlich nicht mit Temperatur-Automatik. Gleiches gilt dafür, einen Wasserkocher ohne genaue Regulierung zu kaufen, da hast du viel mehr Möglichkeiten, etwas ohne Kunststoff mit Wasserkontakt zu finden.

 

Wenn man einen wissenschaftlichen Ansatz verfolgt und streng nach Grad aufgießen will, dann bringt das natürlich nichts.

Aber ich kann mich @Diz' Vorschlag nur anschließen: Es ist eine echte Möglichkeit, das Wasser immer erstmal zum Kochen zu bringen und dann durch Umgießen auf Temperatur zu bringen. Braucht wie alles Zeit um es zu perfektionieren, aber mit der Faustregel 10° Temperaturreduzierung pro Umgußgefäß kommt man schnell auf ordentliche Ergebnisse.

Und ich bezweifle, dass die simplen Thermometer in günstigerern Wasserkochern so viel genauer sind... vermutlich geht das nicht in die von dir gewünschte Richtung, wär aber eine echte Alternative und kostet kein extra Geld.

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