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Hallo zusammen,

ich dachte mir ich starte hier mal eine Liste von Sorten, die für den Teeanbau geeignet sind.

Ich bezieh mich hier mal nicht auf andere Kräuter und Früchte, sondern nur auf Sorten die für Grünen, Roten/Schwarzen, Oolong, Hei Cha, Weißer und Gelber Tee als Bestandteil geeignet sind.

Wie ihr sehen werdet, können wir das scheinbar nicht einfach mit Camellia Sinensis zusammenfassen, wenn wir von oben genannten reden.

Falls noch jemand weitere weiß, freue ich mich sehr :)

C. steht hier immer für Camellia:

C. sinensis
C. sinensis var. bohea
C. sinensis var. Assamica
C. sinensis var. Assamica Kitam
C. sinensis var. waldenae
C. sinensis var. publilimba
C. formosensis
C. taliensis
C. crassicolumna
C. irrawadiensis
C. grandibractiata
C. kwangsiensis
C. gymnogyna
C. tachangensis
C. ptilophylla

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Gute Idee, Dao. Vielleicht wären auch weitergehende Informationen wie z.B. zu morphologischen Details, der Verwendung oder des Vorkommens von Interesse. Wenn es nicht zu viel wird, das Ganze könnte ein ganz schön intensives Unterfangen werden :D


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Seti, ich werde alles darüber schreiben, was ich mit der Zeit rausfinde.


Wenn ich an manche der Sorten komme (bisher nur C. Sinensis und C. S. var assamica) werde ich die auch gerne sehr dateilliert beschreiben, inklusive Geschmack :D


Ich habe die Möglichkeit eine Baumschule zu nutzen, die nun nicht mehr neu bestückt wird und in den nächsten Jahren leer werden wird.


Wird mit der Zeit alles mit Tee vollgestellt ;)

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Hier war es bisher etwas gar fotofreie, trockene Materie. :D


Darum zum Thema ein paar Selbstgeknipste:





Es gibt etwa 250 verschiedene Arten in dieser Pflanzenfamilie, wovon unsere Camellia sinensis eine ist,


aber es werden auch aus wenigen anderen Tee zubereitet.



Dazu gibt es eine lustige Anekdote, die auf einem der Fotos zu lesen ist, allerdings wahrscheinlich aber


zu klein so für euch, darum hier ein Auszug ausgeschrieben:



Im 17. Jahrhundert holte das britische Königreich die ersten Kamelien nach Europa.


Da sie Teeliebhaber waren, meinten sie, es seien die Kamelienarten, aus deren Blättern man Tee machen konnte.



Und das kann ich ihnen auch wirklich nicht verdenken, gewisse sehen wirklich z.B. gewissen Oolong Varietäten sehr


ähnlich, schaut euch dazu z.B. mal die sasanquas auf den Fotos an (Namen stehen auf einem Grossteil der Fotos.


Nachtrag: das ist jetzt lustig, ich habe diese Art noch in Wikipedia nachgeschlagen - aus deren Blättern wird


tatsächlich auch Tee gemacht! -> http://en.wikipedia.org/wiki/Camellia_sasanqua ... im deutschen Wikipedia gibts dazu nix.



Anmerkung: bitte nicht meckern wegen der Fotoqualität, das ist mit dem Handy geknipst und nicht bearbeitet.


Ich bin ganz zufällig darauf gestossen. Es war eine ganz spezielle Kamelien Ausstellung / Verkauf, weil die Blütezeit


gerade begonnen hatte, ich war gar nicht deshalb da, dachte aber, es wäre vielleicht noch ganz interessant für euch.



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c. japonica und c. sasanqua gehören auch wie c. sinnensis zu den ganz seltenen pflanzen, die das entspannende theanin produzieren.



wie weit sie auch koffein enthalten, das weiss ich nicht, aber ich glaube, das ist nur im echten tee (bei den kamelien). 



bearbeitet von GoldenTurtle

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Gilt die Tee-Tauglichkeit dann auch bei der Japonica (da theanin) ?
Wenn wir die Pflanzen nach Theanin auswählen können, kann das die Suche nach weiteren Sorten erleichtern :-)
 
Ich spende jetzt auch mal ein paar Bilder dazu. Einfache Camellia Sinensis. Hoffentlich keimen bald auch die Assamicas (und noch mehr von den sinensis) :thumbsup:
 
 
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    • Von Schlotzer
      Guten Tag allerseits,
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      Vielen Dank und beste Grüße,
      der Schlotzer
    • Von Jinx
      Ich habe neulich festgestellt, wie sehr sich durch das Forum meine Teetrinkgewohnheiten verändert haben. 


      Ich muss vorausschicken, ich habe es, da ich in Hamburg lebe, relativ gut, da es hier viele Teegeschäfte gibt, auch für unterschiedliche Ansprüche. Dennoch ist es schwierig, sich ohne jeden Hinweis Teesorten selbst zu erschließen, gerade bei Oolongs, Grüntees und Pu-Erh kann man durch Zubereitungsfehler oder den "falschen" Tee rasch abgeschreckt werden und macht dann eben keine Entdeckungen, von denen man hier im Forum berichten möchte.  


      Meine individuelle Teeentwicklung lief dramatisch.


      Vorher: 


      Schwarztee - ja, englisch zubereitet
      aromatisierter Schwarztee ("natürliche" Aromen) - ja, englisch zubereitet
      jap. Grüntee - ab und zu, um mich dran zu gewöhnen (klappte nicht recht)
      aromatisierter Grüntee ("natürliche" Aromen) - ab und zu (im Sommer)
      chin. Grüntee - zu asiatischem Essen
      Jasmintee - zu asiatischem Essen
      Oolong - ab und zu, englisch zubereitet
      Pu-Erh - pfui bah

      Nachher: 


      Schwarztee - ja. Englisch zubereitet oder im Caydanlik
      aromatisierter Schwarztee ("natürliche" Aromen) - nicht, wenn ich es vermeiden kann (pfui bah). Höchstens noch Earl Grey
      jap. Grüntee - ab und zu, um mich daran zu gewöhnen (klappt noch nicht recht)
      aromatisierter Grüntee ("natürliche" Aromen) - ab und zu (im Sommer)
      chin. Grüntee - zu asiatischem Essen
      Jasmintee - zu asiatischem Essen
      Oolong - mit Begeisterung. Lieblingssorten: Dong Ding, Dancong, stärker geröstete, Tie Guan Yin. Mit Ausnahme von Milky Oolong nach Gong-Fu-Cha-Methode
      Pu-Erh - eine neue Welt tat sich auf. Sheng und Shu, beide nach Gong-Fu-Cha-Methode.
      Auch bei meinem Partner hat sich einiges verändert. Er trank bisher starke Schwarztees (z. B. Ostfriesentee), klassisch englisch aufgebrüht. Das tut er noch immer, aber inzwischen kamen Shu-Pu-Erhs und Dancong dazu. Außerdem Tee aus dem Caydanlik. 


      Ohne Forum wäre das nicht passiert


       
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