Shu Pu-Erh Tee

Der Pu-Erh Tee, bei dem beim Reifungsprozess nachgeholfen wurde.

51 Themen in diesem Forum

  1. Gushu - Shu puerh erkennen

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  2. Shu – Puerh vergleichen 1 2

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  3. Kennt den jemand?

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  4. Jingmai Shu (Bannacha)

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  5. Dayi Shu salzig ?

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  6. Kennt jemand diesen Tuo

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  7. Unbekannter alter Shu

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  8. Dragon Pole 1 2 3 4

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  9. Golden Needle White Lotus

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  10. Ailaoshan ripe spring Pu-erh from 2014

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    • 2020 Kunlu Ancient Tree Wild (EoT) Schon beim Öffnen des Samples fällt neben einem intensiven Duft nach gerösteten Maronen, der mich an einen Long Jing erinnert, vor allem die Farbe des Tees ins Auge: Neben den für Yesheng üblichen sehr dunklen, fast schwarzen Blättern strahlen einen fast schon Neongrüne Blätter an (kommt auf dem Foto nicht so extrem rüber - aber ist halt auch nur eine simple Smartphone-Kamera von 2016). Sehr grüne Teile sind an sich bei Yeshengs durchaus üblich, aber hier fehlen die sonst meist ebenfalls vorhandenen braun-orangenen Parts, so dass das Tee-Material etwas wie ein Duplex-Druck wirkt. Leider ist es aber im Vergleich zu den Vorgängern deutlich kleinteiliger (für die Session habe ich die schönsten Blätter genommen), da es sich hier aber nur um ein Sample handelt, kann man das natürlich nicht verallgemeinern. Zum Tee hat David bereits geschrieben, dass er etwas zahmer als die 2017er oder 2016er Version ist, weshalb ich auch nicht zimperlich bei der Dosierung war - und in der Tat muss ich David hier zustimmen: Was die Bitterkeit betrifft ist der Tee seinen Vorgängern deutlich unterlegen. Im Vergleich zum 2017er ist der Tee auch weniger fruchtig, kann dafür mit leichten Röst- und Nuss-Noten aufwarten, an das Qi des 2016er kommt er aber nicht heran. Daher muss ich gestehen, dass der Tee für mich nicht an seine Vorgänger herankommt, auch wenn es defintiv ein schöner Yesheng ist, an dem Freunde von einer gepflegten Bitterkeit ihre Freude haben, ohne dass Gäste die ein Schälchen mittrinken möchten einem gleich davon laufen (vielleicht).
    • Ich fahre Zug und lese gerade diesen alten Beitragsstrang. Da könnte ich mir sofort einen DC aufgießen. Aber meine Box ist längs leer und aktuell sind Heichas drin. Also ein ganz anderes Thema. Aber Dancongs sind immer mit auf meiner Liste, dank auch dieser Box damals.
    • Danke, @Shibo Das war's heute Abend kommt wohl der zweite Teil dran, vielleicht in Kombination mit dem 1980er Qingxin DongDing von Chen HuanTan
    • Danke, Sungawakan, dass Du die Informationen zum Tee-Test 2019 hier geteilt hast! Ich verstehe die Vorbehalte von KlausO und GoldenTurtle solchen Tests gegenüber sehr gut. Ich habe mich ebenfalls schon mehrfach mit dem Thema beschäftigt. Meine Meinung dazu ist aber zwiespältig, so dass ich den Tests durchaus auch etwas Positives abgewinnen kann. 1) Für die meisten hier im Forum sind dieser und ähnliche Tests irrelevant, da sie sich mit Teequalitäten deutlich unterhalb der Stufe beschäftigen, ab welcher die hier mitdiskutierenden Teeliebhaber überhaupt ernsthaft von Tee sprechen würden. 2) Die Tests sind für die eigentliche Zielgruppe - nämlich Tee-Laien und Gelegenheits-Teetrinker, die Beuteltee und abgepackte Ware aus dem Supermarkt konsumieren - in höchstem Maße irreführend. (Der von Sungawakan zitierte Test scheint in dieser Hinsicht allerdings etwas weniger schlimm zu sein als andere, die ich in der Vergangenheit gelesen habe.) Was ich damit meine: Den Lesern wird suggeriert, dass ein mehr oder weniger großer Teil der in Deutschland verkauften Tees mit Schadstoffen aller Art verseucht sei. Was dabei oft nicht oder nur am Rande erwähnt wird, ist: Hierzulande gibt es für alle Lebensmittel, die verkauft werden, Grenzwerte, die festlegen, was in welcher Menge darin enthalten sein darf. Das gilt sowohl für die Inhaltsstoffe (also für das, was während des Herstellungsprozesses bewusst hinzugegeben wurde) als auch für Schadstoffe und Rückstände, die aus den unterschiedlichsten Gründen und auf den verschiedensten Wegen in das Produkt gelangt sein können. Für Tees aus konventioneller Landwirtschaft gelten in Deutschland hinsichtlich der Schadstoffe und Rückstände vergleichsweise sehr strenge Regeln. Bioprodukte werden nach noch strengeren Richtlinien beurteilt und dürfen (vereinfacht ausgedrückt) fast überhaupt nicht mit Schadstoffen und Rückständen belastet sein. Wenn diese strengen Grenzwerte überschritten werden, dürfen die Produkte nicht bzw. nicht als Bioprodukt verkauft werden. Daher können Tees oder andere Lebensmittel, die in Deutschland legal verkauft werden, überhaupt nicht in einem Maße mit Schadstoffen aller Art verseucht sein, dass davon nach heutigem Stand des Wissens eine ernsthafte Gesundheitsgefährdung ausgehen kann. ABER: Die Tees für den Massenmarkt werden in ihren Ursprungsländern in der Regel unter Bedingungen hergestellt, die - euphemistisch ausgedrückt - nicht das Wohl von Natur und Umwelt oder der Menschen in den Vordergrund stellen, die am Produktionsprozess beteiligt sind. Deutlicher gesagt: Es wird so billig wie möglich ohne Rücksicht auf Mensch und Natur produziert. Dabei werden natürlich auch in großer Menge künstliche Düngemittel, Pestizide und andere Spritzmittel eingesetzt, die für die Umwelt, für die Plantagenarbeiter und für alle anderen Menschen in der Umgebung extrem schädlich und ungesund sind. Wenn Tests von Organisationen wie Stiftung Warentest oder Ökotest dazu führen können, dass die Verbraucher für dieses Thema sensibilisiert werden und daraufhin die Lebensmittelindustrie versucht, den Einsatz dieser Mittel zu verringern, bin ich dafür dankbar.
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