Tee-Bestellungen, Versand + Zoll

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Themen rund um Bestellungen von Tee und Teeutensilien, deren Bezahlung, der Versand, der Transport, die Auslieferung, der Zoll und die Zollgebühren, usw.

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    •   Der Verdacht drängt sich auch mir auf ... Zur Sache mit den jamaikanischen "Buschtees" - mit Camellia sinensis hat das lediglich insoweit etwas zu tun, als in Deutschland jedes zum Aufgießen geeignete Unkraut als "Tee" verkauft wird. Ursache in diesem Fall waren natürlich im Ausgangsmaterial vorkommende Pyrrolizidinalkaloide, die bei entsprechender Dosierung (Sola dosis facit venenum, wie schon Paracelsus lehrte) zu einer hepatalen venookklusiven Erkrankung führen. Ironie bei der Sache ist natürlich, dass der Dreck als "Gesundheitstee" beworben wurde. Andere Kandidaten für ungesunde Pyrrolizidinalkaloidgehalte sind ebenfalls häufig "Gesundheitstees", allerdings nicht die Kräuter selbst, sondern Verunreinigungen des Produkts durch mitgeerntete pyrrolizidinalkaloidhaltige Unkräuter. Bei Kräutertees europäischer Provenienz (Kamille, Fenchel ...) können das z.B. Borretsch oder Huflattich sein. Ähnliche Verunreinigungen sind natürlich auch bei echtem Tee aus ungepflegten und maschinell abgernteten Teegärten möglich. Die finden sich dann allerdings eher in dem billigen Dreck, mit dem Teebeutel befüllt werden, nicht in Qualitätsware. You get what you pay for ... Zur Vertiefung des Themas siehe hier. Kleiner Vorbehalt: Pyrrolizidinalkaloide gehören zu den Phytoalexinen, also Stoffen, die Pflanzen zur Abwehr von Schädlingen bilden. Bei (echten) Tees sind es insbesondere Dongfang Meiren ('Oriental Beauty') und second-flush-Darjeelings, bei denen Phytoalexine eine (gewollte) geschmacksmodifizierende Rolle spielen (bei Darjeelings spricht man vom sog. 'muscatel flavor'). Um welche Klasse von Phytoalexinen es sich da handelt, ist mir nicht bekannt - allerdings auch nicht, dass da je irgendwelche toxischen Wirkungen festgestellt wurden. Auf der positiven Seite - wenn der Erzeuger diesen geschmacklichen Effekt hervorrufen will, muss er zwangsläufig auf den Einsatz von Pestiziden verzichten ... Ein tatsächliches Problem bei 'echtem' Tee stellt hingegen die mögliche Belastung mit Pestiziden und Herbiziden  oder auch Schwermetallen dar - also Schadstoffen, die nicht natürlichen Ursprungs sind. Das ist aber kein spezielles Problem von Tee, sondern ein generelles Problem bei Lebensmitteln. Grundsätzlich lässt sich zu diesem Thema sagen, dass Tee - insbesondere im Inland gekaufter - zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln gehört. Hier eine informative Webseite dazu. Nun importieren etliche der Foristen hier (einschließlich meiner Wenigkeit) privat Kleinmengen aus den Erzeugerländern, was - wie schon häufig hier diskutiert - in verschiedener (vor allem zollrechtlicher) Hinsicht problematisch ist. In gesundheitlicher Hinsicht ist das Risiko begrenzt, wenn man sich dabei auf seriöse Händler und auf qualitativ hochwertige Tees beschränkt - und nicht den Preis zum Entscheidungskriterium für den Kauf macht. Ein Restrisiko bleibt da unvermeidlich - aber das Leben ist nun einmal riskant. Man kann natürlich auch auf Tee verzichten - was einen aber nicht vor dem Risiko bewahrt, sich z.B. an einem 'gesunden' Salat mit Sprossen eine EHEC-Infektion oder mit einem wachsweichen Frühstücksei eine Salmonellenvergiftung einzufangen. _()_
    • So wie sich die Verschwörungstheorien lesen, vermute ich: trollen im Teeforum. 
    • @Adriana
       wie groß ist denn deine Glaskanne?
    • So ist es. Glas (und Porzellan) ist geschmacksneutral und Du kannst alle Teesorten darin zubereiten. Experimentiere erst einmal mit den grundsätzlichen Parametern: Menge (Teebätter und Wasser), Temperatur (des Wassers) und Ziehzeiten. Wichtiger als so ein Teetisch wäre vielleicht ein Wasserfilter, wenn Du hartes Leitungswasser hast. Oder Du kaufst Quellwasser in Flaschen, dazu findet sich einiges im Forum. Hilfreich sind da als Hilfsmittel zunächst einmal eine Waage, um den Tee abzuwiegen und ein Thermometer. Und eine Uhr natürlich. So kommst Du zu reproduzierbaren Ergebnissen bzw. kannst die o.g. Parameter gezielt verändern und die dadurch bedingte Veränderung des Ergebnisses beobachten. Rein "nach Gefühl" ist dieser Lernprozess sehr viel schwieriger und langwieriger. _()_
    • Genau. Und falls deine Glaskanne eher groß ist (d.h. deutlich nördlich von ~300ml): Wenn du mal probieren möchtest, wie Tee mit einem höheren Blatt zu Wasser Verhältnis schmeckt, bzw. einen hochwertigen Tee mehrfach aufgießen möchtest, dann kannst du ihn auch einfach in einer kleinen Tasse o.Ä. aufgießen. Ein Unterteller drauf, damit die Temperatur während des Ziehens besser gehalten wird, und dann durch ein Sieb abgießen. So etwas ist da sehr praktikabel: https://www.kobu-teeversand.de/tee-probier-set-teataster.html Aber es geht auch ohne Weiteres mit den o.g. Dingen aus dem eigenen Haushalt, vielleicht ein bisschen weniger komfortabel.
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