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Tetsubin-Problem


Gehe zur Lösung Gelöst von Manfred,

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Naja, vielleicht ist das etwas übertrieben, aber ich koche die Kanne mit viel Grüntee aus. Die Gerbstoffe aus dem Tee ergeben mit dem Eisen einen schwarzen Farbstoff, wie in der Eisen-Gallus-Tinte. Ich habe noch mit Federhalter und Tintenfaß schreiben gelernt, das war diese Tinte.

Die Hoffnung ist ja wohl, daß auf diese Weise die Eisenoberfläche etwas passiviert wird. Ich werde über die Erfahrungen berichten.

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Geschrieben (bearbeitet)

Hier ein Bild der Kanne, nachdem ich sie am Ende mit Wasser ausgekocht habe.

Ich habe dann kurz Wasser erwärmt. Leider ist es immer noch bräunlich und der Metallgeschmack ist sehr deutlich. Man könnte das Wasser höchstens in geringem Anteil dem Teewasser beimischen. Es ist leider nicht das gewünschte Ergebnis. Schade.

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Bearbeitet von Manfred
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Das wundert mich, so schön sauber wie sie nach der Dusche herauskam, hatte ich mehr Hoffnung!

Die Linie in der Mitte innen zeigt, daß es Massenanfertigung ist(wie oben erwähnt, muss nichts heissen), allerdings in diesem Falle vermutlich so daß der Stahl innen nicht besonders gute Qualität ist, bzw. auch nie als Wasserkocher gedacht war, sondern wie von den vereinten Tee-Detektiven schon eruiert, als Teekanne angedacht war, mit jetzt fehlender Beschichtung um den Kontakt von Rohmaterial und Tee zu vermeiden.

 

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Hm, ich könnte mir gut vorstellen, dass die Kanne schon noch zum Wasserkochen geeignet sein könnte. Ich mein, jetzt sind die ganzen Fremdstoffe weg. Das Eisen ist erstmal super offen und zugänglich, das ist ja bei passivierten Tetsubin nicht ganz so stark der Fall.

Die Frage ist halt, ob du noch weiter Zeit investieren willst, oder evtl. doch eher nochmal ein wenig Geld in die Hand nehmen und einen dezidierten Wasserkessel kaufen.

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@miig Mittelfristig will ich mir nun einen anderen Wasserkessel kaufen.

Was diese Kanne betrifft: So wie sie ist, ist das Wasser ungenießbar, ich habe das gestern darin aufgekochte Wasser noch einmal probiert, es schmeckt wirklich unangenehm.

Mir hat der Herr von dem Sandstrahlbetrieb noch den Vorschlag gemacht, die Kanne innen mit Teflon zu beschichten. Aber das wäre dann doch kontraproduktiv, dann wäre das Eisen ja vollständig ausgeschlossen. Daher werde ich die Kanne so lassen, wie sie jetzt ist, und nicht weiter benutzen.

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Ah, verstehe.

Ich glaube, du wirst viel Freude mit einer dezidierten Wasserkanne haben. Ich genieße meinen Tetsubin sehr, den ich mir vor ein paar Jahren bei Artistic Nippon ausgesucht habe. Hatte nie komischen Geschmack, gefärbtes Wasser oder irgendwas in der Art.

Hahaha, mit Teflon beschichten? Das wäre ja wirklich übel. Da würde ich ja lieber gleich einen Edelstahlkessel benutzen.

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@Manfred tut mir leid, daß Du auf meinen Rat hin 20 € ausgegeben hast, aber wenn das Wasser jetzt auch noch schlecht schmeckt würde ich das Ding nicht benutzen - außer zum Blumengießen.

Einen Edelstahlkessel bekommst Du für wenig Geld bei ebay Kleinanzeigen, oder besser auf dem Flohmarkt.

Du kannst aber auch ein wenig mehr ausgeben und Dir den japanischen Designklassiker von Sori Yanagi kaufen:

https://wafuu.com/de-de/products/sori-yanagi-stainless-steel-kettle

Eine Tetsubin ist natürlich noch mal was anderes. Teurer. Aber ich habe den Kauf noch nie bereut.

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vor 1 Stunde schrieb miig:

Das ist jetzt OT, aber für Edelstahlkessel würde ich sowas empfehlen:

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/wasserkessel-schulte-ufer-kessel-edelstahl/2719274041-86-3404

Die sind wirklich von hervorragender Qualität, mit Sandwichboden und allem, richtig gute Industriequalität.

Ja, da kommt beim Teetrinken richtig Industriestimmung auf :D

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Wenn die Gartenanlage früher mit Klärschlamm gedüngt worden ist, kann man Schwermetalle auch im Kleingarten haben, das kommt häufiger vor als man denkt.

Ein großflächiger Bodenaustausch ist auch da die einzige Möglichkeit.  Da fehlt dann aber die Industrieromantik.

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