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Shu Pu-Erh Tee

Der Pu-Erh Tee, bei dem beim Reifungsprozess nachgeholfen wurde.


52 Themen in diesem Forum

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  • Beiträge

    • @SoGen danke für den Tipp, ich werde es probieren und berichten.
    • Ich hab jetzt noch mal bei der schon erwähnten Gärtnerei Friderich in Sasbach am Kaiserstuhl angerufen. (Resultat: Aus Wettergründen ☀️ sollte ich mit der Bestellung lieber noch 2 Wochen warten.) Diesmal hab ich endlich auch gefragt, wo die ihre Teepflanzen her haben. Die beziehen sie von einem niederländischen Großhändler für exotische Jungpflanzen. Der Großhändler heißt Aardam. Hier der Link zur Aardam-Camellia-sinensis-Seite. Aardam zieht die Teepflanzen aus Samen. Aardam arbeitet eng mit Tropical Seeds zusammen (das scheint "fast die gleiche Firma" zu sein). Und Tropical Seeds hat Camellia-sinensis-Samen, aus denen höchstwahrscheinlich die Aardam-Jungpflanzen stammen. Ob Aardam/Tropical Seeds die Samen inzwischen selber nachzieht oder wo die die Samen letztlich her haben, weiß ich nicht. Aardam und Tropical Seeds produzieren nur "for the professional market", da kann man als Privatperson höchstwahrscheinlich nichts bestellen. Aardam hat auch noch Kaffeepflanzen (und Tropical Seeds hat die zugehörigen Kaffeesamen). Weitere klassische koffeinhaltige Pflanzen (oder Samen davon) haben sie (laut Sortiment auf der Webseite) nicht. Verbindungen zwischen Aardam/Tropical Seeds und dem ebenfalls in den Niederlanden ansässigen localtea seh ich bisher keine (schließe sie aber auch nicht 100%ig aus). Jedenfalls ist das eindeutig nicht dieselbe Firma. Die geistige Tee-Europakarte weitet sich aus!
    • Nachdem ich mich hier gestern über diesen Tee ausgeweint habe, war natürlich mein Widerstand erst einmal gebrochen und so landete er heute mal wieder in der Tasse. Man ist halt Sklave seiner Leidenschaften und bringt eine entsprechende Leidensfähigkeit auf ... Also - in der Tat ein stark fruchtbetonter Tee, was sich schon beim trockenen Blatt in der Nase ankündigt. Die Richtung ist Kernobst (sonst nicht konkret zuzuordnen), was sich selbst im letzten Aufguss (von vier: 20/30/50/80 sec plus Blanchieren <10) noch deutlich der Nase präsentiert. Im Mund machen sich ab 2. Aufguss zunehmend holzige Töne bemerkbar, die den Geschmackseindruck in Richtung 'Wildfrüchte' verschieben. Wer mal einen Speierling probiert hat, weiss, was ich meine. Wobei das jetzt nicht so intensiv herüberkommt, dass es unangenehm wäre, im Gegenteil. Die edelbitteren Holznoten harmonieren wunderbar mit der 'trockenen' Fruchtigkeit - aber sie verweisen schon darauf, dass da einiges an Tanninen in der Suppe schwimmt. Dass das (bzw. die Catechine) erst ab 2 Minuten Ziehzeit ausgelöst wird, halte ich für ein Gerücht. Übrigens sind es eher diese holzigen Noten, die mich an (jungen) Fujian-Weisstee erinnern, als die fruchtigen. Wobei meine Erfahrungen hinsichtlich Fruchtigkeit mit siebenjährigem, gepresstem Shou Mei meine Referenz sind - es ist ein anderer Fruchttypus. Der Tee ist in der Tat nur sehr leicht verarbeitet; das Blattgut erinnert an Atongs Pinglin Bai Mao Hou, ist jedoch deutlich heller (hellgrün / weiss gescheckt) und mit mehr Pekoe. Sehr lose gedreht und trocken entsprechend voluminös. Würde mich nicht wundern, wenn der Tee zumindest teilweise sonnengetrocknet wurde und nur eine schonende 'Endfeuerung' erhalten hat. Man ist da ja ein ganzes Stück weiter südlich als Fuding, schon nahe Wendekreis des Krebses - da dürfte auch die Sonnentrocknung etwas schneller gehen. Das aufgegossene Blattgut zeigt Handpflückung, recht sauberer Maofeng-Pflückstandard.
    • @Siebenschläfer: die 5° die Du heißer aufgiesst dürften nicht viel ausmachen. Versuch's mal mit weniger Material, vielleicht 3 gr - oft hat das den Effekt, dass die Aromenstruktur etwas 'transparenter' wird. Ansonsten ist es auch eine Sache individueller Sensibilität und entsprechend subjektiver Wahrnehmung. Ich bin dadurch, dass ich seit vielen Jahren hauptsächlich chinesische Grüntees trinke (wo idR umami sehr viel unauffälliger ist als bei Japanern), auf subtilere Noten 'geeicht'. So sehr, dass mir die von Manchen so geschätzten 'Umami-Bomben' persönlich meistens zu ordinär-aufdringlich sind.
    • @GoldenTurtle Ich habe bisher noch keine negativen Effekte bei meinem Frischtee bemerkt. Es war aber tatsächlich einer meiner ersten Gedanken zum Thema, ob einige (und wenn ja, welche) Tee-Verarbeitungsschritte zwingend nötig sind, um irgendwelche eventuell vorhandenen unveträglichen/leicht giftigen Stoffe aus den frischen Teeblättern (und wenn ja, welche) zu neutralisieren. (Es gibt ja Lebensmittel, wo die traditionell übliche Verarbeitung genau das tut und das Lebensmittel sonst sehr ungesund oder sogar massiv giftig wäre. Z.b. kann man sich mit einer ordentlich großen Portion roher grüner Bohnen durchaus umbringen.) Ich hab zu dem Zweck auch erst mal im Internet gesucht (bevor ich die Teepflanzen überhaupt bestellt habe). Ich habe aber nichts gefunden, was gegen den Konsum frischer Teeblätter spricht, und einiges, wo genau das gemacht wird. (Der Lubera-Frischtee, diverse Smoothie-Rezepte, wo das ganze Blatt reinkommt, usw.) Was ich nicht gefunden habe, sind Traditionen, wo so etwas schon lange üblich ist. (Halt, das stimmt nicht ganz - Wikipedia schreibt: "People in ancient Asia ate tea for centuries, perhaps even millennia, before ever consuming it as a beverage. They would nibble on the leaves raw, add them to soups or greens, or ferment them and chew like betel." Wobei ja nicht alles, was Leute vor langer Zeit gemacht haben, bevor sie auf den Trichter mit dem Teetrinken kamen, gesund gewesen sein muss. Und vor allem wurde das Konsumieren frischer Teeblätter anscheinend nach der Tee-Verarbeitungs-Erfindung ziemlich unüblich? Könnte aber auch hauptsächlich am Geschmack liegen?) Andererseits gibt es ja wissenschaftliche Untersuchungen, was in einem Teeblatt so drin ist, und bei denen ist mir auch nichts aufgefallen, was mir besonders problematisch erschien. Ich bin allerdings Laie und habe auch den Eindruck, dass die Informationen, die ich zu dem Thema habe, noch relativ dürftig sind. Wenn du da mehr weißt (z.B. was in einem frischen Teeblatt an unverträglichen Stoffen drin sein könnte und welche Verarbeitungsschritte diese beeinflussen), lerne ich gerne dazu. Im übrigen gibt es ja Verarbeitungsschritte, die man auch mit eigenen Teesträuchern durchaus noch relativ praktikabel durchführen kann/könnte. Welken und Rollen auf jeden Fall. Einfach ein bisschen rumliegen und oxidieren lassen auch. Ich hab mir auch schon überlegt, ob ich ein Sencha-ähnliches Dämpfen in der Mikrowelle machen könnte... 😀 (In der sowieso schon allgemein so genannten Teeküche 😁 in der Arbeit ist eine vorhandenen.) Trocknen lassen und ein paar Tage warten ginge auch. Wie gesagt, bisher hab ich noch keine Notwendigkeit und keinen besonderen Nutzen dafür gesehen, aber vielleicht ändert sich das ja noch.
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