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Dehydration,Eisenmangel...?


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Soweit ich weiß, hemmt grüner Tee die EIsenaufnahme ein bisschen und Schwarztee hemmt sie deutlich mehr.


Aber regelmäßige Teetrinker haben da keine Probleme, denn der Körper scheint sich da anzupassen. Hab da mal was gelesen dass da ein spezieller Mechanismus in Kraft tritt, der dazu führt dass das Eisen auf andere Weise aufgeschlossen wird.


Hab jetzt die Untersuchungen, die ich dazu gelesen habe, nicht mehr rausgesucht, aber so als grobe Richtline.



Und um das Ganze etwas praktischer aufzuziehen: Besonders Vegetarier und Veganer sind natürlich immer gut beraten, da aufzupassen.


Ich vermute mal dass du da theoretisch dazugehören könntest, deinem Benutzernamen nach zu urteilen *g*.



Es ist also beispielsweise empfehlenswert, zwischen Teetrinken und Mahlzeit etwas Zeit vergehen zu lassen, wenn man auf Nummer sicher gehen will.


Und Vitamin C wiederum unterstützt die Eisenaufnahme. Wenn man also den Tee beispielsweise eine Stunde vor oder nach dem Essen trinkt und statt dessen ein Glas O-Saft dazu,


sollte man auf der sicheren Seite sein. Jeder Organismus ist anders, aber ich (esse sehr wenig tierische Produkte, und kein Fleisch, bin also sozusagen Flexiganer) mach' das so und meine Eisenwerte waren bisher immer OK. Und ich trink überaus reichlich und regelmäßig Tee :)


Bearbeitet von miig
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1) Ja, Tee hemmt die Eisenaufnahme. Aber auch andere Lebensmittel hemmen die Aufnahme, beispielsweise Milch und Milchprodukte, Kaffee oder Rotwein. Gesunde Menschen, die sich normal ernähren, brauchen darauf nicht zu achten. Wer einen Eisenmangel hat, sollte eine halbe Stunde vor und nach dem Essen auf Tee verzichten.



Tee enthält aber auch Eisen, allerdings muß man ihn essen, damit das Eisen aufgenommen wird. Bei Matcha ist das Beispiel kein Problem, er enthält angeblich auch sehr viel Eisen.



2) Koffein entzieht dem Körper kein Wasser, regt aber die Nierenfunktion an. Kurzzeitig wird also mehr Urin erzeugt, dafür aber danach weniger, so daß über den Tag verteilt ein Ausgleich stattfindet.



Bei mir gibt es oft Tage, an denen ich nichts anderes als Tee trinke. Morgens und mittags nur Grüntee oder Oolong, abends Schwarztee. Manchmal bekomme ich dann richtig Lust auf Apfelschorle. Ich vermute, daß die andauernde Koffeinzufuhr den Stoffwechsel dauerhaft erhöht und in diesem Fall zusätzliche Aufnahme von Wasser sinnvoll ist. Andererseits kommt das Koffein ja immer nur zusammen mit dem Teeaufguß, also dem Wasser in den Körper. Da ich gesund bin, trinke ich etwas, wenn ich Durst habe. Eigentlich ganz einfach. ;)


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Ich war fast 20 Jahre Vegetarier, dann 4 Jahre Omnivor und nun seit August Veganer. Seit 30 Jahren trinke ich Tee, und zwar MASSIV (inzwischen mind. 4  Liter täglich) ... aber trotz langjähriger Zugehörigkeit zu den Risikogruppen fleischlos und teetrinkend, habe ich nie auffällige Eisenwerte gehabt. Meine Erfahrungen kann man sicher nicht aufjeden übertragen, aber zumindest zeigt es, dass es gut gehen kann.


:thumbup:


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Hm, mit dem Wasserhaushalt, das ist natürlich auch sehr individuell. Ich mach da öfter den Test: Einfach mal nen Schluck Wasser trinken und darauf achten, ob ich gierig bin nach mehr, oder nicht. Oft merk ich so dass ich eigentlich durstig bin, obwohl ich noch kein richtiges Durstgefühl habe. Vielleicht kannst du das ja mal testen nach dem grünen Tee, dann weißt du ein bisschen besser ob du dehydriert bist oder nicht.

Nachtrag: Ein weiteres Zeichen für Dehydration ist ja eine ungewöhnlich dunkle Urinfarbe, da kann mach auch noch drauf achten.

Bearbeitet von miig
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in der FB-gruppe "vegan for fit", wo ich regelmässig mitlese, wird natürlich über eisenmangel geschrieben. wenn ich mich richtig erinnere, war aber kein mann bisher unter denen, die über probleme berichteten.



scheint also eher ein problem vegan lebender frauen zu sein.


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in der FB-gruppe "vegan for fit", wo ich regelmässig mitlese, wird natürlich über eisenmangel geschrieben. wenn ich mich richtig erinnere, war aber kein mann bisher unter denen, die über probleme berichteten.

scheint also eher ein problem vegan lebender frauen zu sein.

Bzw, scheint eher ein Problem von Frauen zu sein. Wir verlieren halt mehr Blut im normalen Leben, deswegen haben viele von uns niedrigere EIsenwerte, allerdings mit oder ohne Tee. Ich trinke auch seit immer sehr viel (vor allem grünen) Tee und habe einmal experimentiert, was passiert wenn ich zwei Monate auf Roibusch umsteige, sonst aber nichts ändere. Die Eisenwerten haben sich nicht geändert, wobei ich trotzdem objektiv das Gerfühl hatte weniger Energie zu haben. Vermutlich normale Entzugserscheinungen?

Seit ich Veganerin bin, nehme ich jetzt just in case regelmßig Kräuterblut zum Ausgleich. Aber wie gesagt, der Tee scheint da nicht wirklich einen Unterschied zu machen.

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