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Von der sinnvollen Anschaffung einer Waage


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Nachdem hier so oft die Frage des 'Wieviel Tee pro Tasse' thematisiert wurde und ja auch häufiger anklang, dass das Volumen der Teeblätter stark variiert, habe ich mir eine niedliche kleine Tee-Waage zugelegt ... und bin verblüfft ob des Ergebnisses.



Habe mal Jasmintee und Darjeeling First Flush verglichen und dazu mein Teelamaß von TG benutzt.



Ergebnis: ein Teelamaß Jasmin schwankt bereits zwischen 2,6 und 3,3 g, je nachdem ob da noch noch ein oder drei Stengelchen mehr drin sind und wie sauber man auf das 'gestrichen' achtet,


und ein Teelamaß Darjeeling ergibt ziemlich genau die Häfte.



Fazit: Ich werde diese Waage unbedingt jedes Mal einsetzen. Solange bis ich in ferner Zukunft deutlich mehr Teeerfahrung habe und das Gewicht selber einschätzen kann.


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Eine gute Entscheidung, dass mit der Waage!



War mit das Erste, was ich mir damals zugelegt habe als ich das Teetrinken angefangen hab. Ich wollte mir den Geschmack auf keinen Fall durch falsche Dosierung vermiesen! Gibt es da doch ein paar Tees, die eine Überdosierung nicht so leicht verzeihen. ^_^


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Ich wollte mir den Geschmack auf keinen Fall durch falsche Dosierung vermiesen! Gibt es da doch ein paar Tees, die eine Überdosierung nicht so leicht verzeihen. ^_^

Das stimmt. Ich nutze die Waage jedoch nur beim ersten Mal, wenn ich einen neuen Tee verwende. Danach dosiere ich lieber wieder per Augenmass, sonst verfliegt irgendwie die Romantik   :wub:

Das ist beim Kochen und anderen Dingen ( B) ) schliesslich auch so..

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ohne waage braucht man unter umständen mehr versuche, um den tee gut schmeckend zuzubereiten. kann bei kleineren mengen dann schon wichtig sein, eine zu haben.



andererseits komm ich immer noch ohne aus - geht also auch. :)


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Ich fnde das sogar recht praktisch in der Handhabung



- Teekanne mit heißem Wasser aus der Leitung vorwärmen (muss für mich kein kochendes Wasser sein), während der Wasserkocher seine Arbeit verrichtet, im kleinen Schälchen die Teeblätter abwiegen, wenn das Wasser heiß ist, Kanne ausgießen, vorbereitete Teeblätter rein, Wasser rauf und auf den Genuss freuen :)


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Sehe das ähnlich wie theroots. Denn irgendwie, wenn man alles so wissenschaftlich angeht, macht man sich am Ende die romantik an der


Sache ansich zu nichte. Ich finde es schon fast nervend das Wasser immer temperaturbedingt messen zu müssen, aber das muss halt leider


sein. Aber ich denke um mal das Gefühl zu bekommen, ist eine Waage sicher eine gute Anschaffung, mir wird das einfach zu wissenschaftlich,


aber jeder ist da halt anders. Und wie KlausO schon sagt, wenn man gar kein Gefühl für Mengen hat, ist so eine Waage sicher die Rettung :)


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Auch wenn ich hier vielleicht der Ausrutscher bin, aber ohne Waage so nach Gefühl kann ich absolut gar nicht. :(

Ist vielleicht dadurch begünstigt, dass ich mehrheitlich Grüntee trinke und wohl bei einer grösseren Bandbreite von Teearten u.U. schwieriger den Überblick zu behalten.

Aber wenn man sich bspw. am Boden der Kyusu od. ähnlichem orientiert, ist es meist gut umsetzbar.  ^_^

... sagte der Mann, der seine Tees bevorzugt in Matcha-Schalen zubereitet  :D *duckundwech*

:D Boing.. 

Aber er ist doch inzwischen missioniert!  ^_^

Edited by theroots
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Hallo theroots,



Da ist einmal der Pu-Erh, der je nach Pressung, krümeligkeit in der Größe, Forum und daher auch im Gewicht unterschiedlich ausfällt.


Dann die gerollten Tees, also Oolong und Jasmin Perlen Grüntee. Kleine bis Mittelgroße Kugeln, knall hart gepresst, kann ich auch nicht schätzen. Gut die meisten von mir getrunken Japanischen Sencha und Gyokuro sehen ähnlich aus, da ging es, bis auf diesen kleinen krümeligen Konacha. Kommen wir noch zu den weißen Tees die sehr große oder sehr längliche gewellte Blätter haben. Dieser Tee ist meistens sehr leicht und voluminös d.h. die Kanne ist voll mit Blättern bei 5g. Gewicht.



Also für mich nicht machbar und seit ich die digitale Feinwaage haben weiß ich auch das meine Küchenwaage, die zwar in Gramm schritten anzeigt, für Tee zu ungenau ist.


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Also für mich nicht machbar und seit ich die digitale Feinwaage haben weiß ich auch das meine Küchenwaage, die zwar in Gramm schritten anzeigt, für Tee zu ungenau ist.

Wie gesagt: dann sieht die Lage wirklich anders aus. Dann hätte ich definitiv auch eher keinen Überblick mehr  ;)

Bei mir gibt es zu 90%, den Rest ist Weiss & Jasmin.. das lässt sich noch überblicken. 

die ganz harten greifen mit den fingern in den tee, arbeiten also völlig freestyle, ohne jedes vorgegebene maß...

Und, bist du einer dieser schweren Jungs?  :D

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Eine Waage hilft einem ja auch, erst einmal ein Gefühl für die unterschiedlichen Mengen zu bekommen und zu sehen bei welchem Tee, welches Volumen in etwa welchem Gewicht entspricht.

Dann ist auch die Aufgussmenge wichtig. Bereite ich Tee in einem kleinen Gaiwan zu, ist ein Waage viel entscheidender, da hier kleinste Abweichungen sich schneller bemerkbar machen, als wenn ich 1 Liter zubereite. Und wenn man teuren Tee hat, will man den ja nicht durch falsches Abwiegen verschwenden ;)

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Da ist einmal der Pu-Erh, der je nach Pressung, krümeligkeit in der Größe, Forum und daher auch im Gewicht unterschiedlich ausfällt.

Dann die gerollten Tees, also Oolong und Jasmin Perlen Grüntee. Kleine bis Mittelgroße Kugeln, knall hart gepresst, kann ich auch nicht schätzen. Gut die meisten von mir getrunken Japanischen Sencha und Gyokuro sehen ähnlich aus, da ging es, bis auf diesen kleinen krümeligen Konacha. Kommen wir noch zu den weißen Tees die sehr große oder sehr längliche gewellte Blätter haben. Dieser Tee ist meistens sehr leicht und voluminös d.h. die Kanne ist voll mit Blättern bei 5g. Gewicht.

Dann ist auch die Aufgussmenge wichtig. Bereite ich Tee in einem kleinen Gaiwan zu, ist ein Waage viel entscheidender, da hier kleinste Abweichungen sich schneller bemerkbar machen, als wenn ich 1 Liter zubereite. Und wenn man teuren Tee hat, will man den ja nicht durch falsches Abwiegen verschwenden ;)

Hallo,

zwei Meinungen, denen ich mich für meinen Teil nur voll anschließen kann - ich hab's auch nicht so mit dem Augenmaß  B) .

Von daher verwende ich eine digitale Löffelwaage (s. rechts auf dem Bild). Gab es mal bei Tchibo für kleines Geld. Seit ich das Teil benutze, weiß ich auch, wie relativ ungenau das Teelamaß von TG ist.

 

Beste Grüße
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Wenn ich große Mengen mache (1,4l im Büro oder 2l wenn Freunde kommen), nehme ich eigentlich immer die Waage, das Thermometer und einen Timer. Bei so einer großen Menge wäre es einfach zu ärgerlich, das in den Sand zu setzen. Außerdem habe ich diese großen Mengen einfach nicht so im Gefühl.



Bei kleineren Mengen in Kyûsu, Gaiwan oder Tonkännchen lasse ich die ganzen Messinstrumente weg. Bei den Blättern mache ich die Dosierung auch davon abhängig, wie zerstückelt die Krümel sind. Am Ende einer Tüte sind die Blätter so zerkleinert, dass sie den Geschmack schneller abgeben - da macht es auch mal Sinn, 1-2g weniger zu nehmen und die Ziehzeit zu reduzieren. Das steuere ich dann besser per Blick auf die Blätter als mit Messergebnissen und Richtlinien.


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Na gut, beide Meinungen haben was für sich: 



Bereite ich Tee in einem kleinen Gaiwan zu, ist ein Waage viel entscheidender, da hier kleinste Abweichungen sich schneller bemerkbar machen, als wenn ich 1 Liter zubereite.



Wenn ich große Mengen mache (1,4l im Büro oder 2l wenn Freunde kommen), nehme ich eigentlich immer die Waage, das Thermometer und einen Timer. Bei so einer großen Menge wäre es einfach zu ärgerlich, das in den Sand zu setzen. Außerdem habe ich diese großen Mengen einfach nicht so im Gefühl.



Da ich als Ex-Beamter eine naturgegebene Veranlagung habe, immer auf der sicheren Seite zu sein, benutze ich die Waage sowohl bei kleinen als auch bei großen Mengen  :D



Beste Grüße


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Am Anfang hab ich auch das ein oder andere mal abgewogen um ein Gefühl für die Mengen zu bekommen, relativ schnell habe ich dann "frei Schnauze" gearbeitet - bin halt kein Beamter.


Spaß beiseite, ich finde es spannender das jedemal neu zu bestimmen - klappt auch ganz gut. Ist es mal zu dünn freue ich mich am dünnen Tee, ist es mal zu stark, nehm ich ein paar Blätter weg - alles in allem fahr ich so ganz gut.


Am besten klappt es wenn man überhaupt nicht über die Menge nachdenkt; merkwürdig!


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  • 2 months later...

meine waage, die ich mir ja erst vor einigen wochen zugelegt habe (wollte ja eigentlich keine), ist mittlerweile fester bestandteil meiner teezubereitung geworden.



es steht ein feines porzellan schälchen drauf, nach dem einschalten steht die waage auf null, und für mein 0,35l kännchen wiege ich dann den tee ab.  fang bei neuen tees meist mit 3g an, und es ist erstaunlich, wie sich dieses gleiche gewicht vom volumen her von tee zu tee unterscheidet.



ich brauch nur noch wenige versuche, um mittlerweile die passende teemenge rauszufinden. ist wirklich praktisch, auch bei tees, wo ich die dosierung bereits kenne.



variieren mit etwas mehr/weniger gewicht, kann ich ja immer noch.



das kleine teil von ebay möchte ich nicht mehr missen.


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Link? ;)

Brauche auch noch eine eigene, da Frauen anscheinend zwanghaft sämtliche herumstehendenSachen auf der Waage zu lagern pflegen.

Hallo theroots,

habe gerade diese hier bestellt:

http://www.ebay.de/itm/Feinwaage-100g-x-0-01g-Taschen-Digital-Gold-Prazisions-Kuchen-Waage-Pocket-Scale/130891419026?_trksid=p2047675.m2109&_trkparms=aid%3D555003%26algo%3DPW.CAT%26ao%3D2%26asc%3D15686%26meid%3D8004268877974322616%26pid%3D100010%26prg%3D7497%26rk%3D5%26sd%3D171036189329%26

Eine Alternative wäre noch dieses Teil:

http://www.ebay.de/itm/251278787180?ssPageName=STRK:MEWNX:IT&_trksid=p3984.m1439.l2649

Beste Grüße

Edited by TeeStövchen
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