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Grüner Tee

Lu Cha 绿茶 - Lvcha 綠茶  - Der Tee, dessen Teeblätter nicht oxidiert wurden, auch Grüntee genannt.

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    • Bei der heutigen Kiefernexkursion bin ich auf wahre Schätze gestossen ... ich sage nur Gushu ... 🙏 Ganz besonders zu erwähnen ist ein gewaltiges Exemplar einer Tränenkiefer aus dem Himalaya, von welcher ich glücklicherweise pflücken konnte: Diese kommt einem vor wie aus einer anderen Zeit, beinahe biblische Proportionen: Auch die Nadeln sind mit knapp 20cm mehr als doppelt so lang als die oben zitierte, hiesig bekannte Maximallänge von Kiefernnadeln: Links die Nadeln der Mädchenkiefer, rechts die Nadeln der Tränenkiefer ... aber das Problem kennt man ja vom Tai Ping Hou Kui. Im Aufguss jedoch unerwartet elegant und mein bisheriger Favorit. Nächstes Mal könnte ich ja davon was aufgiessen.
    • Darüber berichtete ich ja dereinst, wir hatten den Maocha davon schon vor der Pressung verkostet, da war er kraftvoll und präsent. Nach der Pressung war der in einen Tiefschlaf verfallen, dass wir den Tee kaum noch erkannt haben. Jedoch etwa 1,5 Jahre später hat er sich verblüffend zu öffnen begonnen und ab da noch mehr zugelegt. Etwa nach 5 Jahren befinden sich seine Yiwu Shengs für mich auf dem Höhepunkt im Jungsheng-Stadium. Bei seinen Xishuangbanna Produktionen sehe ich generell etwa dieses Mass, richtige Öffnung zwischen 1-2 Jahren, egal ob Yiwu oder Bulang und erster Höhepunkt bei 5 Jahren. Der zweite Höhepunkt hat dann aber noch mehr mit der Lagerung zu tun, ich würde sagen so um die 12-15 Jahre im mildmittelreifen Stadium. Bei seinen Shou hingegen haben mMn idR die Bulang mit etwa 4 Jahren doppelt so lange wie seine Yiwu, bis sie sich richtig zu öffnen beginnen. Die Brombeernoten vom 17er Gaoshan, die im 20er Gaoshan noch verborgen sind, solltest du geschätzt gegen Ende 2022 zunehmend wahrnehmen können. PS: Ich finde es auch gut, wenn du junge Verkostungsberichte stehen lässt - wichtig zu beachten finde ich dabei lediglich, dass jeweils das Verkostungsdatum gut ersichtlich ist.
    • Kleine Anmerkung noch: mir ist bewusst, dass die Verpackung eine generische Tüte vom Hersteller 青山包装 ist, die jeder Anbauer verwenden kann. Der Tee darin schmeckt aber immer gleich, was wohl bedeutet dass er nicht von vielen verschiedenen Anbauern verwendet wird. Es sollte also theoretisch möglich sein, den Inhalt genauer bennenn zu können. 
    • @Adriana: Um den "White Bing Cha 2016 Weißer Pu Erh Fladen" bin ich letztes Jahr rumgeschlichen, hatte zu dem Zeitpunkt aber mehr als ausreichend Tee. Hast du einen Vergleichshorizont zu jüngeren Tees dieser Art?   Danke für den Hinweis, auf der Verpackung steht tatsächlich Mengding GanLu der Name findet sich so nicht im Shop. Durch ein simples Ausschlussverfahren komme ich zu deinem Schluss: Es muss sich um den Mengding Huang Ya handeln. Einen GanLu kann ich auf der Shopseite allerdings gar nicht finden.  Eine Ergänzung zum Mengding Huang Ya: Den Kaltaufguss halte ich für eine Verschwendung bei diesem Tee. Sehr flach und die Warmaufgüsse danach sind zum Vergessen. Seid keine Unmenschen, brüht den Tee nicht kalt sondern warm. Das selbe gilt für den letzten der vier gelben Tees, den Huo Shan Huang Ya, der in Duft und Geschmack einen Gemüseeinschlag, der für mich in Richtung Spinat geht. Eine schöne Sache.    Von den vier gelben Tess des Chao Dao gefallen mir der Mengding Huang Ya und der Hua Shan Huang Ya sehr gut, dicht gefolgt vom Mogan Shan Huang Ya. Der Yin Zhen läutete leider keine Glocken.  Unabhängig von den einzelnen Tees habe ich zwei wichtige Dinge gelernt: 1) In Zukunft muss ich zwischen gelben Tees wie diesen hier, die sich für mich nahe grüner Tees bewegen und "wärmeren" gelben Tees, wie jene die ich von @nannuoshanhatte unterscheiden. Das sind einfach zwei verschiedene Welten. 2) Bei den "grüneren" Vertretern schmecke ich überall, bis auf den Yin Zhen, Kamille und oder Fenchel heraus. Dabei handelt es sich nach so vielen Test aller Wahrscheinlichkeit nach um den Grundgeschmack der Tees. 
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