AndreH

Was ist das für ein Tee? (japanischer Grüntee)

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Hallo Zusammen,

ich habe wieder Tee geschenkt aus Japan geschenkt bekommen. Jedoch habe ich ein paar Fragezeichen: Bestellt hatte ich einen Karigame. Der soll mir nun auch mitgebracht worden sein, jedoch in diesen verdächtig großen und dafür relativ günstigen 300-Gramm-Blöcken... ?!? Da bin ich etwas skeptisch. Kann es einer lesen?

Zudem habe ich noch zwei weitere Tees bekommen. Der lilafarbene ist sicher ein Gyo, mit 50 Gramm, oder? Bei dem anderen, eine 100-Gramm-Packung, bin ich mir unsicher. Auf der Verpackung ist ein Teebauer abgebildet, der die Pflanzen gerade mit Reisgras beschattet. Aber keine Ahnung, ob das Rückschlüsse auf den Tee zulässt. Kabusencha?

Nun ja, wer kann helfen? Mir reicht eine Richtung. Ziehzeit und Temperatur verhandle ich ohnehin jeden Morgen mit mir und der Welt erneut aus...

Danke, André.

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Also der 300g-Brocken ist tatsächlich Karigane. Wie bereits vermutet - und sogar verdammt leckerer! Er schmeckt zu 95 % so intensiv wie ein Gyo Karigane, den ich mal bei yuuki gekauft hatte: dann aber 50g für rund 12 Euro... Im zweiten und dritten Aufguss jedoch etwas verwaschen. Und: Der Karigane hier ist sehr "bestäubt" - keine Ahnung was das soll. Er ist mit irgendetwas vermengt. Also ob einer Matcha drüber geschüttet hätte. Bei Umfüllen staubte es richtig und die Finger waren tiefgrün. Zugleich wird das Teewasser sehr grün und trüb. Unten sehr ihr einen zweiten Aufguss. Da lässt sich die trübe Färbung etwas erkennen. Ich weiß nicht, ob das bei der Herstellung entstanden ist oder zugemengt. Ich kann das jedenfalls von Karinage nicht...

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Moin Andre,

in Kürze, da ja schon Schlafenszeit ist:

1. Shincha Asatsuyu, Fukamushi-Typ aus Kagoshima vor der Ernte mit Stroh bedeckt (Richtung Kabusecha)

2. Shincha Yamabuki aus Uji, Sencha

3. Matcha-iri Kukicha

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    • Von cml93
      Neue Shinchas aus Shiga und Tenryû sind seit diesem Monat im Shop erhältlich. Hier geht es zu den Tees.
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      "Tee war im Anfang Medizin und wurde erst allmählich ein Getränk. Im China des achten Jahrhunderts kam er ins Reich der Poesie als etwas, das zum guten Ton gehörte. Das fünfzehnte Jahrhundert sah Japan ihn erhöhen zu einer Religion des Ästhetizismus, zum Teeismus."
      So beginnt Okakuras Buch vom Tee in der Übersetzung von Marguerite und Ulrich Steindorff, die seit Jahren als abgegriffenes Insel-Büchlein bei mir im Regal steht. Nun wollte ich den Klassiker wieder einmal lesen. Weil mein Exemplar wirklich schon ziemlich altersschwach ist, habe ich mir das Taschenbuch "Ritual der Stille" aus dem Herder-Verlag bestellt, das zusätzlich zum kompletten und neu übersetzten Text des Buches vom Tee ein Vorwort und ein Nachwort von Soshitsu Sen enthält. Vorwort und Nachwort sind auch ganz nett, aber von der "modernen" Übersetzung von Judith Mayer habe ich nur die ersten beiden Seiten gelesen und das Buch dann zur Seite gelegt.
      "In seinen Anfängen wurde Tee als Medizin eingesetzt und entwickelte sich dann zum Getränk. In China trat er im 8. Jahrhundert in den Bereich der Dichtung ein, und zwar als eine vornehme Art und Weise, sich zu vergnügen. Im 15. Jahrhundert wurde er in Japan zu einer Religion des Ästhetizismus entwickelt - Teeismus."
      Bin ich zu empfindlich oder altmodisch? Für mich ist der Text in der Neuübersetzung, die ja auch schon wieder mehr als 20 Jahre alt ist, völlig unlesbar. Ich gehe so weit zu sagen, dass hier in dem Bestreben es anders zu machen als die Vorgänger - es gibt noch eine andere ältere Übersetzung von Horst Hammitzsch, dem Autor von Zen in der Kunst des Tee-Weges - ein klar, präzise und elegant geschriebenes Buch komplett verhunzt wurde. Wenn es nur der Anfang wäre; aber es geht genau so weiter. Mit unnötigen Passiv-Konstruktionen, verschachtelten Nebensätzen und anderen Merkwürdigkeiten. So ist zum Beispiel ein und derselbe Gedichtvers im Haupttext und im Nachwort unterschiedlich übersetzt, ohne dass es dafür einen ersichtlichen Grund gibt.
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      Jedenfalls kann ich die Herder-Ausgabe des Buches vom Tee nicht empfehlen. Es gibt wohl noch eine weitere ganz aktuelle Übersetzung von Tom Amarque, die ich nicht kenne. Bisher hat sich hier für mich aber mal wieder gezeigt, dass neuer nicht immer besser sein muss.
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      Jetzt hatte ich gerade die Gelegenheit, mich mit jemandem von Instagram zu unterhalten. Also Bilder und kurzer prägnanter Text dazu. Für mich so ein wenig wie Bilderbuch anschauen.
      Nun denke ich nicht an die vielen "Professionellen", also die Händler, die sowieso überall präsent sein wollen und müssen.
      Aber wie ist das mit denen, die sich einfach nur ausdrücken wollen. Ich denke da an meine eigenen blog - versuche...
      In dieser Beitragsserie geht es mir darum, vielleicht einige dieser Künstler auf dem Weg zum Tee zu sammeln.
      Und gleichzeitig möchte ich etwas mehr von diesem Bereich kennenlernen.
      Ich fange gleich mal mit jemanden an, die ich persönlich auch kenne und die ich gern so auch etwas unterstützen würde:
      https://www.instagram.com/giselasmartertea/
    • Von Krabbenhueter
      Am Freitag war ich in Berlin zu einem neuen, interessanten Zusammentreffen von Teefreunden in Berlin eingeladen, das nun in den nächsten Wochen regelmäßig am Freitag stattfinden soll.
      Ich habe dazu auch einen blog geschrieben:
      https://krabbenhueter.blogspot.com/2020/07/teetime-bei-cpace.html
      Also wer Interesse hat, sollte einfach mal vorbeischauen.
       
       
      Gute Nachrichten für die Berliner Teeliebhaber!

      Nannuoshan und C*SPACE laden Euch herzlich zur Tea Time 下午茶 ein! In der kunstvollen Location von C*SPACE treffen sich jeden Freitagnachmittag die Teeliebhaber der Hauptstadt um bei ein paar Tassen Tee zu reden, entspannen und sich zu erfrischen.
      Jeder ist willkommen; einfach vorbeischauen, Tee auswählen (oder mitnehmen) und ganz informell und gemütlich die Zeit und den Tee genießen. Zur Verfügung stehen Gongfu Cha-Geschirr und eine Auswahl an hochwertigen Tees, selbstverständlich auch aus dem Nannuoshan Sortiment.
        WO
      C*SPACE in der Langhansstraße 86, 13086 Berlin


      WANN
      Ab 17. Juli, jeden Freitag, ab 15 Uhr.
        C*SPACE C*SPACE ist ein kreativer Raum für Arbeit, Kunst, Begegnung und Projekte in einer ehemaligen Möbelfabrik im Berliner Kiez "Weißenseer Spitze". Die Gastgeber Jan Siefke, Fotograf, und Katja Hellkötter, Kulturmittlerin, haben 16 Jahre in China gelebt. Mehr als nur ein Raum ist C*SPACE Ort und Treffpunkt für Kulturaustausch zwischen Fernost und Berlin; der perfekte Rahmen für wonnige Teemomente.
      Je nach Wetter, wird die TEA TIME 下午茶 im Hof oder in den wunderschönen Innenräumen stattfinden. Dort gibt es auch das kalligraphische Raum-Kunstwerk “Common Space - Everything Flows 一切支流 “ des Künstlers QIANG Geng zu bestaunen, das im Corona Lock Down entstanden ist. Wer Muse hat, kann beim Tee auch tiefer in die chinesische Philosophie - das "Buch der 1000 Zeichen” oder daoistische Poesie - eintauchen, auf die der Künstler sich bezieht. 
          
      Fotos, Copyright: Jan Siefke.
    • Von Rainer S
      Hallo aus Sachsen
      Aus der Nähe von den Weinbergen Meißen. Über Kräutertee, Lappacho, Schwarztee bin ich aus Neugierde auf das Catechin an den Grüntee, Matcha und co.gekommen. Eine Krankheit hat mich darauf gebracht. Seit drei Jahren trinke ich nun Grüntee, Matcha und Oolong.
      Eine Erfüllung für mich. Dieses Forum hilft mir dabei sehr. Täglich finde ich hier Antworten auf meine Fragen.
      Schon über die Mitte von 70 komme ich so einigermaßen mit dem Forum zurecht. Das stöbern macht mir großen Spaß.
      Bitte lasst mich Neutral am Forum teilnehmen. Viel probiere ich aus dem hier dargestellten aus. Wunderbar.
      In diesen Sinne freundliche Grüße 
      Rainer
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