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Macarons und Tee

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24. Wieder auf den Kirishima Bergen, mit einem Kabusecha


Macarona

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Bio Asanomi Kabusecha Kirishima Miumori


Die Teeprobe vom Bio Asanomi Kabusecha Kirishima Miumori (26,90/100g) von der Familie Hayashi ist jetzt auch dran.


Teesträucher für Kabusecha werden vor der Ernte beschattet, mit speziell dafür hergestellten Netzen.
Dadurch bilden die
Teesträucher andere Inhaltsstoffe mehr aus, als wenn sie ungeschützt der Sonne a
usgesetzt werden.
Kabusecha wird nach der Ernte gedämpft, gekühlt, gerollt, getrocknet und Vakuum oder mit Schutzgas verpackt.


Dieser Tee stammt laut Beschreibung auch von den Kirishima Bergen aus der Präfektur Kagoshima von dem Teegarten der Hayashi Familie,

der sich in Höhe von 200 bis 300 m befindet. Der Tee ist ein Blendt aus den beiden Strauchvarietäten Asatsuyu und Asanoka.

Asatsuyu
hat ausgeprägtes Umami und Süße, dadurch ähnelt es Gyokuro.
Die Asanokapflanzen für diesen Tee sind noch für Teepflanzen recht jung und fruchtiger dadurch.

Dadurch schmeckt dieser Tee wie eine harmonische Mischung aus Süße, Umami und Frucht.

Es duftet auch nach Beeren.
Der Tabelle nach ist dieser Tee mittelkräftig, süß, fruchtig und frisch.


Asa-nomi kann einfach mit „der Morgen“ übersetzt werden, oder auch „Früchte des Morgens“ und „Trinke den Morgen“.
Die letzte Übersetzung klingt für mich wie ein Werbespot.:lol:


 

Von diesem Tee habe ich nur eine Probe und werde diesen Tee etwas anders aufgießen und weniger Tee und Wasser verwenden, um mehrere Versuche machen zu können.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mit meiner 10 Sekunden mehr Methode diese gedämpften Grüntees eher grasiger und grob schmecken als,
wenn ich die Ziehzeiten konstanter bei 10 Sekunden nach dem ersten Aufguss, der 40 Sekunden bis 1min ist, halte.

 

Ich habe das mit den 10 Sekunden für die späteren Aufgüsse geschätzt, wenn ich 10 Sekunden Timer einstelle bin ich immer darüber von der Zeit.
Aufgießen und Wasserkocher wegstellen sind
ca. 6-8 Sekunden und wenn ich es gleich dann abgieße,
kann es mit den 10 Sekunden eher hinkommen, als wenn ich zusätzlich 5 Sekunden brauche um den Timer anzuklicken.


Es kann sein, dass einige Kabusechas bei höheren Temperaturen etwas besser ins Wasser kommen als Sencha und nicht so lasch und langweilig schmecken.



Zubereitungsempfehlungen:
Ca. 1,5-2,5 TL, 200 ml, 60-65 °C, max. 1 Min. ziehen lassen, mehrfache Aufgüsse von ca. 5-10 Sekunden.

Westlich: ca. 10-15g Tee (1,5-2 EL), 1 L, 65 °C und 2 Min.

 

Aussehen:

Es sind überwiegend mittlere schmale Blattstücke und einiges an kleinen Blattstückchen und etwas lange schmale Blattstücke.
Die Teefarbe ist überwiegend ein mittleres Grün, welches auch ein bisschen ins gelbliche geht und ein paar hellgrüne und etwas gelbgrüne Blattstücke sind auch dabei.
Ein paar einzelne braune Partikel sind auch da.

Der Tee ist insgesamt etwas heller und gelblicher als Sencha Yabukita und grüner und etwas dunkler als der Kabusecha No.2.
Es ist auch etwas wachsig von der Oberfläche ähnlich Yabukita.

Es ist überwiegend kleinteiliger als die anderen gedämpften Grüntees, die ich schon hatte und werde diesen deshalb mit 40 Sekunden aufgießen.


 

Geruch:

Es riecht nach feinen gedämpften Grüntee und weißer Schokolade und etwas gefriergetrockneten Himbeeren oder Erdbeeren im Hintergrund und minimal nussig.:love:
Feucht riecht es wie nasser Sencha also nichts Besonderes.


 

40 Sekunden 1g und 100ml bei 60Grad:

Das Foto ist wie immer vom ersten Aufguss den ich gemacht habe.
Einiges an Partikeln in der Schale und eine sehr helle grüne Aufgussfarbe
Beim Aufgießen hat es sehr in Richtung Schokolade und etwas Erdnussbutter so in Richtung Pralinen gerochen.O.o.
Der Aufguss riecht selber nur nach feinen Grüntee mit etwas weißer Schokolade


Schmeckt etwas speziell in diese Myiazaki Premium Richtung mit etwas Umami welches etwas im Hintergrund ist.
Minimal frisch säuerlich im Hintergrund. Minimale Adstringenz ist dabei.
Es ist etwas mehr in Richtung feinen Sencha Aromen als gröbere Grünteearomen in Richtung Nebeltee/Gunpowder.
In die Richtungen süß, fruchtig,Gemüse und Algen, geht es nicht.

10 Sekunden:

Minimal herber geworden und die säure hat minimal zugelegt.
Ein seltsames sehr leichtes kratzen hat sich bei mir im Hals entwickelt



Zusammenfassung von den letzten Aufgüssen bei 60 Grad:

Es sind 2 Gute Aufgüsse und insgesamt 3 möglich.
Es wurde in größeren abständen gröber und grasiger und etwas in Richtung Norialgen.
Das Halskratzen hat sich leider auch verstärkt und der Tee schmeckt schon beim 4 Aufguss aufgebraucht.
Bei diesem Tee waren die Aufgüsse mit nur 10 Sekunden nicht so hilfreich.
Des Tee ist auch sehr kleinteilig und demnach schneller aufgebraucht als Tee aus größeren Blattstücke.



 


70 Grad 40 Sekunden:

Aufguss ist minimal intensiver und gelblicher von der Farbe als bei 60 Grad und
Diesen ungewöhnlichen Geruch nach Erdnusspralinen habe ich nicht gerochen.
Zu dem 60 Grad Aufguss schmeckt es dieses mal etwas wärmer und weniger frisch,
weil es etwas in Richtung nussig geht nach einem Moment und das bleibt auch im Abgang vorhanden.
Dieser Eigengeschmack in die Miyazaki Premium Richtung ist etwas abgeschwächt im Hintergrund dabei.
Das Umami ist etwas mehr im Hintergrund.

10 Sekunden:


Etwas intensiver von der Farbe so fast neongrün.
Wieder weniger nach Nüssen und minimal gröber geworden.



Zusammenfassung von den letzten Aufgüssen bei 70 Grad:

2 Gute Aufgüsse und 4 Möglich.
Seltsamerweise hält der Tee einen Aufguss mehr durch als bei 60 Grad und wird von Aufguss zu Aufguss nicht so stark gröber und grasiger wie bei 60 Grad.




Westlich:

0,4g und 2min 60Grad:

Es ist eine Mischung zwischen 60 und 70Grad, minimal nussig und dieses spezielle Aromenrichtung von den qualitativ höheren Senchas, wie in Richtung Miyazaki Premium. Es ist etwas schwächer als bei 60 Grad.

2 min und 30 Sek:
Schmeckt sehr viel schwächer und auch grasiger und gröber.




40 Sekunden 60 Grad mit weichen Wasser:

Ich mische von Lauretana 500ml und ca. 80ml von meinem Leitungswasser mit einer Härte von 6 um eine Wasserhärte von ca 1,1-1,3d zubekommen,
wie es das Blackforest oder Hornberger Lebensquell Wasser haben.

Kaum Umami und minimale Herbe im Hintergrund, die sich gut einfügt. Schmeckt irgendwie interessanter als mit Wasser aus der Leitung.
Der Eigengeschmack ist nicht so stark in die Miyazaki Premium Richtung und besteht aus einigen unterschiedlichen feinen Aromen,
die sich gut zu einem Ganzen zusammenfügen und noch einzeln zu schmecken sind.
Insgesamt etwas feiner und klarer als mit normalen Leitungswasser.

 

Minimal in Richtung weiße Schokolade und nussig.
Dieser Geruch von dem trocknen Tee findet sich als Geschmack etwas wieder.
Ich finde es geschmacklich sehr harmonisch, wie die einzelnen Aromen sich zu einem ganzen zusammen fügen.
Adstringenz ist etwas weniger als mit normalen Wasser.

Es ist etwas weniger intensiv, aber gleichzeitig minimal dickflüssiger.

10 Sekunden:

Etwas intensiver geworden und minimal mehr Umami und gröbere Grünteearomen sind im Hintergrund dazu gekommen.


Zusammenfassung von den letzten Aufgüssen bei 60 Grad mit weichen Wasser:

2 gute Aufgüsse und 3 mögliche.
Es wird mit den Aufgüssen erst grasiger und frischer und dann gröber.

 


Zusammenfassung der verschiedenen Methoden:

Dieser Tee schmeckt bei 60 Grad etwas in Richtung Miyazaki Premium, nur etwas Umami und minimal säuerlich im Hintergrund.
Leider wird der Tee mit größeren abständen grasiger und gröber und fängt beim zweiten Aufguss leider im Hals an zu kratzen.
Es werden nur 2 gute Aufgüsse und 3 möglich, obwohl ich nur mit 10 Sekunden aufgieße ab den 2. Aufguss.
Sehr ähnlich zu den anderen teureren gedämpften Grüntees die ich ausprobiert habe.

Bei 70 Grad schmeckt es etwas wärmer und weniger frisch,
weil es minimal nach Nüssen schmeckt und dieser spezielle Aromenbereich von diesen höherwertigen gedämpften Grüntees nicht so im Vordergrund ist wie bei 60Grad.
Seltsamerweise hält dieser Tee bei 70 Grad einen Aufguss mehr aus. o.O

Westlich aufgegossen bei 60 Grad schmeckt der Tee wie eine Mischung aus 60 und 70 Grad.

Nicht ganz so warm wie bei 70 Grad und etwas weniger nussig und dieser Aromenbereich von gedämpften Grüntees ist mehr im Mittelgrund als im Vordergrund.

 

Mit Lauretana und etwas Leitungswasser bei 60 Grad, schmeckt es etwas anderes als nur mit Leitungswasser bei 60 Grad.
Es geht nicht so stark in die Miyazaki Premium Richtung und ist mehr in eine eigene Richtung die sich auch von den anderen gedämpften Grüntees etwas unterscheidet. Minimal nussig und nach weißer Schokolade schmeckt es auch im Hintergrund.
Dieser Geruch von dem getrockneten Tee findet sich auch als Aromen in dem Aufguss wieder.
Hält leider auch nur 2 Aufgüsse und 3 Mögliche durch.

Die späteren Aufgüsse werden nicht nur grasiger und gröber sondern auch etwas frischer und in eine pflanzliche Richtung, erinnert enfernt an rohen Spinat.

 

 

Fazit:

Zum nebenher trinken eignet sich dieser Tee nicht so weil einiges von den Aromen nur nach einem Moment zu schmecken ist und etwas Aufmerksamkeit benötigen damit die nicht verpasst werden und 2-3 Aufgüsse für nicht nur nebenher trinken ein etwas kurz geratenes Vergnügen ist.


Für mich ist es noch zu früh diesen Tee zu kaufen, weil ich noch nicht so viel herausschmecken kann um diesen Tee geschmacklich komplett erfassen zu können.
Ich habe noch nicht so viel Erfahrung im Tee trinken, wie andere und denke das dieser Tee wie die anderen qualitativ hochwertigeren gedämpften Grüntees,
eher was für erfahrenere Leute sind die alle Aromen die diese Tees haben raus schmecken können.


Für mich bliebt nur eine interessante etwas unbefriedigende Erfahrung zurück, die ähnlich wie die Erfahrungen von den anderen gedämpften Grüntees ist.:/
Es ist halt etwas ernüchternd, wenn ich einen Tee probiere meine Eindrücke aufschreibe und dann mir nochmal die Seite vom Tee angucke,
um die Informationen von einem Tee wieder zu lesen, die ich großteils vergessen habe.

Daraus meine Einleitung zu einem Tee zu schreiben und dadurch wieder zu erfahren wie ein Tee schmecken kann,
laut dem Shop und was andere Personen aufgeschrieben haben was sie herausschmecken und das mit meinen eigenen Eindrücken zu vergleichen.

Mit der Erkenntnis das es von meinen eigenen reduzierten Eindrücken erheblich abweicht.


Ich gucke mir die Informationen schon vorher an um die Tees auszusuchen für eine Bestellung oder Kauf im einem Laden,
danach so lange nicht bis ich den Tee probiert habe, um keine spezifische Erwartung zu haben, außer das ich einen Tee gekauft habe der von der Beschreibung mir gefällt.
An sich hatte ich noch keinen Tee gehabt der mir nicht geschmeckt hat,
ein zwei waren schon dabei die ich nicht so mochte aber so total daneben war noch keiner.:/

Asanomitrocken.png

Asanomi Aufguss.png

Bearbeitet von Macarona

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    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Chinesischer Sencha von Lebensbaum.
       
      Ich habe um auch mal einen anderen günstigen Sencha auszuprobieren mir einen chinesischen Bio Sencha von Lebensbaum (4,65€/100g), 
      in einer 75g Packung für 3,49€ in einem Biosupermark gekauft.
      Es kann sein das der Tee dort schon ein paar Wochen im Regal stand und nicht mehr so frisch war, als ich den gekauft hatte,
      ab da war der Tee bei mir im Kühlschrank wie die anderen Grüntees auch.

      Laut der Packung ist der Tee aromatisch, frisch und Asia's Liebling.
       
      Zubereitungsempfehlung: 
      80-90 Grad und 1TL pro 200ml und 1-2 min für ein feines Aroma bzw. 3-4 für ein kräftiges Aroma

      Aussehen:
      Überwiegend längliche mittlere und große Blattstücke und ein paar kleinere. Ein paar einzelne Blattstiele sind auch dabei.
      Die Farbe ist überwiegend ein etwas gräuliches bzw. fahles Dunkelgrün und einiges an etwas gelbliche hellere grüne Blattstücke
       
      Geruch:
      Eher etwas gröberer Grünteegeruch in Richtung trockener Gunpowder, nicht so frisch und minimal nach schlecht gewordenen Leinöl im Hintergrund.
       
      60 Grad 1Min:
      Einige kleine Partikel in der Schale und die Aufgussfarbe ist ein helles leicht grünliches Gelb.
      Schmeckt wenig nach Sencha wie ich es kenne, sondern etwas nach rohen Mandeln und viele gröbere Grünteearomen,
      die etwas gröber als Nebeltee sind und etwas feinere Aromen sind im Hintergrund.

      Es ist etwas grasig und ein bisschen herb im Hintergrund und geht in so eine minimal säuerliche pflanzliche Richtung.
      Minimal in Richtung Nori.

      Mir kommt der Geschmack dieses Tees etwas schwer vor und es ist minimal dickflüssiger als andere Tees.
      Adstringenz ist keine dabei und der Abgang ist so mittellang.
      Ich vermute mal, dass der Tee im Frühling, als ich den gekauft habe, schon ein bisschen im Supermarkt stand
      und dadurch nicht mehr so frisch und nicht mehr ganz so gut ist, wie dieser hätte sein können.


      20 Sekunden:
      Einige kleine Partikel in der Schale und etwas grünlicher und heller.
      Sehr ähnlich wie zuvor und leider ist ein minimales Kratzen im Rachen hinzugekommen.


      30 Sekunden:
      Etwas grasiger und intensiver geworden.


      Zwischenfazit 60 Grad:
      3 gute Aufgüsse und 5 Mögliche.
      Erinnert mich etwas an diesen indischen Grüntee, den ich ziemlich am Anfang ausprobiert hatte.
      Wird mit den Aufgüssen nur herber, grasiger und schwächer.



       
      70 Grad 1Min:
      Viele kleine Partikel in der Schale und es sieht minimal intensiver aus als bei 60 Grad.
      Minimal gröber als bei 60 Grad und nicht mehr nach Mandeln.
      Etwas groben Geschmack im Hintergrund der etwas anders grob schmeckt als bei 60 Grad.
       
      20 Sekunden:
      Etwas intensivere Farbe und wieder bisschen kratzen im Rachen.
      Sehr ähnlich wie zuvor und minimal intensiver.
       
      30 Sekunden:
      Etwas gröber geworden und etwas mehr nach Nori Algen im Hintergrund


      Zwischenfazit 70 Grad:
      3 gute Aufgüsse und 4 Mögliche.
      Wird mit den Aufgüssen in größeren Abständen herber, grasig und gröber und hält einen Aufguss weniger durch.

       

      Westlich 2min und 0,4g:
      Etwas heller als bei der Gong-Fu Methode bei 60 Grad und etwas weniger grünlich.
      Es schmeckt wie eine Mischung aus 60 und 70 Grad, wenn ich genau darauf achte,
      sehr ähnlich und nur ein bisschen nach Mandeln.


      3 Min:
      Stärker nach Nori Algen als die anderen Aufgüsse und etwas gröber, grasiger


      Fazit:
      Dieser Tee ist zum nebenher trinken geeignet, weil dieser einfach zu erfassen ist und es kommen kaum andere Aromen hinzu nach einem Moment.
      Für mich ist dieser Tee einfach im Geschmack und in Richtung rohe Mandeln bei 60 Grad und etwas grob und herber,
      als die meisten anderen Tees, die ich probiert habe und ich denke, der war schon ein paar Wochen im Regal bevor ich den gekauft hatte.

      Unter 5 € pro 100g für einen schlichten Bio Sencha finde ich schon fair, wenn der Tee nicht schon etwas abgebaut hätte.
      Ich werde den Tee nach Rösten und mal gucken ob der dadurch besser wird.


    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Colombian Green

      Dieses Mal habe ich mir einen Colombian Green (9,30 €/100g) Bio von Ronnefeldt ausgesucht.
      Es ist eine Teeprobe mit 10g, die ich mal in einem Teeladen bekommen habe.
      Dieser Tee stammt laut Beschreibung vom einzigen Teegarten Kolumbiens und ist blumig und fruchtig, mit Anklängen von Mango.
      Nach kurzer Recherche im Ronnefeldt Shop ist mir aufgefallen, dass die Tees dort je nach Teesorte ein paar Euro teuer sind,
      als bei den Teeläden, die ich so kenne.
      Es kann auch sein, dass die Tees qualitativ etwas höher liegen als von anderen Teeläden und es preislich fair ist oder der Markenname etwas mitbezahlt wird.

      Das werde ich bei dem Tee nicht herausfinden können, dazu fehlt mir ein Tee zum Vergleichen von einem anderen Teeladen.
      Ich habe mir, aber eine Probierbox mit Grüntee gekauft in einem Teeladen der Ronnefeldt Tee verkauft und dort sind ein paar Sorten vertreten,
      die ich von woanders her kenne.

      Zubereitungsempfehlung:
      Auf der Probepackung fehlt die Mengenangabe, es steht nur drauf, dass der Tee 2min bei 80 Grad ziehen soll. Ein Teelöffel pro 200ml Tasse laut Internetseite.

       
      Aussehen:

      Die Tüte hatte an den Kanten ein paar kleine Beschädigungen so, dass das Licht dadurch scheint.
      Ich hoffe mal das es nur die silberne Schicht die beschädigt ist und es keine Löcher sind.
      Das kann passiert sein, weil ich die Tüte im Kühlschrank ein paar mal woanders hin geräumt habe als ich mein Tee neu sortiert habe, weil neue dazu kamen.

      Der Tee selber ist ein Brocken Tee und ich finde kein ganzes Blatt, es sind kleine, mittlere und ein paar größere Blattstücke.
      Die Farbe ist überwiegend ein dunkleres etwas gelbliches Grün und ein paar gelbgrünliche Stücke sind auch dabei.
      Vereinzelnd sind Stücke dabei, die aussehen wie Teile von Tips mit ihrem silbernen Flaum drauf.


      Geruch:

      Etwas warm und schwerer Grüntee Geruch, nach einem Moment fängt es an minimal fruchtig und nussig zu riechen, wenn sich der schwere Geruch verzogen hat.
       
      1min 1,25g 70Grad:
      Ich habe ein Teesieb verwendet, weil der Tee so kleinteilig ist. Es sind nur ein paar Partikel in die Schale gelandet und die Aufgussfarbe ein minimal gräulich grünes Gelb.
      Etwas warm im Geschmack und etwas fruchtig, Blumigkeit kann ich nicht herausschmecken.
      Nach einem Moment schmeckt es etwas in Richtung Mango im Hintergrund.

      Dadurch, dass der Grünteegeschmack etwas warm ist, ist dieser schwieriger mit anderen zu vergleichen.
      Dieser Grüntee ist etwas gröber und eher in Richtung weißen Tee.
      Der Geschmack ist auch eher eindeutig und nicht so viel verschiedene Nuancen.
      Minimales brennen auf der Zunge, der Abgang ist lang und der Tee ist nur etwas Adstringent.


      20 Sekunden:
      Wenige Partikel und minimal heller und weniger grünlich.
      Weniger warm als zu vor und schmeckt so eher wie ein einfacher nicht herber Gunpowder mit etwas Fruchtigkeit und Mango im Hintergrund,
      wenigstes schmeckt es etwas fruchtig nach Mango, sonst wäre dieser Tee etwas langweilig. Kein Brennen.


      30 Sekunden:

      Wenige Partikel und etwas intensiver und minimales bräunliches Gelb.
      Wieder etwas wärmer und minimal Blumigkeit im Hintergrund, es ist nur noch eine diffuse Fruchtigkeit zu bemerken, nicht mehr nach Mango.
      Minimale Herbe ist im Hintergrund hinzugekommen.

       
      Zwischenfazit 70 Grad:

      3 gute Aufgüsse und insgesamt 5 Mögliche.
      Dieser Tee wird ungünstigerweise mit den nachfolgenden Aufgüssen in größeren Abständen herber und gröber.



       
      80 Grad 1,25g und 40 Sekunden:

      Die Teeportion ist kleinteiliger als die davor, viele kleine Blattstücke und etwas größere Blattstücke.
      Durchgehend etwas kleiner als ein günstiger Brocken Schwarztee. Könnte fast als Fannings durchgehen.
      Viele kleine Partikel in der Schale und es ist ein etwas dunkleres Gelb.

      Es riecht in der Schale etwas warm in Richtung warmer Biskuit.
      Der Teegeschmack ist intensiver und ein paar mehr Aromen sind herauszuschmecken als bei 70 Grad.
      Es ist nicht ganz so warm im Geschmack wie bei 70 Grad und der Tee ist überwiegend aus gröberen Grüntee Aromen zusammengesetzt,
      etwas wie eine Mischung aus Nebeltee mit Gunpowder.
      Etwas fruchtig blumig im Hintergrund kommt nach einem Moment hervor, kann aber keine spezifische Frucht ausmachen.
      Minimale Herbe im Hintergrund und Adstringenz ist gleich geblieben.
      Etwas Kratzen hinten im Rachen auf der Zunge.

      20 Sekunden:
      Fruchtigkeit wurde verstärkt und ist im Mittelgrund dabei, die Blumigkeit ist noch im Hintergrund und minimal intensiviert.
      Der Grünteegeschmack ist minimal wärmer geworden und erinnert entfernt an Nüsse.
      Etwas Herbe ist im Hintergrund hinzu gekommen und das Kratzen ist immer noch da.


      30 Sekunden:
      Minimal schmeckt es nach Mango, Grünteegeschmack wieder etwas wärmer geworden.
      Kratzen hat abgenommen


      Zwischenfazit 80 Grad:
      3 gute Aufgüsse und 5 Mögliche.
      Der Tee wird mit den späteren Aufgüssen in größeren Abständen zu einem diffusen zusammengemischten schwachen Aroma, welches herb und grob wird.

       


      Westlich 0,41g und 2 Minuten bei 70 Grad:

      Einige Partikel und die Aufgussfarbe ist ein sehr helles Gelb, welches minimal orange ist.
      Etwas warmer Grünteegeschmack der etwas nussig ist und Fruchtigkeit ist im Hintergrund,
      die nach einem Moment etwas hervorkommt und ist nicht stärker als das Nussige, es ergänzt sich ganz gut.
      Geschmacklich ähnlich wie Gunpowder.

      3 Minuten:
      Etwas intensiver von der Farbe und etwas wärmer und minimal blumig geworden im Hintergrund.

       
      Fazit:
      Ich habe nicht erwartet einen so kleinteiligen Tee vor mir zu haben,
      so etwas würde ich eher in einem Teebeutel erwarten, als in einer Packung mit losen gerösteten Grüntee. 

      Aussehen mal beiseite geschoben, der Tee war deswegen auch schneller ausgelaugt und hat nur 3 gute Aufgüsse bei der Gong-fu Methode geliefert
      und nur 2 bei der Westlichen.
      Wird wegen der Kleinteiligkeit auch ein bisschen herb im Hintergrund und diese nimmt mit den nachfolgenden Aufgüssen auch zu.
      Der Tee ist überwiegend etwas warm, in Richtung Gunpowder, mit etwas Fruchtigkeit,
      die nicht bei jedem Aufguss an Mango erinnert und verändert sich von der 70 zur 80 Grad Aufgussmethode kaum.

      Es ist geschmacklich auch ziemlich eindeutig und eignet sich gut zum nebenher trinken,
      aber es sollte sich etwas Zeit genommen werden, weil ein paar Aromen sich etwas später entfalten.

      Bei dem Tee werde ich es bei der Probe belassen, weil ich den Eindruck hatte ein etwas besonderen 3-4 € Tee vor mir zu haben,
      weil es in dem Preisbereich seltener Tees gibt, die in die fruchtige Richtung gehen,
      bei dem eindeutigeren, einfacheren Geschmack und dem kleinteiligen Aussehen . 

      Mal unter uns, das Foto von dem Columbia Green auf der Ronnefeldt Internetseite, sieht überhaupt nicht ansprechend aus, sehr braun mit einem hauch grün.
      Seltsamerweise haben auch andere Teeläden den Ronnefeldt Tee im Sortiment und bei denen sieht das Foto besser aus.
      Sie hätten ein Foto von frischerem Tee nehmen und vom Teegarten keinen Brocken Tee verlangen sollen.

      Ich habe nach kurzer Internetrecherche einen sogenannten Leafy Green Tee von dem Teegarten in Kolumbien gefunden und dieser besteht aus ganzen Blättern und kostet etwas weniger als der Tee von Ronnefeldt. Ich würde diesen eher kaufen.
       
       


    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Pai Mu Tan
       
      Mein zweiter Weißtee ist ein Pai Mu Tan von Müllers Teestube 6,23 €/100g und es ist eine 40g Packung für 2,49 €.
      Ich habe den mitgenommen, weil dieser für einen Tee von einer Drogeriekette nicht ganz so billig ist und preislich ähnlich ist,
      wie die anderen günstigeren Pai Mu Tans von Teeläden durchschnittlich bepreist sind.
      Es steht nur auf der Packung, dass der Tee edel und sanft ist.
      Ich habe über Pai Mu Tan Tee gelesen das dieser nicht nur aus den Silbrigen Blattknospen besteht,
      sondern üblicherweise ein Verhältnis von einer Knospe zu zwei jungen Blättern hat und deswegen eher wie ein Grüntee aussieht,
      aber durch die Herstellungsweise mit in der Sonne trocknen lassen und aufgeschichtet um ein bisschen oxidieren zu können.
      Qualifiziert diese Teesorte als ein Weißtee.

      Was aber natürlich nichts über den Tee sagt, den ich hier habe, es kann auch ein Grüntee sein, der, um höhere Profite zu erwirtschaften als Weißtee ausgegeben wird.

      Zubereitungsempfehlung:
      1TL für 200ml und 5TL für 1L und mit sprudelnd kochendem Wasser 5-8min ziehen lassen.

       
      Aussehen:
      Ein paar lange zusammen gedrehte silbrige Tips sind drin und auch ein paar Blattstiele.
      Es gibt viele große und etwas kleine Blattstücke. Nur die Tips sehen vollständig aus.
      Überwiegend besteht der Tee aus den großen Blattstücken.
      Es gibt dunkle grau, bräunlich grüne und mittel grüne, etwas fahle Blätter, die auch oft bräunliche Stellen haben.

      Geruch:
      Es riecht trocken, etwas nach Aprikose und gröberen Grüntee in Richtung Gunpowder und minimal rauchig. Insgesamt etwas warm.
      Feucht riecht es fruchtig nach Aprikose und etwas blumig und wärmer, nicht mehr nach Gunpowder, sondern mehr in Richtung roten Tees.
       
      70 Grad, 1,25g und 1 Min:
      Nur vereinzelnd Partikel in der Schale und die Aufgussfarbe ist minimal bräunliches orangefarbenes helles Gelb.
      Der aufgegossene Tee riecht nur etwas fruchtig und in Richtung Rooibos.

      Schmeckt im Hintergrund nach Aprikose und kaum blumig und überwiegend warm in Richtung gelben Tee.
      Erinnert mich auch etwas an diese Kräuterbonbons aus Apotheken, welche Süßholzextrakt und etwas Menthol enthalten.
      Es hat nur ein bisschen Adstringenz und der Abgang ist relativ lang.
       
      30 Sekunden:
      Mir sind ein paar Blattstücke in den Aufguss geraten und es ist heller als beim ersten Aufguss und minimal rötlicher.
      Hat eine florale Note bekommen, die ich nicht zuordnen kann und etwas weniger intensiv

      45 Sekunden:
      Kaum Partikel in der Schale ein etwas helles minimal grünlich bräunliches Gelb.
      Sehr floral und etwas blumig im Vordergrund und der gelbe Teegeschmack ist mehr im Hintergrund und im Abgang zu finden. Kaum noch nach Aprikose.

       
      Zwischenfazit:
      Insgesamt 4 gute Aufgüsse und 6 trinkbare.
      Der Tee wird mit den Aufgüssen immer etwas floraler und ein bisschen blumiger
      und ab dem 5. Aufguss gröber wird.

       
      80 Grad 1 Min:
      Kaum Partikel und der Aufguss ist ein minimal bräunliches dunkleres gelb.
      Etwas wärmer und fruchtiger als bei 70 Grad. Kaum blumig.
       
      30 Sekunden:
      Ein paar Partikel und etwas intensiver, ziemlich ähnlich zu dem vorherigen, minimal fruchtiger.
       
      45 Sekunden:
      Intensiver nach gelben Tee und in Richtung Kräuterbonbon, weniger fruchtig
       
      Zwischenfazit:
      Insgesamt 4 gute Aufgüsse und 6 Trinkbare.
      Ist sehr ähnlich zu der 70 Grad Variante nur etwas floraler und wärmer.
      Wird mit den Aufgüssen etwas blumiger und weniger floral.
       
       
      70 Grad, 1,25g und 1 Min:
      Nur vereinzelnd Partikel in der Schale und die Aufgussfarbe ist minimal bräunliches orangefarbenes helles Gelb.
      Der aufgegossene Tee riecht nur etwas fruchtig und in Richtung Rooibos.

      Schmeckt im Hintergrund nach Aprikose und kaum blumig und überwiegend warm in Richtung gelben Tee.
      Erinnert mich auch etwas an diese Kräuterbonbons aus Apotheken, welche Süßholzextrakt und etwas Menthol enthalten.
      Es hat nur ein bisschen Adstringenz und der Abgang ist relativ lang.

      2 Min:
      Etwas stärker und minimal blumiger.
       
      3 Min:
      Sehr blumig und etwas fruchtig im Vordergrund und nach einem Moment kommt der Geschmack nach gelben Tee mit Kräuterbonbon hervor.


      Zwischenfazit:
      5 gute Aufgüsse und 7 mögliche
      wird mit den Aufgüssen etwas blumiger, um an bei den späteren, als eine Mischung aus gelben und roten Tee zu schmecken.

       
      Fazit:
      Interessanter Tee, ich habe nicht erwartet, dass der so in Richtung gelben Tee geht, mit diesem fruchtigen fermentierten Geschmack in Richtung Süßholzbonbon,
      der mit den Aufgüssen etwas blumiger wird und bei der eine Minute mehr Methode stärker blumiger wird.
      Zum nebenher trinken ist dieser gut geeignet, weil dieser ziemlich einfach zu erfassen ist und es sollte sich nur etwas Zeit genommen werden,
      weil manche Aromen erst nach einem Moment sich entfalten.
      Es scheint kein um gelabelter älterer Grüntee zu sein, soweit ich es beurteilen kann.
      Passable Abwechslung zu den ganzen Grüntees, die ich habe.
       
      Was ich auch gut finde an dem Tee ist das es, als kleinere 40g Packung zu kaufen gibt,
      für Leute wie mich, die eher viele verschiedene Tees gleichzeitig angebrochen haben, eine gute Packungsgröße.
      Manchmal gibt es günstigere Tees leider nur in mindestens 100g oder 250g.
      Für Leute die sich auf nur ein paar Teesorten festlegen ist das gut,
      aber ich habe lieber zwei Tees mit je 50g zum Ausprobieren als eine ganze 100g Packung um mehr verschiedenere Tees auszuprobieren
      und diese als kleine Teepackungen dazuhaben, die ich öfter trinke.


    • Von Macarona in Macarons und Tee
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      Sweet China Osmanthus

      Diesen Tee habe ich aus demselben Teeladen wie den Guricha Notsu und dieser Osmanthus Tee kostete 7,90 €/100g.
      Ich wollte mal einen Tee ausprobieren der mit anderen Blüten als Jasmin aromatisiert ist und
      habe dementsprechend keine Ahnung, was Osmanthusblüten für ein Aroma haben.

      Nach kurzer Recherche im Internet kam ich auf Preise zwischen 3,95 € und 9,90 € für diese Teesorte und viele sind bei ca. 5-6 € pro 100g.
      Der Tee ist laut Beschreibung: ein feiner, dunkelgrüner Tee versetzt mit den goldgelben Blüten des Osmanthusstrauches, etwas süßlicher, interessanter Geschmack
       
      Zubereitungsempfehlung: 1TL pro Tasse mit 80-90 Grad und 2-3 Minuten ziehen lassen.

      Aussehen:
      Unterschiedlich lange zusammen gedrehte Blattstücke und etwas Bruch.
      Es sind sehr wenige kleine Stückchen von den Blüten drin.
      Überwiegend ist der Tee dunkel mehr grau als grün und graubraun, mit einigen hellen Stückchen und ein paar Aststücke.
      Farblich geht es etwas in Richtung roten Tee nur weniger rötlich braun schwarz.

      Geruch:
      Etwas nach diesem ungewöhnlichen Osmanthusgeruch, den ich nicht beschreiben kann und etwas fruchtig und blumig in Richtung roten Tees.
       
      1min 70 Grad und 1,25g:
      Nur wenige Partikel in der Schale und die Aufgussfarbe ist ein helles etwas rötliches Orange, erinnert mich an die Farbe Aprikose, also diese Pastellfarbe.
      Es riecht beim Aufgießen auch etwas nach einem mit Pfirsich und Aprikosen aromatisierten roten Tee.
      Das Aroma von den Osmanthusblüten ist intensiv und überlagert die restlichen Aromen nicht.
      Ich weiß nicht, welche Aromen zu dem Tee gehören und welche zu den Blüten.
      Es schmeckt überwiegend wie eine Mischung auf fruchtigen Aromen in Richtung Aprikose und Pfirsich und floralen Noten, die ein bisschen an Jasmin erinnern.
      Etwas süßlich durch diese fruchtigen Aromen.

      Nach einem Moment kommen Grünteearomen in Richtung Nebeltee mit etwas Blumigkeit im Hintergrund hervor.
      Im Abgang ist es ein bisschen herb holzig, mit etwas Adstringenz und dieser ist lang.
      Diesen Osmanthus Geschmack gefällt mir ganz gut.
      20 Sekunden:
      Ein paar gröbere Partikel und viel heller als der vorherige Aufguss und weniger rötlich.
      Weniger intensiv als vorher. Minimales kribbeln auf der Zunge.
      30 Sekunden:
      Wieder intensiver. Geschmacklich minimal anders.
       
      Zwischenfazit 70 Grad:
      3 Gute Aufgüsse und 5 Trinkbare. Fruchtig und spezieller floraler Geschmack nach Osmanthusblüten.
      Die Grünteearomen ergänzen diese gut, sind aber nur im Hintergrund.
      Wird mit den Aufgüssen langsam grasig und gröber.


       
      80 Grad, 1min:
      Es ist etwas weniger fruchtig und floral, nach einem Moment kommen eine nussige Note in Richtung Getreide und etwas Blumigkeit in dem Mittelgrund hinzu.
      Welche gut dazu passt. Minimale herbe im Hintergrund im Abgang, der auch wieder ziemlich lang ist.
      Es schmeckt dadurch etwas wärmer
      20 Sekunden:
      Etwas schwächer.
      30 Sekunden:
      Etwas blumiger geworden, erinnert an roten Tee und etwas grobe Aromen sind hinzugekommen im Hintergrund, die ich nicht zuordnen kann.
       

      Zwischenfazit 80 Grad:
      Auch wieder 3 gute Aufgüsse und 5 mögliche.
      Ist etwas wärmer und weniger fruchtig und floral, weil es etwas nussiger und blumiger geworden ist stattdessen.
      Mit den folgenden Aufgüssen wird dieser Tee schwächer und etwas gröber und herber.
       
      Westlich:
      70 Grad 2 Min 0,4g:
      Schmeckt wie eine Mischung aus 70 und 80 Grad, etwas nussig und auch die floralen und fruchtigen Noten sind stark vorhanden.
      2 Min 30 Sekunden:
      Schmeckt nur etwas schwächer.
       
       
      Fazit:
      Interessante Erfahrung, einen Tee mit Osmanthusblüten auszuprobieren.
      Zum nebenher trinken ist dieser Tee geeignet und es kann nichts wirklich verpasst werden,
      weil die Aromen eindeutig sind und deswegen nicht viel Aufmerksamkeit brauchen.
      Es sollte sich nur etwas Zeit genommen werden, einige Aromen sind erst nach einem Moment bemerkbar.
      Ich denke, dieser spezielle Geschmack nach Osmanthusblüten passt mit diesem Grüntee gut zusammen,
      weil dieser fruchtig und etwas warm ist, als wenn es nur in Richtung Nebeltee mit diesen Grünteearomen gehen würde.
      Mit 80 Grad ist dieser Tee noch etwas wärmer, nussiger und blumiger geworden als bei 70 Grad, da ist es mehr fruchtig und floral.
      Westlich mit 70 Grad ist es eine Mischung aus beiden.
      Ich denke, dieser Tee ist gut dazu geeignet, um mit Osmanthusblüten aromatisierten Grüntee auszuprobieren.


    • Von Macarona in Macarons und Tee
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      Bio Asanomi Kabusecha Kirishima Miumori


      Die Teeprobe vom Bio Asanomi Kabusecha Kirishima Miumori (26,90/100g) von der Familie Hayashi ist jetzt auch dran.

      Teesträucher für Kabusecha werden vor der Ernte beschattet, mit speziell dafür hergestellten Netzen.
      Dadurch bilden die Teesträucher andere Inhaltsstoffe mehr aus, als wenn sie ungeschützt der Sonne ausgesetzt werden.
      Kabusecha wird nach der Ernte gedämpft, gekühlt, gerollt, getrocknet und Vakuum oder mit Schutzgas verpackt.

      Dieser Tee stammt laut Beschreibung auch von den Kirishima Bergen aus der Präfektur Kagoshima von dem Teegarten der Hayashi Familie,
      der sich in Höhe von 200 bis 300 m befindet. Der Tee ist ein Blendt aus den beiden Strauchvarietäten Asatsuyu und Asanoka.

      Asatsuyu hat ausgeprägtes Umami und Süße, dadurch ähnelt es Gyokuro.
      Die Asanokapflanzen für diesen Tee sind noch für Teepflanzen recht jung und fruchtiger dadurch.
      Dadurch schmeckt dieser Tee wie eine harmonische Mischung aus Süße, Umami und Frucht.

      Es duftet auch nach Beeren.
      Der Tabelle nach ist dieser Tee mittelkräftig, süß, fruchtig und frisch.

      Asa-nomi kann einfach mit „der Morgen“ übersetzt werden, oder auch „Früchte des Morgens“ und „Trinke den Morgen“.
      Die letzte Übersetzung klingt für mich wie ein Werbespot.

       
      Von diesem Tee habe ich nur eine Probe und werde diesen Tee etwas anders aufgießen und weniger Tee und Wasser verwenden, um mehrere Versuche machen zu können.
      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mit meiner 10 Sekunden mehr Methode diese gedämpften Grüntees eher grasiger und grob schmecken als,
      wenn ich die Ziehzeiten konstanter bei 10 Sekunden nach dem ersten Aufguss, der 40 Sekunden bis 1min ist, halte.
       
      Ich habe das mit den 10 Sekunden für die späteren Aufgüsse geschätzt, wenn ich 10 Sekunden Timer einstelle bin ich immer darüber von der Zeit.
      Aufgießen und Wasserkocher wegstellen sind ca. 6-8 Sekunden und wenn ich es gleich dann abgieße,
      kann es mit den 10 Sekunden eher hinkommen, als wenn ich zusätzlich 5 Sekunden brauche um den Timer anzuklicken.

      Es kann sein, dass einige Kabusechas bei höheren Temperaturen etwas besser ins Wasser kommen als Sencha und nicht so lasch und langweilig schmecken.


      Zubereitungsempfehlungen:
      Ca. 1,5-2,5 TL, 200 ml, 60-65 °C, max. 1 Min. ziehen lassen, mehrfache Aufgüsse von ca. 5-10 Sekunden.
      Westlich: ca. 10-15g Tee (1,5-2 EL), 1 L, 65 °C und 2 Min.
       
      Aussehen:

      Es sind überwiegend mittlere schmale Blattstücke und einiges an kleinen Blattstückchen und etwas lange schmale Blattstücke.
      Die Teefarbe ist überwiegend ein mittleres Grün, welches auch ein bisschen ins gelbliche geht und ein paar hellgrüne und etwas gelbgrüne Blattstücke sind auch dabei.
      Ein paar einzelne braune Partikel sind auch da.

      Der Tee ist insgesamt etwas heller und gelblicher als Sencha Yabukita und grüner und etwas dunkler als der Kabusecha No.2.
      Es ist auch etwas wachsig von der Oberfläche ähnlich Yabukita.
      Es ist überwiegend kleinteiliger als die anderen gedämpften Grüntees, die ich schon hatte und werde diesen deshalb mit 40 Sekunden aufgießen.

       
      Geruch:

      Es riecht nach feinen gedämpften Grüntee und weißer Schokolade und etwas gefriergetrockneten Himbeeren oder Erdbeeren im Hintergrund und minimal nussig.
      Feucht riecht es wie nasser Sencha also nichts Besonderes.

       
      40 Sekunden 1g und 100ml bei 60Grad:

      Das Foto ist wie immer vom ersten Aufguss den ich gemacht habe.
      Einiges an Partikeln in der Schale und eine sehr helle grüne Aufgussfarbe
      Beim Aufgießen hat es sehr in Richtung Schokolade und etwas Erdnussbutter so in Richtung Pralinen gerochen.
      Der Aufguss riecht selber nur nach feinen Grüntee mit etwas weißer Schokolade

      Schmeckt etwas speziell in diese Myiazaki Premium Richtung mit etwas Umami welches etwas im Hintergrund ist.
      Minimal frisch säuerlich im Hintergrund. Minimale Adstringenz ist dabei.
      Es ist etwas mehr in Richtung feinen Sencha Aromen als gröbere Grünteearomen in Richtung Nebeltee/Gunpowder.
      In die Richtungen süß, fruchtig,Gemüse und Algen, geht es nicht.

      10 Sekunden:

      Minimal herber geworden und die säure hat minimal zugelegt.
      Ein seltsames sehr leichtes kratzen hat sich bei mir im Hals entwickelt


      Zusammenfassung von den letzten Aufgüssen bei 60 Grad:

      Es sind 2 Gute Aufgüsse und insgesamt 3 möglich.
      Es wurde in größeren abständen gröber und grasiger und etwas in Richtung Norialgen.
      Das Halskratzen hat sich leider auch verstärkt und der Tee schmeckt schon beim 4 Aufguss aufgebraucht.
      Bei diesem Tee waren die Aufgüsse mit nur 10 Sekunden nicht so hilfreich.
      Des Tee ist auch sehr kleinteilig und demnach schneller aufgebraucht als Tee aus größeren Blattstücke.


       

      70 Grad 40 Sekunden:
      Aufguss ist minimal intensiver und gelblicher von der Farbe als bei 60 Grad und
      Diesen ungewöhnlichen Geruch nach Erdnusspralinen habe ich nicht gerochen.
      Zu dem 60 Grad Aufguss schmeckt es dieses mal etwas wärmer und weniger frisch,
      weil es etwas in Richtung nussig geht nach einem Moment und das bleibt auch im Abgang vorhanden.
      Dieser Eigengeschmack in die Miyazaki Premium Richtung ist etwas abgeschwächt im Hintergrund dabei.
      Das Umami ist etwas mehr im Hintergrund.

      10 Sekunden:

      Etwas intensiver von der Farbe so fast neongrün.
      Wieder weniger nach Nüssen und minimal gröber geworden.


      Zusammenfassung von den letzten Aufgüssen bei 70 Grad:
      2 Gute Aufgüsse und 4 Möglich.
      Seltsamerweise hält der Tee einen Aufguss mehr durch als bei 60 Grad und wird von Aufguss zu Aufguss nicht so stark gröber und grasiger wie bei 60 Grad.



      Westlich:
      0,4g und 2min 60Grad:
      Es ist eine Mischung zwischen 60 und 70Grad, minimal nussig und dieses spezielle Aromenrichtung von den qualitativ höheren Senchas, wie in Richtung Miyazaki Premium. Es ist etwas schwächer als bei 60 Grad.
      2 min und 30 Sek:
      Schmeckt sehr viel schwächer und auch grasiger und gröber.




      40 Sekunden 60 Grad mit weichen Wasser:

      Ich mische von Lauretana 500ml und ca. 80ml von meinem Leitungswasser mit einer Härte von 6 um eine Wasserhärte von ca 1,1-1,3d zubekommen,
      wie es das Blackforest oder Hornberger Lebensquell Wasser haben.
      Kaum Umami und minimale Herbe im Hintergrund, die sich gut einfügt. Schmeckt irgendwie interessanter als mit Wasser aus der Leitung.
      Der Eigengeschmack ist nicht so stark in die Miyazaki Premium Richtung und besteht aus einigen unterschiedlichen feinen Aromen,
      die sich gut zu einem Ganzen zusammenfügen und noch einzeln zu schmecken sind.
      Insgesamt etwas feiner und klarer als mit normalen Leitungswasser.
       
      Minimal in Richtung weiße Schokolade und nussig.
      Dieser Geruch von dem trocknen Tee findet sich als Geschmack etwas wieder.
      Ich finde es geschmacklich sehr harmonisch, wie die einzelnen Aromen sich zu einem ganzen zusammen fügen.
      Adstringenz ist etwas weniger als mit normalen Wasser.
      Es ist etwas weniger intensiv, aber gleichzeitig minimal dickflüssiger.

      10 Sekunden:
      Etwas intensiver geworden und minimal mehr Umami und gröbere Grünteearomen sind im Hintergrund dazu gekommen.


      Zusammenfassung von den letzten Aufgüssen bei 60 Grad mit weichen Wasser:

      2 gute Aufgüsse und 3 mögliche.
      Es wird mit den Aufgüssen erst grasiger und frischer und dann gröber.
       

      Zusammenfassung der verschiedenen Methoden:
      Dieser Tee schmeckt bei 60 Grad etwas in Richtung Miyazaki Premium, nur etwas Umami und minimal säuerlich im Hintergrund.
      Leider wird der Tee mit größeren abständen grasiger und gröber und fängt beim zweiten Aufguss leider im Hals an zu kratzen.
      Es werden nur 2 gute Aufgüsse und 3 möglich, obwohl ich nur mit 10 Sekunden aufgieße ab den 2. Aufguss.
      Sehr ähnlich zu den anderen teureren gedämpften Grüntees die ich ausprobiert habe.
      Bei 70 Grad schmeckt es etwas wärmer und weniger frisch,
      weil es minimal nach Nüssen schmeckt und dieser spezielle Aromenbereich von diesen höherwertigen gedämpften Grüntees nicht so im Vordergrund ist wie bei 60Grad.
      Seltsamerweise hält dieser Tee bei 70 Grad einen Aufguss mehr aus. 

      Westlich aufgegossen bei 60 Grad schmeckt der Tee wie eine Mischung aus 60 und 70 Grad.
      Nicht ganz so warm wie bei 70 Grad und etwas weniger nussig und dieser Aromenbereich von gedämpften Grüntees ist mehr im Mittelgrund als im Vordergrund.
       
      Mit Lauretana und etwas Leitungswasser bei 60 Grad, schmeckt es etwas anderes als nur mit Leitungswasser bei 60 Grad.
      Es geht nicht so stark in die Miyazaki Premium Richtung und ist mehr in eine eigene Richtung die sich auch von den anderen gedämpften Grüntees etwas unterscheidet. Minimal nussig und nach weißer Schokolade schmeckt es auch im Hintergrund.
      Dieser Geruch von dem getrockneten Tee findet sich auch als Aromen in dem Aufguss wieder.
      Hält leider auch nur 2 Aufgüsse und 3 Mögliche durch.
      Die späteren Aufgüsse werden nicht nur grasiger und gröber sondern auch etwas frischer und in eine pflanzliche Richtung, erinnert enfernt an rohen Spinat.
       
       
      Fazit:
      Zum nebenher trinken eignet sich dieser Tee nicht so weil einiges von den Aromen nur nach einem Moment zu schmecken ist und etwas Aufmerksamkeit benötigen damit die nicht verpasst werden und 2-3 Aufgüsse für nicht nur nebenher trinken ein etwas kurz geratenes Vergnügen ist.

      Für mich ist es noch zu früh diesen Tee zu kaufen, weil ich noch nicht so viel herausschmecken kann um diesen Tee geschmacklich komplett erfassen zu können.
      Ich habe noch nicht so viel Erfahrung im Tee trinken, wie andere und denke das dieser Tee wie die anderen qualitativ hochwertigeren gedämpften Grüntees,
      eher was für erfahrenere Leute sind die alle Aromen die diese Tees haben raus schmecken können.

      Für mich bliebt nur eine interessante etwas unbefriedigende Erfahrung zurück, die ähnlich wie die Erfahrungen von den anderen gedämpften Grüntees ist.
      Es ist halt etwas ernüchternd, wenn ich einen Tee probiere meine Eindrücke aufschreibe und dann mir nochmal die Seite vom Tee angucke,
      um die Informationen von einem Tee wieder zu lesen, die ich großteils vergessen habe.
      Daraus meine Einleitung zu einem Tee zu schreiben und dadurch wieder zu erfahren wie ein Tee schmecken kann,
      laut dem Shop und was andere Personen aufgeschrieben haben was sie herausschmecken und das mit meinen eigenen Eindrücken zu vergleichen.
      Mit der Erkenntnis das es von meinen eigenen reduzierten Eindrücken erheblich abweicht.


      Ich gucke mir die Informationen schon vorher an um die Tees auszusuchen für eine Bestellung oder Kauf im einem Laden,
      danach so lange nicht bis ich den Tee probiert habe, um keine spezifische Erwartung zu haben, außer das ich einen Tee gekauft habe der von der Beschreibung mir gefällt.
      An sich hatte ich noch keinen Tee gehabt der mir nicht geschmeckt hat, ein zwei waren schon dabei die ich nicht so mochte aber so total daneben war noch keiner.


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