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    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Gelber Tee Kekecha von TKK für 7,90€ pro 100g
      Mir ist geschmacklich mal nach etwas anderen als Grüntee.
      Deshalb probiere ich mal einen gelben Tee.
      Laut der Beschreibung hat dieser Tee ein großes Blatt und eine honiggelbe Tasse und stammt aus der Provinz Guangdong.
      Geschmacklich mild, frisch und rein mit einer leichte Bitternote die sich in süße umwandelt,
      Laut Tabelle: mittel kräftig, fruchtig, würzig, fein herb
      Zubereitungsempfehlung 2EL pro Liter, 1-2,5min und 70-80Grad

      Gelber Tee ist schwächer fermentiert als grün ausgebaute Oolongs und eine eigene Kategorie und kein sehr schwach fermentierter Oolong,
      weil sich die Produktion unterscheidet und gelber Tee mit feuchter Wärme oxidiert.
      Der gelbe Tee, den ich hier habe, enthält wenig Koffein und mehr Theobromin und ist auch für abends geeignet, vermutlich durch die Herstellung.
       
      Den Tee hatte ich im Schrank, weil dieser Tee weniger empfindlich wie Grüntee bei Lagerung ist.
      Ich kann nicht ausschließen, dass der Tee sich etwas verändert hat durch Feuchtigkeit. 
      Die Verpackung habe ich Anfang dieses Jahres aufgemacht, um etwas davon zu tauschen.
      In die Packung habe ich einen ein Teebeutel mit diesen Entfeuchter Kügelchen hereingelegt.
      Diese waren beim Aufmachen der Verpackung leider schon grün und mit Feuchtigkeit gesättigt. Ich hätte die schon eher austauschen sollen.
      Damals habe ich auch nicht so auf den Geruch des Tees geachtet.
      Es roch als wäre ein blumiger roter Tee und ein eher fruchtig riechender roter Tee gemischt worden, soweit ich mich erinnern kann.

      Aussehen:
      lange krumme dünn zusammengerollte Blätter und große Blattstücke und einige wenige Äste.
      Es geht farblich von dunkelgrün grau nach hell graugrün zu gelbbräunlich.
      Ein bisschen weißer Flaum von den Knospen ist zu sehen.

      Geruch:
      Bei dem Aufmachen der Verpackung riecht es erst fast wie diese Kräuter Hustenbonbons in der runden weißen Dose aus einer Apotheke und irgendwie etwas fruchtiger.
      Als der Geruch verflogen war, wurde ein Pferdestall geöffnet in dem Tee lagert und es roch nach etwas feuchten Heu, also Silage und etwas Pferd.
      In dem Pferdestall war noch ein schwächerer Duft nach Tee, der wie grober günstiger Grüntee riecht in Richtung Gunpowder.
      Also nicht komplett in Richtung Pferdestall, sondern etwas angenehmer besser.
      Der Tee auf dem Teller riecht angenehmer, weniger nach Stall, sondern mehr nach Kräuterbonbon, fruchtig, holzartig und warm.

      Feucht nach roter Tee mit Kräuterbonbon, Pferdestall ist weg und jeder Aufguss mehr hat das warme Kräuterbonbon Aroma mehr in den Vordergrund gerückt.
       
      Aufguss:
      Ich werde es erst mal so ausprobieren wie mit einem Grüntee, weil die Aufgussart sich nicht wirklich unterscheidet wie meine Recherchen im Internet ergeben haben.
      1,24g 70Grad 1 Min
      Kaum sehr dunkle fast schwarze Partikel in der Schale und der Tee hat eine helle aprikosenfarbene minimal bräunliche orange Aufgussfarbe,
      ungefähr verdünnt und etwas dunkler als die Web-Farbe Bisque FF E4 C4.
      Der Tee riecht kaum nach etwas.
      Milder warme Aromen nach karamellisierten Nüssen und etwas fruchtig.
      Leider ist ein bisschen stechender Geschmack im Hintergrund als, wenn etwas Korianderkraut mit aufgegossen worden ist.
      Schwacher leicht blumiger Nachgeschmack.
      Schmeckt überhaupt nicht nach gewohnten Tee. Hat sehr etwas Eigenes vom Geschmack her und etwas Adstringenz.
      Kratzt etwas auf der Zunge. 

      20 Sekunden
      Etwas mehr Partikel und eine hellere Aufgussfarbe, etwas schwächer als zuvor und es ist mehr in die Richtung altes Studentenfutter.
      30 Sekunden
      Hellere, gründlichere Partikel ungefähr so viel wie zuvor.
      Minimal süßlich geworden
      40 Sekunden
      Aufgussfarbe ist heller, gelblicher cremefarbener geworden.
      Minimal nach groben Grüntee und etwas holzig geworden, weniger fruchtig süßlich.
      Es schmeckt in Richtung, des Geruchs von frisch geschnittenen Holz welches Regen abbekommen hat.
       
      Fazit:
      Über karamellisierte Nüsse, nach alten Studentenfutter zu regennassen Holz.
      Interessanter milder passabler Alltagstee, wenn die kratzige Zunge nicht wäre .
      Der 4 gute Aufgüsse bietet und 5 durchhält.
      Weniger zum nebenher trinken geigten bei 70Grad.
      Bei 80Grad hat sich der Geschmack etwas verstärkt, etwas Herbe ist hinzugekommen und leider auch eine sehr starke unangenehme Adstringenz .
      Westlich aufgegossen ist dieser Tee ziemlich langweilig mild und diese warme Richtung ist schwächer ausgeprägt.



    • Von Charyu in Charyus Teetagebuch
         1
      CASO Turbo Heißwasserspender HW660,
      2600 W, 40 - 100°C, 100-400 ml,
      heißes Wasser in Sekunden, effizient und energiesparend, schwarz Edelstahl
       
      Die Funktion ist im Video gut erklärt. Hervorragend geeignet für Gong Fu Cha, Teezubereitung nach Sencha Teezeremoniell, Matcha, etc.
      Wenn man Tee über den Tag trinkt und dafür nicht extra ein zeremonielles Tee Session durchführen möchte, ist dies eine bessere Alternative zu einem herkömmlichen Wasserkocher. Zumal wenn der alte Wasserkocher im Begriff ist, seinen Geist aufzugeben. 
      Das Ding funktioniert wunderbar und ermöglicht mir eine schnelle Zubereitung nach Gong Fu Cha. 
      Einen Wasserfilter brauche ich bei unserem Wasser nicht. Der mitgelieferte Filter sitzt jetzt so lange drin, bis er aufgebraucht ist. Dann entferne ich den, trenne den Deckel ab, verschließe den oberen Einsatz wasserdurchlässig mit dem Deckel des Filters und fülle dies mit Mineralsteinen auf. Da hab ich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen. 
      Damit bin ich glücklich und zufrieden.
       
    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Guricha Notsu von einem lokalen Teeladen für 12,00 € für 100g.
      Ich habe diese Teesorte für um die 8 € bei ein paar online Shops gesehen.

      Laut Beschreibung wurde dieser Tee 2015 entdeckt, ist geröstet und gedämpft und soll angenehm würzig grasig schmecken.
      Die Zubereitungsempfehlung auf der Packung ist ziemlich Standard und am Tee vorbei mit 1TL pro Tasse und 80-90 Grad heißem Wasser und 2-3 min ziehen lassen.
       
      Aussehen: viele gebrochene Blattstücke und der Tee ist dunkelgrün mit einigen hellgrünen Stückchen dazwischen, kein intensiv strahlendes Grün.

      Geruch:
      angenehmer Geruch nach feinen Grüntee mit weißer Schokolade, nichts Spezielles.
      Feucht: Es riecht nicht nach grünen Tee, sondern irgendwie angenehm warm, minimal nussig nach Gebäck.

      Aufguss:
      Weil dieser Tee geröstet und gedämpft ist fange ich mit 70 Grad im Kännchen an und 2,25g.
      1 Min 70Grad
      ich verwende ein Sieb weil der Tee so kleinteilig ist. Es sind nur einige kleine Blattstücken reingeraten und einiges an kleinen Partikeln.
      Der Aufguss ist ein etwas bräunliches intensives Gelb und riecht sehr schwach nach Tee.
      schmeckt wie eine Mischung aus groben und feinen grünen Tee sehr ähnlich zum Joonjiak Tee und hat auch noch etwas Eigenes.
      Angenehm Rund mit ein bisschen gerösteten Mandeln im Hintergrund. Der Abgang ist durchschnittlich lang und nach einer Minute auch weg.
      Etwas Adstringenz kommt erst nach der Hälfte des Aufgusses hervor.
      20 Sekunden
      etwas frischer und intensiver geworden, Adstringenz hat etwas zu genommen. Sonst sehr ähnlich

      Nach dem 2. Aufguss wurde es grasiger und weniger intensiv und ab dem 4 Aufguss schmeckte es nach feuchten Teeblättern.
      Nur zwei gute Aufgüsse. Etwas abgekühlt weil ich drei Becher verwendet habe.
       
      Ein nicht wirklich interessanter Tee leider auch zu schnell aufgebraucht als das es ein Tee zum nebenher trinken ist. Vielleicht ist eine andere Aufguss Methode besser geeignet.


      Nächster Versuch:
      1min 60 Grad
      der Tee riecht etwas nach Grüntee,
      Geschmack ist intensiver und etwas frischer als bei 70Grad.
      Diese eher frische Note die bei gedämpften Grüntees eher vorkommt als bei gerösteten, kommt hier mehr hervor und weniger grobe Grünteearomen sind im Hintergrund.
      Dieser Tee ist eher das Gegenteil zum Joongjiak Tee der bei niedrigen Temperaturen eher in Richtung feinen Sencha artigen Grüntee geht und bei höheren in Richtung geröstete chinesische Grüntees wie Nebeltee geht.
      Ich habe das Gefühl eine Mischung aus Miazaki Premium und einfacheren Sencha zu trinken. Minimal etwas Kombu Umami im Hintergrund.
      Etwas angenehme Adstringenz ist im Hintergrund. Überhaupt nicht nussig und der Abgang ist angenehm etwas frisch.

      20 Sekunden
      Dieser Sencha artige Geschmack ist leider schon viel schwächer geworden, gröbere Aromen sind im Vordergrund
      Nur wieder 2 gute Aufgüsse und danach lässt der Tee wieder schnell nach.
       
      Westlich: 2 min 70Grad 0,75g
      Ist etwas nussiger und mehr nach gröberen Grüntee als bei der Gong Fu Methode.
      Minimal grasig und etwas Adstringenz
      3 min
      Etwas grasiger und frischer geworden
      4 min
      Grasiger und stark nach feuchten Teeblättern Tee ist aufgebraucht.

      Ich denke dieser Tee brauch ein kaltes Bad, wenn es nur zu zwei guten Aufgüssen mit warmen Wasser reicht.🥶😉



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         2
      Bio Sencha Miyazaki Premium von TKK für 13,90€ pro 100g
      Laut der Beschreibung ist dieser Tee mild, süß, fruchtig, frisch
      und besteht aus dem Kanaya Midori Kultivar.
      Dieser Tee ist ein Blend aus der Präfektur Miyazaki wie der Name schon sagt.
      Zubereitungsempfehlung 1tl auf 200ml bei 60-70 Grad und 1min ziehen.
       
      Aussehen: viele längliche nadelförmige Blattstücke und etwas Bruch.
      Meistens ein intensives dunkelgrün und ein paar hellgrüne Blattstücke sind auch dabei.
      Der Tee sieht auch etwas glänzend wachsig aus, das habe ich noch nie bei einem Tee gesehen.
      Als Vergleich habe ich links den Uji Kyoto Sencha hingelegt, der sehr anders aussieht.

      Geruch:
      Intensiver als die anderen Senchas die ich schon hatte und etwas anders.
      Wenn sich dieser feine Sencha Geruch etwas verflogen hat,
      riecht es etwas nach gefriergetrockneten Himbeeren oder Erdbeeren und minimal nach gekochten Brokkoli.
      Feucht riecht es ziemlich ähnlich nur wärmer minimal nussig

      Aufguss:
      Ich werde dieses Mal ostfriesische Teebecher nehmen,
      in den Schalen ist mir der Tee schneller abgekühlt, als ich trinken konnte.
      Ich verwende dieses Mal etwas weniger, damit dieser Tee mir nicht zu stark wird.

      60Grad 1,5g
      1 Min 20 s, 20s, 30s, 40s, 60s
      Die Aufguss Farbe ist ein frisches gelbgrün und einiges an kleineren Blattstücken Aufguss riecht intensiv nach dem trockenen Tee
      Geschmacklich sehr anders zu den Senchas die ich kenne.
      Es schmeckt zur Hälfte wie es riecht und minimal herbe ist im Hintergrund. Keine Süße.
      Die andere Hälfte ist eine eigene Kategorie an frischen Grünteearomen, die ich noch nicht kenne.
      Es schmeckt nicht nach Früchten, Algen, Fisch oder Gemüse. Langer Abgang 

      20 Sekunden
      Aufguss Farbe fast ein Neon gelbgrün, so etwas habe ich noch nicht gesehen.
      Diesen Aufguss habe ich fotografiert.
      Dieses Mal habe ich ein Teesieb genommen und es sind nur 2 kleine Blattstücken drin gelandet.
      Schmeckt etwas frischer, im Hintergrund etwas herb, minimal so als wären die kleinen Blattstücken etwas zu lange gezogen.
      Minimale Adstringenz, die erst nach ein paar Schlucken hervorkommt.

      Eigentlich nur 2 gute Aufgüsse der 3. war wie eine Mischung aus einen einfachen gröberen Grüntee und nur ein bisschen von diesem Sencha, der zu lange gezogen hat.
      Ab da wurde es schnell schwächer. 5 Aufgüsse insgesamt.
       
      Zwischenfazit:
      Interessanter guter Geschmack, aber leider ziemlich schnell aufgebraucht.
      So ist es etwas wenig Tee fürs Geld. Hoffentlich wird dieser Tee mit anderen Aufguss Methoden besser.
       
      Bei der 70Grad Methode war dieser Tee herber und geschmacklich sehr in Richtung eines einfachen Senchas und ab dem 3. Aufguss wurde es schon grasig.
       
      Für westliche Aufgüsse eignet sich dieser Tee für mich leider auch nicht. 
      Der Erste war schwächer als mit Gongfu und der zweite war wie ein günstiger grasiger Grüntee.
       
      Ich hatte dann versucht mit mehr Tee auf weniger Wasser und kürzeren Ziehzeiten mehrere gute Aufgüsse raus zu bekommen.
      Also dieselbe Menge Tee also 1,5g im halb so großen Gaiwan.
      30s, 5s, 5s uns so weiter 
      War keine so gute Idee, weil es mir zu stark wurde und nach sehr konzentrierter Kombu Brühe und kaum nach Grüntee geschmeckt hat. 
      ich habe dann auch Wasser bis zum Rand hinzugegeben und es war immer noch zu stark. 
      Später wurde es nur schwächere Kombu Brühe mit nassen Teeblättern.


      Mein momentaner Favorit für diesen Tee ist der Kaltaufguss 1TL auf 750ml und über Nacht ziehen lassen, 
      weil ich einen guten Aufguss mit diesen speziellen Aromen und viel Flüssigkeit bekomme und dafür nicht so viel Tee brauche.
      Nur schade, dass ich die fruchtigen Aromen, die in diesem Tee drin sein sollen, nicht ins Wasser bekommen habe.
       
      Meinen Monitor Farbprofil habe ich auf das der Kamera umgestellt,
      die Umwandlung von dem Farbprofil von den Fotos auf das von meinem Bearbeitungsprogramm erstellte Monitorfarbprofil,
      hat die Farben und Helligkeit etwas durcheinander gebracht und meine vorherigen hochgeladenen Fotos wurden leider viel zu hell.
      Jetzt passen die hochgeladenen Fotos und die in meinen Bearbeitungsprogramm wieder über ein.
      Ich werde in den nächsten Tagen, wenn ich Zeit finde die zu hellen Fotos auszutauschen. 



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         1
      Bio Japan Bancha von TG für 5,90 € pro 100g

      Laut Beschreibung ist dieser Tee ausgewogen, mild und Sencha-Ähnlich.
      Es steht geerntet zum Ende der Ernteperiode dabei, ich vermute ab Anfang August.
      1Min bei 80Grad wird empfohlen
       
      Aussehen:
      Dunkelgrüne und gelbgrüne gröbere Blattstücke und etwas kleinere Blattstückchen.
      Ein Paar grüne Blattstängel sind auch dabei. Insgesamt etwas gröber als Sencha.
       
      Geruch:
      Nach verdorbenes Leinöl, wenn der unangenehmen Geruch verflogen ist riecht es angenehm nach feinen grünen Tee,
      etwas süßlich nussig und etwas nach weißer Schokolade.

      Feucht riecht dieser Tee nach eine Mischung aus Sencha mit Houjicha.

      Aufguss:
      1 Min 20s, 20s,30s,40, 1Min 60Grad 2,26Gramm im vorgewärmten Porzellan Kännchen
      Gelbgrüner Aufguss und einiges an Partikeln und kleinen Blattstücken sind in der Schale gelandet.
      Der Geruch vom Aufguss ist bei diesem Tee stärker und ist sehr ähnlich zu dem Geruch von dem trockenen Tee blättern.
      Sehr mild und etwas frisch, sehr einfach. Es hat einen einfachen gesamt Geschmack, kaum spezifische Aromen sind auszumachen.
      Wirkt nicht wie eine Mischung aus Feinen Sencha Aromen mit gröberem Nebeltee Aromen,
      sondern wie aus mittleren Aromen bei denen sich die beiden Richtungen nicht rausschmecken lassen.
      Adstringenz ist minimal.

      Dieser milde einfache Grüntee wird ab den 3 Aufguss zum groben herben Grüntee mit kratzigen Röstaromen.
      Es ist als hätte jemand den Tee ausgetauscht gegen einen herben groben Grüntee und etwas von meinen Houjicha dazu gegeben.

      Fazit:
      Ich denke, dieser Tee braucht noch unbedingt einen Versuch mit der westlicher Aufguss Methode, damit aus dem was wird.
      Die ersten zwei Aufgüsse sind angenehm mild und unkompliziert.
       
      Westlich: 60Grad und 0,75g
      2min
      Mild, etwas nussig, Grünteearomen sind im Hintergrund und nicht grob und minimale Adstringenz
      3min
      Etwas grobe Grüntee Aromen sind im Vordergrund.
      4 min
      Ähnlich wie zuvor minimal nach nassen Teeblättern, noch gut trinkbar.
       
      Westlich aufgegossen ist das ein brauchbarer Alltagstee der sogar etwas nussig ist.
      Preislich ganz in Ordnung für einen einfachen Bio Bancha.



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    • Von xwo
      Hallo Zusammen,
      ich trinke seit Jahren  zum Frühstück grünen Tee. Sicher nicht den Besten, sondern eher normale Standard Bio Tees aus der DM oder von Alnatura, also Sencha oder chun mee. 
      Ein paar Jahre hatte ich auch Zugriff auf chinesischen grünen Tee, meistens Gunpowder, den mir ein ehemaliger Arbeitskollege von seinen Heimatbesuchen mitbrachte inkl. einer Teekanne. Leider ist diese kaputt.
      Also habe ich mich entschieden wieder weg von den Teebeuteln zu kommen und habe mir eine Kyusu Banko gekauft. Ja, der erste Kulturschock, es ist eine Kanne für japanischen Tee. 
      Das war mir bewusst. Also noch einen GYOKURO SHIBUSHI BIO Tee gekauft. Heute habe ich diesen am Morgen das erste mal zubereitet.
      Wie vom chinesischen Tee gewohnt, habe ich ihn kurz gewaschen in der Kanne und dann aufgegossen.
      Ich muss sagen, ich war sehr überrascht vom Ergebnis. Entsprechend den Empfehlungen des Händlers habe ich die Kanne nur zu 2/3 gefüllt, erhielt also geschätzte 100 bis 120ml Tee. In meiner Tasse fühlte sich das doch verloren an, trinke ich bisher eher 180ml am Morgen.
      Die Empfehlung des Händler lag bei 3 Teelöffeln auf 100-300ml Wasser bei max 60 Grad. Die Kanne hatte ich vorher heiß gewaschen, war also warm. Ich habe 2 Teelöffel und ca. 67 Grad warmes Wasser genommen. Da begann meine erste Enttäuschung. Ich bin bewusst über 60 Grad gegangen, da ich den Tee gern warm trinke. So war der Aufguss aber eher kalt.
      Geschmacklich jetzt nicht so verkehrt für mich, wie erwartet eher weicher als meine bisherigen Sorten. Aber auch nicht so belebend.
      Meine Frage, kann ich den Tee auch wärmer zubereiten? Also zB 75-80 Grad? Sollte ich die Tasse ggf. ebenso vorwärmen?
      Warum sollte die Kanne nur zu 2/3 gefüllt werden?
       
      Danke.
    • Von MichaW75
      Hallo zusammen.
      Ich benutze zur Zeit eine Kyusu aus Tokoname Ton und bereite in ihr überwiegend Gyokuro und Sencha zu. Da ich mir nun erstmals einen Tamaryokucha zugelegt habe, möchte ich diesen auch in der Kyusu zubereiten und bin mir aber nicht sicher, ob das sinnvoll ist. Auf der Verpackung steht, dass er in der Pfanne geröstet wurde.
      Benötige ich eher eine separate Kyusu für Tamaryokucha oder hat es keinen Einfluss auf den Geschmack von Gyokuro? 
    • Von Konfusius
      Hallo miteinander!
       
      Ich habe gerade meinen ersten ernsthaften Gyokuro Versuch gestartet, mit 60ml Kyusu , Dosierung: 2 Teelöffel (habe hier momentan leider keine Waage) von diesem Tee:
      https://www.tee-kontor-kiel.de/tee/gruener-tee/bio/bio-gyokuro-jap.-edle-tautropfen-japan
      Aufgegossen habe ich nach dieser Methode (für hochwertigen Gyokuro): https://www.yutaka-tee.de/de/info/wissenswertes-3210130.html
      Handelt es sich bei dem Tee um hochwertigen Gyokuro?
      Das Ergebnis: etwas bitter (evtl. kann man da von Edelbitter sprechen). Geschmack nach Algen (mag ich!), Blumenkohl und Spinat 😉
      So richtig überzeugt hat mich das jetzt aber nicht!
      Beim 2. Anlauf habe ich beim 5. und 6. Aufguss mit nur etwa45 Grad aufgegossen, und es schmeckte schon interessanter.
      Habe ich evtl. zuviel Tee genommen (das Kännchen war am Ende etwa 3/4 mit den aufgequollenen Blättern gefüllt).
      Soll ich vielleicht mal die Methode für besonders hochwertigen Gyokuro wählen (40 Grad Wassertemperatur?)
       
      Wäre für Tipps dankbar!
       
      (

    • Von nick
      Hallo liebe TeeTalk-Community,
      nachdem ich in letzter Zeit viel mit Aufgüssen experimentiert habe und über den Kaltaufguss erstaunlich wenige Infos finde, erlaube ich mir mal wieder euer reiches Wissen anzuzapfen. Als ich das erste Mal einen Sencha-Kaltaufguss probiert habe, war ich total überwältigt (4,5 Gramm auf 150 ml / Minuten Ziehzeit). Das war genau der Geschmack, den ich immer wieder versucht hab,  in warm hinzubekommen. Leider ist mir das nur sehr selten gelungen. Eigentlich kannte ich diese Intensität nur von einem Gyokuru: süß-suppig-sahnig würde ich das Ganze mal beschreiben (Unami??). Gleichzeitig habe ich mich gefragt, warum diese Zubereitungsart - zumindest in meiner Wahrnehmung - eher eine Randerscheinung ist und auch hier wenig diskutiert wird. Den einzigen Nachteil den ich erkenne, ist, dass der Tee halt kalt ist und man vielleicht etwas warmes trinken möchte 😬.
      Was ist eure Meinung dazu? Ist der Kaltaufguss ein fester Bestandteil in eurem Teealltag? Vermisst ihr aufgrund des starken Geschmacks vielleicht bestimmte Nuancen beim Kaltaufguss? Weiterhin würde es mich interessieren, ob diese Art der Zubereitung in Japan eine längere Tradition hat bzw. auch dort eher eine Randerscheinung ist? Ein großer Vorteil für mich ist auch, dass offensichtlich weniger Teein gelöst wird. Zumindest macht der Tee mich lange nicht so nervös, wie bei der traditionellen Zubereitung. In diesem Zusammenhang wäre es auch interessant zu wissen, ob ein Kaltaufguss auch gesundheitliche Vorzüge hat (auch wenn das nicht der Grund ist, warum ich Tee trinke).
      Das tollste wäre natürlich, wenn man den Tee in dieser Form auch warm hinbekommen würde. Aber man kann ihn ja schlecht danach in die Mikrowelle stellen ... 😄.
    • Von cml93
      Seit heute neu im Shop: Der Wettbewerbs-Gyokuro des seltenen Cultivars Kirari 31 von der Teefarm Yamaguchi aus Fukuoka mit dem sie beim letztjährigen nationalen Wettweberb den zweiten Platz erreichen konnten.
      Hier noch ein paar Infos zum Tee und zum Shop geht es hier
       
      Die Teefarm Yamaguchi konnte mit ihren Gyokuros beim nationalen Wettbewerb 2019 den ersten und (!) zweiten Platz erringen. Das Vater und Sohn Paar gilt in Yame als das Non-Plus-Ultra in der Gyokuro-Produktion. Wir konnten uns vom zweitplatzierten Gyokuro eine kleine Menge sichern und sind stolz, diesen Tee in unser Sortiment aufnehmen zu können.
      Das Besondere an diesem Tee ist zum einen das Cultivar, Kirari 31, welches erst 2013 registriert und eine Kreuzung aus den Cultivaren Saemidori und Sakimidori ist. Es wird als eines der kommenden Cultivare für Gyokuro gehandelt, es ist jedoch das erste Mal in der Geschichte des nationalen Wettbewerbs, dass ein Gyokuro dieses Cultivars es auf den zweiten Platz geschafft hat.
      Eine weitere Besonderheit ist, dass Tees für Wettbewerbe sehr weit aussortiert werden, wie z.B. Me (Blattknospen) Kuki (Blattstängel) oder Atama (übersetzt "Kopf," damit sind die größeren Blätter gemeint), da das Aussehen 15% der gesamten Punkte ausmacht und besonders in den oberen Platzierungen den Unterschied ausmacht.
      Die Familie Yamaguchi vertritt allerdings die Philosophie, dass besonders die Me, Kuki und Atama ihrem Tee eine perfekte Balance geben, weshalb wir diesen einmaligen Wettbwerbs-Gyokuro in dieser Sortierung anbieten.
      Durch die etwas längere Dämpfung ist der Tee wesentlich "grüner" und frischer im Geschmack, mit einer fruchtigen Süße und Umami, buttrig weich und klar im Geschmack. Ohne Frage eine der besten Gyokuros Japans.

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