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Sheng-Pu for Beginners


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Zwei neue shengs von Chenshi chinatee (im Teetalk bekannt als Chris - diese Info kostenfrei für "Jungmitglieder" die hier besonders angesprochen werden sollen) eignen sich ganz besonders als Türöffner für die spannende Pu-Erh-Welt:




Pu-erh Tee Menghai Dayi Taste of Pu (sheng) 2012 大益普知味


Pu-erh Tee Menghai Dayi Spring of Menghai (sheng) 2012 大益勐海之春

Bei PuVerkostungsRunden der Profis, kommt es immer wieder mal zum sogenannten "Kellnerpunk" (wer genau wissen will was das ist, muß schon von F. Torberg: Die Tante Jolesch oder der Untergang des Abendlandes in Anekdoten lesen - oder eine kleine Teeprobe an mich und die Kurzfassung/Erklärung kommt per PN ;)) dergestalt, daß einer der Teilnehmer beginnt mit: "Diese alten Pus sind ja Klasse, aber.." ein anderer kontert mit: "Irgendwann geht einem das Gefriemel auch mal auf den Geist..." ein dritter setzt ein mit: " mal einen Pu, den man einfach so trinken kann, ohne Hick und Hack".



So geht das eine ganze Weile, bis sich rauskristalisiert, daß man auch einen Pu möchte, den man einfach so trinken kann, bei dem es nicht auf die Sekunde des Abgießens ankommt und der keine irrsinnige Vielfalt an Geschmacksnuancen hat, sondern einfach nur schmeckt.



Chris hat dankenswerterweise zwei im Angebot. Der Taste of Pu und der Spring of Menghai beide von Menghai, beide schöne Pus für Einsteiger und/oder den Alltag. Gerade der erste nimmt Anfängerfehler beim Aufgießen nicht übel, hat wenig Bitternis, was bei dem Alter überrascht und belohnt einen mit einem schönen süßen runden Geschmack im Abgang. Für den Spring gilt das Gleiche, nur ist er ein wenig kitzlicher im Aufguß. Beides keine Tees von enormen Wandlungsverögen in den Geschmackseindrücken, aber bemerkenswert konstant und angenehm. Ich freue mich schon darauf sie in 10 Jahren mit anderen Pu-Freunden zu trinken.  Deo volente nobis viventibus.


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Zwei neue shengs von Chenshi chinatee (im Teetalk bekannt als Chris - diese Info kostenfrei für "Jungmitglieder" die hier besonders angesprochen werden sollen) eignen sich ganz besonders als Türöffner

Vademecum zum Pu-Brühen Da mich mehrere Anfragen erreicht haben, wie man denn als Anfänger am Besten den Pu brüht, hier nun also eine kleine einfache  teuflische (denn die Schwierigkeiten liegen im

@Kri: - den oder den bei Sheng - den bei Shou Alle drei sehr freundliche und erschwingliche/lohnenswerte Zeitgenossen.

Wunderbar auf den Punkt gebracht!


Beides sehr unkomplizierte Tees, die sich auch bestens für den täglichen Genuss eignen.



Vom "Taste of Pu" habe ich schon nachbestellt, weil mich dieser vollmundige Geschmack (herzhaft und süß zugleich) im Sturm erobert hat. Wenn mir die alten Tees zu ehrfurchtgebietend erscheinen und die jungen Tees in ihrer divenhaften Unentschlossenheit zwischen blumig und bitter nerven, dann ist der Taste of Pu genau der richtige Tee für mich. Wer Maibock oder Guiness gerne mag, ist hier gut aufgehoben.



Wer mal erleben möchte, wie süß und fruchtig ein Puer sein kann, der wird beim Spring of Menghai fündig. Dass die Vielschichtigkeit eines Sonntagstees fehlt, sehe ich auch so wie Paul. Aber die deutliche Aprikosennote macht diesen Tee in meinen Augen sehr süffig.


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Maibock und Guiness haben aber geschmacklich so gar nichts miteinander gemeinsam :D Die empfohlenen Sorten werde ich gerne mal testen. Von unserem Klaus habe ich eine Probe des Spring of Menghai bekommen, den kann ich ja mal probieren. Ein anderer Menghai-Tee von Chenshi Chinatee konnte mich heute aber auch begeistern (7532?). 


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So hab mir jetzt nur wegen Paul den Taste of Pu bestellt. Nachdem meine bisher einzige Pu Erfahrung mit einem losen Pu war, der sowohl in Geschmack als auch Geruch Fisch sehr ähnelte bin ich gespannt ob mir dieser besser schmeckt. 


Ich bin mal gespannt ob Chris den noch rausschickt bevor er nach China aufbricht. 


Bearbeitet von tetz
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Das war eine kluge und preiswerte Entscheidung, als Einführungstee klasse - und dann gibt es ja noch so viel verschiedene andere :)


Eine sehr hübsche Übersicht bekommt man durch "Chris seinen Pu-erh Guide"



http://www.chenshi-chinatee.de/pu-erh-tee-guide/



und wenn es Dir dann noch nicht schwindlig ist:



http://half-dipper.blogspot.de/p/tasting-notes.html



das sind die gesammelten Verkostungsberichte des Tiegers. Um nicht total die Übersicht zu verlieren fang mal mit CNNP oder Menghai an.



Viel Spaß!


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@Paul den Guide kenn ich selbstverständlich schon und auch vom Tiger hab ich schon einiges gelesen. Wenn mich jetzt noch der Pu überzeugt kommt vielleicht mal was anderes in die Tasse als weißer und grüner Tee. 


@Chris Super, gerade Mail gelesen freu mich schon.  :yahoo:


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Nachdem meine bisher einzige Pu Erfahrung mit einem losen Pu war, der sowohl in Geschmack als auch Geruch Fisch sehr ähnelte bin ich gespannt ob mir dieser besser schmeckt. 

Ich denke, du wirst überrascht sein - die Fisch-Erfahrung haben wohl einige von uns hinter sich  :D

Maibock und Guiness haben aber geschmacklich so gar nichts miteinander gemeinsam :D

Macht nix! Schmeckt trotzdem beides  :yahoo:

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So, jetzt hab ich mal die Zeit bisschen was zu schreiben. 


Erstmal zur Bestellung. Es war für mich das erste Mal das ich bei Chris bestellt habe und ich kann nur sagen das ich absolut begeistert bin. Versand war super schnell, dazu habe ich auch noch jede Menge Proben bekommen bei einer echt kleinen Bestellung. Gerade das fand ich klasse so habe ich als Einsteiger sofort die Möglichkeit mir einen kleinen Überblick zu verschaffen. Für viele hier wird das sicher nichts neues sein, aber auch allen Einsteigern kann ich Chris nur ans Herz legen. 


Jetzt mal zum PU. Ich fand ihn echt lecker. Um den Geschmack genau zu beschreiben oder einzuordnen fehlt mir die Pu Erfahrung, aber ich kann jetzt mehr mit Beschreibungen wie "brotig" oder "rauchig" anfangen. 


Abschließend möchte ich sagen das sich dieser Ausflug in die Welt der Pu´s sich für mich gelohnt hat und ich in Zukunft öfter der dunklen Seite verfallen werde. 


Und natürlich möchte ich Paul danken das er mich mit diesem Thema überhaupt erst auf die Idee gebracht hat mal einen Pu zu probieren. 

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Vademecum zum Pu-Brühen



Da mich mehrere Anfragen erreicht haben, wie man denn als Anfänger am Besten den Pu brüht, hier nun also eine kleine einfache  teuflische (denn die Schwierigkeiten liegen im Detail) Art der Anleitung:



Eine Kanne mit kochendem Wasser ausspülen, 5 gr. Pu rein mit kochendem (!) Wasser (ungefähr 500 ml) aufgießen, 5 min. ziehen lassen, durch  ein Sieb abgießen, trinken. Zu stark? Verdünnen. Zu schwach? Das nächste mal mehr Tee!



Die Fachleute raufen sich die Haare, rennen mit dem Kopf gegen die Wand, schreien nach dem Weltgerichtshof der Puerianer usw. usw.


Ruhig, ganz Ruhig! Pu ist auch nur ein Tee! Gefäß, Wasser, Teeblätter Basta!



Die Pu-Nerds mögen mir verzeihen, aber wir sind hier im Faden für Beginner und irgendwie muß es ja losgehen. Gong Fu Cha kommt später, die Yixingkännchen kommen später usw. usw.



Das ist natürlich nur eine "Anfängermethode" wie das Paddeln mit dem Gummireifen, wenn man 100 m Kraulen will brauchts Übung; genauso wie beim Pu; aber eins kann ich den Anfängern versprechen: Der Genuß steigt mit der Erfahrung/Können! :)


Bearbeitet von Paul
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Die tea taster nehmen 2,86 gr. auf 100 ml (ich denke da lieg ich halbwegs richtig) und lassen 5 min ziehen. 5 gr auf 500 ml kann bei dem einen oder anderen Pu schon recht heftig sein, aber verdünnen geht immer stärker machen seltener - aber erst waschen und dann verschiedene Zeiten ist für einen Anfänger vielleicht am Anfang zu verwirrend?

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Die tea taster nehmen 2,86 gr. auf 100 ml (ich denke da lieg ich halbwegs richtig) und lassen 5 min ziehen.

Jaaa das mit den 5 Minuten hat da aber einen ganz anderen Grund: Die wollen sehen, was mit einem Tee abgeht, wenn er überzogen wurde. Falls er richtig gut ist, kann er sich trotzdem einigermassen halten. Ein schlechter Tee fällt absolut ins herbe und übleres.

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