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Tee-Seminar! Nennt mir eure Fragen :)


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Also,



morgen ist es soweit. Wie ich schon auf ZeroZen vor geraumer Zeit angekündigt habe, findet in Wien im engen Kreis ein Seminar statt bei dem 5 Tee-Experten aus Japan vor Ort sein werden. 4 Davon sind Teemeister und Farmer. Es wird Verkostungen geben, Vorführungen gewisser Techniken und und und. Nächste Woche wird ein Bericht folgen, also seid gespannt ;)



Nun ist mir heute eine Idee gekommen, da ich gerade selber Fragen zusammen stelle, ob ihr nicht auch Fragen hättet, die ich in eurem Namen stellen könnte? Was würdet ihr japanische Tee-Farmer fragen, wenn ihr die Chance hättet? Und keine Sorge, laut direkten Quellen, sind keine Fragen zu heikel, selbst wenn es um Verstrahlung ginge nicht. 



Die Farmer sind besonders Experten im Bereich Sencha, aber auch ein Farmer mit Schwerpunkt Gyokuro ist anwesend. 



Wie gesagt, schreibt mir noch was euch so einfällt ;) und ich baue die Fragen dann ein.


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wie bekommen die japanischen teefarmer trotz maschinenernte so hochwertige tees hin?

in anderen anbaugebieten gilt die handlese als vorraussetzung für hochwertige tees, mit machinen werden meist nur massentees hergestellt, da man nicht so genau bestimmen kann, wieviel teeblätter abgetrennt werden.

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Kommen keine Chinesen?


Mich würde sehr interessieren, warum zum Donnerwetter der Yunnan Diang Hong Golden Bud Schwarztee so stark nach Honig schmeckt. Ist das etwa künstlich?!? Oder irgendwie mit Honigwasser gedämpft wie Milky Oolong mit Milchdampf? Oder wie kriegen die das hin? Vielleicht wissen das aber auch Chris oder Hertje??


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Die würden sich auch nur den Kopf einschlagen. Wegen dian Hong und milky Oolong guck ich.




edit:




Fermented with lychee, rose and longan, Dianhong teas produces a brew that is brassy golden orange in colour with a sweet, gentle aroma and no astringency. (quelle)




The widely advertised milky flavor of Jin Xuan (also milky oolong) is not natural but is added by aromatization. Reputable dealers usually declare whether it is a natural or flavored oolong. A flavored Jin Xuan can be recognized before the tea is steeped. The added flavors mask the natural tea flavor significantly (quelle)



beim jin xuan (also milky oolong) muss ich allerdings, um genau auf deine frage einzugehen, die chinesischen quellen wälzen. vielleicht mache ich auch easy-mode und frage frau c. das sie es die nacht über nachschlägt.


Edited by chenshi-chinatee
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wie bekommen die japanischen teefarmer trotz maschinenernte so hochwertige tees hin?

in anderen anbaugebieten gilt die handlese als vorraussetzung für hochwertige tees, mit machinen werden meist nur massentees hergestellt, da man nicht so genau bestimmen kann, wieviel teeblätter abgetrennt werden.

Ich denke, dass ist in Japan nicht anders. Handgelesene Tees gelten als hochwertig. Und das spiegelt sich meist auch im Preis wieder. Es steht nur oft nicht auf der Packung.

Bei der Shizen-shitate Anbaumethode z.B. (die, so weit ich weiss beim Gyokuro- und Tenchaanbau haeufiger angewendet wird) ist nur die Handernte moeglich. Dazu kommt, dass in bergigen Anbaugebieten, deren Tee ebenfalls hoeherwertig gilt als der Tee aus der Ebene, der Einsatz von Maschinen ebenfalls kaum moeglich ist. Dort kommen wenn dann nur tragbare Erntemaschinen zum Einsatz, die erreichen aber laut jap. Literatur ein annaehernd hohes Level, wie die Handernte. 

Genaueres wird aber demnaechst hoffentlich Fersi dazu berichten koennen. 

The widely advertised milky flavor of Jin Xuan (also milky oolong) is not natural but is added by aromatization. Reputable dealers usually declare whether it is a natural or flavored oolong. A flavored Jin Xuan can be recognized before the tea is steeped. The added flavors mask the natural tea flavor significantly (quelle)

beim jin xuan (also milky oolong) muss ich allerdings, um genau auf deine frage einzugehen, die chinesischen quellen wälzen. vielleicht mache ich auch easy-mode und frage frau c. das sie es die nacht über nachschlägt.

Taiwanesiche Jin Xuan kenne ich nur nicht-aromatisiert. Die ich bisher probiert habe, haben weder nach Milch geschmeckt noch so gerochen. Bei richtiger Zubereitung, bei mir klappt es nicht immer, entwickeln sie ein cremiges Mundgefuehl, welches entfernt an Milch oder Sahne(bonbons) erinnern. Wohlgemerkt von der Textur her, nicht vom Geschmack oder Aroma. Ich denke, daher kommt der (etwas verwirrende) englische Name.

Was in China fuer Jin Xuan hergestellt werden, entzieht sich meinem Wissen. ;)

Edited by seika
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Dann wäre ja hier die Frage nach den Kultivaren angebracht. Wenn die Farmer selbst verschiedene Kultivare benutzen, aus welchen Gründen tun sie das? Am besten die Frage offen stellen und nicht in Richtung Geschmack leiten, weil man dann die Richtung zu sehr vorgibt. Die Gründe für verschiedene Kultivare haben wir hier ja schon diskutiert, mich würde aber die Gewichtung der Gründe interessieren.So könnte man herausfinden, welchen Grund der Bauer für sich selbst als entscheidend einstuft. Onegai shimasu;)


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