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chinesisches altes (Tee)Porzellan


Empfohlene Beiträge

Neben dem Tee aus China interessiert mich logischerweise auch das Teeporzellan aus diesem Land; "ein weites Feld" würde Fontane sagen.


Gibt es hier im Forum vielleicht Fachfrauen/männer für diese Thema. Wo gibt es öffentlich zugängliche Sammlungen zu diesem Fachgebiet? Was muß man unbedingt gesehen haben?


Eine der größten Sammlungen hat das Hessische Landesmuseum in Kassel - wegen Renovierung bis mindestens 2015 geschlossen :(


Porzellanstraße Fichtelgebirge, Dresden usw. schon alles bekannt - ich suche Antike Tee Utensilien aus Porzellan, leider nur zur Besichtigung - aber Besser als Nichts.



Ein Schmankerl findet gerade in Stuttgart statt. Nächste Woche wird Asiatische Kunst bei Nagel versteigert, Besichtigung ab Morgen, Versteigerung ab dem 30. d. M.



Wen es interessiert kann sich ja mal anschauen, was man dort findet wenn man "Tee" eingibt:



http://www.auction.de/_scripts/auctions_browse.php?language=g&sale=703&saledate=30.%2F31.10.+und+2.11.2013&action=Search&keywords=Tee&submit=Katalog+durchsuchen



Das Los 503 ist äußerst interessant - da würde sich das hinfahren alleine dafür lohnen.


Bei der Versteigerung selbst wird viel chinesisches Geld da sein!


Leider habe ich zu wenig davon



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Hallo,



mal eine Frage an die Künstler hier im Forum.



Man könnte doch eine günstige unglasierte Xingkanne kaufen und diese selbst bemalen?


Welche Farben, also Materalart müsste man dazu nehmen und wie brennen? Einen Künstler der aquarelliert hätte ich ja im Hause. :D Unser Backofen würde ja bis 500° gehen oder braucht man einen richtigen Brennofen, so wie in der Schule oder bei der VHS?


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Ich kenne mich zwar in der Malerei nicht so gut aus, aber auf Porzellanflohmärkten trifft man öfters begnadete Hobbyporzellanmalerinnen, also muß es gehen. Auf Tonkannen habe ich noch nichts gesehen, aber reinweiße Porzellankännchen - da gibt es preiswerte hübsche kleine Kannen - da sollte es kein Problem sein.


Für Farben fällt mir boesner ein oder Gerstaecker, einer von beiden ist bestimmt in Deiner Nähe, Deine Frau hat wahrscheinlich beide Kataloge; wie das mit dem Brennen genau ist, weiß ich nicht.  Ich meine mich aber zu erinnern, daß es Farben gibt  die ohne Brand draufbleiben und andere die man bei 160 Grad einbrennen muß;  auch in der "richtigen Porzellanherstellung gibt es verschiedene Wege.


Aber ein personalisiertes Oolongkännchen ist auf jeden Fall eine hübsche Idee!



Der nächste Urlaub: die Porzellanstraße im Fichtelgebirge? ;)


Übrigens sehr hübsch!


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Bei Gerstaecker haben sie Farben, die ohne Brennen spülmaschinenfest sein sollen und andere von marabu, die man bei 160 Grad im Backofen brennt, ich habe heute mal nachgeschaut.


Ein hervorragendes Buch über Porzellan ist: Porzellan aus China, von Michel Beurdeley, Verlag F. Bruckmann München falls Du ein Geschenk für die angehende Porzellanmalerin suchst - Weihnachten ist nicht mehr fern :)


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Neben dem Tee aus China interessiert mich logischerweise auch das Teeporzellan aus diesem Land; "ein weites Feld" würde Fontane sagen.

Gibt es hier im Forum vielleicht Fachfrauen/männer für diese Thema. Wo gibt es öffentlich zugängliche Sammlungen zu diesem Fachgebiet? Was muß man unbedingt gesehen haben?

Unbedingt: Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlung Dresden. :thumbup:

Leider ist nur knapp ein Zehntel der Exponate ausgetellt. Ein Rundgang durch den Keller/Lager duerfte weitaus interessanter sein. ;)

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  • 2 Wochen später...

@KlausO


Leider kann man bei diesem Spiel nicht mitbieten :( , aber mir würde es schon reichen, aus der ein oder anderen Kanne mal einen Tee zu trinken.



Was machen die Kannenmalerarbeiten Deines Hauskünstlers?



off topic. Bemaltes Porzellan


Zur Zeiten der ostindischen Handelskolonie nahmen die Kapitäne auch Wünsche und Entwürfe für Porzellan mit nach China, die dann dort "just in time" produziert wurden und auf der Rückfahrt sofort mitgenommen wurden. Ein spannendes Spezialthema. Es geht die Mär von einem großen Service, das nach Schweden ging auf dessen Tellern befand sich neben der gewünschten Bemalung auch der Satz: "Heute ist Mutter mal wieder sehr schlecht gelaunt".


Die Forschung nimmt nun an, daß der Sohn des Auftraggebers diesen Satz auf den Zettel geschmiert hat und die chinesischen Maler dies getreulich kopierten.



Wie wäre es mit einer ähnlichen Idee auf einer Oolongporzellankanne für Dich? Ich hätte da einige Ideen ;) Genaueres per PN


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