Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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O.o.

Ich hoffe sehr, dass die Frage von Dir jetzt hypothetisch gemeint ist, denn der Tee ist, wie schon mehrfach gesagt, von 2011... ;)

Ich habe noch nie einen 15 Jahre gelagerten Weisstee gesehen, dass wirst Du wohl besser beurteilen können.

Allerdings hab ich schon Pus gesehen, die 10+ Jahre auf dem Buckel hatten, die in Sachen Optik sowohl vom Blattgut, als auch in Sachen Aufgussfarbe locker als wesentlich jünger hätten durchgehen können.

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Klar.

vor 10 Minuten schrieb Anima_Templi:

Allerdings hab ich schon Pus gesehen, die 10+ Jahre auf dem Buckel hatten, die in Sachen Optik sowohl vom Blattgut, als auch in Sachen Aufgussfarbe locker als wesentlich jünger hätten durchgehen können.

Interessant! Ich habe zumindest das Gefühl, dass die Blattkonturen weicher werden, kann aber auch eine Täuschung sein. Muss ich mal schauen. Kommt aber sicher auch auf den einen oder anderen Lagerungsfaktor an.

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Letzten Freitag hatte ich gerade einen Lao Bai Cha Brick von Cha-Shifu (nicht den Cake aus der Zebrabox, ist ein anderer, erzähl mal was drüber, ChaShi :D) in der Kanne, als eine Freundin vorbeikam, die ich dann zu einem Tässchen überreden konnte.

Es scheint ihr geschmeckt zu haben, denn sie fragte darauf folgend an, wo man den denn herbekommen würde.
Da sie keine bitteren Tees mag, werde ich ihr jetzt mal ein paar weiße Tees zusammenstellen :P

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@theroots Ach ... schön! Jetzt noch etwas buddleln im Dschungel, den verborgenen Smaragd finden und das römische grüne (:ph34r:) Triumvirat ist komplett.

@Topic: Seit gestern 12er GFZ von Eugene, für meine Verhältnisse ultrastark dosiert (ca. 12g auf 1,7dl). Ich brauchte die zuvor dafür verwendete Metalldose. Bei der Ergiebigkeit gibt das bestimmt eine dreitägige Session (mit kalt gefluteten Unterbrüchen selbstverständlich).

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Die Bilder sind zwar hübsch, aber wo ist Deine Message? Wie schmeckt der Tee? Welches Wasser hast Du benutzt?

Ich frage weil ich den Tee auch habe. Ich habe für mich die Erfahrng gemacht, daß mein Brita-Wasser für den Tee nicht gut ist, ich brühe ihn jetzt mit Volvic auf, dann schmeckt er süß und hat ein wunderbares Aroma.

Manfred

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„Hellwach jedoch konnte die Kanzlerin ihr Volk noch nie so recht gebrauchen“ (gefunden auf http://www.spiegel.de/politik/deutschland/boehmermann-warum-merkel-ueber-ein-gedicht-stuerzen-koennte-a-1086553.html)

Beim Lesen musste ich viel schmunzeln ;) und habe dabei einen genialen Si Ji Chun von Atong genossen :love: 

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vor 9 Stunden schrieb SilonijChai:

@Manfred

 Oolong halt 

haha, das sagst über einen Tee mit Zikadenbissen, der Dich 15,90 Euro gekostet hat? Jedenfalls, wenn Du ihn, wie ich, bei tea exclusive gekauft hast? Einen "oolong halt" kann ich auch für 3,90 Euro kaufen, ich finde schon, daß dieser Tee etwas besonderes ist. Und völlig anders etwa als mein Ali Shan High Mountain Oolong. Und noch einmal völlig anders als ein auch nicht billiger Oolong aus Hongkong, der eine eher herbe Note hat.

Aber mir fällt auf, daß auch Du ein eher mineralarmes Wasser für die Zubereitung vorziehst. Möglicherweise ist das nötig, um den Geschmack dieses Tees richtig herauszubekommen. Mir schmeckt er auch sehr gut.

bearbeitet von Manfred

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@Manfred Betrachte die Verpackung ... definitiv andere Quelle. Aber, es könnte sich trotzdem um den Gleichen handeln ... weiss es aber nicht. Silo zeigt erste Anzeichen von Tee-Snobismus. :D

Kriege von TE heute noch etwas zum Lagern - mein Weissteehändler des Vertrauens.

@Dao Den DHP teste ich dabei auch gleich ...

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@Topic: 14er Lugu Surprise Dong Ding von Atong (einer seiner Premium Dong Dings).

Farbe satt! Extra für das Bild die Jingdezhen Tasse herausgekramt:

rps20160413_164823.jpg

Stark gezogen, dabei aber (für mich) nicht zu bitter geworden. Intensive, dichte (=gaumenauskleidende) süsslich-würzig-röstig-bittere Aromenstruktur, guter Teeerlebnisfaktor, macht Spass.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Jin Jun Mei  (AA Imperial Grade) von YS.  

Wobei ich mir nicht sicher bin was man auf das "Imperial" geben kann.

Geschmacklich ist er Aber so wie ich es bisher kannte. Unglaublich sanft, lieblich, Nektar oder Honigartig mit ganz feinen Frucht- und Blumennoten die sich ab dem 3. Aufguß etwas verlieren. Hinzu kommt etwas herbe Frische ohne dabei besonders bitter zu werden.

Was sagen die Experten? Mir scheinen deutlich weniger goldene Tipps bei zu sein als auf den Bildern immer zu sehen ist. Da ist bestimmt noch Luft nach oben oder? 

pixlr_20160414201719278.jpg

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vor 2 Stunden schrieb Komoreb:

Mir scheinen deutlich weniger goldene Tipps bei zu sein als auf den Bildern immer zu sehen ist. Da ist bestimmt noch Luft nach oben oder? 

Die Farbe der Blätter ist gar nicht so relevant. Es gibt superedlen, der durchwegs dunkel ist.
Relevanter: die Grösse der Knospen - je kleiner desto aufwändiger die Pflückung,
die erste Maxime dieses Tees dreht sich um folgendes: fein, zart, filigran (kommt von der feinen Pflückung).
Allerdings ist das so noch zu einfach gesagt, wenn man von diesem Faktor
aus die Teequalität ferndiagnostizieren möchte. Das Pflückdatum spielt
nicht minder eine Rolle für die Spritzigkeit (Frühling = Spritzigkeit = die zweite
Maxime des JJM) und mMn ist die frühe Ernte auch noch relevant für die Ausdauer.
Und zu guter letzt (last but not least) kommt natürlich noch die Herstellung,
die mMn u.a. für die Vollmundigkeit (3. Maxime des JJM) (ohne Störnoten) zuständig ist.
Nur wenn alles stimmt (Flaschenhalsproblematik) ist es ein Top Tee,
aber so einer ist gar nicht so leicht zu kriegen. ;)

bearbeitet von GoldenTurtle

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vor 3 Minuten schrieb GoldenTurtle:

... (3. Maxime des JJM) (ohne Störnoten) zuständig ist.
Nur wenn alles stimmt (Flaschenhalsproblematik) ist es ein Top Tee,
aber so einer ist gar nicht so leicht zu kriegen. ;)

Ah cool, danke für die Infos.  

Bei den Störnoten bin ich vermutlich noch nicht bewandert genug. Ist erst mein zweiter JJM. 

Als absoluter Laie, sind für mich da keine wahrnehmbar. :P   Find den sagenhaft... Dem von Herrn Thamm sehr ähnlich. Habe sogar das Gefühl dieser ist etwas ergiebiger, aber da ich den damals nicht nach Gong Fu zubereitet habe, kann das natürlich täuschen.

PS: Dein Dong Ding sieht ja nice aus. Ist der generell dunkler?

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vor 10 Stunden schrieb Komoreb:

PS: Dein Dong Ding sieht ja nice aus. Ist der generell dunkler?

Ja, relativ traditionell etwas stärker oxidiert, dabei aber "nur" knapp mittlere Röstung. Hmmm, dabei kommt mir ein Dong Ding in den Sinn, den ich aus unerfindlichen Gründen noch immer nicht in meiner Teebibliothek habe - noch viel dunkler und viel stärker geröstet - so seien Dong Dings vor ca. 50, 60 Jahren in seiner Kindheit gewesen sagte Atong. Dieser ist aber gar nicht von ihm, sondern von einem noch einiges älteren Teebauernfreund von ihm.

@Topic: 10er Mengla gs MC, herrlich weich, dabei aber eine fast vibrierende, würzige Textur. Hmm, keine Ahnung ob das für jemanden Sinn macht. :D

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Mengmao Sheng (the englisch tearoom)

"Dieser feine, leichte sheng Pu Erh ist ein idealer Einstieg in die Welt der Pu Erhs....."

Nö! 

Der ist nicht fein und leicht, eher herb und schwer zu kontrollieren. Und für den Einstieg in die Welt des Pu Erhs nicht so ganz geeignet. 

Bitter, leicht sauer, Tabak, etwas Rauch, dezente süße im Abgang. 

Ich finde diesen Sheng sehr interessant?

 

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