VanFersen

Sind gewisse biologische Alternativen, am Ende wirklich gut?

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Ich hatte es schon einige Male anderorts gelesen, aber gerade nun aktuell ist es mir bei Yunnan Sourcing aufgefallen. Dort bieten sie einen Dancong an, der rein biologisch aufgezogen wurde. Als Dünger verwenden sie hierbei Hühnerkot. Auch dem Duck Shit wird nachgesagt, dass die Erde unter jenen Bäumen mit Entenkot angereichert, gedüngt werden - aber das zu mindestens ist nicht immer eindeutig sicher. 



Nun hört und liest man ja nicht gerade selten, dass Vogelkot nicht gerade das Gesündeste sein soll, vielmehr ist sogar der Staub der durch den trockenen Kot ensteht und in die Lunge geraten kann, äußerst schädlich für diese. Das wir in Europa eine etwas andere Auffassung von Hygiene haben, als ein kleiner Bauer im hintersten China ist auch nichts Neues und vollkommen legitim. Aber wie sicher kann man sich am Ende sein, ob nicht der Staub von dem Hühnerkot bei der Verarbeitung auf den Tee oder das Teeblatt selbst gekommen ist? 



Ich bin zwar überhaupt kein Fan von Chemiedünger, aber da ist mir fast jene Variante etwas lieber oder denkt ihr, dass solche Dünger a la Kot von Vögeln doch unbedenklich und sogar von Vorteil sind? Wie seht ihr das?


bearbeitet von VanFersen

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Ein ganz typisches Fersi-Thema! :lol:  :thumbup:





Nun hört und liest man ja nicht gerade selten, dass Vogelkot nicht gerade das Gesündeste sein soll, vielmehr ist sogar der Staub der durch den trockenen Kot ensteht und in die Lunge geraten kann, äußerst schädlich für diese.





Nicht nur vielmehr sogar, sondern ausschliesslich würde ich das Risiko beim getrockneten Kot ansiedeln.


Da würde ich mir aber über die vielen wiener Tauben auf deiner Fensterbank 1'000'000 Mal mehr Sorgen machen.


Wobei auch nur beim Putzen desjenigen. Schön feucht putzen.




PS: Du weisst es sicher, aber dass nicht bei anderen ein Missverständnis wegen dem Thema entsteht:


Der Yashi-Geschmack kommt glücklicherweise nicht vom Entenkot. Stabiler Kultivar (Aroma etc.) -> Stecklinge.


bearbeitet von GoldenTurtle

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Ja, das schon, aber jetzt beim Tee sehe ich da keine akut bedrohliche Situation durch Vogelkot.


Ich geh ja auch im See schwimmen.



In einem Buch, welches ich letztes Jahr meinte ich durchgenommen habe,


hat einer bei einer Bergbesteigung aus einem Adlernest zu Staub zerbröselter Kot


in die Augen gekriegt und ist davon erblindet. Ich meinte sogar es handelte sich um eine wahre Geschichte.



Wenn ihr bei euch so viele Tauben auf der Fensterbank habt wie du mal geschrieben hast,


würde ich tatsächlich aufpassen, wenn du von oben Schabgeräusche hörst, wenn du während dessen


gerade aus dem Fenster gucken solltest. Dann nicht nach oben zum Geräusch gucken.


Vielleicht raspelt der Nachbar oben gerade getrockneten Kot von seiner Fensterbank auf dich herunter.



Sitzen sie bei dir auf dem Dach und auf der Fensterbank wie hier in dem Video?



>https://www.youtube.com/watch?v=xpbTta8118w


bearbeitet von GoldenTurtle

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Die Hauptfenster sind nicht so das Problem, bei keinem Nachbarn, wenn dort alle heiligen Zeiten einmal ein kleiner Patzen klebt, dann ist es wahrlich viel. Aber das kleine Fenster in der Küche, was direkt in meiner Teeecke ist und man auf vielen Fotos sehen kann ist in einem engen Schacht und dort hocken die Tauben wie dumm, aber dieses Fenster bleibt immer zu und wird nie geöffnet, von daher ist es kaum ein Problem. Einmal hatte ich es mir angetan dieses Fenster zu reinigen, nach drei Tagen war es wieder komplett zugeschissen, seitdem lasse ich es gut sein und das Fenster bleibt einfach zu ;)


bearbeitet von VanFersen

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Da pflichte ich Kröti bei: Das von dir erwähnte Risiko besteht beim Teegenuss ja gerade nicht. Insofern lässt sich damit auch gar nicht argumentieren. :)

Fraglich ist höchstens, ob darüber hinaus gewisse schädliche Einflüsse von solchen Düngern ausgehen und falls ja, ob diese bedenklicher sind als konventionelle bzw. industrielle Dünger. Im Zweifel ist aber eher davon auszugehen, dass von Menschenhand entwickelte Stoffe nicht unbedingt verträglicher sein dürften. 


Dünger ist zudem das eine, die Thematik um Herbizid, Insektizid und Fungizid nochmals etwas ganz anderes. Hier lauern mitunter die grösseren Gefahren. 

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Ich würde gerne mal einen KOMPLETT "traditionellen Tee trinken, also aus der Zeit, wo es noch keine Industrie in dem Umfang gab, und alles per Hand gearbeitet wurde.


To Topic: Ich sehe das auch Unbedenklich. Ansonsten hättest du auch noch andere Sorgen: Die Erdbeeren vom Bauern nebenan sind mit Pferdeäpfeln Gedünkt, der Weizen mit Gülle, etc.etc.


Aber: es werden nicht die Triebe, die du aufgießt gedüngt, sondern die Pflanze unten. Die Pflanze selber nimmt nur die Mineralien aus dem Kot auf, nicht den Kot selber. Sonst hättest du auch ganz andere Probleme.


Die Staubteilchen werden auch einen Regenfall nicht sonderlich gut überleben ;) .


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Nun hört und liest man ja nicht gerade selten, dass Vogelkot nicht gerade das Gesündeste sein soll, 

einfach einen spülgang vorschalten, und den dann nicht trinken sondern weggiessen.

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