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TeeTalk Bastelecke


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Schon ab und an haben einige findige Mitglieder von TeeTalk ihre eigenen Bastelprojekte für den erweiterten Teegenuss vorgestellt. Daher habe ich gedacht es, wäre an der Zeit, ein entsprechendes Thema zu eröffnen. ;)



Nachfolgend auch gleich ein neues Projekt, das bei mir in der Planung ist. Die Idee dazu, ist mir während des folgenden Themas eingefallen. Wieso nicht gleich einen eigenen Chashaku produzieren? Als Grundmaterialien habe ich mir Elfenbein vom Mammut sowie Gagat - fossiles Holz im Übergangsstadium von Braunkohle zur Steinkohle - ausgesucht.  




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Edited by theroots
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Da ich es, aufgrund von Verspätungen, nicht mehr rechtzeitig zur Uni geschafft habe, konnte ich vorhin noch etwas experimentieren. 


Klappte soweit ganz gut, so dass ich den ersten Teil des Gagats mittels Trennscheibe sauber abgespalten konnte. Falls dies ein zweites Mal gelingt, dürften wohl drei Chashakus möglich sein. Das Material scheint sich auf jeden Fall besser bearbeiten zu lassen, als ich zunächst befürchtet hatte.  ;)




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Es gibt in Deutschland etwa 2,3 Händler, die ich gefunden hatte, welche jeweils über einen Hauptimporteur die Ware aus Sibirien bekommen. Dort findet man anscheinen die beste Qualität.


Kleinere Stücke, insbesondere auch der Rinde, bekommt man relativ günstig. Die oben abgebildeten etwa waren zwischen 10 und 30€. Teuer wird es erst, wenn man Stücke mit grösserem Volumen möchte. Deswegen habe ich mich an die "Bruchstücke" gehalten. :)


Edited by theroots
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:lol: das kann ich mir bildlich vorstellen.


Gute Idee mit dem Balkon!



Gagat habe ich noch nicht bearbeitet, aber Ebenholz hat eine ähnliche Eigenschaft, sich in alle Ritzen (und Lungenteile) zu setzen... das muss man mögen. ;)


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Ist in Arbeit. Musste mir eine Lösung überlegen, da ich die Löffel jeweils aus mindestens zwei Stücken herstellen werde (grosses Rohmaterial war mir zu teuer). Daher wird die Sache etwas komplizierter. Mit dem Schleifen habe ich aber schon begonnen, werde morgen jedoch auf elektrischen Betrieb umstellen. Zudem habe ich etwas Silberdraht besorgt und werde die nächsten Tage probieren, ob man damit einige Inlays machen könnte. Sähe sicher klasse aus auf/in diesem dunklen Material. Falls es nicht klappt, wird es bei 3,4€ pro Meter auch kein grosser Verlust. 



Nach dem Einwurf von Raku oben plane ich zudem, eine kleine Kiste nach japanischem Vorbild herzustellen (etwa wie jene unten), um die Chashakus gut verstauen zu können. Ein schönes Stück Holz hierfür habe ich inzwischen auch schon gefunden. :)



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Bin auf einige Websites gestossen, welche wirklich tolle Hölzer anbieten, jedoch meist nur kleinere Stücke, insb. für die Herstellung von Messergriffen. Die Preise sind zudem leider recht gesalzen. Bei uns im Baumarkt hatte ich bis anhin wenig brauchbares entdeckt. 


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Das müssten wird dann wohl definitiv vertagen, da ich für den Hauptteil der Arbeit erst nach der Prüfungsphase Zeit finden werde.  :lol:


Momentan ist nur die eine oder andere Spielerei für Zwischendurch möglich. Aktuell wie angekündigt Silber-Einlagen, welche einen sehr schönen Kontrast zum kohleschwarzen Gagat bieten. Nachfolgende Bilder sind natürlich nur ein Test und stark vergrössert (der Silberdraht hat einen Durchmesser von 0.8mm), vermitteln aber die Idee. Sieht in Normalgrösse klasse aus. ;)



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Bin auf einige Websites gestossen, welche wirklich tolle Hölzer anbieten, jedoch meist nur kleinere Stücke, insb. für die Herstellung von Messergriffen. Die Preise sind zudem leider recht gesalzen. Bei uns im Baumarkt hatte ich bis anhin wenig brauchbares entdeckt. 

Bei Tischlereien nachfragen, die haben oft auch "Abfallstücke" und durchaus auch von Edelhölzern. Oder bei gewissen Auktionshäusern und Onlineshops, die Bedarf für archäologische Replikate und den ganzen Reenactmentbereich/LARP führen.

Aber wieso die ganze Technik?

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Die Verfärbungen sind entstanden, weil die verwendeten Trennscheiben insbesondere für das dickere Stück (Teil oben) zu klein waren, so dass ich von beiden Seiten her schneiden musste. Daher sieht das ganze auch so uneben aus und der extrem feine Staub fängt sich in den entstandenen Kanten. Da dies bisher aber nur die Grundform ist und der ganze Rest ohnehin geschliffen werden muss, habe ich die Stücke nicht übermässig gereinigt. Was du siehst ist also lediglich der Staub. :)



Gagat lässt sich sehr gut polieren, so dass die Oberfläche ähnlich aussehen kann (z.B. hier zu sehen), wie schwarzer Lack. Oder man unterlässt das polieren, womit die Oberfläche mattiert bleibt und die Farbe irgendwo zwischen anthrazit und schwarz liegt. 


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