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Ich seh schon hier im Forum gibt es eher keine Freunde des Gelben Tees.


Nunja, da ich zur Zeit alles mögliche an Tee probiere hab ich heute beschlossen Gelben Tee zu kaufen. Da ich mich im Vorraus nicht erkundigt habe, wusste ich auch nicht was auf mich zu kommen wird.


Geholt hab ich mir einen Kekecha, da mir vorallem der besondere Geruch zugesagt hat. Nicht vergleichbar mit schwarzem oder grünen, sehr speziell eben.


Nach 3 Minuten ziehen in 80°C warmen Wasser hat das Wasser eine hellbraune, etwas rötliche Farbe. Nun zum Geschmack..


Gleich beim ersten Schluck fällt mir die extreme Süße des Tees auf, für meinen Geschmack schon etwas zu süß. Weiterhin erinntert der Geschmack sehr stark an vertrocknetes Laub und an etwas für mich nicht identifizierbares :D



Naja begeistert bin ich auf jeden Fall nicht, ist nicht wirklich mein Fall, aber einen Versuch war es trotzdem wert ;)


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haha ja das antesten ist immer hart :D hab mit meinem grün/weiss aromatisierten auch heute erstmal feindschaft geschlossen - ka ob das wasser zu heiss war oder die ziehzeit (3 min) zu lange aber er war furchtbar bitter 



jetzt bloß am ball bleiben und vllt mal kürzer ziehen lassen oder mit der temperatur spielen :)


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Aromatisierte Tees sind kleine Biester was die Zubereitung angeht. Du hast Glück wenn du einen Geschwendner Tee hast: Die geben ja immer "Zubereitungstipps", die hier im Forum für pure Tees zwar oft kritisiert werden, aber für aromatisierte Tees sehr wichtig sind. An die sollte man sich dann auch halten. Dadurch, das unterschiedliche Stoffe mit unterschiedlichen Ziehzeiten und unterschiedlichem Temperaturbedarf kombiniert sind und diese Tees auch nicht "sind wie sie sind", sondern von "Kreativteams" zu einem spezifischen Geschmackserlebnis gestaltet werden, funktionieren sie halt auch nur, wenn sie wie vom Hersteller entwickelt zubereitet werden. Ich musste diese Erfahrung mit dem einzigen aromatisierten Tee machen, den ich je gekauft habe, nämlich den Sencha Sleepless von TG (ich bin ein Fan von Sencha und Mate). Eine "Jugendsünde" aus meinen ersten Gehschritten mit Tee. Ein sehr gefälliger Tee, der gut schmeckt wenn man ihn wie vorgeschlagen zubereitet, aber er lässt halt einfach keinen Spielraum für Experimente und ist damit von der perspektive eines Teenerds irgendwie langweilig.



Außerdem ist die Teebasis für aromatisierte Tees oftmals auch einfach im Vergleich zu puren Tee von deutlich minderer Qualität. Ich hab hier einen Weißen Tee, den ich mit kochendem Wasser aufschütten und 10min ziehen lassen kann. Er hat dann zwar eine bittere Note, aber die ist wirklich erträglich. Dafür macht er dann wach.


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ka ob das wasser zu heiss war oder die ziehzeit (3 min) zu lange aber er war furchtbar bitter 

War das 'ne Mischung aus Grünem und Weißem oder der jeweilige aromatisiert? Ich hab mit weißem Tee bis jetzt die Erfahrung gemacht, dass der auch bei zu hoher Temperatur, Dosierung und beliebig langer Ziehzeit bis jetzt kein Stück bitter wurde

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Bei gelbem Tee ging es mir bisher immer ähnlich wie Dinostein: kann man trinken ... aber wenn ich heißes Wasser zur Hand habe, gieße ich es lieber auf andere Teeblätter. Irgendwie scheinen bei der Gelbteeherstellung Aromen im Blatt zu entstehen, die einfach nicht meins sind.


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Mich hat bisher der Preis und die Zubereitungsmethode im Glas abgeschreckt. Nach den Berichten hier ist mein Interesse jedenfalls nicht gewachsen. In einem Teehaus wuerde ich es auf einen Versuch aber mal ankommen lassen.


bearbeitet von seika

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Den einzigen Gelben Tee den ich bislang hatte, war dieser:



http://www.ebay.de/itm/Premium-Jun-Shan-Yin-Zhen-Yellow-Tea-100g-3-5-oz-/220604117950?pt=LH_DefaultDomain_0&hash=item335d07b3be



Ich kann nicht sagen, dass er schlecht war, hatte sogar ein sehr intensives Aroma, aber insgesamt finde ich die weissen Silbernadeln einfach noch ne Spur leckerer. An Aroma ist mir ein blumiger Duft, sowie ein melonenartiger Geschmack mit einer Spur Biss in Erinnerung geblieben.


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Gelber Tee ist nicht die Lipton Eisteesorte, die man im Supermarkt vorfindet sondern entstammen der fernostasiatischen Ernte, wo bestimmte Teeblätter sorgfältig ausgesucht werden und im Ruhestand gelagert werden, wo sie dann ihren Verfärbung zu Gelb erhalten und auf gesundheitlicher Sicht besonders wirksam  für das Wohlbefinden, aber auch als Diätform unumgänglich sind, zumal sie gegen Kreislaufbeschwerden und hohen Blutdruck gut wirken.


Ich habe vor Kurzem beim Asiaten mal die gelbe Teesorte probiert und der Koffeingehalt, der übrigens unter der Menge des Grünen Tees liegt, ist im Geschmack nicht zu übersehen.


Ein paar interessante Artikel dazu:


gesundheit-fitness-shop.com/ernaehrung/gelber-tee-traditionell-chinesischer-tee-mit-belebender-wirkung/


teehausammarkt.de/gelber-tee/


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Ich bin sonst eher der Senchatrinker, aber gelben Tee mag ich recht gerne.

Mein bisheriger Liebling ist Huo Shan Huang Ya. Da dieser zur Neige geht habe ich mir letztens noch Jun Shan Yin Zhen mitgenommen, den muss ich allerdings noch probieren.

Von der Zubereitung her gehe ich nicht unbedingt anders vor als bei Sencha, das klappt meines Erachtens recht gut.

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Ich fand die meisten gelben Tees durchaus ok, aber wie schon einige meiner Vorredner sagten, nichts was ich mir extra nochmals kaufen würde. Grade die gelbe Version vom Yin Zhen kann schon ein schöner Tee sein mit der, ich sag mal, Karamell-Note. Aber das Original (also der Weiße YZ) hatte was Klareres, Konturierteres, wogegen der gelbe ein wenig muffig wirkte.

Und Haru, ich fand dass die gelben relativ heißes Wasser gut vertragen haben... 90-100° fand ich ganz passend.. wär mal nen Versuch wert :)

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Darum mag ich den gelben wahrscheinlich: an weißen Tee komme ich wiederum nicht so ran :)

Das mit dem heißen Wasser muss ich mal probieren. Da bin ich zugegeben meist eher vorsichtig ^^

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Weißer Tee reißt mir persönlich auch nicht viel raus. Ich hab nun sowohl die teure Japan Version probiert, als auch einige chinesische Varianten, aber bis auf den optischen Genuss der Blätter und deren Betrachtung, bin ich geschmacklich nicht so ein Fan, muss ich gestehen.

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Ich hatte einen wirklich tollen, Japanischen Weissen von Yuuki-Cha.



Im Gegensatz zu den Chinesischen, die ich bis dato probiert hatte, wesentlich intensiver im Geschmack aber trotzdem erfrischend und lecker fruchtig.



Gelber Tee hingegen ist, bis Dato, für mich, noch ein Buch mit sieben Siegeln!  :) Hatte ich noch nie in meiner Tasse!  ^_^


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aber bis auf den optischen Genuss der Blätter und deren Betrachtung, bin ich geschmacklich nicht so ein Fan, muss ich gestehen.

Ja, das geht mir ähnlich durchaus schön anzusehen, durchaus trinkbar, aber muss auch nicht sein. Aber ist auch ganz gut so, mein Teeschrank dankt es mir, wenn nicht noch ganz viel weißer hinzukommt :)

Grade die gelbe Version vom Yin Zhen kann schon ein schöner Tee sein mit der, ich sag mal, Karamell-Note. Aber das Original (also der Weiße YZ) hatte was Klareres, Konturierteres, wogegen der gelbe ein wenig muffig wirkte.

Ich hab mir diesen Thread mal zum Anlass genommen, meinen Jun Shan Yin Zhen zu probieren. Ich kenne den weißen YZ nicht, aber ich kann durchaus verstehen, was du mit muffig meinst. Das muss man mögen.Ich finde ihn nich verkehrt (aber muss ich auch Lust drauf haben, kein Tee der immer geht) aber verglichen mit meinem Huo Shan Huang Ya, ganz anders! Maximal im Nachgeschmack ist beim YZ eine Ähnlichkeit zu schmecken. Also auch hier, wie bei so ziemlich allen Tees: verschiedene Sorten probieren lohnt sich.

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Ja, absolut!
Der Fairness halber sollte ich wohl dazu sagen dass ich ein ziemlicher Yin Zhen-Fan bin und der gelbe es somit auch nicht leicht hatte.

Aber wirklich:frische, hochwertige YZ haben mir einige der faszinierendsten Teemomente beschert: Man kann sie mit 70° heißem Wasser oder auch mit fast kochendem Wasser zubereiten: Der Charakter wird ganz anders, aber immer toll. Auch sind sie für viele, viele Aufgüsse gut und zeigen sich  bei jedem wieder von einer neuen Seite... und so weiter, und so fort. Auch die Optik mit den ganzen Knospen finde ich fantastisch. Ein wahrer Klassiker!

(Ode beendet)

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Richtig beurteilen kann ich bisher auch nur den Junshan Yinzhen. Da auch mir die gewöhnlichen Silbernadeln sehr gut schmecken, ist es nicht überraschend, dass mir dieser auch sehr gefallen hat. Dabei ist mir aufgefallen, dass der gelbe Yinzhen ein Aroma hat, welches ich sonst nur von einigen chinesischen Schwarztees kenne. Ein gutes Beispiel ist der China Yunnan Golden Downy Pekoe von TG. Doch auch einige Keemun und vor allem die Yunnan Golden Buds vom Hamburger Teespeicher haben auch dieses spezielle Aroma, welches ich mag. In den Schwarztee-Varianten ist dieses aber stärker ausgeprägt. Beim Gelben Tee hingegen ist das eher wie eine Mischung aus Yinzhen und eben diesem Aroma. Schwierig zu beschreiben, aber vielleicht versteht ja jemand diese wirren Gedanken? :P


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Schwierig zu beschreiben, aber vielleicht versteht ja jemand diese wirren Gedanken? :P

Zugegeben, nicht 100%ig ohne alle Sorten einmal selbst im Vergleich probiert zu haben. Es inspiriert aber, eben dies einmal zu tun :)

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Hatte neulich sehr leckeren gelben Tee von Shui Tang. Zu beschreiben wie eine Fusion von süssem weissem und leichtem etwas umamimässigem grünem Tee.

Aber auch dieser scheint interessant zu sein:

http://hojotea.com/item_e/y01e.htm

Generell scheint diese Insel das gelbe Tee-Mekka zu sein. Ich glaube, meiner war auch von dort, und von irgendwelchen komischen Geschmäckern wie Gero berichtet konnte ich nichts feststellen. Vielleicht hattet ihr den berüchtigten gelber Hund Tee. Hauptzutaten: nach Sheng-Art gereiftes Hundefell, die Feuchtigkeit von Pieseldämpfen. Würde mir auch nicht schmecken.


Richtig beurteilen kann ich bisher auch nur den Junshan Yinzhen. Da auch mir die gewöhnlichen Silbernadeln sehr gut schmecken, ist es nicht überraschend, dass mir dieser auch sehr gefallen hat. Dabei ist mir aufgefallen, dass der gelbe Yinzhen ein Aroma hat, welches ich sonst nur von einigen chinesischen Schwarztees kenne. Ein gutes Beispiel ist der China Yunnan Golden Downy Pekoe von TG. Doch auch einige Keemun und vor allem die Yunnan Golden Buds vom Hamburger Teespeicher haben auch dieses spezielle Aroma, welches ich mag. In den Schwarztee-Varianten ist dieses aber stärker ausgeprägt. Beim Gelben Tee hingegen ist das eher wie eine Mischung aus Yinzhen und eben diesem Aroma. Schwierig zu beschreiben, aber vielleicht versteht ja jemand diese wirren Gedanken? :P

Wenn du Keemun erwähnst, meinst du bestimmt die Noten die schwach in Richtung Sheng gehen. Kenne die zus. auch von anderen chin. Schwarztees wie Bailin Gongfu. Mein gelber Tee hatte diese Noten aber nicht!

bearbeitet von GoldenTurtle

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Hundetee? Na ich weiß ja nicht XD

Das war meine zwischen zwei Kunden Stress komm zu spät Phantasie. Sollte keinen persönlichen Affront darstellen. So hab ich mir das halt irgendwann beim Lesen der Berichte vorgestellt. Grauslig. Insbesondere bei Gero's Bericht, der sonst alles aufzubrühen scheint, was sich nicht rechtzeitig vor ihm retten kann.

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Wenn du Keemun erwähnst, meinst du bestimmt die Noten die schwach in Richtung Sheng gehen. Kenne die zus. auch von anderen chin. Schwarztees wie Bailin Gongfu. Mein gelber Tee hatte diese Noten aber nicht!

Eigentlich habe ich dieses bestimmte Aroma noch nie bei Sheng entdecken können, dafür aber schon bei anderen chin. Schwarztees. Ich bin mir daher nicht sicher, ob wir wirklich dasselbe meinen...  :D

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Grauslig. Insbesondere bei Gero's Bericht, der sonst alles aufzubrühen scheint, was sich nicht rechtzeitig vor ihm retten kann.

Wieso, in diesem Thread habe ich doch noch gar nicht geschrieben, was ich in der Regel von Gelbem Tee halte (nämlich Abstand!)?

Obwohl es ja in einem meiner Sheng-Berichte mal etwas über Kuhstall-Aroma gab, was für mich aber eine angenehme Kindheitserinnerung ist, habe ich bei Gelbem Tee auch eine recht bovine (nicht canine) Assoziation, die alles andere als begeisternd auf mich wirkt. Kaum zu glauben, aber sogar ich habe im breiten Spektum der Camellia Tees noch Tabubereiche.

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"Sarkasmus-Mode on" Bis jetzt habe ich nur den Gelben Tee von Pfanner getrunken, wirklich ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis! "Sarkasmus-Mode off"


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