Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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Hab einen stark gerösteten Tienguyan Mellow von 2005 in der Tasse (danke miig). 

3g auf ca 250ml, 2 minuten beim ersten Aufguss.

Nach öffnen der Tüte dachte ich erst: oh waia, was zur Hölle!? Altes Malz? Nein, sehr altes Malz, Erde, irgendwas florales....gebranntes Holz? ...das soll ich trinken?

Doch hollaa...der etwas unangenehme Geruch (für meine Nase) ist in der Tasse nur noch leicht vorhanden, und schlägt sich minimal im Geschmack nieder. Da ist er aber ausgesprochen süffig. 

Geiles Kraut!

bearbeitet von maik

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vor 18 Minuten schrieb maik:

 

3g auf ca 250ml, 2 minuten beim ersten Aufguss.

 

Sehr dezent dosiert. Ich bevorzuge eine stärkere "Dröhnung". Bei mir würden 3g gerade noch für ein 100 bis 120ml Kännchen ausreichen.... aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden ;)

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Hab gerade eine Gushu Probe von @Diz in der Kanne. Bitter, so ein bisschen *Schlag in die Fresse*, echt guter Tee. So ein bisschen *Die Luft fühlt sich an wie rosa Gelee*. Wäre ich nicht so faul, würde ich sogar den Namen nachsehen.

bearbeitet von Cel

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vor 4 Stunden schrieb Cel:

Wäre ich nicht so faul, würde ich sogar den Namen nachsehen.

Das ist echt faul! Aber wenn du heute Ruhetag machst, sei es dir gestattet.

Wir sind auch gespannt darauf, was Diz neues an indischem Weisstee ins Sortiment genommen hat, aber ich kenn ja noch nicht einmal alle seine 18er Beengcha ... Habt ihr übrigens gewusst, dass Diz und scheinbar auch der Panda nix mit Shou anfangen können ... Ob wir ihnen deswegen böse sein sollten? 😁

Und coole News, Yu macht dieses Jahr ein Revival der damals sehr beliebten 16er 6er Bergetappe ... Dieses Jahr soll es angeblich eine 5er Bergetappe geben, wieder mit je 50g Xiaobeeng im Minitong.

bearbeitet von GoldenTurtle

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vor 14 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Wir sind auch gespannt darauf, was Diz neues an indischem Weisstee ins Sortiment genommen hat, aber ich kenn ja noch nicht einmal alle seine 18er Beengcha ... Habt ihr übrigens gewusst, dass Diz und scheinbar auch der Panda nix mit Shou anfangen können ... Ob wir ihnen deswegen böse sein sollten? 😁

...naja, shou ist auch nichts für mich ;-) aber die Eigenproduktionen von Diz sind schon was :thumbup: trinke die seit über einem Jahr sehr regelmäßig...

vor 15 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Und coole News, Yu macht dieses Jahr ein Revival der damals sehr beliebten 16er 6er Bergetappe ... Dieses Jahr soll es angeblich eine 5er Bergetappe geben, wieder mit je 50g Xiaobeeng im Minitong.

könntest Du mir mal Bescheid geben, wenn die Tees verfügbar sind? Werden offiziell gehandelt, oder unter der Hand weiter gegeben?

Hab´ angefangen Sheng in einer größeren Kanne ziehen zu lassen, und das Aroma mehr kommen zu lassen :thumbup:

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Heute ist der 2012er You Le von prSK im Kännchen:
Schöner, ausbalancierter Tee mit einer für Youle typischen Tendenz zur bitteren Seite. Im Vergleich zu der 2013er Version trotz nur einem Jahr Unterschied jedoch von deutlich anderem Charakter: Der 2012er ist bei weitem nicht so süß und wirkt deutlich älter. Er ist zwar ebenso würzig mit einem schweren Körper und toller Textur, bietet jedoch eine schöne leicht vanillige Holznote und saubere Reifungsnoten. Lediglich auf Grund der recht ausgeprägten Adstringenz gibt es etwas Abzug. Schöner Tee zu einem sehr fairen Preis insbesondere in Relation zum Alter :thumbup:

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vor 5 Stunden schrieb Cel:

 *Schlag in die Fresse*

Das könnte der Pasha Gushu 2018 gewesen sein... :D

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vor einer Stunde schrieb Tobias82:

könntest Du mir mal Bescheid geben, wenn die Tees verfügbar sind? Werden offiziell gehandelt, oder unter der Hand weiter gegeben?

Klar, ist evtl. gerade in Produktion, aber wahrscheinlich noch in der 1. Stufe: Pflücken und Maocha Verarbeitung. Keine Ahnung wie viel es davon geben wird und ob davon etwas öffentlich auf den Shop kommt, aber ich melde mich gerne, wenn ich was davon getestet habe.

vor einer Stunde schrieb Tobias82:

Hab´ angefangen Sheng in einer größeren Kanne ziehen zu lassen, und das Aroma mehr kommen zu lassen :thumbup:

Ja, ich finde das auch überhaupt nicht schlecht. So spart man am Material, kann kürzere Sessions machen, und ich sehe sogar einen Vorteil: bei weniger Material und längeren Ziehzeiten kommt der Einfluss der Kanne stärker zur Geltung, als wenn man eine kleine Kanne vollstopft und immer nur kurz ziehen lässt. Dies auch @Anima_Templi bezüglich unserer Diskussion wegen der Kannengrösse. Ich möchte mich da gerne noch einmal öffentlich wiederholen, mir teilweise noch unverständlich fassen fast alle wirklich guten Yixing Kannen die ich kenne mindestens etwa 1,5 bis 2dl.

bearbeitet von GoldenTurtle

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vor 18 Minuten schrieb Diz:

Das könnte der Pasha Gushu 2018 gewesen sein... :D

Du hast sogar recht:yahoo:

vor 9 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Ich möchte mich da gerne noch einmal öffentlich wiederholen, mir teilweise noch unverständlich fassen fast alle wirklich guten Yixing Kannen die ich kenne mindestens etwa 1,5 bis 2dl.

Hört hört! Sehe ich ähnlich, ist auch eine wirklich gute Größe. 

Wie viel Tee nimmst Du? Ich bin bei ca 4-5g. Weniger selten, mehr auch nicht.

Hat aber auch damit zu tun, Tee trinkt man eigentlich nicht alleine.

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vor 24 Minuten schrieb Cel:

Wie viel Tee nimmst Du?

Das ist unterschiedlich und kommt auf verschiedene Faktoren an, u.a.:

- wie viele Runden ich machen möchte

- oder wie viel Zeit ich mir dafür nehmen möchte

- und wie viele Leute dabei sind, dann tendenziell mehr

- ob ich lieber nur sehr wenige Runden davon mache und danach noch einen anderen Tee trinken möchte (obwohl dazu muss ich noch etwas sagen, von diesem Punkt entferne ich mich immer mehr, lieber an einem Tag einen Tee richtig geniessen, sich ganzheitlich auf etwas einlassen, nicht dieses innerlich unruhige Umherspringen, während dem Einen mit den Gedanken schon beim Nächsten sein, das ist eine innerliche Mangelerscheinung, und hat, wie ich lernen musste, mit einer zu geringen Ausrichtung auf die Prioritäten des Herzens zu tun - dann kann man ironischerweise auch das Leben für sich selbst wesentlich tiefer und voller geniessen)

vor 7 Minuten schrieb Tobias82:

weißt Du welche Regionen in dem Tong drin sein werden, oder welche Tees gezeigt werden?

Ich habe etwas gehört von einem Dorf auf dem Gelanghe, aber so wie ich Yu kenne wird bestimmt auch ein Dorf auf dem Bulang und Yiwu vertreten sein.

Aus Yiwu könnte ich mir sowas noch unbekannteres wie Chaping in der Nähe von Tongjinghe vorstellen, aber das ist reine Spekulation meinerseits.

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bearbeitet von GoldenTurtle

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vor 24 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Klar, ist evtl. gerade in Produktion, aber wahrscheinlich noch in der 1. Stufe: Pflücken und Maocha Verarbeitung. Keine Ahnung wie viel es davon geben wird und ob davon etwas öffentlich auf den Shop kommt, aber ich melde mich gerne, wenn ich was davon getestet habe.

weißt Du welche Regionen in dem Tong drin sein werden, oder welche Tees gezeigt werden?

 

vor 24 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Ja, ich finde das auch überhaupt nicht schlecht. So spart man am Material, kann kürzere Sessions machen, und ich sehe sogar einen Vorteil: bei weniger Material und längeren Ziehzeiten kommt der Einfluss der Kanne stärker zur Geltung, als wenn man eine kleine Kanne vollstopft und immer nur kurz ziehen lässt. Dies auch @Anima_Templi bezüglich unserer Diskussion wegen der Kannengrösse. Ich möchte mich da gerne noch einmal öffentlich wiederholen, mir teilweise noch unverständlich fassen fast alle wirklich guten Yixing Kannen die ich kenne mindestens etwa 1,5 bis 2dl.

ja, geht mir dann auch mehr um ein anderes Aroma, oder andere Verteilung von Aromen... gerade wenn man den Tee schon länger aus kleinen Kannen kennt, ist ja auch interessant, wenn man dann mit größeren Gefäßen experimentieren kann. Trinke ja gern etwas schärfer, aber der selbe Tee macht dann auch in einer großen Kanne 180ml  mit etwa 4g Spaß.

Immer eine Tasse von etwa 80ml trinken, den Rest in der Kanne lassen, und dann immer mit heißem Wasser in die Kanne nachgießen... passt im Moment ganz gut!

bearbeitet von Tobias82

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Nobby Dickel findet das alles "voll Scheiße" und muß sich in der Pause erstmal beruhigen - wir hören BVB Netradio (für die ganz Harten).

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vor 9 Stunden schrieb Tobias82:

weißt Du welche Regionen in dem Tong drin sein werden, oder welche Tees gezeigt werden?

Abgesehen von einem mir noch unbekannten Dorf auf dem Gelanghe weiss ich noch nichts definitives. Es ist auch so, dass mit solchen Informationen im Vorfeld absichtlich spärlicher umgegangen wird, Yu ist in Asien bei den Pu-Produzenten kein unbekannter, er produziert ja bereits seit etwa dem Millennium und hatte anfangs für eine der grossen Buden von teilweise mir bekannten Dörfern produziert, und unterdessen gibt es scheinbar etliche, die sich an ihm orientieren - wenn er auf einen neuen Ort setzt, ist dieser schon im nächsten Jahr gerne ein Trend (u.a. Paradebeispiel Bo He Tang). Und ich meine jetzt weniger die amerikanischen/europäischen Hersteller - wenn z.B. der Petr von prsk einen Tong BHT produziert fällt das für sich alleine nicht ins Gewicht, aber das Problem ist die Summe all derer zusammen, natürlich inkl. dem grösseren Brocken der chinesischen Boutique Produzenten wie dem Jeep - viele davon sind für eine kleine Menge Tee, z.B. für 1kg bereits im nächsten Jahr nach gewissen Lobpreisungen bereit einiges mehr zu bezahlen, dies betrifft natürlich fast ausschliesslich Gushu oder vermeintliches Gushu Material. Ja, es gibt auch die Referenz-Preise, aber zum Einen nicht für alle Dörfer so weit ich weiss, und relevanter, wenn ein Dorf sich zum Trend entwickelt und ein Produzent mehr bereit ist zu zahlen ... viele sprechen die Sprache des Geldes ... 2019 ist zudem das erste Jahr, in dem Yu keinen LBZ mehr produziert, das hat sehr spannende, staatlich gelenke Gründe, ich weiss aber nicht, ob ich diese schon ausplaudern darf, muss ich erst mal noch nachfragen - ich weiss zudem gar nicht ob das die Pu Produzenten alle schon wissen.

Aber eigentlich finde ich dieses ganze Preissteigerung ein Mist, sie geht zwar mit einer Qualitätssteigerung einher, das ist das einzig Positive, häufig aber auch Fälschungen, aber viel der Preissteigerung selbst beruht bei Gushu noch immer auf Spekulation, was den wahren Teeliebhabern des Spass partiell verdirbt. Ich finde es gar nicht mehr witzig, wie teuer all die Top-Tees geworden sind, bereits schon in China - die Unterschiede sind nicht so gross bei den wirklich komplexen und ganzheitlich top produzierten Sachen. Um beim Beispiel Bo He Tang zu bleiben - ich trinke ihn an Teerunden immer mal wieder seit dem Jahrgang 2014 und bis 2018 hat sich der Preis etwa versechsfacht. Ich hoffe daher sehr auf die Resultate von @nannuoshan's Pu'Er Universitäts-Untersuchung - ihr müsst verstehen, dies kann in der Teewelt gewaltige Folgen nach sich ziehen wenn sich herausstellt, dass der ihm persönlich bekannte Teeprofessor aus Yunnan recht hat mit seiner These, dass es sich bei der Sheng Entwicklung um Oxidation und nicht um Fermentation handelt. Warum ist dies relevant? In Asien ist alter Pu'Er aus wesentlichen Gründen so teuer, weil er als so gesund gilt, weil die Fermentation in Kombination mit dem Alter gemäss TCM als regelrechte Medizin gilt. Wenn sich nun herausstellt, dass es sich dabei nur um Oxidation handelt, ist alter Sheng TCM-mässig viel weniger wert, d.h. dieser Anteil an Nachfrage könnte ganz wegfallen mit einigen Jahren, und daraus folgert sich step by step, dass auch die Investition in jungen Gushu instabiler wird.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Die sonntägliche Morgensonne wurde heute mit einem Sencha von dem eher selten erhältlichen Kultivar Sakimidori begrüßt. Ein Mitbringsel von meinem letzten Besuch in Worms (und bei meinem alten Teefreund und langjährigem Dealer 'Kuki' in der Zornstraße). Leider hatte ich vor lauter Geplauder versäumt, nach dem Anbaugebiet zu fragen. Was dem Teegenuss allerdings keinen Abbruch tat.

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Der erste Aufguss hier war noch ein wenig blass; bei den folgenden entwickelte sich ein leuchtendes Gelbgrün.Vielschichtiges Aroma Richtung Gemüsebrühe, aber sehr leicht und duftig. Zurückhaltendes Umami (kein 'Maggi-Effekt'), wie ich es mag. Im 3. Aufguss trat eine delikate, an Räucherfisch erinnernde Note hinzu. Der 4. Aufguss dann immer noch sehr subtil und komplex, der 5. dann (den ich mir zukünftig sparen werde) zu leicht. Ein wunderbarer Start in einen vielversprechenden Frühlingstag.

_()_

bearbeitet von SoGen

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@SoGen

Das komplette Setup an Keramik und Zubehör bei dieser Session finde ich ausgesprochen schön! :) 

Bei mir ist gerade ein wirklich potenter 2015er Lao Man E in der Shibo. Den habe ich vor längerer Zeit einmal im Rahmen einer Teebestellung Jiri Melzer als Probe geordert.

Kräftige Bitternis, mundfüllender Körper und eine ausgeprägte Mineralität. Die Bitternis weicht im Nachhall einer frischen Süße. Ein toller Tee von Yu.

Die schlichte Schönheit und Funktionalität des Shibo-Sets von Jiri Lang bereichert meine Sessions mehr und mehr. Auch wenn ich generell lieber in Gesellschaft Tee trinke, steigert dieses Set den Pu-Genuss für mich enorm, wenn ich einmal alleine trinke.

Zuvor unternahmen wir einen ausgedehnten Spaziergang mit Hund auf dem schwäbisch-fränkischen Jakobsweg, welcher sich übrigens direkt durch mein Dörflein zieht.

Hierbei konnten wir uns an einer schönen Gruppe wild wachsender Osterglocken erfreuen. Das war ein echter erster Frühlings-Trigger! :)

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bearbeitet von Anima_Templi

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vor 16 Stunden schrieb GoldenTurtle:

dies kann in der Teewelt gewaltige Folgen nach sich ziehen wenn sich herausstellt, dass der ihm persönlich bekannte Teeprofessor aus Yunnan recht hat mit seiner These, dass es sich bei der Sheng Entwicklung um Oxidation und nicht um Fermentation handelt. Warum ist dies relevant? In Asien ist alter Pu'Er aus wesentlichen Gründen so teuer, weil er als so gesund gilt, weil die Fermentation in Kombination mit dem Alter gemäss TCM als regelrechte Medizin gilt.

...es gibt aber natürlich auch richtig fermentierten Tee, nicht nur den neueren "dry-store Kunming-Kram" oder ähnliches. Muss man halt mögen!

BHT, Yu :lol:  

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vor 2 Stunden schrieb Tobias82:

..es gibt aber natürlich auch richtig fermentierten Tee, nicht nur den neueren "dry-store Kunming-Kram" oder ähnliches. Muss man halt mögen!

Angenommen die These stimmt und etabliert sich sagen wir in geschätzt 7, 10 Jahren, könnte alter Shou wertvoller werden als alter Sheng. Ich kenne auch tatsächlich sensationellen alter Shou, ich dachte früher stets da tut sich nicht mehr viel, aber das hat mir der Produktion zu tun, wenn nicht zu stark fermentiert wird, kann sich ein Shou mit den Jahren noch wunderbar weiterentwickeln.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Puh, nachdem ich den ganzen Vormittag und frühen Nachmittag damit verbracht habe, DSL- und Server-Probleme zu lösen habe ich gegen 15 Uhr endlich auch mal Zeit für einen Tee gefunden - und zwar den 2013er Yiwu HuangYe Autumn von prSK.
Neues Samples, neues Glück: Mit einem "unbeschädigten" Sample (das von letztem Jahr war beim Transport in Mitleidenschaft gezogen worden und enthielt daher viel Bruch - daher viel mein Urteil damals ziemlich negativ aus) sieht die Welt gleich ganz anders aus - im Hanus-Kännchen mit niedriger Dosierung und langer Ziehzeit aufgegossen gefällt mir der Tee sehr viel besser! Die ersten zwei oder drei Aufgüsse sind für einen Yiwu überraschend bitter (jedoch nicht unangenehm!) und haben eine schöne Würze ohne die Stumpfheit, die man sonst in vielen Herbst-Shengs findet - dann weicht die Bitterkeit schnell einer leicht holzigen, schweren Süße. Trotz der niedrigen Dosierung hat der Tee durchaus Kraft und Körper - muss definitiv nochmal mit höherer Dosierung in einer Yixing getestet werden!

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@doumer: muss ja zu dem letzten Post zu der Kanne noch was sagen, da es ja ein bisschen kontrovers rüber kam, aber die Kanne sieht schon
echt gut aus! Bist auch immer viel am experimentieren, bzw. eher am testen, welcher Ton, mit welcher Tasse den Tee am Meisten beeinflusst?

Stehst immer schwer auf pu´erh-sk...

Kriege gar keine richtigen Sessions hin gerade, viele andere Dinge im Kopf, aber immer mal etwas Gushu, auch wieder mehr Matcha...

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Zuerst einen weißen Tee, der nicht gut war - ich hatte bisher noch nie einen weißen Tee der gut war!

Dann aber einen der richtig gut war: GuShu ManZuan '13

 

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Ich hab mich jetzt ein wenig auf Leinen kapriziert; ihr glaubt gar nicht, was man da für Nerd's trifft!! Die meisten von denen sind über 80 Jahre und weiblich. Wenn ihr glaubt ihr hättet zu viel Tee oder zu viele Kännchen, dann versucht mal ein paar von diesen Damen aus der Leinenszene kennenzulernen.

Die haben Leinen! Unvorstellbare Mengen und schachern um jeden Fetzen; wirklich lustige Mädels lernt man da kennen.

Das  Stück auf dem ersten Bild ist der Schale darauf angemessen (sehr alt und sehr grob gewebt) das Stück auf dem zweiten Bild ist auch dem Schälchen angemessen, nicht ganz so alt, sehr fein und die Dame von der ich es habe hat sich nur unter Tränen davon getrennt!

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