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Gyokuro on the rocks

Heute habe ich zwei unterschiedliche Gyokuro Qualitäten von Marukyu-Koyamaen parallel mit Eiswürfeln zubereitet - Suiteki vs. Hisa Homare.

Teegenuss wie für diesen Sommer gemacht 😍 und eine wie immer sehr lehrreiche Parallelverkostung 🙏

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    • Von Krabbenhueter in Krabbenhueters Teesuppe
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      Ich stelle mir vor, dass ich in meinem Garten sitze, auf meine austreibenden, grünen Bäume schaue, um Tee zu trinken.
      Da habe ich meine Ruhe, entdecke den Tee…
       
      Manchmal dagegen fahre ich in die Stadt, an einen ganz bestimmten Ort, in ein ganz spezielles Lokal und setze mich dort an meinen speziellen Tisch. Dann trinke ich dort einen Tee. Und wenn gerade jemand anderes  Interesse hat, setzt er sich einfach dazu und wir trinken etwas Tee gemeinsam.
       
      Ich könnte auch ein Bild von meinem Tee machen, einige Worte dazu schreiben und das dann an eine Wand des Lokals anhaften, für andere zum Lesen und betrachten. Und falls ich dann eine interessante Antwort – Reaktion darauf erhalte, würde ich vielleicht auch wieder darauf reagieren…
       
      Das ist ein Wunschtraum von mir.
      Und doch ist es auch Wirklichkeit. Es gibt diesen Ort in meiner Stadt, sogar mehrmals.
      Es gibt diese Wand im Netzt, genannt Teetalk – Forum.
       
       
       
    • Von Roberts Teehaus in Teerezepte
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      Die Zubereitung von Gyokuro Asahi Im Frühjahr wird der Gyokuro Asahi (Morgenröte) als erste Sorte der Gyokuro Grüntees geerntet. Nur die zartesten Blätter, in den frühen Morgenstunden geerntet, finden Verwendung für die Gyokuro Asahi Zubereitung. In diesen zarten Knospen und Blättern befinden sich viele Mineralien, die sich während des Winters in der Pflanze dort ansammeln konnten. Diesen besonderen Grüntee, dessen Name ins Deutsche übersetzt "Edler Tautropfen" oder "Perlentau" bedeutet, bezeichnet man zu Recht als Champagner unter den Teesorten. Von anderen japanischen Grünteesorten unterscheidet er sich durch seinen intensiv grasigen Geschmack mit gleichzeitig fein-süßlichem, doch kräftigem Aroma. Um dieses zur vollen Entfaltung zu bringen, erfordert die Gyokuro Asahi Zubereitung besondere Sorgfalt. 

      Methoden der Gyokuro Asahi Zubereitung von klassisch bis modern 
      Traditionell 
      Da der Gyokuro Grüntee über weniger Bitterstoffe verfügt, sein Aroma jedoch am Besten zu Geltung kommt, wenn er stark getrunken wird, nimmt man für die Gyokuro Asahi Zubereitung ungefähr die 3 - 4-fache Menge an Teeblättern als beispielsweise für Sencha Tee. Ein Grund hierfür ist, dass Gyokuro Teeblätter ein größeres Volumen trotz ihres geringeren Gewichts besitzen. Dieser Umstand sowie der vergleichsweise hohe Preis des exzellenten Grüntees relativieren sich jedoch in Anbetracht der mindestens 3 Aufgüsse, die mit den Blättern möglich sind. Sollte der erste Aufguss im Schnitt 2 Minuten ziehen, verkürzt sich die Zeit bei weiteren Aufgüssen, sofern die Blätter noch feucht sind, auf 30 Sekunden bis 1 Minute. 

      Neben der ausreichenden Menge an Teeblättern ist vor allem die Wassertemperatur bei der Gyokuro Asahi Zubereitung für den unverfälschten Geschmack entscheidend. Das zum Kochen gebrachte Wasser sollte beim Aufguss auf 50°C - 60°C abgekühlt sein, da ein zu heißer Aufguss die verbliebenen Bitterstoffe löst und den typischen Geschmack des Gyokuro Asahi verdirbt. Durch die besondere Gyokuro Asahi Zubereitung ist zudem die Konsistenz des Tees dickflüssiger und cremiger als bei anderem Grüntee. Wichtig bei der klassischen Methode ist zudem mit dem Wasser beim Aufgießen sparsam umzugehen. Es reicht aus, wenn die Teeblätter in der Kanne gut bedeckt sind. Damit der Tee nicht zu schnell abkühlt, empfiehlt es sich bei der Gyokuro Asahi Zubereitung Kanne und Teetasse zuvor mit heißem Wasser anzuwärmen. All das verhilft dem Tee zu seiner gehaltvollen Note. 

      Modern 
      Doch es gibt auch alternative Methoden der Zubereitung. Im Alltag muss es manchmal schnell gehen und da bleibt nicht immer die Zeit für die traditionelle japanische Gyokuro Asahi Zubereitung. Bei der moderneren Methode wird der Gyokuro ähnlich wie andere japanische Grünteesorten zubereitet. Das zeichnet sich vor allem durch eine höhere Wassertemperatur von 70°C - 80°C und einen sparsameren Teeverbrauch aus. Der Gyokuro enthält dadurch einen kräftigeren Geschmack mit einer weniger ausgeprägten Süße. Durch die höhere Temperatur ist eine Ziehzeit von 30 bis 40 Sekunden beim ersten Aufguss ausreichend, bei weiteren Aufgüssen verkürzt sie sich auf 10 Sekunden. 

      Gut verträglich 
      Wer darauf Wert legt, dass im Gyokuro Grüntee nicht so viel Koffein und Gerbsäure gelöst werden, bereitet den Tee bei einer Wassertemperatur von 50°C bis 60°C nicht ganz so stark zu und verzichtet auf weitere Aufgüsse. Das macht den edlen Grüntee verträglicher und man kann eine größere Menge davon trinken. Die optimale Ziehzeit beträgt bei dieser Methode 2 Minuten. Dies ist die bekömmlichste Gyokuro Asahi Zubereitung. 

      Der Einfluss der schonenden Gyokuro Asahi Zubereitung auf die Gesundheit 

      Nicht nur die Qualität der japanischen Grünteesorten, sondern auch die schonende Gyokuro Asahi Zubereitung sind entscheidend für den positiven Einfluss des Tees auf den Körper. 
      Generell lässt sich sagen, bereits viele der Inhaltsstoffe von Gyokuro Tees sind gut für die Gesundheit. Durch die Schattenreifung, also die Reduzierung der unmittelbaren Sonneneinstrahlung auf die Pflanze, verbleibt die Aminosäure L-Theanin im Tee. Ihr wurde ein Stress lösender und beruhigender Effekt nachgewiesen. Koffein, Mineralstoffe und Chlorophyll regen zudem den Stoffwechsel an und tragen so wesentlich zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Da Gyokuro Tee auch die geistige Leistungsfähigkeit steigert, wird empfohlen, ihn morgens zu trinken. 
      Die korrekte Ziehzeit und Wassertemperatur optimieren die positive Wirkung. Je nach erwünschtem Anwendungsgebiet bei gesundheitlichen Problemen, können alternative Zubereitungsmethoden einen heilsamen Effekt erzielen. 
      Doch auch die Wasserqualität und das Material der Teekanne sind nicht zu vergessende Faktoren, die sich im Geschmack und Wirksamkeit niederschlagen. Nur wenn man weiches Wasser bei der Gyokuro Asahi Zubereitung benutzt, entfaltet der Grüntee voll seinen grasigen Geschmack. Da in Deutschland das Wasser häufig zu hart ist, schwören Kenner auf Wasserfilter, die sowohl die Giftstoffe herausfiltern als auch die Härte des Wassers verringern. 


      Die Wahl der richtigen Teekanne und anderem Zubehör 

      Bei der traditionellem Gyokuro Asahi Zubereitung sollte keine Eile herrschen. Guter japanischer Grüntee lädt dazu ein, ihn zu genießen und dass gelingt nur mit Sorgfalt und ausreichender Zeit. Zu einer richtigen Teezeremonie gehört auch das geeignete Zubehör, nicht nur wegen des Geschmacks. Vor allem die Wahl der richtigen Kanne spielt eine große Rolle. Die am häufigsten verwendete Teekanne (Kyusu) für japanische Grünteesorten besteht vorzugsweise aus Banko-Ton, ist bestenfalls handgearbeitet und hat einen Henkel oder Seitengriff. Ebenso verbreitet sind Teekannen aus Porzellan. Hochwertiges Porzellan zeichnet sich als besonders dünnwandig und filigran, manchmal sogar leicht transparent (und leider auch empfindlich) aus. Teekannen aus Gusseisen hingegen sind besonders bei Teetrinkern beliebt, die gern die Sorte wechseln, da die Kannen innen emailliert sind. Das eingefügte Teesieb ist bei diesen Kannen fast immer aus Edelstahl. Beim Original Kyuso ist das Keramik-Sieb bereits integriert. Auch Glaskannen eignen sich hervorragend zu Zubereitung und Genuss von Grünem Tee. Welche Art der Teekanne man auch bevorzugt, aus Kunststoff oder unbeschichtetem Metall sollte sie möglichst nicht sein. 

      Das Material des Teeglases oder der Teetasse spielt eine ebenso wichtige Rolle. Liebhaber der klassischen Gyokuro Asahi Zubereitung bevorzugen Glas, Porzellan- oder feine Tontassen. Es herrscht der allgemeine Konsens, dass man hochwertigen Sencha oder Gyokuro in breitrandigen Bechern nicht angemessen genießen kann. 
      Unter Kennern edler Grüntees besteht die Ansicht, der optimale Wasserkessel zum Erhitzen des Teewassers solle gusseisern, von guter Qualität und ohne innere Emaille-Beschichtung sein. Diese Art der Kessel Tetsubin heißt in Japan Tetsubin. 
      Auch die Wahl des geeigneten Bestecks spielt bei Liebhabern edler Grünteesorten eine Rolle. In Japan finden deshalb bei der Gyokuro Asahi Zubereitung oder anderen klassischen Teezeremonien zum Dosieren des Tees geschnitzte Kirschholzlöffel Anwendung. Ihnen wird eine energetische Wirkung zugesprochen, die Metallbesteck fehlt. 
      Eine luftdicht verschließbare Teedose (Chazutsu) darf schließlich nicht fehlen, da der empfindliche Grüntee darin länger frisch bleibt als in der nicht hundertprozentig zu verschließenden Originalpackung. 

      Grüntee kalt trinken 

      Nachdem die Gyokuro Asahi Zubereitung vorgestellt wurde, sollen auch Varianten, die neben der traditionellen Teezeremonie bestehen, beschrieben werden. Selbstverständlich kann man Grüntee kalt trinken. Dazu muss man ihn nicht extra abkühlen lassen, sondern kann Gyokuro und andere grüne Teesorten auch mit schmelzenden Eiswürfeln zubereiten. Eine weitere Möglichkeit ist, ihn mit Wasser zu übergießen, für mehrere Stunden in den Kühlschrank zu stellen und vor dem Trinken durch ein Sieb zu filtern. Im kalten Wasser hat der Tee ausreichend Zeit, sich zu entfalten und seine gesunden Inhaltsstoffe an das Wasser abzugeben. Besonders während der heißen Sommermonate ist es erfrischend, Grüntee kalt zu trinken. 
       
    • Von Roberts Teehaus in Ursprung des Tees
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      Wie ist Tee entstanden?
      Schwarztee, Grüntee oder Früchtetee - bereits seit Jahrhunderten wird Tee getrunken.
      Mittlerweile gibt es ihn in allen möglichen Sorten und Zubereitungsarten.
      Trinkt man nun lieber Kräutertee, Schwarztee oder Apfeltee?
      Für jeden Geschmack ist etwas dabei und genau das könnte auch der Grund sein,
      weswegen Tee eines der beliebtesten Getränke nach Wasser ist.
      Doch wie kam es eigentlich dazu, dass es den Tee, so wie Sie ihn heute kennen,
      überhaupt gibt?
      Die Geschichte des Tees
      Etwa im Jahre 200 vor Christus beginnt die Geschichte des Tees in China.
      In einer Legende heißt es, dass der damalige Kaiser Shen Nung sehr auf Sauberkeit achtete
      und deswegen sein Wasser immer abkochen ließ.
      Nachdem eines Tages ein Windstoß einige Blätter einer Teepflanze in den
      Kessel mit dem kochenden Wasser wehte, war der Kaiser überzeugt vom Geschmack und Geruch dieses Getränks.
      Dadurch wurde der Tee zunächst zum wichtigsten Getränk Chinas,
      bevor er später um die ganze Welt reiste. Erst Anfang des 17. Jahrhunderts kam der
      Tee schließlich nach Europa.
      Zunächst kam er mit einem Schiff in den Niederlanden an und wurde von da aus nach Ostfriesland gebracht.
      Es begann die Teekultur in Deutschland und im 19. Jahrhundert beteiligte sich Deutschland auch am internationalen Teehandel.
      Seitdem gewann der Tee an immer größerer Bedeutung und zählt heute nach wie vor zu einem der beliebtesten Getränke.
      Die Geschichte des Tees
    • Von Roberts Teehaus in Teerezepte
         2
       

      Tee kann so viel mehr, als uns auf der Couch Finger und Seele zu wärmen.
      Denn wenn man sich die Kräuter-Mischung fürs Heißgetränk selbst zusammenstellt,
      wird aus jeder Tasse eine ganz individuelle Quelle des Wohlbefindens.
      Wie’s geht? Steht hier!
       
      Mischen Sie sich Ihren Kräutertee selbst:
      Für Ihre individuelle Teemischung können Sie bis zu drei Hauptkräuter mit
      passender Wirkung miteinander kombinieren und diese durch weitere Kräuter,
      die den Geschmack oder das Aussehen verbessern, ergänzen. Keine Angst,
      Sie können beim Mischen nicht viel falsch machen, wenn Sie nur übliche,
      ungiftige Kräuter verwenden. Im allerschlimmsten Fall droht ein seltsamer Geschmack
      oder ein Entmischen beim Lagern, weil sich etwa schwerere oder kleinere Bestandteile
      unten in der Teedose absetzen.
       
      Peppen Sie Ihre Teemischung auf:
      Mit so genannten Ergänzungskräutern können Sie Ihre ganz persönliche Teemischung noch verbessern.
      Denn sie tragen dazu bei, den Geschmack und die Optik aufzupeppen.
      Für Wohlgeschmack sorgen zum Beispiel Anis oder Minze, aber auch Lavendel und Süßholz oder Melisse.
      Für eine schöne Optik – das Auge trinkt schließlich mit – sind Kräuter und Beigaben gut,
      die auch in getrocknetem Zustand ihre kräftige Farbe behalten. Dazu gehören zum Beispiel
      Hibiskusblüten oder Ringelblumen,
      Rosenknospen oder Hagebutten. Diese bunten, fröhlichen Farbtupfer tun der Seele einfach
      gut und Verstärken so die positive Wirkung Ihres Tees.
       
      Sorgen Sie für Stabilität:
      Wenn Sie lange Freude an Ihrer Teemischung haben möchten,
      setzen Sie am besten so genannte Stabilisierungskräuter ein.
      Rund fünf bis zehn Prozent Ihrer Mischung sollten aus ihnen bestehen.
      Sie halten nämlich Ihre Teemischung zusammen und verhindern ein Entmischen –
      auch bei längerer Aufbewahrung.
      Denn durch das Stehen setzen sich sonst mit der Zeit die schwereren oder auch
      die besonders kleinen Pflanzenteile gerne am Boden der Mischung ab.
      Geeignet als Stabilsierungskräuter sind aufgrund ihrer rauhen Oberfläche unter anderem Salbei-
      oder Himbeerbblätter, Spitzwegerich oder Hamamelis.
    • Von Roberts Teehaus in Teerezepte
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      Teetrinken wie in … Ostfriesland
      Die gemütliche Teezeit ist fester Bestandteil des ostfriesischen Lebensgefühl:
      Beim klassischen „Ostfriesentee“, einer Mischung aus 
      verschiedenen Assam-Tees,
      genießt der Ostfriese das Leben – und das auch gern in geselliger Runde.
      Guten und preiswerten Assam-Tee bekommen Sie z.B. bei der Teekampagne.
      Ende 2016 wurde die Ostfriesische Teekultur mit ihrer 
      besonderen Teezeremonie sogar
      von der Deutschen UNESCO-Kommission zum Immateriellen Weltkulturerbe erklärt.
      Für eine „Teetied“ im ostfriesischen Stil benötigen Sie:
      losen Ostfriesentee und einen Teelöffel zum Abmessen 
      Kluntje-Kandis in Weiß oder Braun – und eine passende Kluntje-Zange! 
      eine Servierkanne (und ein Stövchen zum Warmhalten) 
      Porzellan-Teegeschirr, idealerweise mit zartem Rosen-Décor 
      Sahne und Sahnelöffel
      So bereiten Sie den Tee originalgetreu zu: 
      Schwenken Sie die Kanne kurz mit heißem Wasser aus und 
      geben Sie dann den Tee hinein.
      Verwenden Sie dabei ca. 1 TL Tee pro Tasse und geben Sie zuletzt einen zusätzlichen TL hinzu.
      Füllen Sie die Kanne erst bis etwa zur Hälfte mit heißem Wasser und lassen
      Sie den Tee darin 5-7 Minuten ziehen, ehe Sie die Kanne vollends auffüllen:
      Dadurch erhält der Ostfriesentee seine Stärke und kann auch seine typischen
      herben Aromen entfalten. Sie können die Teeblätter nun 
      in der Kanne belassen oder den Tee in eine separate Servierkanne abseihen.
      Servieren – und Genießen! 
      In jede Tasse wird ein großes Stück Kandis gesetzt, 
      auf das der Tee gegossen wird.
      Knackt der Kandis, ist das gewissermaßen ein Gütesiegel für den Ostfriesentee,
      da dies bedeutet, dass er heiß genug serviert wurde.
      Geben Sie abschließend einen Löffel Sahne in jede Tasse.
      Lassen Sie die Sahne dabei vorsichtig am Rand der Tasse entlang gleiten,
      um die typische „Sahnewolke“ zu erzeugen.
      Wichtig ist, dass der Tee nicht umgerührt wird: Er wird „von oben nach unten“
      getrunken und wandelt sich dabei mit jedem Schluck 
      von sahnig über herb zu süß.
      Um die Ostfriesische Teezeremonie zu vervollständigen, können Sie zu diesem Tee Rosinenbrot mit Butter reichen.
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    • Von Joaquin
      Roberts Teehaus hat mich gebeten seinen Gyokuro Asahi durch unsere versierten TeeTalk-Mitgliedern zu testen. 
      Im folgenden führe ich kurz die Beschreibung dieses aus der Shopseite auf
       
      Dieser Gyokuro Asahi kann online bei Roberts Teehaus geordert werden und wird zur Zeit zu 500g für 73,50 Euro oder als 1kg zu 132,50 Euro angeboten. Laut Shopseite kommt dann noch der Versand hinzu, wobei am einem Bestellwert von 100,- Euro der Versand kostenfrei ist und im Ausland sich der Versand um 5,90 Euro verringert.
       
      Prüfmethode:
      Aus dem herkömmlichen Handel wurde den Probanden für die Tests, zwei weitere Gyokuro Tees an die Seite gestellt. Ein Tee war eher im niedrigen Preissegment angesiedelt, wogegen der andere hochpreisiger Natur war. Damit lagen den Testern drei Gyokuro Tees zur Blindverkostung vor, welche zwar unterschiedlich gekennzeichnet waren, von denen die Tester aber weder Hersteller, Produktname, noch Preis kannten. Die Proben waren zudem für jeden Probanden individuell, unterschiedlich und/oder gleich gekennzeichnet, was mögliche Absprachen über die Tees, entgegen wirken sollte. Einzig durch den gut verwahrten Schlüssel wurde ersichtlich, welche Probe von welchem Probanden, zu genau welchem Tee gehörte.
       
      Zubereitung:
      Damit auch niemand im Netz recherchiert, ob gewisse Angaben zur Dosierung, schon einem gewissem Produkt zugeordnet sind, wurde keine Anleitung zur Zubereitung mitgegeben. Hier sollte man mit der eigenen Gewohnheit und Erfahrung die Tees zubereiten und somit zu den eigenen bisher gemachten Erfahrungen setzen. 

       
      Trockener Tee (Duft):
      Der Duft wurde weitestgehend als süß, nussig und würzig mit Röstaromen bezeichnet. Er wurde dabei als äußerst positiv bewertet. Dabei wurde er mal als trockenes, eingelagertes Heu und sehr tief beschrieben oder auch ohne etwas Talgiges und grasiges dabei.

       
      Aufguss (Optisches Erscheinungsbild und Duft):
      Die Farbe des Aufgusses wurde mit einem „tollen“ satten grün-gelb und bei einigen sogar neongrün angegeben. 

       
      Geschmack (Ergebnisrelevant):
      Der Geschmack wird ebenso wie der Geruch als süß und nussig beschrieben und in den verschiedenen Aufgüssen wandelbar. Umami war bei einigen zu schmecken und manch einer schmeckte sogar intensiv Schokolade und Heu heraus. Für den einen überhaupt keine Bitterkeit, für den anderen dagegen schon. 

       
      Fazit und Ergebnis:
      Die Tester waren überwiegend recht kritisch, aber im Ganzen auch durchaus fair. Insgesamt bleibt zu sagen, dass der Tee recht unterschiedlich und dann wiederum auch sehr ähnlich wahrgenommen wurde. Dieser Tee scheint geradezu zum Experimentieren mit unterschiedlichen Temperaturen und Ziehzeiten einzuladen und offenbart dabei jedem ein etwas anderes Geschmackserlebnis.
      Als Fazit bleibt, dass dieser Gyokuro Asahi zu einem Gut tendiert und in der Abschlussnote eine bemerkenswerte 2,3 bekommt.

    • Von teenießen
      Guten Abend liebe Gemeinde.
      Jeder fängt mal mit dem Teetrinken an. Da wird man ja noch wahrlich an Auswahl erschlagen. Da dachte ich mir, man könne doch einfach mal eine grobe Übersicht erstellen.
      Denn wer weiss schon was ein Sencha, ein Mao Feng oder gar ein Gyokuro ist, zumindest in den ersten Schritten hin zum Tee.
      Also warum geben wir hier nicht mal eine grobe Einteilung, welche sagt, was der Name bedeutet und wohin die geschmackliche Expedition führt? ! :-)
      Z.b. ein Sencha ist ein Tee der nach der Ernte gedämpft wird, um die Fermentation zu stoppen. Gängig als Japaner; gute Alternative Südkorea. Geschmacklich: tendenziell eher mild.
      Mao feng: Tee der gedämpft und anschließend nochmals getrocknet wird. Gängig als Chinese. Sehr mild im Geschmack.
      Was haltet ihr davon? So kann der ein oder andere bestimmt auch noch dazu lernen.
      So eine grobe Übersicht hat mir in meinen Anfängen leider auch gefehlt von daher hoffe ich ihr macht mit.
    • Von olem
      Liebe Teefreunde,
      nachdem ich nun seit einigen Jahren begeistert Tee trinke, habe ich mir einen kleinen Traum erfüllt und mich mit einer Marke und einem Onlineshop für japanische Grüntees selbstständig gemacht: Blattgut
      Monatelang habe ich mit der Idee gespielt, unendlich viele Proben verkostet (das war der spaßigste Teil ), Designs ausprobiert und an der Website geschraubt. Seit ca. zwei Wochen ist es nun soweit: Das Sortiment steht, der Shop ist online. Ich habe die Auswahl absichtlich klein gehalten und biete nur Tees an, die meinen eigenen (recht hohen ) Ansprüchen an japanische Grüntees gerecht werden. Mein Ziel ist es, die Tees quasi als Marken dauerhaft anzubieten, so dass Ihr eure Lieblingstees auch immer wieder nachbestellen könnt.
      Aktuell sind es vier Sorten, die ich euch gerne kurz vorstelle:
      1. Jadetau: Ein Gyokuro Gokô mit dickem Umami und fruchtiger Süße. Lässt meiner Meinung nach viele teurere Artgenossen hinter sich.
      2. Windspiel: Ein leichter Saemidori Shincha mit zitroniger Note und dunkler Schokolade im Abgang.
      3. Morgenrot: Ein ausgewogen gerösteter Hojicha mit voller Nussigkeit.
      4. Waldgrün: Ein sehr frischer und runder Karigane mit lieblichen Noten, aktuell mein Lieblings-daily-drinker.
      Wenn Ihr mehr über die Sorten wissen wollt, schaut einfach im Shop vorbei
      Ich würde mich sehr freuen, den ein oder anderen von euch als neuen Kunden begrüßen zu dürfen! Ich habe euch einen Rabattcode eingerichtet, mit dem Ihr 10% auf eure Bestellung spart, ohne Mindestbestellwert: teetalk10. Wenn Ihr irgendwelche Fragen habt, meldet euch.
      Liebe Grüße!
      Oliver von Blattgut
       
    • Von Gyokuro
      Ich suche schon seit langer Zeit einen Gyokuro, in seiner ursprünglichen Form.
      Bevor man ihn wie beim Sencha zu Nadeln formte, war Gyokuro zu Anfang seiner Zeit eher kugelig, wodurch er auch seinen Namen (Tau"Tropfen") erhalten hat.
      Ich frage mich nun, ob es solchen Gyokuro irgendwo gibt.
      Bevorzugt einer aus Uji.
    • Von cml93
      Seit dieser Woche sind neue handgepflückte Matchas (u.a. ein neuer Wettbewerbs-Matcha) und Gyokuros angekommen:
       
      Kobayashi handgepflückter Gyokuro "Gokô"
       

      Ein handgepflückter Premium-Gyokuro aus der Top-Region Kyotanabe vom nationalen Champion (2014), Herrn Kobayashi.
      Das würzig-kräftige Umami vom und eine elegant-süßen Geschmack vom Cultivar verleihen diesem Gyokuro ein unvergleichlich fruchtig-süßes Aroma, welches stark an Pfirsich erinnert.
       
      Kobayashi handgepflückter Gyokuro Zairai

      Schattentee aus dem Cultivar Zairai (eigentlich kein Cultivar, sondern aus Samen gezogene Teebäume, wo sich verschiedene Cultivare vermischt haben) ist eine absolute Rarität und wird heutzutage so gut wie kaum noch angebaut. Ein Grund dafür ist, dass jeder Zairai-Strauch etwas anders schmeckt und Zairai sehr schwierig per Hand zu pflücken ist (im Vergleich zu Cultivar-Sträuchen).
      Dieser Zairai-Gyokuro ist in den ersten Aufgüssen erstaunlich elegant mit einer tollen Würze, starkem Umami und einer fruchtigen Süße. Nach und nach tritt die Würze in den Vordergrund, die dem Tee immer mehr Körper und ein "dunkles" Aroma verleihen, welches diesen Gyokuro so unglaublich spannend macht.
       
      Kobayashi handgepflückter "Gyokusen"

      Bei diesem Tee handelt es sich um einen Blend aus einem Gyokuro des Cultivars Saemidori (aus Uji-Tawara, Kyoto) und einen Senchas wiederum des Cultivars Saemidori (Wazuka, Kyoto). Alle Tees sind handgepflückt und Tees absoluter Spitzenklasse.
      Wir haben diesen Tee zusammen mit Meister Kobayashi vor Ort geblendet und hatten die innovative Idee, Gyokuro und Sencha zu blenden. Wir haben ihn daraufhin "Gyokusen" (jap. 玉煎) getauft ("Gyoku" von Gyokuro und "Sen" von Sencha) und ihn gibt es exklusiv bei uns.
      Der erste Aufguss ist unglaublich süß, extrem kraftvoll, aber ausbalanciert. Hier wirkt das feine Umami des Gyokuros und das kräftige Umami der Sencha zusammen, welches ein ganz neues Geschmackserlebnis erlauben. Auch der zweite und dritte Aufguss haben noch ein starkes Umami, ab dem vierten Aufguss geht der Gyokusen dann langsam in Richtung Sencha über, wo aber stehts die Süße des Gyokuros dem Tee eine perfekte Balance gibt.
       
      Kobayashi Wettbewerbs-Matcha "Uji-Hikari"

      Ein handgepflückter Wettbewerbs-Matcha aus dem Top-Anbaugebiet Kyotanabe. Kyotanabe ist für dafür bekannt, den besten Gyokuro Japans zu produzieren, aber auch Matcha der absoluten Spitzenklasse werden in dort produziert.
      Herr Kobayashi hat mit seinem Tencha (Ausgangsmaterial für Matcha) schon den nationalen Wettbewerb gewonnen und holt jedes Jahr Top-Platzierungen mit seinen Tees. Dieser Matcha ist der beste aus dem Hause Kobayashi und wir sind stolz, neben unserem Wettbewerbs-Matcha von Herrn Tsuji einen weiteren Wettbewerbs-Matcha der absoluten Spitzenklasse in unser Sortiment aufnehmen zu können.
      Das seltene Culitvar "Uji-Hikari" verleiht diesem Matcha eine unglaubliche Süße und Umami, dazu ein leicht kakaoartiges Aroma und insgesamt extrem rund ohne auch nur einen Hauch bitter zu sein mit einer wunderbar cremigen Textur.
       
      Kobayashi handgepflückter Matcha "Samidori"

      Dieser Matcha hat ein sehr stark ausgeprägtes Umami und Süße, die mit einer hauch-zarten Herbe untermalt werden. Insgesamt sehr ausdrucksstark und elegant zugleich, dazu extrem cremig und leicht fruchtig.
       
      Kobayashi handgepflückter Matcha "Premium Blend"

      Ein handgepflückter Matcha-Blend aus dem Top-Anbaugebiet Kyotanabe (Samidori) und Wazuka (Tenmyô).
      Ein extrem ausgewogener Matcha mit einem angenehmen Umami und einer starken Süße. Leicht nussige Noten runden das Gesamtbild ab. Ein handgepflückter Top-Matcha zum fairen Preis!
       
      Alle Tees sind ab sofort auf www.yutaka-tee.de erhältlich. Die bereits im letzten Monat angekündigten Oolongs sind nun auch im Shop verfügbar.