Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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vor 2 Stunden schrieb miig:

Überhaupt werden die Blindverkostungen viel zu selten gemacht, wird mal wieder Zeit!

Schreit eigentlich nach einem Club, oder?

Gegenseitig unbeschriftete Proben zusenden, und erst nach dem Bericht auflösen? ;)

Ich wäre sofort dabei.

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@Teelix oh, das hört sich spannend an! hihi, so kann man mal ein paar ordentlich bittere unter's Volk bringen :devil:  (natürlich nur Spaß, mein es nicht böse)

@topic: Dank des guten Wetters heute (endlich mal wieder nicht so heiß und ich liebe Regen) kam bei mir heute Morgen der 2018er Guafengzhai Guoyoulin (also die Version von den hohen, schlanken Bäumen im Wald, was bei prSK "Gaoshan" genannt wird, nicht die, die es aktuell noch zu kaufen gibt) von EoT ins Kännchen.
Sehr schönes, dunkles und kräftiges Blattgut, das im nassen Zustand toll nach Waldhonig duftet. Der erste Aufguss ist im Gegensatz zu dem Aroma wenig süß sondern bietet einen wunderschönen mossigen Waldcharakter mit einer super schweren aber gleichzeitig weichen Textur, die einen sehr langen Nachhall hat. Mit fortschreitenden Aufgüssen kommt zunächst eine ganz leichte Bitterkeit hinzu, später eine dezente Süße während der moosige Charakter zwar etwas abnimmt, aber immer vorhanden bleibt. Einer der wenigen Pus, die es schaffen gleichzeitig schwer und elegant zu sein. Ein wunderbarer Tee, der hervorragend zu  einem regnerischen Morgen passt :)

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vor 19 Stunden schrieb TaoTeaKing:

„Xiengkhouang Honey Hill“ - „Laos Arbor“ (Sheng) von Siam Tee

Ja, sehr hübsch allerdings. Hachja, Siam Tee... da werd ich gleich ganz nostalgisch. Ist der Herr Kaper also auch noch aktiv :)

 

Ich hatte heute das zweite anonyme Muster von @nemo in der Tasse.

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Der frische Duft der trockenen Blätter lässt es sehr wahrscheinlich wirken, dass es sich um einen 2018er Sheng handelt. So einen hatte ich das ganze Jahr noch nicht. Spoiler: Das wird sich rächen...

Das trockene Blatt ist sonst nicht zu aussagekräftig. Sie waren gepresst, die Blättchen, aber erwartungsgemäß locker. Ich geh dann mal her und mache... keinen Waschgang, ich bring's nicht übers Herz, sondern gieße gleich auf. Die Blätter nach diesem Aufguss sind eindeutig sehr jung, mit einem intensiven Aroma, das mich aber mehr an Gemüse erinnert, als an Blüten oder Früchte.

 

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Der Aufguss ist relativ dunkel für so einen jungen Tee, mit einem leuchtenden Gelb, das sogar zarte Anklänge von orange aufweist. Auch an den Blättern sieht man deutliche Röstspuren, der Sheng wurde wohl nicht als Grüntee verarbeitet. Dies ist öfter mal der Fall, wenn Produzenten damit rechnen, dass die Tees jung getrunken werden und nicht reifen sollen. Das ist aber nur punktuell der Fall.

 

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Der Aufguss hat keine erkennbaren Röstnoten, totgebacken wurde das Blatt keinesfalls. Überhaupt hat der Tee viel Power und ein starkes Mundgefühl, auch wenn mir das Huigan nicht als zu dominant auffällt. Bitterkeit und Adstringenz sind vorhanden, aber bleiben im Hintergrund.

Ich gieße den zweiten bis vierten Aufguss direkt hintereinander, und es rächt sich, dass ich meinen Gewohnheiten gefolgt bin, die bei den 17er Tees noch gut tragen: Relativ lange Aufgüsse mit kochendem Wasser. Dieser Tee verträgts nicht, die Adstringenz wird unangehem präsent, ja, dominant, und es zwickt ganzschön im Magen. Es fällt auf, wie wenig Blütenaromen vorhanden sind, ich finde, der Tee ist schon fast pikant, erinnert mich an Grillgemüse (technisch gesehen ist er das ja auch :D )

Klassischer Anfängerfehler! Ist mir etwas peinlich :$. Ich brauch eine Pause, und muss erstmal eine Scheibe Brot essen, um den Magen und die Geschmacksknospen zu beruhigen. Danach geh ich moderater ran: Das Wasser wird einmal durch den Pitcher geleitet, um ihm ca 15°C zu nehmen.

 

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Der Tee dankt's: Der Körper wird kräftiger, die Adstringenz kehrt zu einem gut handlebaren Ausmaß zurück, Bitterkeit ist ohnehin nicht viel vorhanden. Die Aromen sind so üppig wie bisher selten, erinnern mich an asiatische Gerichte, die man auf einer duftenden, frisch gemähten Sommerwiese genießt. Jetzt kommt auch eine Art Fruchtigkeit dazu, ich denke an Papaya.

Man merkt, der Tee braucht Zeit, und Ruhe. Man sollte ihn wie ein Gläschen Likör schlürfen, dann überwältigt die Intensität auch nicht so, und jetzt kann ich auch das starke Körpergefühl genießen.

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Die letzten Aufgüsse sind klar und ruhig, eine Papayanote nimmt mittlerweile die zentrale Stellung ein, und wird von würzigen, grasigen Noten umgarnt. Dafür, dass es nur 6,5g waren auf die große 200ml-Kanne, sind 8 gute Aufgüsse eine sehr respektable Ausbeute, und da ginge noch mehr, wenn man denn mit genug Geduld gesegnet wäre 9_9

 

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Auf jeden Fall ein schöner, wertiger Tee. Ich tu mir schwer, ihn einzuordnen, weil ich etwas raus bin aus den ganz jungen Shengs, und weil ich die ersten Aufgüsse verbockt hab :D Aber ich würd auf was von älteren Bäumen tippen, das allermindestens 30€ / 100g kostet. Wäre interessant, da mal einige weitere Versuche zu machen, um zu sehen, wie er sich gibt, wenn man ihn mit etwas mehr Sachverstand aufgießt.

 

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vor 21 Minuten schrieb miig:

Ja, sehr hübsch allerdings. Hachja, Siam Tee... da werd ich gleich ganz nostalgisch. Ist der Herr Kaper also auch noch aktiv :)

 

Ja, sie haben sogar (neuerdings?) einen meiner Lieblingstees im Sortiment "Doke Black Fusion" ... wieso nostalgisch?! 🤔

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Weil ich da früher mal gern die Thai-Oolongs bestellt hab, auch wenn ich mittlerweile aus der ganzen Oolong-Schiene etwas rausgeraten bin. Somit kommen mir da Erinnerungen an frühere, einfachere Tee-Zeiten, als ich noch weiter am Anfang stand und alles übersichtlicher schien.

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Erneut vielen und respektvollen Dank für die ausführliche Beschreibung Deiner Eindrücke, @miig.

Ich hatte tatsächlich im Vorfeld überlegt, ob ich Dir, wie bei der ersten Blindprobe, einen Hinweis zu Dosierung, Ziehzeit, o.ä. geben sollte. Aber ich dachte mir, Du wirst schon damit umgehen und nachsteuern können, auch wenn´s zwischendrin mal etwas bitter werden könnte ;) Da es ja auch kein Wettbewerb im Erraten von Jahrgängen, Herkunft, usw. sein soll, der unvoreingenommene Umgang ja auch einer der spannenden Aspekte einer Blindprobe ist und Du den Tee im Griff behalten hast, bin ich froh, Dir nix verraten zu haben :)

Und um Dich nicht weiter auf die Folter zu spannen, hier nun die Aufläsung. Es handelt sich um den Tee, zu dem ich hier meinen ersten Eindruck kurz beschrieben hatte: Der 2018er Gushu Lao Man E von pu-erh.sk. Wie Du ihn, wenn Du den Tee nun nochmal mit dem Wissen über ihn zubereitest, empfindest, würde mich natürlich auch interessieren. Für mich wird er eine kuriose und spannende Abwechslung bleiben, wenn mir mal der Sinn nach etwas in meinem Teevorrat Ungewöhnlichem steht.

Es freut mich, wenn Dir die beiden Überraschungsproben Spaß bereitet haben und bin natürlich auch schon gespannt, wie Dir als EssenceOfTea-Fan der eigentliche Grund des Päckchens, der Blend mit dem furchtbaren Wrapper, schmecken wird.
Mir hat es jedenfalls Spaß gemacht zu lesen, wie Du die Tees wahrgenommen hast und hilft mir natürlich so auch, Beschreibungen oder Bewertungen besser zu verstehen, die Du von anderen Tees machst, die ich noch nicht kenne :)

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Aaahh - da schau an!

Ich find jetzt grad den von dir erwähnten Beitrag nicht - da steht nix über den 18er LME? @nemo

War auch nicht nötig eigentlich, mich darauf hinzuweisen - ist ja durchaus bekannt, dass man bei blutjungen Tees etwas vorsichtiger zur Sache gehen sollte :) Vielen Dank an dich für die schönen Proben, das war wirklich eine sehr unterhaltsame Sache. Man geht halt doch ganz anders ran, wenn es eine Blindprobe ist. Hat wirklich viel Spaß gemacht!

Jetzt würd ich am Anfang mit kühlerem Wasser rangehen, und mich erst langsam hocharbeiten - wie immer mit Tees des selben Jahres. Ja, auf den Piercing the Illusion bin ich sehr gespannt - hätte den fast vorgezogen heute :D. Ich finde, er riecht schomal sehr interessant. Hab nur mal kurz reingschaut - ich glaub fast, dass der böse David Purple mit Green Sheng gemischt hat :o

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Seltsam, wenn ich auf das "hier" in dem Satz oben klicke, komme ich auf meinen Beitrag vom 1.7. in diesem Thread hier (S. 371, ganz unten). Aber egal :)

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Ausgehend von der aktuellen Purple-Diskussion habe ich mir eine Probe aus der Teezui-Verschenke-Kiste von   

       @Tobias82

Blöd, hier kommt ein neuer Versuch:

Also, aus der Kiste von Tobias habe ich folgenden Tee gefischt und heute genüsslich aufgebrüht: Wild Purple Green (Mark?!)´16 .

Ist lecker, erinnert an wilde Beeren, ist vermutlich ein nicht-bitter und hat einen extrem süffigen, samtenen Abgang, der lange anhält. Ausdauer auch.

Für @doumer  vermutlich zu langweilig .... ;)

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Sorry für die etwas chaotische Form des Beitrags: hatte versehentlich die falsche Taste gedrückt und gesendet. Die Korrektur wurde danach einfach addiert und so entstand EIN Beitrag... äh... ich übe eben noch....:$

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vielleicht sollte man so langsam das forum eher in pu-talk unbenennen und dann einfach nur ein unterforum "Alles andre an Tees " reinhauen ?! smilie_denk_08.gif

 

im becher: ein Kimura Oolong "Izumi"

schön süüüss, fruchtig.. kommt in meinen augen daher wie ne melange aus nem okumidori shincha und nem feinen fruchtigen mellow jade oolong

wieder volltreffer  von Christian :trink_tee:

bearbeitet von phoobsering

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Ich bin mir zwar nicht sicher, ob ich verstanden habe was ich da trinke, aber schon alleine der Geruch ist umwerfend.
Weißer Sencha soll von hellen Blättern stammen. Nur warum? Wieso sind sie hell?

Egal, ich könnte den ganzen Tag daran riechen. Geschmacklich allerdings auch sehr drastisch. Unglaublich süß und erstaunlich viel Umami. 
Nur schade dass im Gebinde sehr viel pulverisiertes Blattgut wartet. Eine doch eher kleinteilige Angelegenheit.

 

Hier der 2. Aufguss mit 4g / 100ml / 70°C / 25s

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Baked organic GABA Oolong Lot 596 von TaiwanTeaCraft.

Genial....beginnt leicht herb, was sich in eine fruchtige, buttrige Süße verwandelt, leicht brotig.....bleibt lange präsent.... toller Tee.

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Heute Vormittag gibt es bei mir den 2018er Gedeng Forest von EoT:
Zu beginn eine fast schon scharfe aggressive Note mit einer überraschend subtilen Bitterkeit, was zusammen aber dennoch sehr kräftig ist und die Zunge betäubt (im Pu-Chart leider nicht darstellbar). Dieser betäubende Effekt nimmt mit fortschreitenden Aufgüssen langsam ab und die Bitterkeit kommt klarer zum Vorschein. Der Körper ist jedoch sehr leicht, gerade im Vergleich zu dem 2017er Gedeng von prSK oder seinen Vorgängern hat dieser Tee einen ganz anderen Charakter, lediglich eine leicht bittere Frische vereint die beiden Welten. Ein sehr spannender, man könnte auch sagen "spezialisierter" Tee :)

(Anmerkung: Dieser Bing stammt aus der Preorder-Bestellung, damals hieß er noch Gedeng Forest, im regulären Shop gibt es nun aber nur einen Spring Gedeng Guoyoulin, wobei es aber vermutlich der selbe Tee ist, denn im Gegensatz zu dem Guafengzhai gab es von dem Gedeng keine zwei Versionen beim Preorder)

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Mal eine (Blind-?)Verkostung der anderen Art:

Wieder aus der Teezui-Verschenke-Kiste von  @Tobias82 : "Oh, fein!" denke ich, als ich das Riesenpäckhen Fancy Oolong mit herausziehe. "Habe ich auch, aber sehr bedauelicher Weise in fast leer. Das Päckchen ist ein echter Glücksfall, danke!" Nicht weiter reingeguckt sondern gleich eingesteckt.

Und nun - Guckt selber, interessante Sache (bitte nicht überbewerten, "Fancy" ist kein geschützter Begriff, heißt auf Deutsch so viel wie "Phantasie mit Schneegestöber...." Ausserdem noch anzumerken: Helmut Volkmann hat, mit verlaub, eine "Sauklaue", es ist vermutlich nicht seine Schrift auf dem Päckchen- ich wünschte, ICH könnte so schön schreiben, ist fast schon Handlettering....)

Natürlich geschmacklich grundverschieden: Quin Xin lieblich, süß, fast schon wieder too much an Blumenduft und Parfümgenebel .Intensiv, langanhaltend die Blumen sind nicht totzukriegen. Keinerlei Bitterkeit, Abteilung "Mädchentee". Mag ich immer wieder mal gerne zwischendurch. Schmeckt auch als Kaltaufguss oder wenn er fertig aufgegossen abgekühlt länger herumsteht.

So. Und nun die Blindverkostung... Ich bin ja wie gesagt Anfänger.

Meine bescheidene Vermutung geht in Richtung China ? Guandong?!  Sehr dunkel, riecht und schmeckt aber nicht nach Rauch oder Tabak, gar nicht. Irgendwie auch ein sehr angenehmer Geruch, eine Mischung aus fruchtig, beerig und ...jep, auch irgendwie blumig aber angenehm bitter. Das Bittere erinnert mich irgendwie an Maocha, auch diese Power, die von ihm ausgeht (meint Ihr das mit Qi ?!). Aber wenn ich an einer Tüte Gua Feng Zhai Huang Shan Maocha schnuppere, habe ich diese Humide - Das hat mein BlindFancy nicht. Im Mund astringierend, lange präsent. Auf jeden Fall:  Den behalte ich.

Trotzdem: wer kennt ihn näher?  Tobias?!

 

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vor 18 Stunden schrieb Frau Mahlzahn:

Wild Purple Green (Mark?!)´16

Der Wild Purple Green Mark(!) ist ein Shu-Sheng-Mix von YunnanSourcing und beinhaltet als Sheng-Anteil eben Purple-Material. Durch den Mix ist er aber eher eine Kategorie für sich, für tiefere Einblicke in die "Purple-Welt" würde ich dir also empfehlen ihn nicht als Referenz zu nutzen. ;)

https://yunnansourcing.com/products/2016-yunnan-sourcing-wild-purple-green-mark-ripe-raw-pu-erh-tea-cake-1

vor 1 Stunde schrieb Ringelmaus:

Sencha „wanka“ 2017

Entschuldigt bitte beide meine Sau-Klaue... (Ja, auch der erste ist ursprünglich mal von mir. :D )

Es handelt sich um den Hangerollten "Wazuka" Sencha/Shincha

https://www.yutaka-tee.de/de/handgerollter-sencha-wazuka-shincha-2017.html

 

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@Teelix verstehe. Beim Herausnehmen der Teeblätter aus der Kanne wurde das sehr deutlich, dass es ein Blend sein muss, zwei komplett verschiedene Blattsorten. Aber Shu-Sheng ... auf das wäre ich nicht gekommen, danke für den Hinweis und den Link :).

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... neeeee, is´ klar.

Immerhin, solange da ein Oolong drin ist, stimmt das Ettikett ja : Ein Was-auch-immer-Oolong in altmodisch.

Niemand ausser mir selber hat je behauptet a) könnte gleich b ) sein ... Nur : WAS ist b ) ?!

Und für einen geschenkten Tee zum Herumexperimentieren, der mir schmeckt und auch noch Power hat, kann ich mich wahrlich nicht beklagen.

Alles gut.

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Am Nachmittag dann ein weiterer ungewöhnlicher Tee aus dem Hause He Qi Fang: der 2018er Bulang Hongcha.
Sehr schön schokoladiger Hongcha, der an den 2017er Lao Man E RED von prSK erinnert, wenn auch weniger süß und mehr "85%-Edelbitter" (Bulang als Hongcha, wohoo!). Einer der wenigen Hongchas, die mir wirklich gut gefallen! Auch wenn es eindeutig ein Hongcha ist, kommt doch etwas von der Kraft eines Shengs durch, deshalb würde ich ihn zumindest teilweise auch der Kategorie zuordnen.

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