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Changtai Bulang Maiden 2005 von chenshi-chinatee


geroha

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Moin zusammen!

 

Da ist man mal ein paar Tage etwas minder aktiv ... und schon erkennt der alternde Mann die Welt nicht mehr! Das Forum sieht ganz anders aus und in meinem vernachlässigten Pu-Schrank gedeiht ein Pilz: Der Bulang Maiden von 2005 aus dem Hause Changtai, von Chris im Juni gekauft.

Okay, den Pilz habe ich schon ein paar mal angeknabbert, also hat mich sein Dasein in meiner Sammlung nicht völlig verblüfft. Aber heute bereite ich ihn endlich ganz bewusst und in meinem besten Kännchen zu - so lerne ich den Tee von einer neuen Seite kennen.

5g im 90ml Zisha-Kännchen. Wasser aus dem Tetsubin. 2 Spülgänge dann Flash-Aufgüsse.

Meine Eindrücke weichen in einem Punkt völlig von Chris' Beschreibung in seinem Shop ab: wo er die Lagerung in feuchtem Klima als deutlich wahrnimmt, erschnuppere ich zwar gute Zigarren und Leder, aber nix von der Zombiefaust, die ich mit (zu) feuchter Lagerung verbinde. Vielleicht ist durch einige Erfahrungen mit extremen Feuchtlagerungen mein Maßstab da auch nur völlig verschroben.

Aber in einem Punkt bin ich völlig und absolut bei Chris:

Zitat

"Urgewalt, mächtig und doch beruhigend zugleich."

Es mag nicht die seltenste Auswahl der kostbarsten Blätter sein, aber dieser Tee schafft es heute, dass ich mich seit Wochen zum ersten Mal mit dem Gefühl beim Trinken beschäftige und der Geschmack nur eine angenehme Nebensache ist. Nach ca. einem Quartal von Nebenbei-Hongcha eine schöne Abwechslung, dieses intensive Erleben!


 

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Na, Gott sei Dank gibt es Dich noch Gero! Wir haben uns schon schwer Sorgen gemacht um Dich und TG; und dann betritt er die Bühne auch noch mit so einem hübschen Tee.

"aber dieser Tee schafft es heute, dass ich mich seit Wochen zum ersten Mal mit dem Gefühl beim Trinken beschäftige und der Geschmack nur eine angenehme Nebensache ist...".

Wissen tät ich doch gerne noch näheres über das "Gefühl beim Trinken"

 

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Ts ... da schreibe ich an einem Abend mal viel mehr als im ganzen letzten Monat - und dann reicht es immer noch nicht! ;)

Es fühlt sich an wie diese Stimmung: erst wusste ich nicht, wie ich einen Vortrag aufbauen soll, habe lange rumüberlegt, Ansätze ausprobiert und war unzufrieden. Dann habe ich auf einmal die Idee, welchen roten Faden ich durch das Thema ziehe, welche Analogien ich verwenden und wo ich Fragen einbaue. Dann schreibe ich los und bin zwar ganz klar im Kopf, aber trotzdem etwas wie berauscht und kann nicht aufhören, bis ich bei der Schlussfolie meiner Präsentation bin. So ein Gefühl des heiteren Tatendrangs - das habe ich bei dem Tee.

Ob es an der Situation liegt oder am Tee? Wer mag das schlüssig beantworten. Aber gestern ging es mir so und heute wo ich die Session fortsetze ist es ganz ähnlich.

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