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Macarons und Tee

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24. Wieder auf den Kirishima Bergen, mit einem Kabusecha


Macarona

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Bio Asanomi Kabusecha Kirishima Miumori


Die Teeprobe vom Bio Asanomi Kabusecha Kirishima Miumori (26,90/100g) von der Familie Hayashi ist jetzt auch dran.


Teesträucher für Kabusecha werden vor der Ernte beschattet, mit speziell dafür hergestellten Netzen.
Dadurch bilden die
Teesträucher andere Inhaltsstoffe mehr aus, als wenn sie ungeschützt der Sonne a
usgesetzt werden.
Kabusecha wird nach der Ernte gedämpft, gekühlt, gerollt, getrocknet und Vakuum oder mit Schutzgas verpackt.


Dieser Tee stammt laut Beschreibung auch von den Kirishima Bergen aus der Präfektur Kagoshima von dem Teegarten der Hayashi Familie,

der sich in Höhe von 200 bis 300 m befindet. Der Tee ist ein Blendt aus den beiden Strauchvarietäten Asatsuyu und Asanoka.

Asatsuyu
hat ausgeprägtes Umami und Süße, dadurch ähnelt es Gyokuro.
Die Asanokapflanzen für diesen Tee sind noch für Teepflanzen recht jung und fruchtiger dadurch.

Dadurch schmeckt dieser Tee wie eine harmonische Mischung aus Süße, Umami und Frucht.

Es duftet auch nach Beeren.
Der Tabelle nach ist dieser Tee mittelkräftig, süß, fruchtig und frisch.


Asa-nomi kann einfach mit „der Morgen“ übersetzt werden, oder auch „Früchte des Morgens“ und „Trinke den Morgen“.
Die letzte Übersetzung klingt für mich wie ein Werbespot.:lol:


 

Von diesem Tee habe ich nur eine Probe und werde diesen Tee etwas anders aufgießen und weniger Tee und Wasser verwenden, um mehrere Versuche machen zu können.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mit meiner 10 Sekunden mehr Methode diese gedämpften Grüntees eher grasiger und grob schmecken als,
wenn ich die Ziehzeiten konstanter bei 10 Sekunden nach dem ersten Aufguss, der 40 Sekunden bis 1min ist, halte.

 

Ich habe das mit den 10 Sekunden für die späteren Aufgüsse geschätzt, wenn ich 10 Sekunden Timer einstelle bin ich immer darüber von der Zeit.
Aufgießen und Wasserkocher wegstellen sind
ca. 6-8 Sekunden und wenn ich es gleich dann abgieße,
kann es mit den 10 Sekunden eher hinkommen, als wenn ich zusätzlich 5 Sekunden brauche um den Timer anzuklicken.


Es kann sein, dass einige Kabusechas bei höheren Temperaturen etwas besser ins Wasser kommen als Sencha und nicht so lasch und langweilig schmecken.



Zubereitungsempfehlungen:
Ca. 1,5-2,5 TL, 200 ml, 60-65 °C, max. 1 Min. ziehen lassen, mehrfache Aufgüsse von ca. 5-10 Sekunden.

Westlich: ca. 10-15g Tee (1,5-2 EL), 1 L, 65 °C und 2 Min.

 

Aussehen:

Es sind überwiegend mittlere schmale Blattstücke und einiges an kleinen Blattstückchen und etwas lange schmale Blattstücke.
Die Teefarbe ist überwiegend ein mittleres Grün, welches auch ein bisschen ins gelbliche geht und ein paar hellgrüne und etwas gelbgrüne Blattstücke sind auch dabei.
Ein paar einzelne braune Partikel sind auch da.

Der Tee ist insgesamt etwas heller und gelblicher als Sencha Yabukita und grüner und etwas dunkler als der Kabusecha No.2.
Es ist auch etwas wachsig von der Oberfläche ähnlich Yabukita.

Es ist überwiegend kleinteiliger als die anderen gedämpften Grüntees, die ich schon hatte und werde diesen deshalb mit 40 Sekunden aufgießen.


 

Geruch:

Es riecht nach feinen gedämpften Grüntee und weißer Schokolade und etwas gefriergetrockneten Himbeeren oder Erdbeeren im Hintergrund und minimal nussig.:love:
Feucht riecht es wie nasser Sencha also nichts Besonderes.


 

40 Sekunden 1g und 100ml bei 60Grad:

Das Foto ist wie immer vom ersten Aufguss den ich gemacht habe.
Einiges an Partikeln in der Schale und eine sehr helle grüne Aufgussfarbe
Beim Aufgießen hat es sehr in Richtung Schokolade und etwas Erdnussbutter so in Richtung Pralinen gerochen.O.o.
Der Aufguss riecht selber nur nach feinen Grüntee mit etwas weißer Schokolade


Schmeckt etwas speziell in diese Myiazaki Premium Richtung mit etwas Umami welches etwas im Hintergrund ist.
Minimal frisch säuerlich im Hintergrund. Minimale Adstringenz ist dabei.
Es ist etwas mehr in Richtung feinen Sencha Aromen als gröbere Grünteearomen in Richtung Nebeltee/Gunpowder.
In die Richtungen süß, fruchtig,Gemüse und Algen, geht es nicht.

10 Sekunden:

Minimal herber geworden und die säure hat minimal zugelegt.
Ein seltsames sehr leichtes kratzen hat sich bei mir im Hals entwickelt



Zusammenfassung von den letzten Aufgüssen bei 60 Grad:

Es sind 2 Gute Aufgüsse und insgesamt 3 möglich.
Es wurde in größeren abständen gröber und grasiger und etwas in Richtung Norialgen.
Das Halskratzen hat sich leider auch verstärkt und der Tee schmeckt schon beim 4 Aufguss aufgebraucht.
Bei diesem Tee waren die Aufgüsse mit nur 10 Sekunden nicht so hilfreich.
Des Tee ist auch sehr kleinteilig und demnach schneller aufgebraucht als Tee aus größeren Blattstücke.



 


70 Grad 40 Sekunden:

Aufguss ist minimal intensiver und gelblicher von der Farbe als bei 60 Grad und
Diesen ungewöhnlichen Geruch nach Erdnusspralinen habe ich nicht gerochen.
Zu dem 60 Grad Aufguss schmeckt es dieses mal etwas wärmer und weniger frisch,
weil es etwas in Richtung nussig geht nach einem Moment und das bleibt auch im Abgang vorhanden.
Dieser Eigengeschmack in die Miyazaki Premium Richtung ist etwas abgeschwächt im Hintergrund dabei.
Das Umami ist etwas mehr im Hintergrund.

10 Sekunden:


Etwas intensiver von der Farbe so fast neongrün.
Wieder weniger nach Nüssen und minimal gröber geworden.



Zusammenfassung von den letzten Aufgüssen bei 70 Grad:

2 Gute Aufgüsse und 4 Möglich.
Seltsamerweise hält der Tee einen Aufguss mehr durch als bei 60 Grad und wird von Aufguss zu Aufguss nicht so stark gröber und grasiger wie bei 60 Grad.




Westlich:

0,4g und 2min 60Grad:

Es ist eine Mischung zwischen 60 und 70Grad, minimal nussig und dieses spezielle Aromenrichtung von den qualitativ höheren Senchas, wie in Richtung Miyazaki Premium. Es ist etwas schwächer als bei 60 Grad.

2 min und 30 Sek:
Schmeckt sehr viel schwächer und auch grasiger und gröber.




40 Sekunden 60 Grad mit weichen Wasser:

Ich mische von Lauretana 500ml und ca. 80ml von meinem Leitungswasser mit einer Härte von 6 um eine Wasserhärte von ca 1,1-1,3d zubekommen,
wie es das Blackforest oder Hornberger Lebensquell Wasser haben.

Kaum Umami und minimale Herbe im Hintergrund, die sich gut einfügt. Schmeckt irgendwie interessanter als mit Wasser aus der Leitung.
Der Eigengeschmack ist nicht so stark in die Miyazaki Premium Richtung und besteht aus einigen unterschiedlichen feinen Aromen,
die sich gut zu einem Ganzen zusammenfügen und noch einzeln zu schmecken sind.
Insgesamt etwas feiner und klarer als mit normalen Leitungswasser.

 

Minimal in Richtung weiße Schokolade und nussig.
Dieser Geruch von dem trocknen Tee findet sich als Geschmack etwas wieder.
Ich finde es geschmacklich sehr harmonisch, wie die einzelnen Aromen sich zu einem ganzen zusammen fügen.
Adstringenz ist etwas weniger als mit normalen Wasser.

Es ist etwas weniger intensiv, aber gleichzeitig minimal dickflüssiger.

10 Sekunden:

Etwas intensiver geworden und minimal mehr Umami und gröbere Grünteearomen sind im Hintergrund dazu gekommen.


Zusammenfassung von den letzten Aufgüssen bei 60 Grad mit weichen Wasser:

2 gute Aufgüsse und 3 mögliche.
Es wird mit den Aufgüssen erst grasiger und frischer und dann gröber.

 


Zusammenfassung der verschiedenen Methoden:

Dieser Tee schmeckt bei 60 Grad etwas in Richtung Miyazaki Premium, nur etwas Umami und minimal säuerlich im Hintergrund.
Leider wird der Tee mit größeren abständen grasiger und gröber und fängt beim zweiten Aufguss leider im Hals an zu kratzen.
Es werden nur 2 gute Aufgüsse und 3 möglich, obwohl ich nur mit 10 Sekunden aufgieße ab den 2. Aufguss.
Sehr ähnlich zu den anderen teureren gedämpften Grüntees die ich ausprobiert habe.

Bei 70 Grad schmeckt es etwas wärmer und weniger frisch,
weil es minimal nach Nüssen schmeckt und dieser spezielle Aromenbereich von diesen höherwertigen gedämpften Grüntees nicht so im Vordergrund ist wie bei 60Grad.
Seltsamerweise hält dieser Tee bei 70 Grad einen Aufguss mehr aus. o.O

Westlich aufgegossen bei 60 Grad schmeckt der Tee wie eine Mischung aus 60 und 70 Grad.

Nicht ganz so warm wie bei 70 Grad und etwas weniger nussig und dieser Aromenbereich von gedämpften Grüntees ist mehr im Mittelgrund als im Vordergrund.

 

Mit Lauretana und etwas Leitungswasser bei 60 Grad, schmeckt es etwas anderes als nur mit Leitungswasser bei 60 Grad.
Es geht nicht so stark in die Miyazaki Premium Richtung und ist mehr in eine eigene Richtung die sich auch von den anderen gedämpften Grüntees etwas unterscheidet. Minimal nussig und nach weißer Schokolade schmeckt es auch im Hintergrund.
Dieser Geruch von dem getrockneten Tee findet sich auch als Aromen in dem Aufguss wieder.
Hält leider auch nur 2 Aufgüsse und 3 Mögliche durch.

Die späteren Aufgüsse werden nicht nur grasiger und gröber sondern auch etwas frischer und in eine pflanzliche Richtung, erinnert enfernt an rohen Spinat.

 

 

Fazit:

Zum nebenher trinken eignet sich dieser Tee nicht so weil einiges von den Aromen nur nach einem Moment zu schmecken ist und etwas Aufmerksamkeit benötigen damit die nicht verpasst werden und 2-3 Aufgüsse für nicht nur nebenher trinken ein etwas kurz geratenes Vergnügen ist.


Für mich ist es noch zu früh diesen Tee zu kaufen, weil ich noch nicht so viel herausschmecken kann um diesen Tee geschmacklich komplett erfassen zu können.
Ich habe noch nicht so viel Erfahrung im Tee trinken, wie andere und denke das dieser Tee wie die anderen qualitativ hochwertigeren gedämpften Grüntees,
eher was für erfahrenere Leute sind die alle Aromen die diese Tees haben raus schmecken können.


Für mich bliebt nur eine interessante etwas unbefriedigende Erfahrung zurück, die ähnlich wie die Erfahrungen von den anderen gedämpften Grüntees ist.:/
Es ist halt etwas ernüchternd, wenn ich einen Tee probiere meine Eindrücke aufschreibe und dann mir nochmal die Seite vom Tee angucke,
um die Informationen von einem Tee wieder zu lesen, die ich großteils vergessen habe.

Daraus meine Einleitung zu einem Tee zu schreiben und dadurch wieder zu erfahren wie ein Tee schmecken kann,
laut dem Shop und was andere Personen aufgeschrieben haben was sie herausschmecken und das mit meinen eigenen Eindrücken zu vergleichen.

Mit der Erkenntnis das es von meinen eigenen reduzierten Eindrücken erheblich abweicht.


Ich gucke mir die Informationen schon vorher an um die Tees auszusuchen für eine Bestellung oder Kauf im einem Laden,
danach so lange nicht bis ich den Tee probiert habe, um keine spezifische Erwartung zu haben, außer das ich einen Tee gekauft habe der von der Beschreibung mir gefällt.
An sich hatte ich noch keinen Tee gehabt der mir nicht geschmeckt hat,
ein zwei waren schon dabei die ich nicht so mochte aber so total daneben war noch keiner.:/

Asanomitrocken.png

Asanomi Aufguss.png

Bearbeitet von Macarona

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    • Von Macarona in Macarons und Tee
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      Sweet China Osmanthus

      Diesen Tee habe ich aus demselben Teeladen wie den Guricha Notsu und dieser Osmanthus Tee kostete 7,90 €/100g.
      Ich wollte mal einen Tee ausprobieren der mit anderen Blüten als Jasmin aromatisiert ist und
      habe dementsprechend keine Ahnung, was Osmanthusblüten für ein Aroma haben.

      Nach kurzer Recherche im Internet kam ich auf Preise zwischen 3,95 € und 9,90 € für diese Teesorte und viele sind bei ca. 5-6 € pro 100g.
      Der Tee ist laut Beschreibung: ein feiner, dunkelgrüner Tee versetzt mit den goldgelben Blüten des Osmanthusstrauches, etwas süßlicher, interessanter Geschmack
       
      Zubereitungsempfehlung: 1TL pro Tasse mit 80-90 Grad und 2-3 Minuten ziehen lassen.

      Aussehen:
      Unterschiedlich lange zusammen gedrehte Blattstücke und etwas Bruch.
      Es sind sehr wenige kleine Stückchen von den Blüten drin.
      Überwiegend ist der Tee dunkel mehr grau als grün und graubraun, mit einigen hellen Stückchen und ein paar Aststücke.
      Farblich geht es etwas in Richtung roten Tee nur weniger rötlich braun schwarz.

      Geruch:
      Etwas nach diesem ungewöhnlichen Osmanthusgeruch, den ich nicht beschreiben kann und etwas fruchtig und blumig in Richtung roten Tees.
       
      1min 70 Grad und 1,25g:
      Nur wenige Partikel in der Schale und die Aufgussfarbe ist ein helles etwas rötliches Orange, erinnert mich an die Farbe Aprikose, also diese Pastellfarbe.
      Es riecht beim Aufgießen auch etwas nach einem mit Pfirsich und Aprikosen aromatisierten roten Tee.
      Das Aroma von den Osmanthusblüten ist intensiv und überlagert die restlichen Aromen nicht.
      Ich weiß nicht, welche Aromen zu dem Tee gehören und welche zu den Blüten.
      Es schmeckt überwiegend wie eine Mischung auf fruchtigen Aromen in Richtung Aprikose und Pfirsich und floralen Noten, die ein bisschen an Jasmin erinnern.
      Etwas süßlich durch diese fruchtigen Aromen.

      Nach einem Moment kommen Grünteearomen in Richtung Nebeltee mit etwas Blumigkeit im Hintergrund hervor.
      Im Abgang ist es ein bisschen herb holzig, mit etwas Adstringenz und dieser ist lang.
      Diesen Osmanthus Geschmack gefällt mir ganz gut.
      20 Sekunden:
      Ein paar gröbere Partikel und viel heller als der vorherige Aufguss und weniger rötlich.
      Weniger intensiv als vorher. Minimales kribbeln auf der Zunge.
      30 Sekunden:
      Wieder intensiver. Geschmacklich minimal anders.
       
      Zwischenfazit 70 Grad:
      3 Gute Aufgüsse und 5 Trinkbare. Fruchtig und spezieller floraler Geschmack nach Osmanthusblüten.
      Die Grünteearomen ergänzen diese gut, sind aber nur im Hintergrund.
      Wird mit den Aufgüssen langsam grasig und gröber.


       
      80 Grad, 1min:
      Es ist etwas weniger fruchtig und floral, nach einem Moment kommen eine nussige Note in Richtung Getreide und etwas Blumigkeit in dem Mittelgrund hinzu.
      Welche gut dazu passt. Minimale herbe im Hintergrund im Abgang, der auch wieder ziemlich lang ist.
      Es schmeckt dadurch etwas wärmer
      20 Sekunden:
      Etwas schwächer.
      30 Sekunden:
      Etwas blumiger geworden, erinnert an roten Tee und etwas grobe Aromen sind hinzugekommen im Hintergrund, die ich nicht zuordnen kann.
       

      Zwischenfazit 80 Grad:
      Auch wieder 3 gute Aufgüsse und 5 mögliche.
      Ist etwas wärmer und weniger fruchtig und floral, weil es etwas nussiger und blumiger geworden ist stattdessen.
      Mit den folgenden Aufgüssen wird dieser Tee schwächer und etwas gröber und herber.
       
      Westlich:
      70 Grad 2 Min 0,4g:
      Schmeckt wie eine Mischung aus 70 und 80 Grad, etwas nussig und auch die floralen und fruchtigen Noten sind stark vorhanden.
      2 Min 30 Sekunden:
      Schmeckt nur etwas schwächer.
       
       
      Fazit:
      Interessante Erfahrung, einen Tee mit Osmanthusblüten auszuprobieren.
      Zum nebenher trinken ist dieser Tee geeignet und es kann nichts wirklich verpasst werden,
      weil die Aromen eindeutig sind und deswegen nicht viel Aufmerksamkeit brauchen.
      Es sollte sich nur etwas Zeit genommen werden, einige Aromen sind erst nach einem Moment bemerkbar.
      Ich denke, dieser spezielle Geschmack nach Osmanthusblüten passt mit diesem Grüntee gut zusammen,
      weil dieser fruchtig und etwas warm ist, als wenn es nur in Richtung Nebeltee mit diesen Grünteearomen gehen würde.
      Mit 80 Grad ist dieser Tee noch etwas wärmer, nussiger und blumiger geworden als bei 70 Grad, da ist es mehr fruchtig und floral.
      Westlich mit 70 Grad ist es eine Mischung aus beiden.
      Ich denke, dieser Tee ist gut dazu geeignet, um mit Osmanthusblüten aromatisierten Grüntee auszuprobieren.


    • Von Macarona in Macarons und Tee
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      Bio Asanomi Kabusecha Kirishima Miumori


      Die Teeprobe vom Bio Asanomi Kabusecha Kirishima Miumori (26,90/100g) von der Familie Hayashi ist jetzt auch dran.

      Teesträucher für Kabusecha werden vor der Ernte beschattet, mit speziell dafür hergestellten Netzen.
      Dadurch bilden die Teesträucher andere Inhaltsstoffe mehr aus, als wenn sie ungeschützt der Sonne ausgesetzt werden.
      Kabusecha wird nach der Ernte gedämpft, gekühlt, gerollt, getrocknet und Vakuum oder mit Schutzgas verpackt.

      Dieser Tee stammt laut Beschreibung auch von den Kirishima Bergen aus der Präfektur Kagoshima von dem Teegarten der Hayashi Familie,
      der sich in Höhe von 200 bis 300 m befindet. Der Tee ist ein Blendt aus den beiden Strauchvarietäten Asatsuyu und Asanoka.

      Asatsuyu hat ausgeprägtes Umami und Süße, dadurch ähnelt es Gyokuro.
      Die Asanokapflanzen für diesen Tee sind noch für Teepflanzen recht jung und fruchtiger dadurch.
      Dadurch schmeckt dieser Tee wie eine harmonische Mischung aus Süße, Umami und Frucht.

      Es duftet auch nach Beeren.
      Der Tabelle nach ist dieser Tee mittelkräftig, süß, fruchtig und frisch.

      Asa-nomi kann einfach mit „der Morgen“ übersetzt werden, oder auch „Früchte des Morgens“ und „Trinke den Morgen“.
      Die letzte Übersetzung klingt für mich wie ein Werbespot.

       
      Von diesem Tee habe ich nur eine Probe und werde diesen Tee etwas anders aufgießen und weniger Tee und Wasser verwenden, um mehrere Versuche machen zu können.
      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mit meiner 10 Sekunden mehr Methode diese gedämpften Grüntees eher grasiger und grob schmecken als,
      wenn ich die Ziehzeiten konstanter bei 10 Sekunden nach dem ersten Aufguss, der 40 Sekunden bis 1min ist, halte.
       
      Ich habe das mit den 10 Sekunden für die späteren Aufgüsse geschätzt, wenn ich 10 Sekunden Timer einstelle bin ich immer darüber von der Zeit.
      Aufgießen und Wasserkocher wegstellen sind ca. 6-8 Sekunden und wenn ich es gleich dann abgieße,
      kann es mit den 10 Sekunden eher hinkommen, als wenn ich zusätzlich 5 Sekunden brauche um den Timer anzuklicken.

      Es kann sein, dass einige Kabusechas bei höheren Temperaturen etwas besser ins Wasser kommen als Sencha und nicht so lasch und langweilig schmecken.


      Zubereitungsempfehlungen:
      Ca. 1,5-2,5 TL, 200 ml, 60-65 °C, max. 1 Min. ziehen lassen, mehrfache Aufgüsse von ca. 5-10 Sekunden.
      Westlich: ca. 10-15g Tee (1,5-2 EL), 1 L, 65 °C und 2 Min.
       
      Aussehen:

      Es sind überwiegend mittlere schmale Blattstücke und einiges an kleinen Blattstückchen und etwas lange schmale Blattstücke.
      Die Teefarbe ist überwiegend ein mittleres Grün, welches auch ein bisschen ins gelbliche geht und ein paar hellgrüne und etwas gelbgrüne Blattstücke sind auch dabei.
      Ein paar einzelne braune Partikel sind auch da.

      Der Tee ist insgesamt etwas heller und gelblicher als Sencha Yabukita und grüner und etwas dunkler als der Kabusecha No.2.
      Es ist auch etwas wachsig von der Oberfläche ähnlich Yabukita.
      Es ist überwiegend kleinteiliger als die anderen gedämpften Grüntees, die ich schon hatte und werde diesen deshalb mit 40 Sekunden aufgießen.

       
      Geruch:

      Es riecht nach feinen gedämpften Grüntee und weißer Schokolade und etwas gefriergetrockneten Himbeeren oder Erdbeeren im Hintergrund und minimal nussig.
      Feucht riecht es wie nasser Sencha also nichts Besonderes.

       
      40 Sekunden 1g und 100ml bei 60Grad:

      Das Foto ist wie immer vom ersten Aufguss den ich gemacht habe.
      Einiges an Partikeln in der Schale und eine sehr helle grüne Aufgussfarbe
      Beim Aufgießen hat es sehr in Richtung Schokolade und etwas Erdnussbutter so in Richtung Pralinen gerochen.
      Der Aufguss riecht selber nur nach feinen Grüntee mit etwas weißer Schokolade

      Schmeckt etwas speziell in diese Myiazaki Premium Richtung mit etwas Umami welches etwas im Hintergrund ist.
      Minimal frisch säuerlich im Hintergrund. Minimale Adstringenz ist dabei.
      Es ist etwas mehr in Richtung feinen Sencha Aromen als gröbere Grünteearomen in Richtung Nebeltee/Gunpowder.
      In die Richtungen süß, fruchtig,Gemüse und Algen, geht es nicht.

      10 Sekunden:

      Minimal herber geworden und die säure hat minimal zugelegt.
      Ein seltsames sehr leichtes kratzen hat sich bei mir im Hals entwickelt


      Zusammenfassung von den letzten Aufgüssen bei 60 Grad:

      Es sind 2 Gute Aufgüsse und insgesamt 3 möglich.
      Es wurde in größeren abständen gröber und grasiger und etwas in Richtung Norialgen.
      Das Halskratzen hat sich leider auch verstärkt und der Tee schmeckt schon beim 4 Aufguss aufgebraucht.
      Bei diesem Tee waren die Aufgüsse mit nur 10 Sekunden nicht so hilfreich.
      Des Tee ist auch sehr kleinteilig und demnach schneller aufgebraucht als Tee aus größeren Blattstücke.


       

      70 Grad 40 Sekunden:
      Aufguss ist minimal intensiver und gelblicher von der Farbe als bei 60 Grad und
      Diesen ungewöhnlichen Geruch nach Erdnusspralinen habe ich nicht gerochen.
      Zu dem 60 Grad Aufguss schmeckt es dieses mal etwas wärmer und weniger frisch,
      weil es etwas in Richtung nussig geht nach einem Moment und das bleibt auch im Abgang vorhanden.
      Dieser Eigengeschmack in die Miyazaki Premium Richtung ist etwas abgeschwächt im Hintergrund dabei.
      Das Umami ist etwas mehr im Hintergrund.

      10 Sekunden:

      Etwas intensiver von der Farbe so fast neongrün.
      Wieder weniger nach Nüssen und minimal gröber geworden.


      Zusammenfassung von den letzten Aufgüssen bei 70 Grad:
      2 Gute Aufgüsse und 4 Möglich.
      Seltsamerweise hält der Tee einen Aufguss mehr durch als bei 60 Grad und wird von Aufguss zu Aufguss nicht so stark gröber und grasiger wie bei 60 Grad.



      Westlich:
      0,4g und 2min 60Grad:
      Es ist eine Mischung zwischen 60 und 70Grad, minimal nussig und dieses spezielle Aromenrichtung von den qualitativ höheren Senchas, wie in Richtung Miyazaki Premium. Es ist etwas schwächer als bei 60 Grad.
      2 min und 30 Sek:
      Schmeckt sehr viel schwächer und auch grasiger und gröber.




      40 Sekunden 60 Grad mit weichen Wasser:

      Ich mische von Lauretana 500ml und ca. 80ml von meinem Leitungswasser mit einer Härte von 6 um eine Wasserhärte von ca 1,1-1,3d zubekommen,
      wie es das Blackforest oder Hornberger Lebensquell Wasser haben.
      Kaum Umami und minimale Herbe im Hintergrund, die sich gut einfügt. Schmeckt irgendwie interessanter als mit Wasser aus der Leitung.
      Der Eigengeschmack ist nicht so stark in die Miyazaki Premium Richtung und besteht aus einigen unterschiedlichen feinen Aromen,
      die sich gut zu einem Ganzen zusammenfügen und noch einzeln zu schmecken sind.
      Insgesamt etwas feiner und klarer als mit normalen Leitungswasser.
       
      Minimal in Richtung weiße Schokolade und nussig.
      Dieser Geruch von dem trocknen Tee findet sich als Geschmack etwas wieder.
      Ich finde es geschmacklich sehr harmonisch, wie die einzelnen Aromen sich zu einem ganzen zusammen fügen.
      Adstringenz ist etwas weniger als mit normalen Wasser.
      Es ist etwas weniger intensiv, aber gleichzeitig minimal dickflüssiger.

      10 Sekunden:
      Etwas intensiver geworden und minimal mehr Umami und gröbere Grünteearomen sind im Hintergrund dazu gekommen.


      Zusammenfassung von den letzten Aufgüssen bei 60 Grad mit weichen Wasser:

      2 gute Aufgüsse und 3 mögliche.
      Es wird mit den Aufgüssen erst grasiger und frischer und dann gröber.
       

      Zusammenfassung der verschiedenen Methoden:
      Dieser Tee schmeckt bei 60 Grad etwas in Richtung Miyazaki Premium, nur etwas Umami und minimal säuerlich im Hintergrund.
      Leider wird der Tee mit größeren abständen grasiger und gröber und fängt beim zweiten Aufguss leider im Hals an zu kratzen.
      Es werden nur 2 gute Aufgüsse und 3 möglich, obwohl ich nur mit 10 Sekunden aufgieße ab den 2. Aufguss.
      Sehr ähnlich zu den anderen teureren gedämpften Grüntees die ich ausprobiert habe.
      Bei 70 Grad schmeckt es etwas wärmer und weniger frisch,
      weil es minimal nach Nüssen schmeckt und dieser spezielle Aromenbereich von diesen höherwertigen gedämpften Grüntees nicht so im Vordergrund ist wie bei 60Grad.
      Seltsamerweise hält dieser Tee bei 70 Grad einen Aufguss mehr aus. 

      Westlich aufgegossen bei 60 Grad schmeckt der Tee wie eine Mischung aus 60 und 70 Grad.
      Nicht ganz so warm wie bei 70 Grad und etwas weniger nussig und dieser Aromenbereich von gedämpften Grüntees ist mehr im Mittelgrund als im Vordergrund.
       
      Mit Lauretana und etwas Leitungswasser bei 60 Grad, schmeckt es etwas anderes als nur mit Leitungswasser bei 60 Grad.
      Es geht nicht so stark in die Miyazaki Premium Richtung und ist mehr in eine eigene Richtung die sich auch von den anderen gedämpften Grüntees etwas unterscheidet. Minimal nussig und nach weißer Schokolade schmeckt es auch im Hintergrund.
      Dieser Geruch von dem getrockneten Tee findet sich auch als Aromen in dem Aufguss wieder.
      Hält leider auch nur 2 Aufgüsse und 3 Mögliche durch.
      Die späteren Aufgüsse werden nicht nur grasiger und gröber sondern auch etwas frischer und in eine pflanzliche Richtung, erinnert enfernt an rohen Spinat.
       
       
      Fazit:
      Zum nebenher trinken eignet sich dieser Tee nicht so weil einiges von den Aromen nur nach einem Moment zu schmecken ist und etwas Aufmerksamkeit benötigen damit die nicht verpasst werden und 2-3 Aufgüsse für nicht nur nebenher trinken ein etwas kurz geratenes Vergnügen ist.

      Für mich ist es noch zu früh diesen Tee zu kaufen, weil ich noch nicht so viel herausschmecken kann um diesen Tee geschmacklich komplett erfassen zu können.
      Ich habe noch nicht so viel Erfahrung im Tee trinken, wie andere und denke das dieser Tee wie die anderen qualitativ hochwertigeren gedämpften Grüntees,
      eher was für erfahrenere Leute sind die alle Aromen die diese Tees haben raus schmecken können.

      Für mich bliebt nur eine interessante etwas unbefriedigende Erfahrung zurück, die ähnlich wie die Erfahrungen von den anderen gedämpften Grüntees ist.
      Es ist halt etwas ernüchternd, wenn ich einen Tee probiere meine Eindrücke aufschreibe und dann mir nochmal die Seite vom Tee angucke,
      um die Informationen von einem Tee wieder zu lesen, die ich großteils vergessen habe.
      Daraus meine Einleitung zu einem Tee zu schreiben und dadurch wieder zu erfahren wie ein Tee schmecken kann,
      laut dem Shop und was andere Personen aufgeschrieben haben was sie herausschmecken und das mit meinen eigenen Eindrücken zu vergleichen.
      Mit der Erkenntnis das es von meinen eigenen reduzierten Eindrücken erheblich abweicht.


      Ich gucke mir die Informationen schon vorher an um die Tees auszusuchen für eine Bestellung oder Kauf im einem Laden,
      danach so lange nicht bis ich den Tee probiert habe, um keine spezifische Erwartung zu haben, außer das ich einen Tee gekauft habe der von der Beschreibung mir gefällt.
      An sich hatte ich noch keinen Tee gehabt der mir nicht geschmeckt hat, ein zwei waren schon dabei die ich nicht so mochte aber so total daneben war noch keiner.


    • Von Macarona in Macarons und Tee
         1
      Sencha Kirishima Yabukita


      So weiter mit den Senchas. 
      Dieses Mal ist der Sencha Krishima Yabukita 16,90/100g dran, es ist der letzte aus dem Sencha Bio Set von TKK.

      Es ist ein Sencha von den Kirishima Bergen aus der Präfektur Kagoshima und besteht aus dem häufig verwendeten Yabukita Kultivar.
      Der Sencha wurde nicht beschattet und die Teefelder des Teegartens liegen auf ca. 200-300 m Höhe.

      Laut Beschreibung ist der Tee zart fruchtig und weich-süßlich und vollmundig.
      Nach der Tabelle ist es: Mittelkräftig, blumig, süß, fruchtig und frisch.


      Es sind sogar zwei Zubereitungsempfehlungen für diesen Tee vorhanden, die ziemlich passend aussehen:
      Mehrfache Zubereitung: 1-2 TL/200ml 60-70 °C 1 Min, 2. und 3. Aufguss jeweils 10 Sekunden
      Westliche Zubereitung: 1-2 EL/L 60-70 °C 1 Min.



      Aussehen:

      Der Tee besteht aus größeren Blattstücke als ich es bei Sencha gewohnt bin.
      Also aus großen und länglicheren Blattstücke und mittelgroße Blattstücke und ein paar kleinen Blattstücke.

      Nicht ganz so wachsig von der Oberfläche, wie der Miyazaki Premium.
      Farblich ist der Tee mehr in Richtung dunkelgrün, als ein mittleres Grün.
      Dunklere bläulich grüne und etwas hellere gelblich grüne Blattstücke sind auch dabei.
      Es ist etwas heller als Miyazaki Premium.

      Geruch:
      Riecht fein nach Sencha und minimal warm und schwer. Etwas nach weißer Schokolade.


      60 Grad und 1 Min:

      Es sind ein paar sehr kleine Partikel in dem Becher gelandet und die Aufgussfarbe ist ein frisches helles gelbgrün.
      Einen für mich ungewohnten Eigengeschmack hat dieser Tee.
      Es ist nicht der Eigengeschmack vom Miyazaki Premium, geht aber ein bisschen in die Richtung.
      Es sind ein paar Aromen sehr im Vordergrund und es ist wenig im Hintergrund los,
      dadurch ist der Aufguss leicht zu verstehen, aber es ist etwas eintönig dadurch.

      Von dem Bereich zwischen feinen Sencha Aromen und gröberen Nebeltee/Gunpowder Aromen,
      ist der gefühlt ungefähr etwas näher an den feinen Aromen dran, von der Mitte ausgesehen. 
      Es ist zu sehr etwas Eigenes um auf diesen Bereich genau drauf zu liegen,
      mir fehlt eine Erweiterung des Bereichs um oben und unten, also in die Vertikale.
       
      Schmeckt schon noch in Richtung Sencha.
      Am Anfang ist kaum Umami dabei und es wird mit der Zeit stärker und bildet den Abgang mit.
      Minimale Herbe, welche den Geschmack ergänzt, ist auch dabei.
      Es ist ein bisschen dickflüssiger als die anderen Tees, die davor ausprobiert habe.
      Adstringenz bemerke ich nur etwas, wenn der Becher komplett ausgetrunken ist.


      20 Sekunden:

      Ein paar Partikel mehr und etwas intensiver und minimal grünlicher.

      Ein bisschen mehr in Richtung Sencha wie ich es kenne und etwas in Richtung Miyazaki Premium.
      Umami ist ungefähr gleich geblieben.

      2 gute Aufgüsse und 4 mögliche.
      Wird mit den Aufgüssen mehr in Richtung günstigen Sencha und ab den 4 schmeckt es wie günstiger gerösteter Grüntee, der herb und grasig ist.

       
      70 Grad und 1 Min:

      Etwas herber und ein bisschen metallischen Nachgeschmack, mir hing das Sieb auch kurz drin, weil es mir abgerutscht ist.
      Es kann auch daher kommen.

      Nicht so speziell wie bei 60 Grad, sondern mehr wie ein einfacher Sencha mit etwas groben Grüntee gemischt und etwas mehr Umami.
      Ein bisschen in Richtung Brennnesselblätter ist es auch, dieses nach Nori Algen artige.

      20 Sekunden:

      Sehr ähnlich wie zuvor und nicht metallisch.
      2 gute Aufgüsse und 3 trinkbare, der Tee ist schneller ausgelaugt bei 70 Grad und wird in größeren Stufen herber, gröber und grasiger.



      Westlich mit 60Grad 2 Min 0,5g:

      Schmeckt sehr ähnlich zu dem 60 Grad Gong Fu Aufguss und ist minimal nussig im Hintergrund geworden.
      Der Eigengeschmack ist dadurch ein bisschen anders und minimal wärmer.

      3 Min:

      Herber und gröber geworden wie ein günstiger grober gerösteter Grüntee.
      Schmeckt noch ein bisschen nach Sencha.


      Fazit:

      Dieser Sencha hat einen speziellen Eigengeschmack der das ganze etwas interessanter macht,
      aber es ist etwas zu eintönig für mich.
      Wie eine Torte, die nur eine Füllung hat, und etwas langweiliger ist im Vergleich zu einer Torte mit zwei verschiedenen Füllungen.
      Mir gefällt dieser Sencha nach diesem ersten Eindruck, nicht besser als ein einfacher günstiger Sencha, welcher geschmacklich etwas vielfältiger ist. 

      Ich erwarte von für mich teurer Tees, nur dass die etwas interessanter und anders als günstige Tees schmecken und mir auch gefallen.
      Dass es im besten Fall, für mich sinnvoll ist, mehr Geld auszugeben, um meine gern getrunkenen günstigen Tees damit zu ergänzen.


    • Von Macarona in Macarons und Tee
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      Bio Bancha von Keiko

      Ich habe mir einen Bio Bancha von Keiko für 13,00 €/100g für heute ausgesucht.

      Dieser Bancha wurde laut Beschreibung schon im Frühjahr geerntet und auch beschattet.
      So weit ich informiert bin, sind die Blätter, die für Bancha verwendet werden, die größeren älteren Blätter,
      die weiter unten an den Ästen wachsen und für andere Teesorten zu alt und grob sind.

      Dieser Bancha kommt auch aus Kagoshima, wie die anderen Tees von Keiko.
      Es ist ein milder, harmonischer Tee mit einer hellgrünen Aufgussfarbe.
      Nach der Tabelle ist es mild, fruchtig und frisch.

      Zubereitungsempfehlung: 1TL in einer kleinen Kanne, bei 65 -70 Grad für 40 Sekunden, 15 Sekunden und 30 Sekunden.
      Etwas ungewöhnlich 40 Sekunden für einen Bancha zu empfehlen, die sind üblicherweise gröber zerkleinert als Sencha
      und brauchen demnach gleich oder etwas mehr Zeit wie Senchas, aber nicht weniger.
      Vielleicht ist dieser auch kleinteiliger als Bancha üblicherweise ist.

       
      Aussehen:

      Es sieht sehr gemischt aus größere, mittlere und kleineren Blattstücke und einige Blattstängel sind auch dabei.
      Farblich ist dieser Tee aus helleren etwas gelbliche grüne Blattstücke und dunkelgrüne etwas gräuliche Blattstücke zusammengesetzt und nicht so intensiv.
      Ein paar einzelne bräunlich grüne Blattstücke gibt es auch.
      Es ist insgesamt etwas dunkler als der Kabusecha und nicht so dunkel wie der einfache japanische Sencha der auch gräulicher ist.
      Ich finde den nicht kleinteiliger als Sencha und bleibe bei meinem gewohnten Parameter.

      Geruch:
      Riecht angenehm in Richtung Sencha und etwas weiße Schokolade und auch minimal warm und grob.

       
      60 Grad, 1min und 1,5g:

      Einiges an Partikeln ist in dem Becher gelandet und ich musste nur ein paar kleine Blattstücke vom Teesieb wieder zurückbefördern und der Aufguss ist ein helles gelbgrün.
      Riecht relativ stark nach Tee in Richtung Bancha.
      Angenehm mild und Umami kommt erst nach einem Moment hervor und bildet den Abgang.
      Irgendwie etwas anders als die Senchas die ich kenne,
      und auch minimal grobe und herbe Grünteearomen sind im Hintergrund raus zu schmecken.

      Etwas feiner als dieser einfache Japan Sencha und nicht ganz so fein wie der Uji Sencha.
      Es ist ein bisschen würzig im Hintergrund nach einem Moment.
      Adstringenz ist etwas dabei und merke ich erst nach dem ich den halben Becher ausgetrunken habe, aber nicht so stark wie bei den anderen Tees, bei denen ich das erst später merke.

      20 Sekunden:

      Farbe ist ein bisschen intensiver und minimal gelblicher geworden und wieder einiges an Partikeln.
      Schmeckt etwas intensiver und minimal herber und gröber geworden, diese Aromen sind nicht mehr ganz so im Hintergrund.
      3 gute Aufgüsse und 4 sind möglich. Mit den Aufgüssen wird es nur etwas grasiger und herber, etwas Spannenderes passiert nicht

       
      70 Grad und 1 min:

      Wieder mild und ausgewogen, schmeckt minimal wärmer, nicht so stark nach Sencha und etwas mehr in Richtung gröberen Grüntee.
      In Richtung Bancha mit ein bisschen Nebeltee gemischt.
      Etwas Umami ist im Hintergrund.

      20 Sekunden:
      Umami ist stärker geworden und nicht mehr im Hintergrund und es schmeckt minimal gröber.

      2 gute Aufgüsse und 4 sind möglich, durch die höhere Temperatur wird der Tee schneller gröber und grasiger.


      Westlich 0,5g, 60Grad und 2 min:
      Herber und gröber als bei Gong Fu und etwas mehr Umami. Dieser Tee profitiert nicht davon

       

      Fazit:
      Dieser Bancha ist interessanter und etwas besser, als der einfache Bancha von TG und geht geschmacklich stark in Richtung Sencha.
      Ich denke, dass dafür der Aufpreis, etwas zu viel ist für mich um einen Bancha zu bekommen,
      der wie ein günstiger Sencha aus der 6/7 € Kategorie schmeckt.

      Es kann auch sein, dass die günstigen Senchas,
      die ich bis jetzt hatte von der Qualität für mich zu den am höchsten gehören, die zu dem günstigen Preis von unter 7 € möglich sind.
      Andere, welche Preislich höher liegen, aber nicht so eine hohe Qualität haben wie es der Preis ermöglichen könnte,
      können geschmacklich sehr ähnlich sein zu diesen sehr guten günstigen.

      Dazu kommt noch das Keiko ein andere Teeeinkäufer ist, welche von einer Partnerfirma namens Shimodozono, die die Teegärten betreiben,
      Tee einkaufen und ich den bei einem anderen Teehändler kaufe, der die Tees von Keiko weiterverkauft.
      Das verursacht eine Stufe mehr in der Handelskette,
      als, wenn ich Tee kaufe, welcher von einem Teehändler direkt von den Teegärten eingekauft worden ist.
       


    • Von Macarona in Macarons und Tee
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      Kabusecha No .2 von Keiko.
       
      Ich habe mir zum kalendarischen Frühlingsanfang den 20. März meinen Kabusecha No.2 von Keiko (17,00/100g) ausgesucht.
      Teesträucher für Kabusecha werden vor der Ernte beschattet, mit speziell dafür hergestellten Netzen.
      Dadurch bilden die Teesträucher andere Inhaltsstoffe mehr aus, als wenn sie ungeschützt der Sonne ausgesetzt werden.
      Kabusecha wird nach der Ernte gedämpft, gekühlt, gerollt, getrocknet und Vakuum oder mit Schutzgas verpackt.
       
      Laut der Beschreibung wachsen die Tees von Keiko in der südlichen Region Kagoshima und dieser Kabusecha No.2 ist im Juni geerntet worden.
      Es ist ein aromatisch milder Tee, der nach der Tabelle mild, fruchtig und frisch sein soll.
       
      Zubereitungsempfehlung: 1 Tl in eine kleine Kanne bei 65-70 für 50, 15 und 30 Sekunden.
      Bis jetzt die passendste Empfehlung für gedämpfte Grüntees.

      Aussehen:
      Es sind viele kleine Blattstücke und etwas größere und etwas Bruchstücke von Blattstängeln dabei.
      Die Farbe des Tees ist überwiegen ein mittleres Grün und etwas hellgrüne Stückchen von Blattstielen und Blättern.
      Einzelne dunkelgrüne Stückchen sind auch dabei. Nicht wachsartig wie der Miyazaki Premium.

      Geruch:
      Es riecht nach feinen Sencha und etwas Weißer Schokolade und minimal frisch grasig.
      Erinnerte mich am meisten von diesen gedämpften Tees, die ich schon hatte, in Richtung günstigen Matcha.


      Ich werde den Tee mit 1,5g aufgießen, weil der so kleinteilig ist und damit es mir nicht zu stark wird.

      60 Grad 50 Sekunden:
       
      Es sind sehr viele kleine Partikel im Becher gelandet und einiges von den Blattstücken ist im Sieb hängen geblieben, diese habe ich zurück in die Kanne befördert.
      Der Aufguss ist ein grünliches, helles Gelb.

      Dieser Tee hat einen starken milden ausgewogenen Geschmack, etwas in die Richtung vom Miyazaki Premium und eines einfachen Senchas.
      Nach einem Moment schmeckt es auch frisch nach Sencha im Mittelgrund und etwas Umami welches sich noch harmonisch einfügt.
      Erinnert mich auch an den Uji Sencha, kann auch sein das diese die ich bis jetzt ausprobiert habe in eine ähnliche Richtung gehen.
      Minimale Herbe ist im Hintergrund, die es gut ergänzt und nach einem Moment hervorkommt und bis zum Abgang bleibt.
      Es ist überhaupt nicht nach Algen, Gemüse, Grass oder Fisch.
      Der Abgang ist normal lang und etwas Adstringenz ist zu merken, wenn ich die ca. die Hälfte ausgetrunken habe.

      15 Sekunden:
      Wieder viele Partikel.
      Aufguss ist ein intensives grüngelb auch Chanteuse genannt, aber noch nicht Neon grün.
      Der Geschmack nach Sencha hat etwas abgenommen und das Umami ist dadurch mehr im Vordergrund

      Zwei gute Aufgüsse und drei sind möglich.
      Schmeckt für mich wie eine Mischung aus dem Uji Sencha und ein bisschen Miyazaki Premium,
      es wird mit den nächsten Aufgüssen gröber, herber und geht in Richtung eines einfachen groben Grüntees.
       

      Bei 70 Grad schmeckt es wie ein einfacher japanischen Sencha mit groben Grüntee gemischt und wird mit den Aufgüssen auch immer gröber und grasiger.
      Sind auch nur zwei nicht so gute Aufgüsse und 3 sind möglich.

      Westlich bei 60 Grad ist es sehr ähnlich zu dem Gong Fu Aufguss und ein zweiter lohnt nicht, ist auch nur wieder sehr grob, herb und grasig.
       
      Fazit:
      Dieser Tee schmeckt für mich sehr ähnlich wie diese günstigen Senchas, die ich schon ausprobiert habe,
      dafür ist mir dieser Tee zu teuer, mit einem Preis von 17 € pro 100g, um wie ein günstiger Sencha zu schmecken.

      Es kann sein, dass ich noch nicht genug Erfahrung habe, um verschiedene Nuancen in den Senchas und diesen Kabusecha herauszuschmecken.
      Ich habe auch nicht so oft Interesse an Sencha gehabt in der letzten Zeit.
      Geröstete Grüntees habe ich bevorzugt ausprobiert, weil diese leichter zu beschreiben und zu verstehen sind für mich,
      als die Senchas, die ich ausprobiert habe.

      Ich habe mich vor diesem Tee, noch nicht an die teureren gedämpften Grüntees getraut.
      Nach der Erfahrung mit dem Miyazaki Premium, von dem ich leider keine fruchtigen Aromen herausschmecken konnte.
       


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    • Von Gyro
      Grundsätzlich scheint es ja so zu sein, dass Tees und Infusionen entweder mit kochendem (100° C) oder mit heißem Wasser (80° C) infundiert werden sollen. Wenn ich mich richtig erinnere wird für Schwarztee 100° C empfohlen und für Grüntee 80° C.
      Besteht da tatsächlich ein Unterschied, und wie ist der begründet? Geht es da um Geschmack? Gibt es eine Faustregel?
      Mich interessiert Euer Wissen und Eure Meinung dazu.
      Danke.
    • Von Pali
      Hallo Zusammen,
      ich bin eine große Jasmin Tee Liebhaberin. Bei meinem letzten Einkauf bin ich allerdings, auf die unterschiedlichen Angaben der Zutaten aufmerksam geworden.
      Vielleicht kennt sich hier im Forum jemand aus und kann mir weiterhelfen.
      Ich habe 3 "Jasmin Tee" Sorten gekauft, allerdings wurde bei jeder Marke die Zutat anders vermerkt:
      1. Grüntee
      2. Bio-Jasmintee
      3. Grüntee Jasmin
      Jetzt frage ich mich, ob das ein Trick des Herstellers ist oder ob es egal ist was man schreibt und alles der gleiche Tee ist?
      Ich habe die Tees miteinander verglichen, der Inhalt war identisch. Alle 3 haben nach Jasmin Tee gerochen, geschmacklich war der erste am intensivsten. 
      Falls jemand bereits Erfahrungen mit diesem Thema gemacht hat und mir weiterhelfen kann, würde ich mich sehr freuen. 




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