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Gerne stelle ich euch eine weitere Möglichkeit vor, um auch dann direkt in Japan zu bestellen, wenn kein direkter internationaler Versand angeboten wird. In einem anderen Posting habe ich bereits Buyee.jp vorgestellt. Grundsätzlich ist dieser Service sehr zu empfehlen. Der Hauptgrund, wieso ich dennoch weiter nach Alternativen gesucht habe liegt v.a. im Umstand, dass Buyee als Versandmethode lediglich EMS anbietet. Die Versandkosten für ein Paket nach Europa belaufen sich dabei relativ schnell auf 17-20€. 

Einen ähnlichen Dienst bietet auch die Website Zenmarket.jp. Dieser Service beschränkt sich, anders als Buyee, nicht auf Yahoo Auctions und Shops, sondern lässt Käufe auf folgenden Plattformen zu:

Was sind die Vorteile von Zenmarket.jp?

  • Fixe Gebühr von 300 Yen (2€) pro Artikel. Falls ein Artikel (in einem Bestellvorgang) mehrfach gekauft wird, werden jedoch nur 300 Yen berechnet. Bei Buyee werden (aktuell) bei Bestellungen unter 5000 Yen jeweils mindestens 500 Yen fällig, für Bestellungen über 5000 Yen jeweils 10% des Kaufpreises. 
     
  • Paketkonsolidierungen werden ohne Aufpreis angeboten
     
  • Unterschiedlichste Versandmethoden: EMS, Airmail, SAL, DHL, FedEx, UPS.
     
  • Hilfe bei der Suche, falls der gewünschte Artikel nicht gefunden wurde
     

Als kleiner Test habe ich gestern eine Bestellung aufgegeben. Optisch sieht dies wie folgt aus:

dqnerefs.jpg

Was dabei auffällt: Vor jedem Kauf muss die hierfür benötigte Geldmenge zunächst auf das Zenmarket-Konto überwiesen werden. Dies ist bei Einkäufen auf Portalen wie Amazon oder Rakuten kein Problem, da dort der Endpreis feststeht. Anders sieht die Sache aus, wenn Artikel auf Yahoo Japan ersteigert werden. Oft ist dann unklar, wie viel Geld hierfür nötig sein wird. Überweist man zu wenig, ist kein ausreichendes Gebot möglich. Überweist man zu viel oder gewinnt die Auktion nicht, liegt das Geld auf dem Zenmarket-Konto und ist bis zum nächsten Einkauf gebunden. Dies dürfte insbesondere bei grösseren Beträgen u.U. sehr stossend sein. Ein zweiter gewichtiger Nachteil offenbart sich bei der Aufstockung des Kontos: Pro Überweisung werden jeweils 3,2% des Überweisungsbetrags + 40 Yen in Form von PayPal-Gebühren fällig. Dass Zenmarket diese von PayPal erhobenen Gebühren dem Kunden weiterverrechnet, ist insofern verständlich, als die Gewinnmarge bei lediglich 300 Yen pro Artikel relativ klein sein dürfte. Dennoch muss man auch diese Kosten in die Schlussrechnung einfliessen lassen. 

Somit ergeben sich folgende Nachteile:

  • Kapital ist gebunden, was insbesondere bei Auktionen passieren kann.
  • Zu den grundsätzlich tiefen Gebühren müssen die PayPal-Gebühren addiert werden.
  • Die Website funktioniert nicht immer einwandfrei. Auch sind einige tote Links vorhanden.
  • Kein zentraler Beschrieb, wie genau der Prozess insgesamt aussieht.

Vorläufiges Fazit:
 

Das Anwendungsgebiet der Website ist sehr weit und allgemein scheint der Service ausserordentlich fortschrittlich. Obwohl die Website etwas unübersichtlicher als Buyee ist, findet man sich trotzdem relativ gut zu recht. Zenmarket bietet sich anscheinend v.a. für Käufe an, welche nicht zu kostspielig sind und eine teure Versandmethode deshalb wenig Sinn macht.

Edited by KlausO
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  • 2 weeks later...

Gerne! :)



Dies hatte ich ja schon etwas angedeutet. Fairerweise muss man erwähnen, dass die Plattform erst vor kurzer Zeit auf ein komplett neues System umgestiegen ist. Es bleibt also zu hoffen, dass zukünftig alles reibungslos verläuft. Aber der Support ist wirklich mehr als vorbildlich. Aber mehr dazu im Fazit von morgen, wenn mich mein Paket aller Voraussicht nach erreichen wird. 


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Konnte ich jetzt auf Anhieb auch nicht beantworten. In den FAQ wie auch den vertraglichen Bedingungen ist diesbezüglich nichts zu finden. Insofern dürfte dies auch bei  Buyee kein Problem sein. Hatte ein Paket schon über 2 Wochen dort, ohne dass auf eine maximale Lagerzeit verwiesen bzw. Kosten erhoben wurden. Da die meisten Kunden ihr Paket ohnehin so schnell wie möglich haben wollen, de Buyee-Gebühren schon im "Voraus" fällig werden und Buyee die Lieferung in der Zwischenzeit als zusätzliches Pfand hat, wird sich eine Begrenzung der Lagerungszeit wohl gar nicht übermässig aufdrängen.



Aber auf jeden Fall eine nützliche Sache, wenn man mehrere Pakete konsolidieren möchte und nicht alle Käufe gleichzeitig tätigen kann/will.


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Rootie, bei dem Aufwand den du treibst, könntest du


auch jeweils gleich nach Japan fliegen und das Ding


an der Haustüre des Verkäufers abholen.


Käme wahrscheinlich etwa auf das Gleiche,


wenn du den Zeitaufwand miteinberechnest. :yahoo:



Sorry wegen dem müden Spass, bin etwas erschöpft


und muss mich etwas aufheitern. :whistling:


Vielleicht kommt das von der Kauf-Pause? :D


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Leichte Stimmungsschwankungen sind zumindest auszumachen. Aber um sicher zu gehen kannst du hier eine professionelle Beurteilung einholen.  :lol:


Da die Plattformen die ganze Abwicklung übernehmen spart man doch viel eher Zeit ein! Und der Tee war direkt vor Ort mehr als die Hälfte günstiger. Ob nun 60 oder 120 CHF macht dann doch einen Unterschied!  :P


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Die Lieferungen sind da, Zeit für ein abschliessendes Fazit.

Zu den positiven Punkten:

  • Der Kundenservice ist top. Aufgrund ansonsten anfallender Zollgebühren hatte ich mich dazu entschieden, zwei separate Pakete zu versenden. Wenige Stunden später hatte ich schon eine Nachricht, ob ich die Sendungen nicht gerne (kostenlos) konsolidieren möchte, was ich natürlich in diesem Fall nicht gemacht habe. Aber es zeigt, dass man mitdenkt. Auch meine andere Frage wurde innert wenigen Stunden beantwortet. Der Kontakt findet jeweils auf der Plattform statt, auf der auch ein kleiner Nachrichtendienst eingebunden ist.
     
  • Die einzelnen Schritte sind gut aufeinander abgestimmt, so dass alles sehr schnell weitergeleitet wird. Anfragen werden scheinbar innert einem Tag beantwortet, gleiches gilt für die Anweisungen, welche sogar innert Stunden (abhängig durch die Zeitverschiebung) ausgeführt wurden. 
     
  • Durch die unterschiedlichen Versandmethoden ist der Versand günstiger.
     
  • Auch die Verpackung ist perfekt (fast schon unzählige Schichten):

wv643u8h.jpg

fg6vacn3.jpg

Negativ aufgefallen sind folgende Punkte:

  • Die Plattform funktioniert nicht immer ganz einwandfrei, was ja auch Oca Ocani aufgefallen ist. Wie oben schon erwähnt, erfolgte aber erst vor kurzer Zeit eine Umstellung auf eine neue Plattform, so dass sich die restlichen Probleme sicher noch lösen lassen. Auch sind mir in den letzten Tagen keine Einschränkungen mehr aufgefallen.
     
  • Bei Ankunft der Ware im Zenmarket-Lagerhaus wird zwar das Gewicht der Sendung bekanntgegeben. Für die Bestimmung der optimalen Versandart wäre es aber u.U. auch nötig, die Grösse des Pakets zu erfahren. Denn ab einer gewissen Grösse wird EMS günstiger als die übrigen Versandmethoden. Bei kleinen Paketen verhält es sich aber umgekehrt. Ggf. lässt sich aber die Versandart auch noch im Nachhinein durch eine Nachricht ans Team anpassen.
     
  • Auch wurde eines meiner Pakete unter den höheren Tarif gestellt. Auf Nachfrage erkannte man den Fehler (?) und passte die Versandkosten unverzüglich an. Wo genau nun das Problem lag, weiss ich nicht. 
     
  • Die Sache mit der Vorabüberweisung hatte ich ja schon oben erwähnt. 

Hier noch ein Bilder zum Workflow. Alles notwendige wird angezeigt und wirkt strukturiert. 

adagmk5r.jpg

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Danke!  :)



Diesbezüglich habe ich mich gefragt, ob es bei Auktionen nötig ist, im Voraus diese Summe auf dem Konto zu haben, oder ob die Abrechnung stattfindet, wenn der Versand für die internationale Lieferung fällig wird. Bei Einkäufen in Shops ist es ja so, dass die Lieferkosten vorgängig abgeklärt werden, was aber bei Auktionen schlecht geht. Auch kann schlecht ein Betrag abgezogen werden, wenn nicht klar ist, wie viel dies sein wird, was ja erst feststeht, wenn verbindlich ersteigert wurde. 



Hast du da Erfahrungen?


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nein, du kannst die Inlandsversandgebühren danach überweisen. Allerdings bekommst du halt keine Benachrichtigung wie hoch die sind... entweder du kannst es dir selber aus der Versandtabelle ableiten, die die meisten Händer angeben oder bei Zenmarkt anfragen oder auf gut Glück. 


Du musst allerdings die Inlandsversandgebühren vor den internationalen Versandgebühren zahlen, weil der japanische Händler das Paket sonst nicht abschickt.



Wie es allerdings bei mehreren ersteigerten Objekten aus einem Shop aussieht, weiß ich nicht. Ich nehme an, da werden dann für jedes einzelne Objekt die Versandkosten abgezogen. Aber eventuell sollte man sich da vorher nochmal bei Zenmarkt erkundigen, ob es möglich ist, die ersteigerten Objekte in einem Paket zusammen zu fassen.


Edited by Oca Ocani
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Das macht Sinn, Danke! :) 


Soweit man mehrere Dinge kauft, wird der Versand wohl nur ein Mal in Rechnung gestellt. Bei Einkäufen ist dies kein Problem, bei Auktionen müsste man wohl innert kurzer Zeit direkt mehrere Auktionen gewinnen, dass die automatisch berücksichtigt wird. Wenn etwas Zeit zwischen den einzelnen Auktionen liegt, wäre eine Meldung vorab sicherlich eine gute Idee. Einige Benutzer der Auktionen bietet auch internationalen Versand. Bei diesen könnte ich mir gut vorstellen, dass Zenmarket (nach Absprache) auch eine Direktlieferung arrangieren könnte. Zumindest würde dies auch ihnen entgegenkommen. 


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  • 1 month later...

Ist dies nun jene Bestellung von Ippodo oder eine andere?

Meine Anfrage betreffend Kaikado wurde ebenfalls perfekt beantwortet, selbst für Produkte, welche nicht im Shop sind. Man scheint also wirklich alles von jedem beliebigen Shop bestellen zu können. Mit dem erstarkenden Schweizer Franken lasse ich mir die Sache nochmals durch den Kopf gehen. ;)

Edited by theroots
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  • 5 months later...
  • 6 years later...

Einige habe ja sicherlich meine und theroots Beiträge zum japanischen Tee über den Onlineshop Maiko gelesen:

und meine missglückten Versuche über ZenMarket den Matcha von Maiko zu bestellen. Hat ja so nicht funktioniert, Erklärung kommt.
Diese Geschichte hat mich einfach weiter interessiert und ich hab mal weiter gemacht.
Neuer Versuch mit einem Matcha von marukyu-koyamaen. War so auch nicht direkt möglich. Jetzt kommt endlich die mögliche Lösung und Antwort von ZenMarket.

Die Internetseite des Anbieters / Produkt muss auf japanisch sein. Der Anbieter muss innerhalb Japans versenden.


ZenMarket war so nett und hat meinen "Wunsch" auf der japanischen Seite gefunden. Komischerweise etwas teurer wie auf der englischen Seite. Ja es ist das selbe Produkt, laut Google-Übersetzer. Bin gespannt wie diese Geschichte mit der von mir gewünschten Menge, 3 Stück und dem Versand, Kosten weiter geht.

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Alles klar, war mir nicht bewusst und meinte eigentlich ich hätte auch schon Shops in EN gesendet, ggf. waren diese aber zumindest teilweise in japanischer Sprache. Über die Chatfunktion kann man Fragen in der Regel relativ unkompliziert klären.

Betreffend höhere Preise: Habe ich auch schon gesehen, liegt oft daran, dass bei Verkauf direkt ins Ausland keine MWST anfällt.

Betreffend Versand: Die Kosten kann man hier relativ genau berechnen (soweit das Gewicht abschätzbar ist, was bei Tee ja weniger Probleme bereitet). Dies beinhaltet allerdings nicht die Kosten für den "innerjapanischen" Versand. 

 

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Genau, du kannst pro Produkt entscheiden, was wie versendet wird und dabei auch, ob gleich mehrere Lieferungen in einem Paket weitergeleitet werden sollen. Insofern völlig flexibel. Für 300 Yen ein sehr günstiges Angebot. Bestelle seit Jahren so.

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  • KlausO changed the title to ZenMarket

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