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Tee-Mischungen, Tee-Arten + Tee-Sorten

Foren

  1. Schwarzer Tee

    Hongcha 紅茶 "Roter Tee" - Der Tee, dessen Teeblätter oxidiert wurden, auch Schwarztee genannt.

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  2. Grüner Tee

    Lu Cha 绿茶 - Lvcha 綠茶  - Der Tee, dessen Teeblätter nicht oxidiert wurden, auch Grüntee genannt.

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  3. Oolong Tee

    Blauer Tee 烏龍茶 - Der Tee, dessen Oxidierung der Teeblätter zwischen grünem und schwarzem Tee liegt und oft nur Oolong oder Blauer-Tee genannt wird.

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  4. Pu-Erh Tee + Heicha Tee

    Puerh (Pu-Erh Tee 普洱茶 ) + Heicha Tee (Hei Cha 黑茶) - Dunkler Tee / Dunkeltee - Der nachfermentierende Tee, aus den Blättern einer Unterart des Teestrauchs.

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  5. Weißer Tee + Gelber Tee

    Bai Cha / Baicha 白茶 + Huang Cha / Huangcha 黃茶 - Weißer Tee ist nur zu zu zwei Prozent oxidiert. Gelber Tee wird nicht oxidiert wobei nur die obersten jungen Triebe verwendet werden und nach dem Erhitzen ruhen dürfen, bevor sie weiterverarbeitet werden.

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  6. Aromatisierter Tee

    Aromatees und Gewürztees auf Basis der Teepflanze Camellia sinensis.

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  7. Kräutertee + Früchtetee

    Kräutertees und Früchtetees. Üblicherweise aus getrockneten Pflanzenteilen, wie Blättern, wie Pfefferminzblättern, Fruchtteilen oder auch Blüten, sowie Pflanzenart, als auch Mischungen von verschiedenen Früchten und Arzneitees.

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  8. Rooibos Tee, Honigbusch Tee + Mate Tee

    Rooibos Tee (Roibos Tee oder Rotbusch Tee), eine koffeinfreie Tee-Alternative aus Südafrika, wie auch der Honigbusch-Tee (Honeybush Tee). Mate-Tee, aus dem Mate-Strauch und dessen Blättern Yerba.

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  9. Sonstige Tees

    Sonstige Tees, welche in kein anderes Forum passen, Themen welche mehrere Teesorten betreffen oder Fragen zu Tees, welche man selbst nicht zuordnen kann usw.

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    • 2020 Unicorn von W2T Bevor ich zu dem Tee komme zunächst ein großes Dankeschön an Paul Murray von white2tea: nachdem @GoldenTurtle kürzlich eine Unterhaltung bezüglich meiner letzten Bestellung von 2016 initiiert hat, bei der der 2016er Last Thoughts und der 2016er Bosch leider etwas feucht wurde und daher zu Beginne eine gewisse muffige Note hatte (inzwischen aber zum Glück verflogen!) hatte Paul mir als Wiedergutmachung ein paar Samples zukommen lassen (auch wenn das eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre - ist ja nicht seine Schuld gewesen, dass es Probleme mit dem Versand gab!). Davon abgesehen haben wir uns auch über seine Vorgehen unterhalten, explizit keine Ortsangaben zu nennen und ein Punkt leuchtet mir durchaus ein und regt auch zum Nachdenken an: macht man als Verkäufer/Produzent genaue Angaben, muss man dafür letztlich gerade stehen, dass es sich auch tatsächlich um Tee von der genannten Herkunft handelt. Prominentes Beispiel wäre z.B. Lao Ban Zhang - da die Nachfrage sehr hoch ist, treibt das nicht nur den Preis in die Höhe sondern da der Mensch an sich doch im allgemeinen recht "einfallsreich" ist, wird gerne auch mal Tee aus angrenzenden Regionen beigemischt und als LBZ verkauft, z.B. Tee aus Bakanan. Der Tee muss nicht schlecht sein - im Gegenteil, wenn ich da an den 2019er Bakanan von prSK denke ist das sogar ein mords Tee, aber Peter ist auch ehrlich genug und verkauft ihn als solchen und kann folglich aber auch nur einen Bruchteil von einem LBZ Gushu verlangen - der findige Teebauer, der den Tee LBZ beimischt kann hingegen einen ordentlichen Profit machen. Wenn man nun als Produzent nicht selbst direkt die Ernte macht, muss man sich eben auf das Wort des Teebauern verlassen, dass es sich auch um das handelt was man möchte - denn ganz ehrlich: wenn etwas Bakanan einem LBZ beigemischt ist, merkt das niemand. Aber das Problem bleibt: es ist nicht das, was angepriesen wird - und kann/möchte der Produzent nun dafür seine Hand ins Feuer legen und den Tee als reinen LBZ verkaufen? Hmm ... schwierig - stellt sich die Frage, wie andere Händler/Produzenten mit dem Problem umgehen. Von Yu gibt es ja die Geschichte, dass er mit dicken Geldbündeln und einem Erntehelfer im Schlepptau so lange im Dorf des Begehrens rumlungert, bis er ran darf (an die Teebäume) - aber macht er das mit jedem Tee so? Sicherlich nicht, auch sein Tag hat nur 24h. Und was ist mit langjährigen Kontakten/Freundschaften in China, wie sie z.B. Peter pflegt? Auch wenn Menschen mit Selbstachtung/Ehrgefühl Freunde nicht bescheißen und somit eine gewisse Sicherheit bringt, verlagert das ja nur das Problem - ist der Kontakt in China bei der Ernte dabei? Falls nicht, wie sieht sein Verhältnis zu den Teebauern vor Ort aus etc. - und wir alle wissen, was die Menschen nicht alles für Geld tun - schließlich verkaufen wir uns (fast) alle tagtäglich für den Großteil des Tages, während wir in der Zeit auch einen guten Tee trinken könnten. Das zeigt einmal mehr: Tee ist Vertrauenssache. Und die Menschen hinter dem Tee kennen zu lernen, Bilder von den Pflanzen vor Ort zu sehen, von den Teebauern (insbesondere wenn diese aussehen wie ein Samurai) und Geschichten zur Umgebung des Tees zu hören (z.B. dass auf eine sauberes Umfeld geachtet wird, keine in einem Beton-Grab dahinsiechenden Uralt-Gushu-Bäume) trägt zumindest für mich stark dazu bei, das Vertrauen zu stärken - und ganz ehrlich: Wenn der Tee gut ist, ist es mir eigentlich auch egal, ob es 100% LBZ ist oder nur 80% (um bei dem Beispiel von oben zu bleiben) - eine Benennung der Region macht es für mich bei der Auswahl zwar einfacher (z.B. ist eine Bulang-Bitterkeit eine andere als eine Mengsong-Bitterkeit), aber vielleicht ist das auf Grund der erörterten Problematik künftig keine zwingend Notwendige Angabe mehr, mal sehen. Auf jeden Fall ein großes Dankeschön an euch Teeproduzenten und Händler da draußen, die euch mit solchen Problemen (und noch ganz anderen wie z.B. der Import des Tees!) herumschlagen müsst - ohne euch würde etwas wichtiges in meinem Leben (und die daraus resultierenden Tee-Freundschaften) fehlen, danke! Nun aber genug des Meta-Gelabers und zum eigentlichen Tee: bei dem Unicorn handelt es sich nich um einen Blend aus mehreren Regionen sondern um einen reinen Yiwu - wobei das natürlich trotzdem ein Blend verschiedener Yiwu-Regionen wie Guafengzhai, Mahei, Walong, Wangong etc. sein kann. Was bei dem Tee als erstes auffällt ist die extrem dunkle Farbe des trockenen Blatts: fast schwarz mit einem stark bläulichen Farbton, sogar noch dunkler als die ebenfalls bereits sehr dunklen Blätter des 2020er Wa Long Guoyoulin oder des 2020er Wan Gong Guoyoulin von Tea Encounter - und dazu ein herrlich intensiver Duft, ebenfalls dunkel und tief wie in einem schattigen Waldstück im Frühsommer, wenn alles in vollem Saft steht und der immer heißer und trockener werdende Sommer noch nicht seinen Tribut gefordert hat. Paul beschreibt den Charakter des Tees auch sehr treffend: "The reasons this tea is phenomenal are not "slap in the face obvious", but it is unbelievably comforting to drink." Dem kann ich voll und ganz zustimmen - er erinnert mich stark an den unerreichten 2019er Rareness 5 von Peter wenn auch etwas dezenter im Qi und dunkler in der Anmutung und ohne die einzigartige Birnen-Note, weshalb auch Erinnerungen an den ebenfalls sehr tollen 2017er Yiwu Guoyoulin von EoT wach werden, als dieser noch frisch war. Auch wenn de Tee auf der Geschmacksebene eher dezent ist, fühlt es sich auch hier doch sehr tief und irgendwie dunkel an - anhand der Aufgussfarbe hätte ich auch nicht unbedingt auf einen Tee von diesem Jahr getippt. Wie die beiden genannten Vergleiche ist auch das ein Tee der sehr weich, geschmeidig und entspannend ist - und trotzdem spührt man die Kraft im Hintergrund, die er aber anders als manche schillernde und laute Artgenossen gar nicht zur Schau stellen muss, die bloße Anwesenheit reicht aus dass alles geklärt ist, ohne ein Wort, ohne bunte Farben und große Gesten. Mehr als das braucht es nicht.
    • Ein großes Update wurde heute eingespielt. Ein paar Dinge sind noch in Arbeit und werden so weit es geht und so unauffällig wie möglich, in nächster Zeit durchgeführt
    • Schick mir mal Deine Adresse per PN, ich pack Dir mal was zusammen.
    • Was ist denn das für eine? 😁 Nachtrag noch hierzu: Dieser Sheng hat mir sogar Hoffnung gemacht für unser europäisches Dry Storage (Pumidor und Zip Storage excluded!) ... jetzt weiss ich wo die Reise hingeht mit gutem Material und trockener Lagerung. Und es ist toll, freut euch, nur Geduld.
    • Das habe ich schon weiter oben geschrieben. Mehr wird man ihr zu keinem Tee entlocken können 😉      
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